DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 13 von Sonntag, 26. März 2017

Lokalnachrichten

  • Für schießsportliche Erfolge auf Bundesebene und mit dem Meisterschaftsabzeichen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Präsent.
    Lo­ka­les

    DSB-Eh­ren­kreuz für Schi­man­ski

    Die Aus­zeich­nung in Gold gab es bis­lang nur ein­mal zu­vor im Schüt­zen­kreis Ni­en­burg. 150 Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus den Ver­ei­nen des Schüt­zen­krei­ses Ni­en­burg ha­ben sich in Ni­en­burg zur ih­rem Kreis­de­le­gier­ten­tag ge­trof­fen. Ne­ben den ih­ren hieß der Kreis­vor­sit­zende Hei nz-Die­ter Wol­ter auch zahl­rei­che Eh­ren­gäste aus Po­li­tik und Ver­wal­tung will­kom­men. Der Ein­la­dung ge­folgt wa­ren ne­ben den Kreis­kö­ni­gen der stell­ver­tre­tende Land­rat und Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Maik Beer­mann (C­DU) so­wie sein Land­tags­kol­lege Grant Hen­drik Tonne (SPD), Ni­en­burgs Bür­ger­meis­ter Hen­ning On­kes und der Vi­ze­prä­si­dent des Nie­der­säch­si­schen Sport­schüt­zen­ver­ban­des (NSSV) Hans-Hein­rich Wus­sow und der Lan­des­schießs­port­lei­ter Rein­hard Zim­mer. „Ich freue mich rie­sig ü­ber diese Eh­rung.“ Für eine ge­lun­gene Ü­ber­ra­schung sorgte Wus­sow: Er zeich­nete den stell­ver­tre­ten­den Kreis­vor­sit­zen­den Die­ter Schi­man­ski mit dem Eh­ren­kreuz in Gold des Deut­schen Schüt­zen­ver­ban­des aus. Diese hohe Aus­zeich­nung, die nur sel­ten ver­geb


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  • Die Standardformation des TSC kennt im bisherigen Saisonverlauf nur eine einzige Note: die 1.
    Lo­kal­sport

    TSC-Fest­spiele

    Die Stan­dard-For­ma­tion bestätigt in der Trift­weg­halle ihre Aus­nah­me­rol­le, die La­tei­ner be­ju­beln Platz drei. In hei­mi­scher Halle avan­cier­ten die bei­den Sonn­abend-Tanz­tur­niere zu den Fest­spie­len des TSC Blau-Gold Ni­en­burg . So lie­fen die Wett­be­wer­be, die vom 1. TSZ Ni­en­burg aus­ge­rich­tet wur­den:. Stan­dard-Re­gio­nal­liga Im vier­ten von fünf Tur­nie­ren ver­diente sich der TSC Blau-Gold zum vier­ten Mal die Traum­wer­tung: Wie in der Ver­gan­gen­heit zück­ten die fünf Rich­ter al­le­samt das Kärt­chen mit der Num­mer eins. „Out­stan­ding“ nannte Vor­sit­zen­der Pe­ter Krü­ger diese Son­der­rol­le, die sein Team in der Re­gio­nal­liga ein­nimmt und das er ge­mein­sam mit sei­ner Gat­tin Clau­dia Krü­ger-Dre­scher und Ariane Schieß­ler be­treut. Seine For­ma­tion steht tatsäch­lich außer­halb des all­ge­mei­nen Ni­ve­aus die­ser Li­ga, und mit dem Wis­sen um die­ses Po­ten­zial musste man Krü­ger auch kei­nen Größen­wahn un­ter­stel­len, dass er den Bus zum Auf­stieg­stur­nier am 13. Mai in Bo­cholt be­reits im Vor­feld des Ni­en­bur­ger Tur­niers be­stellte


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  • Der neue Vorstand des SPD-Unterbezirks Nienburg mit (von links) den Beisitzern Peter Krowicky, Uwe Lohmeyer, Michael Heckl, Ralf Thäsler, Anja Altmann, Marc Kuhlenkamp, Ulrike Wanner, Thomas Kiene, dem Vorsitzenden Grant Hendrik Tonne und dessen vier Stellvertretern Horst Prüfer, Kim vom Hofe-Windhorst, Marja-Liisa Völlers und Bernhard Göllner sowie Schatzmeister Mirco Wagner. Ausgeschieden sind Lars Grotheer und Torsten Seiler (beide nicht im Bild).
    Lo­ka­les

    Elke Tonne-Jork wird Eh­ren­vor­sit­zende

    Par­tei­tag in Lie­benau: Ihr Sohn Grant Hen­drik Tonne tritt die Nach­folge als Vor­sit­zen­der des SPD-Un­ter­be­zirks Ni­en­burg an. Elke Tonne-Jork dürfte einen wür­de­vol­len Ab­schied er­war­tet ha­ben. Schließ­lich füllte sie das Amt als Vor­sit­zende des Un­ter­be­zirks Ni­en­burg der So­zi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei Deutsch­lands (SPD) fast 18 Jahre mit Le­ben. Was ihr dann je­doch in Lie­benau wi­der­fuhr, da­mit hatte sie nicht ge­rech­net. Al­lein der Ü­ber­ra­schungs­be­such von Wolf­gang Jütt­ner löste berührte die 68-Jäh­ri­ge. Der frühere nie­der­säch­si­sche Um­welt­mi­nis­ter und Land­tags­wahl-Spit­zen­kan­di­dat hob ihr En­ga­ge­ment für die SPD in den ver­gan­ge­nen 48 Jah­ren seit ih­rem Par­tei­ein­tritt her­vor und be­zeich­nete sie als „­po­li­ti­schen Men­schen durch und durch­“, „em­pa­thisch, in­te­gra­tiv und im­mer in­halt­lich ori­en­tier­t“. Des­halb ließ er es sich auch nicht neh­men, sei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­be­glei­te­rin an sei­nem 45. Hoch­zeits­tag („Das schaf­fen man­che aus mei­ner Ge­ne­ra­tion nicht mit zwei, drei Ehen“) die Ehre zu er­wei­sen. Als Krön


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  • Eine häufige Szene am gestrigen Nachmittag: Schiedsrichter Marcel Thalmann zeigt Gelb, in diesem Fall Hoyas Lars Mrowczynski (Dritter von rechts).
    Lo­kal­sport

    Hoya kas­siert zwei Stan­dards

    Fuß­ball-Be­zirks­li­ga: Durch die 1:2-Nie­der­lage ge­gen Uchte steckt die SG wei­ter im Ta­bel­len­kel­ler. Hoya. Bes­tes Fuß­ball­wet­ter, viel Sonne und doch glich die Be­zirks­liga-Par­tie zwi­schen der SG Hoya und dem SC Uchte ge­rade in der ers­ten Halb­zeit eher ei­nem Ten­nis­s­piel. Nach dem Motto „Hoch und weit bringt Si­cher­heit“ agierte die SG auf ih­rem un­ter­ir­disch schlech­ten B-Platz nur mit lan­gen Bäl­len, die Uch­ter pass­ten sich an. In der zwei­ten Hälfte gab es zu­min­dest Tore für die we­ni­gen Zu­schauer zu se­hen. Am Ende nahm der SCU die Punkte nach dem 2:1 (0:0)-Sieg mit in den Süd­kreis. Der A-Platz in Hoya wurde we­gen der ka­put­ten Drai­nage wei­ter ge­schont, so­mit fand das Derby auf dem B-Platz statt und die­ser ließ von Be­ginn an kein tech­nisch gu­tes Fuß­ball­spiel zu. Einen Ra­sen­mäher hatte das Geläuf in die­sem Jahr noch nicht ge­se­hen und der Re­gen der ver­gan­ge­nen Wo­chen hin­ter­ließ seine Spu­ren. SCU-Trai­ner Jens Mei­er: „Auf so ei­nem Acker kann man nicht Fuß­ball spie­len. Da wür­den man­che Leute nicht ma


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  • Freut sich über die Unterstützung des Nachbar-Klubs: TSZ-Vorsitzender und Gastgeber Rainer Bormann.
    Lo­kal­sport

    Ge­mein­sam zu al­ter Stärke

    Der TSC Blau-Gold und das 1. TSZ rü­cken en­ger zu­sam­men – und stär­ken die Tanz­hoch­burg Ni­en­burg. Er­in­nern Sie sich noch an die ruhm­rei­chen Zei­ten, als die La­te­in­for­ma­tion des 1. TSZ Ni­en­burg in der 2. Bun­des­liga und die Stan­dard­for­ma­tion des TSC Blau-Gold gar in der 1. Liga ü­bers Par­kett schweb­ten? Als aus ei­nem Fun­ken ein Flächen­brand wurde und sich Ni­en­burg als Tanz­hoch­burg im Her­zen Nie­der­sach­sens eta­blier­te? Heute ar­bei­ten beide Klubs – ge­mein­sa­mer denn je – am Co­me­back, an ei­ner Wie­der­be­le­bung die­ser fas­zi­nie­ren­den Zei­ten. Denn dass der Tanz­sport in La­tein und Stan­dard auch heute eine Ebene tiefer noch im­mer jede hie­sige Halle füllt, be­legte er ein­drucks­voll am Sonn­abend mit den Tur­nie­ren der Stan­dard-Re­gio­nal­liga und der La­tein-Ober­li­ga. 600 Fans zu Spit­zen­zei­ten ver­wan­del­ten die Trift­weg­halle des MTV in eine pul­sie­rende Großraum­dis­co, wie sie die Ni­en­bur­ger zu­letzt in se­li­gen „Voi­ces“-Zei­ten am Schä­fer­hof er­leb­ten. Da­bei war für den Ver­an­stal­ter vom TSZ der Um­zug von der he


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  • Abiturienten aus dem Jahr 2005: Jens Ehm,
der früher Jens Hartmann hieß (links), und Timo
Kortsch (geborener Sievers) standen als Vertreter
des Alumni-Vereins den Schülern Rede und Antwort.
    Lo­ka­les

    Dem Traum­be­ruf auf der Spur

    Das Stol­ze­nauer Gym­na­sium bot einen Stu­dien­in­fo­tag in Kom­bi­na­tion mit der Fach­ar­beits­messe an. Wie geht es nach dem Ab­itur wei­ter? Nach wel­chen Grundsät­zen geht man ein Thema nach wis­sen­schaft­li­chen Grundsät­zen an, und wie prä­sen­tiert man eine sol­che Aus­ar­bei­tung wir­kungs­voll? Auf diese Fra­gen gab es am Sonn­abend im Stol­ze­nauer Gym­na­sium in vie­ler­lei Hin­sicht eine Ant­wort. Zu ei­ner Fach­ar­beits­messe in Kom­bi­na­tion mit dem Stu­dien­in­fo­tag (im jähr­li­chen Wech­sel mit dem Be­rufs­in­fo­tag) hatte das Gym­na­sium – ne­ben den zehn­ten und elf­ten Klas­sen, für die die Ver­an­stal­tung ver­bind­lich war – auch El­tern und In­ter­es­sierte ein­ge­la­den. Es werde zu­neh­mend schwie­ri­ger, Hoch­schu­len zu sol­chen Ver­an­stal­tun­gen in die Schu­len zu ho­len, be­rich­tete Gym­na­si­al­leh­re­rin Ma­nuela Park , die den Stu­dien­in­fo­tag or­ga­ni­siert hat­te. Den­noch prä­sen­tier­ten sich 25 Or­ga­ni­sa­tio­nen: von der Leib­niz Uni­ver­sität ü­ber die Leu­phana bis hin zur He­lios-Kran­ken­pfle­ge­schu­le, der Bun­des­wehr, der Po­li­zei und auch zahl­rei­che hei


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  • Heidi Reckleben-Meyer
    Ko­lum­nen

    Al­les so schön bunt hier

    Am Sonn­abend hatte das Gym­na­sium in Stol­zenau seine Türen geöff­net. Alle In­ter­es­sier­ten wa­ren ein­ge­la­den, die Fach­ar­beitsprä­sen­ta­tion im Zu­sam­men­spiel mit der Stu­dien­in­for­ma­ti­ons­börse zu be­su­chen und sich zu in­for­mie­ren. Ver­pflich­tend war die Teil­nahme für die Jahr­gänge zehn und elf. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in­for­mier­ten sich an den Stän­den, stell­ten Fra­gen und nah­men In­for­ma­ti­ons­ma­te­rial mit. Wer auf seine ei­gene Schul­zeit schaut – be­son­ders wenn sie län­ger zurück­liegt –, blickte sich viel­leicht ein we­nig nei­disch um: „Wenn es das früher ge­ge­ben hätte ...“. Stu­diengän­ge, ein land­kreis­wei­ter Ü­ber­blick der Mög­lich­kei­ten in ei­ner Bro­schüre von der Wirt­schafts­för­de­rung des Land­krei­ses, ehe­ma­lige Schü­ler des Stol­ze­nauer Gym­na­si­ums, die un­ter­schied­li­che Be­rufs- oder Stu­dien­wege ein­ge­schla­gen ha­ben, stan­den als An­sprech­part­ner zur Ver­fü­gung. Es war, um es mit der Punk-Ikone Nina Ha­gen zu sa­gen: „Al­les so schön bunt hier, ich kann mich gar nicht ent­schei­den ...“ Die In­fomög­lich­kei­ten


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  • Die Präsentation des IGS-Raumangebots für Besuchergruppen übernahmen am Sonnabend unter anderem die Schülerinnen Jasmin, Malena und Alina-Marie (rote Shirts von links).
    Lo­ka­les

    Auf dem Weg zum rei­bungs­lo­sen Be­trieb

    Land­rat Det­lev Kohl­meier blickt auf das erste halbe Jahr der IGS Ni­en­burg im 20-Mil­lio­nen-Euro-Neu­bau zurück. Der Land­kreis hat den Tag der of­fe­nen Tür an der In­te­grier­ten Ge­samt­schule (IGS) in Ni­en­burg zu ei­nem klei­nen of­fi­zi­el­len Teil ge­nutzt, zu dem An­woh­ner aus der di­rek­ten Nach­bar­schaft des 20-Mil­lio­nen-Euro-Neu­baus so­wie die Ver­tre­ter der Kom­mu­nen und an­de­rer Schu­len ge­la­den wa­ren. Diese hät­ten, be­gann Land­rat Det­lev Kohl­meier seine Be­grüßung, be­reits im Au­gust ver­gan­ge­nen Jah­res bei der Ein­wei­hungs­feier mit der nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­rin Frauke Hei­li­gen­stadt auf der Gäs­te­liste ste­hen sol­len, aber dies wäre aus räum­li­chen und lo­gis­ti­schen Grün­den nicht mög­lich ge­we­sen. Der Ver­wal­tungs­chef konnte ih­nen dafür jetzt im Rück­blick auf das erste halbe Jahr der Nut­zung ein ers­tes Fa­zit prä­sen­tie­ren: „Wir be­fin­den uns auf dem Weg zu ei­nem rei­bungs­lo­sen Be­trieb, im Mo­ment ist die­ser noch nicht er­reicht.“ Das läge aber kei­nes­falls am en­ga­gier­ten Kol­le­gium der IGS um Schul­leit


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  • Wieder das linke Knie: Steimbkes Torschütze Dennis Pissor musste mit Schmerzen vom Feld.
    Lo­kal­sport

    Steimbke ent­führt Punkt aus Kol­din­gen

    Fuß­ball-Lan­des­li­ga: SV BE-Trai­ner Ralf Przy­klenk be­klagt nach dem 1:1 aber wie­der zwei Aus­fäl­le. „Ich bin zu­frie­den und bin glück­lich nach Hause ge­fah­ren.“ Ralf Przy­klenk, Trai­ner des SV BE Steimbke, zeigte sich nach dem 1:1 (1:1) sei­ner Lan­des­liga-Fuß­bal­ler ge­gen den Kol­din­ger SV durch­aus er­freut ü­ber den Punkt­ge­winn beim Ta­bel­len­vor­letz­ten. Die Par­tie spielte sich größten­teils auf ei­nem ü­ber­schau­ba­ren Ni­veau ab. Beide Teams ließen we­nige Chan­cen zu und so re­sul­tierte das 1:0 für die Haus­her­ren aus ei­nem schnell aus­ge­führ­ten Frei­stoß. Przy­klenk: „Da schläft un­sere ganze De­fen­si­ve, so­was darf nicht pas­sie­ren.“ Steimbkes ver­späte­ten Win­ter­schlaf nutzte Kol­din­gens Da­niel Ische kon­se­quent al­lein vor SV BE-Kee­per Chri­stoph Deg­ner-Thies. Ar­nold Schnei­der & Co. zeig­ten sich aber kei­nes­falls ge­schockt und er­ziel­ten mit dem ers­ten An­griff prompt den Aus­gleich. Nach ei­nem schö­nen Spiel­zug legte Jan-Ni­klas Rem­mert den Ball von der Grund­li­nie nach in­nen, Links­außen Den­nis Pis­sor voll­streckte eisk


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  • Lo­kal­sport

    Lein­we­bers Ei­gen­tor ent­schei­det

    Fuß­ball-Be­zirks­li­ga: Nach zwei­ma­li­ger Führung ver­liert der LSV mit 3:4 in Die­p­holz. Es scheint, als habe der Lan­des­ber­ger SV das Sie­gen ver­lernt. Nach dem 2:1 beim TSV Mühlen­feld am 16. Ok­to­ber 2016 folg­ten sie­ben Spiele mit nur noch zwei Re­mis-Punk­ten. Seit ges­tern sind es acht sieg­lose Spie­le: Trotz zwei­ma­li­ger Führung ver­lor das Schluss­licht der Fuß­ball-Be­zirks­liga mit 3:4 (2:2) bei der SG Die­p­holz. Ganz bit­ter: Ein Ei­gen­tor in der Nach­spiel­zeit führte zur Plei­te. Der LSV er­wi­schte einen Sah­ne­st­art: Nach ei­nem Frei­stoß plus Flanke war Tho­mas Hoff­mann mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 1:0 (3.). Die­ser Tref­fer schien die Platz­her­ren zu we­cken, die nun mäch­tig Druck mach­ten und die Par­tie bei­zei­ten dreh­ten: Finn-Ni­klas Kuhn (30.) und Ha­lil Ak­bas per Elf­me­ter (40.) sorg­ten für das 2:1. Die Gäste zeig­ten sich aber nicht ge­knickt, Lan­des­ber­gens De­fen­siv­mann Iwan Issa­jew mar­kierte kurz vor der Pause den Aus­gleich. Nach dem Wech­sel gin­gen die Kreis-Ni­en­bur­ger er­neut in Führung: Mul­ler Ha


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  • Lo­kal­sport

    VfL ohne Druck

    Fuß­ball-Be­zirks­li­ga: Mün­che­ha­gen ver­liert 0:4. Nächste klare Aus­wärts­nie­der­lage für den VfL Mün­che­ha­gen: Ges­tern setzte es ein 0:4 (0:2) für den ab­stiegs­ge­fähr­de­ten Fuß­ball-Be­zirks­li­gis­ten beim SV Hei­li­gen­fel­de. Schon 30 Se­kun­den nach dem An­pfiff fiel die Führung für die Gast­ge­ber durch Björn Isen­see, da war die ganze VfL-Elf noch nicht bei der Sa­che. Die Hei­li­gen­fel­der mach­ten wei­ter Druck und die Süd­kreis­ler fan­den nicht ins Spiel. So fiel fol­ge­rich­tig das 2:0: Nach ei­nem scharf her­ein­ge­brach­ten Frei­stoß lenkte Ka­pitän Da­niel To­ma­schew­ski den Ball ins ei­gene Netz (24.). Nun ließ der Druck der Hei­melf nach und der Gast kam bes­ser ins Spiel, aber es ent­wi­ckelte sich keine Ge­fahr vor dem SVH-Tor. Nach dem Wech­sel ver­such­ten Fa­ruk Bar­ba­ros & Co. das Spiel in die Hand zu neh­men, aber es fehlte der zwin­gende Druck nach vorn. Bit­ter: In der Folge wurde dem VfL ein Elf­me­ter ver­wehrt und den Kreis-Die­p­hol­zern zu­ge­spro­chen, To­bias Dick­mann ver­wan­delte zum 3:0 (71.). In der Folge sah Eren Ay­din


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  • Lo­kal­sport

    Dra­ken­burg ver­schenkt zwei Punkte

    Müh­sam ernährt sich das Eich­hörn­chen: Nach dem 0:0 un­ter der Wo­che ge­gen Lan­des­ber­gen kehrte der TuS Dra­ken­burg ges­tern mit ei­nem 1:1 (1:0) vom TuS Sud­weyhe zurück. Da­mit ver­größerte sich das Pols­ter zum ers­ten Ab­stiegs­platz der Fuß­ball-Be­zirks­liga auf zwei Punk­te. Der Gast hielt spie­le­risch auf dem un­ge­wohn­ten Kunst­ra­sen­platz gut mit und erkämpfte sich ein hoch­ver­dien­tes Re­mis ge­gen die mit­un­ter ü­ber­heb­li­che Hei­melf. „Wenn Dra­ken­burg nicht ge­schla­gen wird, ha­ben wir in der Be­zirks­liga nichts zu su­chen“, lau­tete das Sud­wey­her State­ment in der Die­p­hol­zer „­Kreis­zei­tung“ – durch­aus mo­ti­va­ti­ons­för­dernd für die Dra­ken­bur­ger. En­ga­giert und ball­si­cher be­gann der Gast. Be­reits nach fünf Mi­nu­ten ver­zeich­ne­ten die Gäste Großchan­cen durch Ki­lian Miel­ke, die ver­ge­ben wur­den. Doch Kon­stan­tin Pacz­kow­ski voll­streckte nach fei­nem Zu­spiel von Da­niel Fri­cke ins lange Eck zur hoch­ver­dien­ten Halb­zeit­führung (11.). Die Hei­melf war ge­schockt, sie hatte le­dig­lich eine Tor­chance im ers­ten Ab­schnitt. Nach der


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  • Lo­kal­sport

    HSG er­zielt nur 15 Tref­fer

    Hand­ball-Ober­li­ga: Die Ni­en­bur­ger um Stef­fen Kaatze ver­zwei­feln an Ha­melns Kee­per – 15:27. Ha­meln. Die HSG Ni­en­burg kas­sierte am Sonn­abend eine kra­chende Nie­der­lage beim VfL Ha­meln. Mit ei­ner deut­li­chen 15:27 (10:9)-Pleite muss­ten die Ober­liga-Hand­bal­ler von Trai­ner Dirk Pau­ling die Heim­reise an­tre­ten. Pau­ling konnte sich nicht er­in­nern, ob eine sei­ner Mann­schaf­ten schon mal der­art we­nige Tore in ei­nem Spiel ge­wor­fen hat. „­Seit­dem ich bei der HSG bin, ist das je­den­falls noch nicht pas­siert. Es war zwar klar, dass we­nig Tore fal­len, aber da­mit war nicht zu rech­nen.“ Bis zur Halb­zeit ver­kauf­ten sich Ar­nar Gud­munds­son & Co. noch recht an­sehn­lich in der Rat­ten­fän­ger­stadt – mit ei­nem 9:10 ging es in die Ka­bi­ne. Ge­rade HSG-Kee­per Chri­sto­pher Fraj bestätigte seine starke Form und hielt in der ers­ten Hälfte gleich drei Sie­ben­me­ter. Nach dem Wech­sel fan­den die Ni­en­bur­ger nicht mehr in die Zwei­kämpfe und la­gen in­ner­halb von zehn Mi­nu­ten mit sechs To­ren im Hin­ter­tref­fen (11:17). „In der Summe hab


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  • Matthias Schlicht brilliert in der „Romantik Bad Rehburg“ Frederik Feindt begleitet.
    Kul­tur

    Lu­ther, Loc­cum und der Rest

    Hei­te­rer und hin­ter­grün­di­ger Abend mit Matt­hias Schlicht. Ein­ma­lig ist das ge­we­sen, was der Kir­chen­ka­ba­ret­tist Matt­hias Schlicht auf die Bühne der „ Ro­man­tik Bad Reh­burg “ ge­bracht hat. Ein­ma­lig un­ter an­de­rem auch, weil sein neues Pro­gramm, in des­sen Mit­tel­punkt die Re­for­ma­tion un­ter dem Ti­tel „Auf’s Maul ge­schaut“ steht, in Bad Reh­burg eine gute Por­tion Lo­kal­ko­lo­rit be­kom­men hat. „­Mein Vi­ka­ri­ats­lei­ter, der na­ment­lich nicht ge­nannt wer­den möch­te“ – auf ihn kam Schlicht so man­ches Mal zu spre­chen an die­sem Abend. Schließ­lich war der Ka­ba­ret­tist als Vi­kar in Ni­en­burg und sein Vi­ka­ri­ats­lei­ter ist der­je­nige ge­we­sen, der noch vor ihm auf die Bühne trat, um ihn an­zukün­di­gen. Je­ner na­ment­lich schließ­lich doch ge­nannte Fried­rich Holze stand dort je­doch in an­de­rer Funk­tion denn als Aus­bil­der des Vi­kars, näm­lich als Mit­glied des Ar­beits­krei­ses „­Stol­per­stei­ne“ Reh­burg-Loc­cum, zu des­sen Guns­ten Schlicht den Auf­tritt mach­te. Nun ist es ge­wiss nicht ein­fach, lo­cker-leich­tes Ka­ba­rett, wenn auch mit e


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  • Jugendliche bei den Geschicklichkeitsaufgaben.
    Süd­kreis

    Ko­or­di­na­ten auf Kar­ten fin­den

    Nacht­funkü­bung der Ju­gend­feu­er­weh­ren Es­sern-Nor­del-Stein­brink. „Ü­bungs­lei­t­stelle Es­sern – kom­men“ oder auch „auf der Ko­or­di­nate be­fin­det sich …“ – so heißt es häu­fig ü­ber Funk. Nach Aus­ar­bei­tung des Es­ser­ner Ju­gend­war­tes Yan­nick Schrei­ner und Sven Dö­ding aus der Orts­wehr Es­sern fand kürz­lich die Nacht­funkü­bung der Ju­gend­feu­er­weh­ren Es­sern-Nor­del-Stein­brink und Die­penau statt. Schon seit ge­rau­mer Zeit wird alle zwei Jahre eine Nacht­funkü­bung im Wech­sel aus­ge­rich­tet. Erst­ma­lig durfte auch in die­sem Jahr die Ju­gend­feu­er­wehr Sa­pel­loh zu Gast sein . Nach­dem die 55 Jun­gen und Mäd­chen auf die Feu­er­wehr­fahr­zeuge auf­ge­teilt wur­den und die Ju­gend­warte und Be­treuer der drei Ju­gend­feu­er­weh­ren die Ü­bungs­lei­t­stelle be­setzt hat­ten, star­tete die Funkü­bung ge­gen 18.30 Uhr mit ei­ner klei­nen Ko­lon­nen­fahrt durch den Ort. Beim Es­ser­ner Hei­de­park war­te­ten dann alle ge­dul­dig auf ihre ers­ten Funk­auf­ga­ben von der Ü­bungs­lei­t­stel­le, die sich im Gerätehaus be­fand. Le­sen von Kar­ten war häu­fig bei den Auf­ga­ben gefr


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  • Bei der progressiven Muskelentspannung werden verschiedene Körperpartien an- und entspannt.
    Süd­kreis

    Auch Kin­der­gar­ten­kin­der ha­ben Stress

    The­men-El­tern­café: Elena Gru­mann zeigt prak­ti­sche Ideen und Ü­bun­gen für den Stressab­bau. „Ent­span­nungs­spiele für Groß und Klein“ – un­ter die­sem Motto fand jetzt ein The­men-El­tern­café in der Kin­der­ta­gesstätte „Bären­höhle“ in Bad Reh­burg statt. El­tern­cafés sind Ver­an­stal­tun­gen für El­tern von El­tern; ein of­fe­ner Treff­punkt für El­tern mit Kin­dern bis zehn Jah­re, die in re­gel­mäßi­gen Ab­stän­den mit Un­ter­stüt­zung des Fach­diens­tes früh­kind­li­che Bil­dung des Land­krei­ses Ni­en­burg und Eh­ren­amt­li­chen in teil­neh­men­den Kin­der­ta­gesstät­ten, Grund­schu­len und an­de­ren Ein­rich­tun­gen statt­fin­den. Sie die­nen un­ter an­de­rem dem Aus­tausch von Er­fah­run­gen und In­for­ma­tio­nen, ge­mein­sa­men El­tern-Kind-Ak­tio­nen oder der Be­schäf­ti­gung mit be­stimm­ten The­men wie in die­sem Fall Ent­span­nung und Stress. Ein­ge­la­den zum El­tern­café hat­ten der Land­kreis durch Mi­chaela Ka­kosch­ke, El­tern­team-Be­glei­te­rin Da­niela Stall­baum so­wie Bi­anka Gnass, Lei­te­rin der Kita „Bären­höhle“. Ent­span­nungs­päd­ago­gin und Stress­ma­na­ge­ment-Trai­ne­rin Ele


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  • Helge Nußbaum
    Ko­lum­nen

    Mach et jut, mein lie­ber Poldi

    Was hat man in der ver­gan­ge­nen Wo­che nicht al­les ü­ber Lu­kas Po­dolski ge­le­sen. Der „Köl­sche Jung“ geht, „­der Spaßvo­gel“ ver­lässt die Fuß­ball-Na­tio­nal­mann­schaft. „130 Län­der­spie­le, 48 To­re“, so hatte DFB-Prä­si­dent Rein­hard Grin­del un­se­ren Poldi vor dem Freund­schaftss­piel am Mitt­woch ge­gen Eng­land ver­ab­schie­det. Da hatte er die Rech­nung aber ohne den 31-Jäh­ri­gen ge­macht, der es sich nicht neh­men ließ, bei sei­nem letz­ten Auf­tritt im Dress mit dem Ad­ler auf der Brust wahr­schein­lich sein zwölf­tes Tor des Mo­nats zu er­zie­len. Da­mit schickte er die Bri­ten mit ei­nem 0:1 zurück auf ihre In­sel. Was ein Ab­schie­d!. Wahr­schein­lich ha­ben es ihm aber so­gar die Englän­der gegönnt, der eng­li­sche Kee­per Joe Hart be­glück­wünschte Po­dolski je­den­falls nach dem Spiel. Was ha­ben wir nicht alle für Mo­mente mit ihm er­lebt, ihn ge­fei­ert, ihn be­sun­gen. 13 Jahre Na­tio­nalelf und ges­tern Abend das erste Spiel nach „­Pol­di“ ge­gen Aser­bai­dschan. Ir­gend­wie habe ich ihn ver­misst, auch wenn er zu­letzt nur noch von der Bank i


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  • Lo­kal­sport

    Lie­benau ver­spielt si­che­ren Vor­sprung

    Hand­ball-Ver­bands­li­ga: Bit­tere 24:25-Nie­der­lage beim MTV Geis­mar. Der März wird in die­ser Sai­son mit Si­cher­heit nicht mehr zum Lieb­lings­mo­nat der Ver­bands­liga-Hand­bal­ler des SV Aue Lie­benau wer­den, denn auch in der vier­ten Par­tie in die­sem Mo­nat beim MTV Geis­mar musste sich die Mann­schaft von Trai­ner Cars­ten Tho­mas ge­schla­gen ge­ben. Die bit­tere 24:25-(12:11)-Nie­der­lage bei den heim­star­ken Göt­tin­gern ist da­bei so et­was wie ein Spie­gel­bild der ver­gan­ge­nen Spiele ge­we­sen. Da­bei hatte es lange Zeit sehr gut für die Lie­be­nauer aus­ge­se­hen: Nach ei­nem mü­den Be­ginn ge­wann Aue nach 15 Mi­nu­ten die Kon­trolle ü­ber die Par­tie und nahm so­gar einen knap­pen Ein-Tore-Vor­sprung mit in die Halb­zeit­pau­se. Auch in der zwei­ten Hälfte schien die Mann­schaft we­der die lange An­reise noch das ab­so­lute Haft­mit­tel­ver­bot in der Geis­ma­rer Sport­halle zu stören. Die sat­tel­feste Aue-Ab­wehr er­mög­lichte viele Ge­genstöße und vorn spiel­ten die Lie­be­nauer ihre An­griffe dis­zi­pli­niert aus. Als der ü­ber­ra­gende Lenn­art Gra­bisch


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  • Lo­kal­sport

    Aue-Frauen ü­ber­zeu­gen in der Ab­wehr

    Hand­ball-Lan­des­li­ga: Tor­frau Ira Rei­nitz hält stark beim 25:20-Sieg ge­gen Großen­hei­dorn. Mit ei­ner 20:25 (8:10)-Nie­der­lage schick­ten die Lan­des­liga-Hand­bal­le­rin­nen des SV Aue Lie­benau die Gäste vom MTV Großen­hei­dorn auf die Heim­rei­se. Dank ei­ner ganz star­ken Ab­wehr­leis­tung vor ei­ner gut auf­ge­leg­ten Tor­frau Ira Rei­nitz wurde der Sieg ein­ge­fah­ren. Doch von Be­ginn an: Das erste Tor des Spiels fiel erst in der drit­ten Mi­nute durch einen von Sari Rei­nitz ver­wan­del­ten Sie­ben­me­ter. Da­nach ent­wi­ckelte sich ein aus­ge­gli­che­nes Spiel, al­ler­dings mit ei­nem leich­ten Vor­teil auf­sei­ten der Gast­ge­be­rin­nen. Ins­be­son­dere durch ag­gres­si­ves und kon­zen­trier­tes De­ckungs­ver­hal­ten so­wie ei­nige starke Pa­ra­den von Ira Rei­nitz ging der SV Aue nach 20 Mi­nu­ten mit drei To­ren in Führung. Bis zur Halb­zeit ver­kürzte der MTV dann zwar auf 8:10, Aue war je­doch trotz­dem zu­frie­den mit der ers­ten Hälf­te. Es dau­erte in Durch­gang zwei dann fast sie­ben Mi­nu­ten, bis Aue das erste Tor er­ziel­te, dann war der Kno­ten ge­platzt. Da


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  • „Dance Masters!“ überzeugt in Uchte mit einem anmutigen und leichtfüßigen Auftritt.
    Kul­tur

    Iri­sche Kul­tur be­geis­tert in Uchte

    „Dance Mas­ter­s!“ lie­fert eine atem­be­rau­bende Show ab. Kaum ist der St. Pa­trick‘s Day vor­ü­ber, gibt es einen Teil der iri­schen Kul­tur auf deut­schen Büh­nen zu se­hen: Am Sams­tag­abend gab es die „Dance Mas­ter­s!“ in der Drei­fach­sport­halle in Uchte zu se­hen. Das Team, be­ste­hend aus zwölf der bes­ten Irish-Step­dan­cers, lie­ferte un­ter Cho­reo­gra­fie-Lehre von Ri­chard Grif­fin eine atem­be­rau­bende Show ab. Die Lei­den­schaft zum Irish Dance ist auf der gan­zen Welt ver­tre­ten: So stam­men die Tän­zer aus ganz ver­schie­de­nen Na­tio­nen wie zum Bei­spiel Aus­tra­li­en, Ka­li­for­nien und Eng­land, aber auch tra­di­tio­nel­ler­weise Ir­land. Die meis­ten der „Dance Mas­ter­s!“ be­gan­nen die Tanz­lehre be­reits im Kin­desal­ter. Die lang­jäh­rige Er­fah­rung so­wie die schil­lern­den Kostüme heims­ten ih­nen eine Menge Bei­fall ein, denn das Ta­lent spie­gelt sich im Auf­tritt ein­deu­tig wi­der. Die Hand­lung der Show ist eher ein „­Ne­ben­kriegs­schau­platz“ ge­we­sen, da man al­lei­nig durch das fas­zi­nie­rende „Cli­cken“ der Stepp­tän­zer völ­lig in ih­ren Ban


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