DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 44 von Dienstag, 21. Februar 2017

Lokalnachrichten

  • Die Polizei sucht den Eigentümer dieser Bohrmaschine.
    Lo­ka­les

    Wem gehört das Werk­zeug?

    Po­li­zei hofft auf Hin­wei­se. Nach­dem sie bei zwei Ju­gend­li­chen Elek­tro­werk­zeug ge­fun­den hat­te, hofft die Ni­en­bur­ger Po­li­zei nun durch die Ver­öf­fent­li­chung von Fo­tos um Hin­weise zu dem Fall. Die Be­am­ten hat­ten – wie be­rich­tet – in der Nacht vom 4. auf den 5. Fe­bruar zwei Ju­gend­li­che in Hol­torf kon­trol­liert, die mit di­ver­sen Elek­tro­werk­zeu­gen un­ter­wegs wa­ren. Die Ge­genstände wa­ren ver­mut­lich ent­wen­det wor­den, die Ju­gend­li­chen konn­ten da­mals keine Er­klärung ab­ge­ben. Die Po­li­zei bit­tet Per­so­nen, die glau­ben, ei­gene Werk­zeuge zu er­ken­nen, sich un­ter Te­le­fon (05021) 97780 zu mel­den. Es geht um Was­ser­waa­gen, einen Bohr­ham­mer, eine He­cken­schere so­wie eine Frä­se, die in der Stein­be­ar­bei­tung ein­ge­setzt wird. Ein­zel­hei­ten zu Tat­zei­ten und Ta­tor­ten wer­den dann mit mög­li­chen Ge­schä­dig­ten be­spro­chen.


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  • Die Jugendarrestanstalt in Nienburg: Wer hier einsitzt, ist in der Regel noch kein Intensivtäter.
    Lo­ka­les

    Ziel des Straf­rechts soll Er­zie­hung sein

    Zwei Jun­gen und ein Mäd­chen gel­ten im Land­kreis als In­ten­siv­täter und spren­gen die Sta­tis­tik. Mehr als die Hälfte der im Land­kreis Ni­en­burg von Ju­gend­li­chen be­gan­ge­nen Straf­ta­ten fal­len in die Ver­ant­wor­tung dreier jun­ger Men­schen. Als In­ten­siv­täter be­zeich­net die Po­li­zei diese De­lin­quen­ten. Sie ha­ben, wie be­rich­tet, dafür ge­sorgt, dass die Ju­gend­kri­mi­na­lität auch ins­ge­samt leicht an­ge­stie­gen ist. Im Al­ter von 14 bis 20 Jah­ren zieht in Deutsch­land das Ju­gend­straf­recht. Daran ori­en­tiert ent­fie­len im ver­gan­ge­nen Jahr kreis­weit 493 Straf­ta­ten auf Ju­gend­li­che. Für knapp 250 zeich­nen al­lein jene drei In­ten­siv­täter, zwei Jun­gen und ein Mäd­chen – al­le­samt Deut­sche, ver­ant­wort­lich. Die De­likte rei­chen von Dieb­stahl bis zu schwe­rer Kör­per­ver­let­zung. Ins­ge­samt zeigt sich Thors­ten Wal­ter , Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, mit Blick auf den Groß­teil der Ju­gend­li­chen op­ti­mis­tisch und sagt: „­Diese Zah­len be­le­gen aber auch, dass die deut­li­che Mehr­heit der Ju­gend­li­chen die Ge­setze re­spek­tiert un


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  • Der Bauausschuss besichtigte das Naturbad mit der Raftingstrecke, die auf Schäden untersucht werden soll.
    Lo­ka­les

    „Möhlen­pat­t“ nicht mehr durch­pflü­gen

    Das for­dert der Bau­aus­schuss Ro­de­wald / 146 Un­ter­schrif­ten für Aus­bau des Weges . Der his­to­ri­sche „Möhlen­pat­t“ in Ro­de­wald o.B. soll nicht be­fes­tigt wer­den. Er bleibt ein Pfad. Er darf zwar ü­ber­fah­ren, aber nicht mehr durch­ge­pflügt wer­den. Dafür hat sich der Bau­aus­schuss der Ge­meinde Ro­de­wald in sei­ner jüngs­ten Sit­zung aus­ge­spro­chen. Der rund 280 Me­ter lange Weg führt quer­feld­ein von der Kuh­brü­cke am Wieh­busch­weg bis zur Haupt­straße nahe der Gast­stätte „­Deut­sches Haus“ . Das Pro­blem: Wol­len die Land­wirte beim Be­wirt­schaf­ten der Acker­flächen Um­wege ver­mei­den, müs­sen sie mit ih­ren Ma­schi­nen quer ü­ber den Weg rol­len. Da­nach ist der Pfad für Fußgän­ger zwar noch nutz­bar, aber kaum für Rad­fah­rer oder Men­schen mit Kin­der­wa­gen. Al­ler­dings wird der Weg auch ü­ber­ge­pflügt und ist da­nach nicht mehr be­geh­bar. Ei­gent­lich soll­ten die Land­wirte den Weg wie­der­her­stel­len. Das hat die Ge­meinde mit den Land­wir­ten im No­vem­ber 2014 ver­ein­bart. Doch ü­ber­prüft wurde es nicht. Der Ro­de­wal­der Harry Runge hat d


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  • Ein ganz besonderes Bild:
Fotograf Ralf Görlitz hält den Moment fest, als Alexander Juretzko den Staffelstab an seinen Bruder Nikolai übergibt.
    Lo­kal­sport

    Neue per­sön­li­che Best­zeit

    Leicht­ath­le­tik: Alex­an­der Ju­retzko ka­ta­pul­tiert sich ü­ber 400 Me­ter un­ter die Top Vier in Deutsch­land. Mit neuer per­sön­li­cher Best­zeit ka­ta­pul­tierte sich der für den VfL Ein­tracht Han­no­ver star­tende Alex­an­der Ju­retzko aus Ni­en­burg bei den deut­schen Hal­len­meis­ter­schaf­ten der Leicht­ath­le­ten in Leip­zig ins Fi­nale ü­ber 400 Me­ter. 47,80 Se­kun­den benötigte der 26-Jäh­rige für die zwei­ma­lige Um­run­dung des Hol­zo­vals in der Leip­zig-Arena, Deutsch­lands ein­zi­ger Halle mit sechs Rund­lauf­bah­nen. Mit die­sem Er­geb­nis liegt er an vier­ter Stelle der ak­tu­el­len Deut­schen Hal­len-Bes­ten­lis­te. Im Fi­nale rund 24 Stun­den später kam er dann nicht mehr ü­ber 48,70 sec hin­aus und musste sich mit Rang fünf zu­frie­den ge­ben. Mit sei­ner Vor­lauf­zeit hätte er den un­ters­ten Po­dest­platz nur um vier Hun­derts­tel­se­kun­den ver­passt. Marc Koch von der LG Nord Ber­lin wurde neuer deut­scher Meis­ter ü­ber die Vier­tel­mei­le. Der Ber­li­ner pul­ve­ri­sierte seine bis­he­rige Hal­len-Best­zeit von 47,11 Se­kun­den nicht nur, son­dern war am Ende


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  • Tierheimbewohner „Sirius“. Fundtiere dürfen auf keinen Fall behalten werden, betont das Tierheim Schessinghausen.
    Lo­ka­les

    Ein Fund­tier darf man nicht ein­fach so be­hal­ten

    Das Tier­heim Sches­sin­g­hau­sen in­for­miert, was zu tun ist, wenn man ein Tier fin­det. Wann ist ein Fund­tier ein Fund­tier? Wo­hin bringe ich es, und was pas­siert dann mit ihm? Wer ist für die Kos­ten ei­nes Fund­tie­res zu­stän­dig? Und was ist ei­gent­lich der Un­ter­schied zu ei­nem her­ren­lo­sen Tier? „­Diese und viele wei­tere Fra­gen er­rei­chen uns im­mer wie­der­“, be­tont das Tier­heim Sches­sin­g­hau­sen in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung. „Ein Fund­tier ist ein Tier, wel­ches sei­nem Hal­ter ent­lau­fen oder auch ent­flo­gen ist, bei dem aber an­zu­neh­men ist, dass der Ei­gentü­mer es wie­der ab­ho­len wird“, klärt das Tier­heim auf. Der Ei­gentü­mer habe hier­für nach ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen sechs Mo­nate nach dem Ein­rei­chen der Fund­tier­an­zeige Zeit. So lange bleibt das Tier zur Pflege im Tier­heim. Wich­tig: „Ein Fund­tier muss um­ge­hend der zu­stän­di­gen Stelle ge­mel­det wer­den – dem Tier­heim, Ord­nungs­amt oder der Po­li­zei. Es darf kei­nes­falls ein­fach ein­be­hal­ten wer­den. Ein ver­letz­tes Tier muss um­ge­hend tierärzt­lich ver­sorgt wer­den.“ Zunäc


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  • Der Poller in der Leinstraße soll in der Probephase tagsüber im Erdboden verschwinden.
    Lo­ka­les

    Lein­straße soll teil­weise für Ver­kehr geöff­net wer­den

    Ni­en­bur­ger Stadt­ver­wal­tung schlägt eine Pro­be­phase für min­des­tens sechs Mo­nate für die Rich­tung Nord-Süd vor. Die Lein­straße in Ni­en­burg hat nicht wirk­lich den Cha­rak­ter ei­ner Fußgän­ger­zo­ne. Die­sen Ein­druck ha­ben nicht nur Passan­ten. 2013 kam auch ein Gut­ach­ten der CIMA Be­ra­tung + Ma­na­ge­ment GmbH zu die­ser Ein­schät­zung. In dem Gut­ach­ten heißt es, der Straßen­raum der Lein­straße wirke auf­grund der brei­ten as­phal­tier­ten Buss­pur und ab­ge­grenz­ten Geh­wege nicht wie eine Fußgän­ger­zone . Der ver­kehr­li­che Sta­tus der Fußgän­ger­zone ent­spre­che da­mit we­der den funk­tio­na­len noch den städ­te­bau­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten. Eine Wie­der­be­le­bung der Lein­straße als Ver­län­ge­rung der Hauptein­kaufs­lage sei un­ter den ge­ge­be­nen Rah­men­be­din­gun­gen un­rea­lis­tisch. Das Gut­ach­ten hatte die teil­weise Öff­nung der Lein­straße vor­ge­schla­gen. Die Pla­nun­gen dafür wer­den jetzt kon­kret. Die Ni­en­bur­ger Stadt­ver­wal­tung möchte die Straße für einen Pro­be­zeit­raum von zunächst min­des­tens sechs Mo­na­ten für den Ver­kehr in Nord-Süd-Richtu


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  • Clown Timo sorgte beim Schulstartfest für gute Laune.
    Lo­ka­les

    Was zum Schul­an­fang zu be­ach­ten ist

    Schul­star­ter­fest in der Volks­bank mit der DLRG, den Land­frau­en, der Po­li­zei, dem ASB und der Ver­kehrs­wacht. Meh­rere hun­dert Kin­der ha­ben sich jetzt beim Ni­en­bur­ger Schul­star­ter­fest zu­sam­men mit ih­ren El­tern und Groß­el­tern darü­ber in­for­miert, was zum Be­ginn der Schul­zeit al­les zu be­ach­ten ist. Aus Sicht des Ver­an­stal­ters, der Volks­bank Ni­en­burg war die zweite Aus­gabe der Ver­an­stal­tung ein vol­ler Er­folg. Das sagte Ka­the­rina Nehr von der Mar­ke­tin­g­ab­tei­lung der Bank ge­genü­ber der HAR­KE. Ein­ge­la­den wa­ren alle Kin­der, die im Som­mer ein­ge­schult wer­den. Die Klei­nen konn­ten Schul­ran­zen aus­pro­bie­ren, Lern­spiele spie­len, Stifte und Hefte tes­ten. Es gab Stände von Mu­sik­schu­len, Fahr­rad­ge­schäf­ten und Op­ti­kern. Die DLRG in­for­mierte ü­ber Ba­de­re­geln und Schwimm­kur­se. Vol­ker Con­rad, Kon­takt­be­am­ter der Po­li­zei­in­spek­tion Ni­en­burg-Schaum­burg , er­läu­terte den Kin­dern den „To­ten Win­kel“ im Straßen­ver­kehr. Die Ver­kehrs­wacht Ni­en­burg war eben­falls ver­tre­ten, hier konn­ten die Kin­der an ei­nem Fahr­rad­si­mula


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  • Vincent Zimpfer (rechts) belegte bei den Regionalmeisterschaften in Nienburg einen Treppchenplatz.
    Lo­kal­sport

    Tech­ni­ker­preise für Janne und Va­len­tin

    Re­gio­nal­meis­ter­schaf­ten im Ju-Jutsu beim TKW: Vier erste Plätze / Pech­vo­gel Ma­rio Irr­gang. Die Ju-Jutsu-Sparte des TKW Ni­en­burg rich­tete die Re­gio­nal­meis­ter­schaft aus und freute sich da­bei ü­ber starke Plat­zie­run­gen der 15 Lo­kal­ma­ta­do­ren. TKW-Trai­ner und Be­zirkss­por­tre­fe­rent Nor­bert Schmied konnte sich ü­ber knapp 130 Kämp­fer aus 15 Ver­ei­nen freu­en. Vom TKW gin­gen viele Ne­w­co­mer an den Start, um erst­mals in das Wett­kampf­ge­sche­hen her­ein­zu­schnup­pern. Das Teil­neh­mer­feld setzte sich aus den Be­zir­ken Braun­schweig und Han­no­ver zu­sam­men. Gleich zum Auf­takt setz­ten die Zimp­fer-Brü­der Ni­klas (U10), Vin­cent (U12) und Va­len­tin (U12) ein Aus­ru­fe­zei­chen und erkämpf­ten sich mit sehr gu­ten Leis­tun­gen zwei erste und einen drit­ten Platz in ih­ren Ge­wichts­klas­sen. Alle drei ha­ben schon Wett­kamp­fer­fah­run­gen im Rin­gen und sind seit zwei Jah­ren in der Ju-Jutsu-Sparte ak­tiv. Mau­rice Roß­maiti (U12 bis 34 Ki­lo­gramm) ging erst­mals im Wett­kampf auf die Mat­te. Trotz gu­ter Leis­tun­gen im Trai­ning reichte es diesma


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  • Geehrte und Offizielle beim SoVD (von links): Landespressesprecher Matthias Büschking mit seiner Tochter Juliane, Wilfried Pingel, Friedrich-Wilhelm Olthage, Gisela Grubert, Christel Chlupatsch, Günter Jahn, Sabine Jahn, Ingeborg Heine, Heike Müller, 1. Vorsitzende Ingelore Sudmeier.
    Lo­ka­les

    70 Jahre gibt es den SoVD – Frieda Lit­ter ist 65 Jahre da­bei

    Estor­fe­rin er­hält Eh­rung für lang­jäh­rige Mit­glied­schaft bei Feier des Orts­ver­eins Lan­des­ber­gen. Bei der Feier zum 70-jäh­ri­gen Be­ste­hen des SoVD Lan­des­ber­gen hat Frieda Lit­ter aus Estorf eine Eh­rung für 65-jäh­rige Mit­glied­schaft er­hal­ten. Vor­sit­zende In­ge­lore Sud­meier und Lan­des­pres­se­spre­cher Matt­hias Büsch­king freu­ten sich ü­ber zahl­rei­che wei­tere Eh­run­gen, und Sud­meier las Aus­züge aus der von ihr er­stell­ten Ver­ein­schro­nik vor. Für ihre 25-jäh­rige Mit­glied­schaft zeich­nete der Vor­stand Man­fred Her­mann (Bro­keloh) und Wil­fried Pin­gel (Lan­des­ber­gen) aus. Uehn Jahre da­bei sind Chris­tel Chlu­patsch, Gi­sela Gru­bert, Heike Mül­ler (alle Lan­des­ber­gen), In­ge­borg Hei­ne, Gün­ter Jahn, Sa­bine Jahn, Fried­rich-Wil­helm Ol­thage (alle Lee­se) und Ro­sa­linde Weier (E­stor­f). Bert­hold Lühr be­kam nach sei­nem Rück­tritt als Kreis­ver­bands-Re­vi­sor zum Dank für die ge­leis­tete eh­ren­amt­li­che Ar­beit einen Gut­schein so­wie eine Rose ü­ber­reicht. Ri­chard Woit­schek er­hielt von der Vor­sit­zen­den als an­we­sen­des frühe­res Vors


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  • An der Hauptschule in Liebenau gibt es nach Landkreisangaben 36 Flüchtlinge ohne Deutschkenntnisse und eine Sprachlernklasse.
    Lo­ka­les

    Fünf Bufdi-Stel­len für die Schu­len

    Schwer­punkt: Ar­beit mit Flücht­lin­gen – Kos­ten pro Stel­le: rund 3000 Euro im Jahr. Der Kreis­aus­schuss des Kreis­ta­ges hat jetzt be­schlos­sen, an fünf Schu­len im Land­kreis eine Ein­satz­stelle im Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst (Buf­di) ein­zu­rich­ten. Zu den Teil­neh­mern des Pi­lot­pro­jekts gehören die Haupt­schule Lie­benau , die Ober­schule Hoya , die Ober­schule Steimbke , die Ober­schule Uchte und die BBS Ni­en­burg – die fünf wei­ter­führen­den Schu­len im Se­kund­ar­be­reich I mit den meis­ten Flücht­lin­gen ohne Deutsch­kennt­nis­se. Auch wenn der Schwer­punkt der Bufdi-Ar­beit im Be­reich der In­te­gra­tion von Flücht­lin­gen an den Schu­len lie­gen wird, wollte die Kreis­po­li­tik eine Be­schrän­kung auf die­sen Be­reich nicht fest­schrei­ben. Des­halb wer­den die Stel­len „­mit oder ohne Flücht­lings­be­zug“ ein­ge­rich­tet. Der Bund hatte Ende 2015 ein Son­der­pro­gramm „­Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst mit Flücht­lings­be­zug“ auf­ge­legt. Da­mit sol­len nach Land­krei­s­an­ga­ben die En­ga­ge­ment­mög­lich­kei­ten von in Deutsch­land le­ben­den Frei­wil­li­gen für Flü


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  • Beate Kiehl (Nienburger Tafel) stellt Frank Lehmeier (Bürgerstiftung) das Unterrichtsmaterial des Projektes vor.
    Lo­ka­les

    3500 Euro für „­Lern­schrit­te“

    Bür­ger­stif­tung un­ter­stützt Haus­auf­ga­ben­pro­jekt der Ta­fel für be­nach­tei­ligte Kin­der. Die Bür­ger­stif­tung im Land­kreis hat der Ta­fel für ihr „­Lern­schrit­te“-Pro­jekt 3500 Euro zur Ver­fü­gung ge­stellt. Von dem Geld sol­len Lern­ma­te­rial und Per­so­nal­kos­ten be­zahlt wer­den. Seit ei­ni­gen Jah­ren bie­tet die Ni­en­bur­ger Ta­fel das Pro­gramm an. Die Haus­auf­ga­ben­hilfe für be­nach­tei­ligte Kin­der för­dert Schü­ler in Ein­zel­be­treu­ung und im Rah­men von Klein­grup­pen­ar­beit in aus­ge­wähl­ten Lern­be­rei­chen und sta­bi­li­siert sie in ih­rer Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung. Mitt­ler­weile pro­fi­tie­ren auch Kin­der aus Flücht­lings­fa­mi­lien von dem Pro­jekt. Die eh­ren­amt­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die alle ü­ber eine päd­ago­gi­sche Vor­bil­dung ver­fü­gen, stell­ten schnell fest, dass spe­zi­el­les Lern­ma­te­rial not­wen­dig ist und die haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin der Ta­fel zu­sätz­li­che Ar­beits­zeit zur Be­treu­ung benötigt. Hier sprang die Bür­ger­stif­tung in die Bre­sche. Sie stellte aus ih­rem För­der­bud­get für Eh­ren­amt­li­che, die sich in der


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  • Die Geehrten mit Vorsitzendem Wolfgang Braun (rechts).
    Lo­ka­les

    Meyer-Fran­ken bleibt Vize

    Hei­mat­ver­ein Dra­ken­burg zeich­net Mit­glie­der aus. Bri­gitte Meyer-Fran­ken bleibt stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende des Dra­ken­bur­ger Hei­mat­ver­eins. Die Mit­glie­der ha­ben sie bei der jüngs­ten Jah­res­ver­samm­lung ge­wählt. Kas­sie­re­rin bleibt Chris­tel Lo­ren­zen, Bei­sit­zer sind wei­ter­hin Wil­fried Zapke und Heike Küp­ke. Zum neuen Bei­sit­zer wähl­ten die Mit­glie­der außer­dem Jür­gen John. Eh­run­gen für 25-jäh­rige Mit­glied­schaft er­hiel­ten Ute und Bern­hard Hirsch, Uta Brink­mann, Hans-Jür­gen Meyer und Gerda Kluß­meyer. Vor­sit­zen­der Wolf­gang Braun ü­ber­reichte ih­nen Blu­men und Ur­kun­den.


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  • Sebastian Vaas gewann samt Abschlussdoppel alle seine Partien und steuerte damit vier Punkte zu Marklohes Sieg bei.
    Lo­kal­sport

    Marklohe macht den De­ckel drauf

    Tisch­ten­nis-Be­zirks­li­ga: 9:7 in Hei­li­gen­rode be­schert Tors­ten Rode & Co. den si­che­ren Auf­stieg. Der SC Marklohe II steht be­reits als Auf­stei­ger in die Tisch­ten­nis-Be­zirk­so­ber­liga fest. Nach dem knap­pen 9:7 beim TSV Hei­li­gen­rode II sind die Man­nen um Ka­pitän Hen­ning Vo­gel nicht mehr vom Platz an der Sonne der Be­zirks­liga zu ver­trei­ben. Ohne Den­nis Lau, der sich mitt­ler­weile in der Erst­ver­tre­tung fest­ge­spielt hat, tat sich das SCM-Sex­tett bei dem be­freun­de­ten TSV bis zum Schluss schwer. Den ent­schei­den­den und vie­lumju­bel­ten neun­ten Zäh­ler er­gat­ter­ten Ar­tur Rode und Se­bas­tian Vaas nach ei­ner Gala-Vor­stel­lung im Ab­schluss­dop­pel ge­gen die schwer zu spie­lende For­ma­tion Marc Fort­anz/­Ma­rius Hu­bert. Bis dort­hin ü­ber­zeug­ten ins­be­son­dere Tors­ten Rode an den Spit­zen­po­si­tion mit zwei glat­ten Zäh­lern und Bernd Hey­ne, der mit sei­nem neuen Spiel­gerät auch im sechs­ten Rück­run­den­spiel ohne Nie­der­lage blieb. Matchwin­ner war dann aber doch Vaas, der ins­ge­samt vier Zäh­ler bei­steu­ern konn­te. Der Ni­en­burge


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  • „Bad Salzdetfurth fest im Griff“ hatten die LG Nienburg-Senioren Günter Bürgel, Hans-Hermann Göbbert und Johann Masemann (von links) beim Gewinn der Bezirksmeisterschaft im Crosslauf.
    Lo­kal­sport

    Die LG-Se­nio­ren ho­len den Ti­tel

    Leicht­ath­le­tik: Ma­se­mann & Co. ü­ber­zeu­gen bei den Cross­lauf-Be­zirks­meis­ter­schaf­ten. Eine Klasse für sich sind die Leicht­ath­le­tik-Se­nio­ren der LG Ni­en­burg in der Al­ter­sklasse M60/M65. Bei den Cross­lauf-Be­zirks­meis­ter­schaf­ten in Bad Salz­det­furth hol­ten Gün­ter Bür­gel vom TSV Lemke so­wie Hans-Her­mann Göb­bert und Jo­hann Ma­se­mann von der JG Oyle nicht nur den Ti­tel in der Mann­schafts­wer­tung, son­dern erkämpf­ten auch alle drei zu ver­ge­ben­den Ein­zel­trepp­chen­plätze in der M65. 4800 Me­ter in vier Run­den auf dem stel­len­weise Schmier­sei­fen-glat­ten Un­ter­grund ei­ner kur­ven­rei­chen Moun­tain­bi­ke­piste in ei­nem still­ge­leg­ten Ab­raum­gelände mit er­heb­li­chen Höhen­un­ter­schie­den wa­ren bei leich­tem Nie­sel­re­gen und un­an­ge­nehm fri­schen Tem­pe­ra­tu­ren zu be­wäl­ti­gen. Ins­ge­samt ka­men da­bei 59 Höhen­me­ter (!) zu­sam­men. Den Ti­tel in der M65 si­cherte sich Jo­hann Ma­se­mann. Der Bruch­hau­sen-Vil­se­ner benötigte 22:13 Mi­nu­ten für diese Stra­pa­ze, nach­dem er sich schon nach der ers­ten Runde von sei­nen Kon­kur­ren­ten ab­set­zen kon


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  • Bei der Eystruper Wehr (von links): Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, Ortsbrandmeister Uwe Kardas, Burkhard Kamermann, Jan Hogrefe, Ralf Lange, Robert Massanek, Kevin Kamermann, Ulrich Lepakowski, Jan Brinkmann, Herbert Deseniß, Niklas Broschwitz, Katarina Brinkmann, Bürgermeister Jost Egen (verdeckt), Jürgen Kaup und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Georg Bühmann.
    Nord­kreis

    Höchste Ein­satz­zahl seit zehn Jah­ren

    Feu­e­wehr Eys­trup war 2016 stark ge­for­dert / Uwe Kar­das als Orts­brand­meis­ter bestätigt. Während an­dere Orts­weh­ren ü­ber ein ru­hi­ges Jahr mit we­ni­gen Einsät­zen be­rich­ten, musste die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Eys­trup einen An­stieg an Einsät­zen ver­zeich­nen. Das ging aus dem Be­richt von Orts­brand­meis­ter Uwe Kar­das bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung her­vor, der sei­nen Ka­me­ra­den für ih­ren Ein­satz dank­te. Ge­genü­ber dem Vor­jahr mit 31 Einsät­zen hat­ten die Brand­schüt­zer in 2016 stolze 41 Einsätze zu be­wäl­ti­gen, die höchste Zahl seit zehn Jah­ren. Hierzu gehören 13 Brand­einsät­ze, 19 tech­ni­sche Hil­fe­leis­tun­gen, sie­ben Fehl- oder Vor­sor­ge­alarme und zwei Ü­bun­gen. An 148 Ter­mi­nen wur­den 4725 Stun­den ge­leis­tet, hinzu kom­men noch die Dienste der bei­den Wett­kampf­grup­pen so­wie zahl­rei­che Lehr­gän­ge, Wei­ter­bil­dun­gen und sons­tige Ak­ti­vitäten. Zu der Wehr gehören der­zeit 41 Ak­ti­ve, 20 Al­ters­ka­me­ra­den, 210 För­der­mit­glie­der so­wie 16 Mit­glie­der in der Ju­gend­feu­er­wehr und sie­ben in der Kin­der­feu­er­wehr. Vier Ka­me­ra­den üb


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  • Lo­kal­sport

    Lotta holt po­si­tive Satz­bi­lanz

    Tisch­ten­nis: Platz zehn beim Top 12-Tur­nier. Im bay­ri­schen El­sen­feld fand das Top 12-Tur­nier statt. Für den Tisch­ten­nis­ver­band Nie­der­sach­sen star­tete bei den Mäd­chen die Stol­ze­naue­rin Lotta Rose , die sich durch ihre Siege beim Top 48- und beim Top 24-Tur­nier qua­li­fi­ziert hat­te. Nach den großen Er­fol­gen im Vor­feld war sie auf den Me­dail­len­rän­gen er­war­tet wor­den, doch sie konnte die Hoff­nun­gen mit Platz zehn nicht er­fül­len. Vier Siege und sie­ben Nie­der­la­gen (25:24 Sät­ze) wa­ren die Bi­lanz nach zwei Ta­gen, an de­nen die Spie­le­rin­nen men­tal und kör­per­lich an ihre Gren­zen ge­hen. Für Rose nahm das Tur­nier einen ganz un­glück­li­chen Ver­lauf, denn gleich sechs­mal ver­lor sie nach aus­ge­gli­che­nem Spiel erst im fünf­ten Ab­schnitt, zwei­mal erst in der Ver­län­ge­rung. Dass sie ei­gent­lich je­den schla­gen kann, be­wies sie im Match ge­gen die spätere ü­ber­le­gene Sie­ge­rin Luisa Sä­ger (TTBW/11:0). Sie machte einen 0:2-Satz­rück­stand wett und ver­lor den ent­schei­den­den Ab­schnitt knapp mit 9:11. Das Top 12 gibt den


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  • Torben Pannen, Jonas Kruse, Steffen Schulte, Tammo Krüger und Simon Weymann.
    Kul­tur

    „­M­agenta Brass“ ü­ber­zeugte nicht nur mit Bach

    Blech­blä­se­ren­sem­ble war drei Jahre nach sei­nem ers­ten Auf­tritt wie­der ein­mal in Bühren zu Gast. Ein er­freu­li­ches Wie­der­se­hen und Wie­der­hören für beide Sei­ten war das Kon­zert des Blech­blä­ser­quin­tetts „­M­agenta Brass“, mit dem am Frei­tag­abend die Reihe der Früh­lings­kon­zerte des Ver­eins „ Kir­che im Dorf Bin­nen-Bühren “ in der Bühre­ner Kir­che eröff­net wur­de. So zeigte sich der Hor­nist des En­sem­bles, Tammo Krü­ger, in sei­ner Mo­de­ra­tion er­freut, nach drei Jah­ren wie­der in Bühren zu Gast zu sein. 2014 hatte das En­sem­ble, das in den ver­gan­ge­nen Jah­ren vie­ler­orts spiel­te, hier sein ers­tes Kon­zert ü­ber­haupt ge­spielt. Auch bei ei­nem Groß­teil des Pu­bli­kums wa­ren die Blech­blä­ser von der Han­no­ve­ra­ner Mu­sik­hoch­schule noch in gu­ter Er­in­ne­rung. Das Pu­bli­kum zeigte sich dies­mal be­son­ders be­ein­druckt von dem ho­hen Ni­veau, das die fünf jun­gen Mu­si­ker in­zwi­schen er­reicht ha­ben. Un­ter dem Ti­tel „Wen­de­punk­t“ wid­mete sich das an­spruchs­volle Pro­gramm zum einen der Po­ly­pho­nie Jo­hann Se­bas­tian Bachs, aus des­sen „K


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  • Der Rodewalder Chor „Sing & Fun“ tritt bereits zum siebten Mal gemeinsam mit dem Ensemble „Blechreiz“ (zweites Bild) auf.
    Kul­tur

    Mit „Blech­rei­z“

    Kon­zertspaß mit dem Ro­de­wal­der Chor „­Sing & Fun“. Wenn die Blech­blä­ser­gruppe „ Blech­reiz “ und der Chor „­Sing & Fun“ auf­ein­an­der tref­fen, ist gute Laune in Sa­chen Mu­sik an­ge­sagt. Die Blech­blä­ser aus Mit­tel­fran­ken und der Chor aus Ro­de­wald tre­ten am letz­ten Fe­bruar­wo­chen­ende ge­mein­sam auf, um in zwei Kon­zer­ten ih­rem mu­si­ka­li­schen Kön­nen freien Lauf zu las­sen. Dass da­bei eine ge­lun­ge­ne, ab­wechs­lungs­rei­che Mi­schung meh­re­rer Mu­sik­stile her­aus­kommt, ver­steht sich fast von selbst. Die Freude und der Spaß am Mu­si­zie­ren die­ser bei­den Grup­pen be­geis­tern das Pu­bli­kum bei je­dem Auf­tritt, und der berühmte Funke wird auch die­ses Mal si­cher­lich ü­ber­sprin­gen. Die Kon­zerte fin­den statt am Sams­tag, 25. Fe­bruar, um 19 Uhr in der Steimbker St. Dio­ny­sius-Kir­che , und am Sonn­tag, 26. Fe­bruar, um 17 Uhr in der Schwarms­ted­ter St. Lau­ren­tius-Kir­che. Außer­dem wird „Blech­rei­z“ den Sonn­tags-Got­tes­dienst in der Steimbker Kir­che am 26. Fe­bruar um 10 Uhr mu­si­ka­lisch be­glei­ten. Wer mehr er­fah­ren möch­te, kann „­Ble


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  • Gerd Kertzinger bei seinem Vortrag.
    Nord­kreis

    „­Ge­sun­des Miss­trauen be­lei­digt nie­man­den“

    Kon­takt­be­am­ter der Po­li­zei gab Land­frauen Tipps zum Um­gang mit Trick­be­trü­gern. „­Die Angst, Op­fer von Kri­mi­na­lität und Ge­walt zu wer­den, ist bei Se­nio­ren be­son­ders stark ver­tre­ten. Dass es sich da­bei nur um ein Vor­ur­teil han­delt, ver­si­cherte Gerd Kert­zin­ger , Po­li­zei­kon­takt­be­am­ter der Stadt Ni­en­burg den rund 100 Land­frauen bei sei­nem Vor­trag ,Si­cher­heits­tipps (nicht nur) für Se­nio­ren‘, heißt es in ei­ner Mit­tei­lung des Ver­eins. Kert­zin­ger habe die Mei­nung ver­tre­ten, dass die­ser Ein­druck durch die me­diale Be­richt­er­stat­tung ge­schürt wer­de, die sich reiße­risch die­ser The­men an­neh­me. Tatsäch­lich seien Se­nio­rin­nen und Se­nio­ren laut Sta­tis­tik aber nicht stär­ker ge­fähr­det als jün­gere Mit­bür­ger. Ge­rade die Le­bens­er­fah­rung, die Kon­flikt­fähig­keit und die ge­zielte Ent­schei­dung äl­te­rer Mensch­heit, ei­nem Streit be­wusst aus dem Weg zu ge­hen, wür­den das Ge­gen­teil be­wei­sen, so der Po­li­zei­be­am­te. Der de­mo­gra­fi­sche Wan­del ma­che auch vor den Trick­be­trü­gern nicht Halt. Es seien nicht nur junge Men­schen,


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  • Polizeipresse
    Blau­licht

    Ein­bruch beim CJD

    Meh­rere Ta­ten im Land­kreis. Eine Ka­me­ra, ein Handy und Geld er­beu­te­ten Un­be­kannte beim CjD-Bil­dungs­werk in der Dr.-Franck-Straße in Ni­en­burg. In der Zeit von Frei­tagnach­mit­tag bis Mon­tag­mor­gen he­bel­ten sie ein Fens­ter auf und öff­ne­ten ge­walt­sam eine In­nentür. In Lan­des­ber­gen wa­ren Ein­bre­cher am hel­lich­ten Mon­tag ak­tiv. In der Zeit zwi­schen 8.30 und 14.15 Uhr stie­gen die Täter in ein Wohn­haus in Lan­des­ber­gen-Heid­hau­sen ein. Nach­dem sie eine Scheibe an der Rück­seite des Hau­ses ein­ge­schla­gen hat­ten, durch­such­ten die Un­be­kann­ten das Haus und nah­men Schmuck und Geld mit. Hin­weise - auch auf ver­däch­tige Au­tos - nimmt die Po­li­zei in Stol­zenau un­ter Te­le­fon (05761) 92060 ent­ge­gen. In der Nacht zum Mon­tag ha­ben Diebe den Ma­te­rial­con­tai­ner ei­nes Au­to­hau­ses an der Ver­de­ner Land­straße in Ni­en­burg auf­ge­bro­chen und dar­aus eine Hand­kar­re, Mo­toröl so­wie Brems­flüs­sig­keit ent­wen­det. Zu­sätz­lich bau­ten sie von ei­nem VW Van alle Rä­der ab und nah­men sie mit. Für den Ab­trans­port muss ein Fahr­zeug ver­wend


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