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Rubrik: Blaulicht

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Verden/Eystrup

Das Schweigen der Rocker hält an

Prozess um Schlägerei zwischen „Hells Angels“ und „Gremium“-Mitgliedern in Verden wird zur Geduldsprobe

Die fünf Angeklagten schweigen weiterhin. Foto: Paul Hill/Fotolia
Die fünf Angeklagten schweigen weiterhin. Foto: Paul Hill/Fotolia
Die fünf Angeklagten schweigen weiterhin.

Das Schweigen der Rocker hält weiter an in dem Verdener Landgerichtsprozess um eine gefährliche Körperverletzung am Domweihsonnabend 2017 in Verden. Keiner der fünf Angeklagten aus Walsrode, Visselhövede und Eystrup hat sich bislang zu den Vorwürfen geäußert. Alle werden den „Hells Angels“ zugeordnet.

Am achten Verhandlungstag wurden drei Geschädigte gehört und diese wirkten auffallend bemüht, nicht mehr als notwendig zu sagen. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Verden gehören die Männer dem Rockerclub „Gremium MC“ an.
Laut Anklageschrift wurde einem Delmenhorster unter anderem eine Kopfplatzwunde zugefügt. Wodurch diese entstanden ist, will der Zeuge nicht erinnern können. Aber wenigstens bestätigte er offen, dass er Mitglied beim „Gremium MC“ ist. „Das war aber keine ,Gremium‘-Veranstaltung“, betonte er.

Zur Geduldsprobe wurde der Gerichtstermin für den von der Staatsanwaltschaft als Gastgeber angesehen Verdener und einen Oldenburger. Immer wieder wurden die Männer während ihrer Aussagen aus dem Saal geschickt, weil Fragen rund um ein mögliches Aussageverweigerungsrecht, die Zulässigkeit von Fragen und die Beiordnung eines Zeugenbeistandes von den Juristen zu klären waren.

Der Verdener betonte, dass das Ganze nichts mit einer Kneipe zu tun habe, die in der Anklageschrift genannt wird. Die Tat hatte sich auf einer dahinter liegenden Hoffläche ereignet. Es sei eine „kleine Grillparty“ anlässlich der Domweih gewesen, erklärte der Zeuge. Er habe mit einem der Angeklagten, einem 36-Jährigen aus Walsrode, geredet. Worüber, das wisse er nicht mehr. „Ich habe einen Schlag abgekriegt und war dann weg“, so der 52-Jährige. „Erst als alles vorbei war, bin ich wieder zur Besinnung gekommen.“ Zumindest dieser Teil der Aussage wurde von niemanden angezweifelt, denn der Schlag ist auf Videos deutlich zu erkennen.

Bei Fragen zu seiner Funktion innerhalb des „Gremium MC“ mauerte der Zeuge. „Sind sie dort Mitglied“, fragte Verteidiger Raban Funk. „Mag sein. Wissen Sie doch. Ja“, antwortete der 52-Jährige. Auf intensive Nachfragen erklärte er, dort Präsident zu sein. In welchem Chapter (Club) wurde nicht gefragt.

Um die Beantwortung von Fragen zu der Funktionen anderer Zeugen innerhalb des Clubs kam der Zeuge vorerst herum. Ihm soll ein Zeugenbeistand beigeordnet werden. Als er einen Wunsch-Anwalt benennen sollte, sorgte er für allgemeine Erheiterung. „Der sitzt da“, antwortete der Zeuge und zeigte auf den Verdener Anwalt Dr. Jürgen Meyer. Doch der vertritt bereits einen der Angeklagten.

Verwehrt wurde dagegen einem 48-Jährigen aus Oldenburg ein Zeugenbeistand. Er sei nicht Mitglied und habe nie Kleidung getragen, die auf den „Gremium MC“ hindeute, betonte der Zeuge. Die Verteidiger bohrten diesbezüglich so intensiv nach, dass man sich fragen kann, in welcher Kleidung er auf den Videos zu sehen ist.

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