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Rubrik: Blaulicht

Quelle: www.presseportal.de

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Stolzenau

Anrufe falscher Polizeibeamter auch in Stolzenau

Am Dienstag gaben sich in Stolzenau Betrüger am Te... Foto: highwaystarz / Fotolia Am Dienstag gaben sich in Stolzenau Betrüger am Telefon als falsche Polizisten aus. Foto: highwaystarz / Fotolia
Am Dienstag gaben sich in Stolzenau Betrüger am Telefon als falsche Polizisten aus. Foto: highwaystarz / Fotolia
Am Dienstag gaben sich in Stolzenau Betrüger am Telefon als falsche Polizisten aus.

Am Dienstag versuchten Betrüger in Stolzenau, sich als Polizeibeamter auszugeben und das Vertrauen älterer Menschen zu erlangen. Insgesamt meldeten sich bei der Polizei drei Seniorinnen und Senioren aus Stolzenau, bei denen versucht wurde, als angeblicher Polizeibeamter Informationen zu erfragen. Bei einem Anrufer war es dann der klassische “Enkeltrick“-Anrufer, der mit dem verunfallten Auto Bargeld von seinem Opa erbetteln wollte.

In den anderen Fällen hatte ein angeblicher Polizeibeamter angerufen und den zwischen 65 und 85 Jahre alten Personen mitgeteilt, ihre Namen und Adressen seien in Listen angeblich festgenommener Einbrecher entdeckt worden. Im weiteren Verlauf des Gespräches wurde nach Wertsachen, Kontoverbindungen oder Bargeld im Haus gefragt.

„Niemals fragt ein echter Polizeibeamter am Telefon nach solchen Informationen“, betont Axel Bergmann, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. „Seit Jahren warnen wir vor dieser Masche, leider gelingt es den Tätern bundesweit in Einzelfällen trotzdem noch, Geld oder Wertsachen zu erbeuten“, führt er weiter aus.

In den vier der Polizei angezeigten Fällen waren die Täter nicht erfolgreich. „Alle Angerufenen reagierten richtig und legten auf. Wir hoffen, dass wir mit unseren ständigen Warnungen möglichst viele Menschen erreichen, hoffen aber auch darauf, dass die jüngere Generation ihre älteren Eltern, Großeltern, Freunden, Nachbarn und Bekannte warnen“, richtet sich der Polizeibeamte an die Bevölkerung.

Vielfach suchen die Täter nach älteren, klassischen Vornamen im Telefonbuch. Ein Tipp der Polizei lautet deshalb, beim Eintrag im Telefonbuch den Vornamen nur mit einem Buschstaben abzukürzen sowie keine Anschrift angeben. „Wenn Sie sich unsicher sind, egal in welcher Situation, rufen Sie immer Ihre Polizei an und nutzen Sie dazu auch ruhig den Notruf 110“, rät Bergmann. „Wir überprüfen lieber 10 Anrufe bei denen dann alles in Ordnung ist, als dass einmal nicht angerufen wird und ein Täter vielleicht erfolgreich wird“.

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