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Rubrik: Blaulicht

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Knapp 30 Feuerwehrleute und sechs Polizeibeamte waren auf der B215 zwischen Estorf und Landesbergen im Einsatz.
Der Wagen zerriss nach dem Aufprall in der Mitte.

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Estorf/ Landesbergen

Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf B215

Polizei spricht von stark überhöhter Geschwindigkeit

Knapp 30 Feuerwehrleute und sechs Polizeibeamte waren auf der B215 zwischen Estorf und Landesbergen im Einsatz.
Knapp 30 Feu­er­wehr­leute und sechs Po­li­zei­be­amte wa­ren auf der B215 zwi­schen Estorf und Lan­des­ber­gen im Ein­satz.Foto: Stecklein

Zwei Schwerverletzte forderte am Freitagnachmittag ein Unfall auf der B215 zwischen Estorf und Landesbergen. Der 21-jährige Fahrer und seine 16-jährige Beifahrerin kamen aufgrund von stark überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab, prallten mit dem BMW seitlich gegen einen Baum. Der Wagen zerriss in zwei Teile und fing Feuer.

"Von Landesbergen in Richtung Estorf fahrend, beim Durchfahren der Linkskurve, prallten sie mit dem Heck gegen einen Straßenbaum, der Wagen wurde zerrissen", erläutert Polizeioberkomissar Deterding den Unfallhergang. Er ist sich sicher: Die beiden Fahrzeuginsassen waren viel zu schnell unterwegs. "Zur Zeit des Unfalls war die Fahrbahn nass, deshalb würde ich sagen - deutlich zu hohe Geschwindigkeit." Der hintere Teil des Wagens wurde mehrere Meter vom Vorderteil weg in eine Böschung geschleudert.

Laut Deterding haben die Zwei jedoch "Glück im Unglück" gehabt. "Vor 20 Jahren wäre das anders ausgegangen", sagte der Oberkomissar. Durch die moderne Technik des Wagens konnte das Schlimmste verhindert werden. Der Gesamtschaden sei auf etwa 10.000 Euro zu beziffern.

Wagen prallte ab und fing Feuer

Auch die Feuerwehr war mit mehreren Wehren vor Ort. "Unsere Aufgabe war es, die zwei verletzten Personen zu retten", erklärte Lars Engelke, Ortsbrandmeister Landesbergen. Zuvor musste der noch in Flammen stehende Pkw gelöscht werden. Sowohl der Fahrer als auch die Beifahrerin waren noch ansprechbar und wurden direkt per Rettungswagen ins Nienburger Krankenhaus gebracht. Anschließend mussten die Trümmer beseitigt werden, die über mehrere Meter verteilt auf der Straße und in anliegenden Feldern und Böschungen verteilt waren.

Die Straße war ab 16.30 Uhr voll gesperrt. Sowohl Polizei als auch Feuerwehr waren nach Rettung der Schwerverletzten über zwei Stunden mit der Trümmerbeseitigung und Sperrung beschäftigt.

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