DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 50 von Dienstag, 28. Februar 2017

Lokalnachrichten

  • Stefan Schwiersch
    Sport-Ko­lum­nen

    Klei­ner Tipp für Jogi Löw

    26.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Das Fuß­ball-Fach­blatt „Kicker“ hat Bun­des­trai­ner Joa­chim Löw ver­gan­gene Wo­che zum großen In­ter­view ge­be­ten. Löw äußerte sich zu ak­tu­el­len The­men wie dem vor der Tür ste­hen­den Con­fed-Cup („Wir wol­len eine gute Vi­si­ten­karte ab­ge­ben“), dem nach wie vor rät­sel­haf­ten Kar­rie­re­ver­lauf von Ma­rio Götze („Ich halte zu ihm“), der Zu­kunft von Leip­zigs Timo Wer­ner („Ihm ist die Welt­klasse zu­zu­trau­en“) und auch zu der Tat­sa­che, dass Deutsch­land zur­zeit kei­nen Knip­ser der Marke Sua­rez oder Ca­vani ver­fügt. Dann wurde Löw ge­fragt, in wel­che Rich­tung sich der Fuß­ball ent­wi­ckelt. Seine sinn­gemäße Ant­wort: Rein kör­per­lich stoße der Fuß­ball an Gren­zen, aber ko­gni­tiv sehe er un­end­li­chen Spiel­raum. Wi­ki­pe­dia da­zu: „Zu den ko­gni­ti­ven Fähig­kei­ten ei­nes Men­schen zählen un­ter an­de­rem die Wahr­neh­mung, die Auf­merk­sam­keit, die Er­in­ne­rung, das Ler­nen, das Pro­blem­lö­sen, die Krea­ti­vität, das Pla­nen, die Ori­en­tie­rung, die Ima­gi­na­tion, die Ar­gu­men­ta­tion, die In­tro­spek­tion, der Wil­le, d


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  • Manon Garms
    Ko­lum­nen

    Un­ter­stüt­zung für die Bür­ger

    26.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Die Mit­ar­bei­ter von Kom­mu­nen sind bei man­chen Bür­gern nicht be­son­ders gut an­ge­se­hen. Das liegt in der Na­tur der Sa­che: Wer kriegt schon gern ein Knöll­chen von ei­nem Ord­nungs­amts­mit­ar­bei­ter an die Wind­schutz­scheibe ge­klemmt? Auch ist si­cher nie­mand glück­lich darü­ber, dass die Mit­ar­bei­ter des Sach­ge­bie­tes Stadt­ent­wäs­se­rung in der Ni­en­bur­ger Stadt­ver­wal­tung Be­scheide für die neu ein­ge­führte Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr ver­schi­cken. Dass Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ter die Bür­ger aber auch un­ter­stüt­zen kön­nen, zeigt sich am Bei­spiel des Ni­en­bur­ger Se­nio­ren­bei­ra­tes. Der setzt sich dafür ein, im Stadt­ge­biet die Stol­per­fal­len zu re­du­zie­ren. Da­bei hat sich ge­zeigt, dass auch eine schnel­le, un­büro­kra­ti­sche Hilfe mög­lich sein kann – natür­lich im­mer vor­aus­ge­setzt, dass das mit der ak­tu­el­len Ge­set­zes­lage im Ein­klang steht. So hän­gen jetzt an bei­den Ein­gän­gen des Fußgän­ger­tun­nels am Bahn­hof Ver­bots­schil­der für Fahr­rad­fah­rer. Se­nio­ren­bei­rats­mit­glied Rein­hard Wand­ma­cher lobt


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  • Ko­lum­nen

    Viele kleine Per­len

    25.02.2017, 21:00 Uhr - Sie hat­ten sich rich­tig schick ge­macht, die vie­len jun­gen Leu­te, die am Frei­tag­abend im Mit­tel­punkt der Sportl­er­gala 2017 stan­den. Zwei-, drei­mal die Wo­che Trai­ning und am Wo­chen­ende das Spiel. Ehr­gei­zig. Dis­zi­pli­niert. Re­spekt. „­Schon aus die­sem Grund hat sich der ganze Auf­wand wie­der ge­lohnt“, wa­ren sich die Ver­ant­wort­li­chen am Ende ei­nig. In die­sem Jahr hat­ten Kreiss­port­bund, Spar­kasse und DIE HARKE als Ver­an­stal­ter der Eh­rung der bes­ten Sport­ler, die der Land­kreis zu bie­ten hat, nach Hoya ein­ge­la­den. Und auch das Rah­men­pro­gramm ver­deut­lich­te, wozu Ju­gend­li­che fähig sind, wenn sie ver­nünf­tig an­ge­lei­tet wer­den. Die Mäd­chen der Hol­tor­fer Sport­ver­ei­ni­gung, dem Zu­hause des Mo­de­ra­to­ren-Duos Silke Piel­hop und Fa­bian Pietsch, zeig­ten eine tolle Rhön­r­ad­vor­führung, und die Mit­glie­der der Par­cours-Gruppe des TuS Hoya tob­ten, als wäre die Schwer­kraft außer Kraft ge­setzt, so­zu­sa­gen ü­ber Ti­sche und Bän­ke. Was dem einen oder an­de­ren Be­su­cher an die­sem Abend aber auch dur


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  • Nikias Schmidetzki
    Ko­lum­nen

    Trotz Eile bes­ser noch­mal klin­geln

    24.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Was war das früher schön, ein Pa­ket zu be­kom­men. Auf­re­gung, bis die Post die Be­stel­lung end­lich ge­bracht hat. Und heu­te: Auf­re­gung mit­un­ter mehr ob der Ab­la­ge­orte und der Art und Wei­se, wie der Bote oder die Bo­tin die an­ge­for­derte Fracht an den Mann und die Frau zu brin­gen ver­sucht. Eure Eile in Eh­ren, liebe Pa­ket­bo­ten-Eli­te, manch­mal ist der schnellste Weg eben doch nicht der bes­te. Hin­ter­legt die klas­si­sche „­gelbe Post“ die Sen­dung an ei­nem ab­ge­mach­ten und si­che­ren Ort, muss sich der Emp­fän­ger bei manch ei­nem Wett­be­wer­ber um die güns­tigste Lie­fe­rung zunächst auf eine aus­führ­li­che Su­che nach der er­war­te­ten Ware be­ge­ben, dank net­ter Bot­schaft mit teil­weise aben­teu­er­li­chen Be­schrei­bun­gen. Da wer­den Gar­ten­kis­ten zu Pa­ket­bo­xen, und bei hef­ti­gem Nie­der­schlag – so et­was soll es ja ge­ben – sind die nicht im­mer ganz dicht. Feuchte Pa­kete mit tex­ti­lem In­halt schmä­lern die Freude dann doch nicht zu knapp. Und eine Lie­fe­rung in eine Müll­tonne zu le­gen, in der H


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  • Oliver Hartmann
    Ko­lum­nen

    Wir müs­sen re­den!

    24.02.2017, 16:00 Uhr - Die HARKE Web-Ko­lumne #t­gif. Ab so­fort ver­öf­fent­li­chen wir, die On­line-Re­dak­tion der HAR­KE, im­mer frei­tags ge­treu dem be­lieb­ten In­ter­net-Motto „Thank God it's Fri­day (t­gif)“ un­sere neue Web-Ko­lumne #t­gif. Als ers­tes wid­men wir uns ei­nem be­son­ders wich­ti­gem The­ma: Die Kom­men­tare auf un­se­rer Fa­ce­book-Seite neh­men wir sehr ernst. Sie sind für uns wich­ti­ges Feed­back, lie­fern uns In­for­ma­tio­nen und sor­gen für leb­hafte Dis­kus­sio­nen. Diese ver­lau­fen häu­fi­ger sehr hit­zig, ge­le­gent­lich wird da­bei auch ver­bal ü­ber die Stränge ge­schla­gen. Das kann pas­sie­ren, tut kurz weh, aber mit et­was Ab­stand kom­men wir und hof­fent­lich auch ihr darü­ber hin­weg. Doch lei­der ver­schärft sich der Ton seit ei­ni­gen Wo­chen stark. Aus Ar­gu­men­ten wer­den Be­lei­di­gun­gen, aus Dis­kus­si­ons­part­nern wer­den Geg­ner und am Ende be­kom­men Kom­men­tare womög­lich so­gar straf­recht­li­che Re­le­vanz. Die ver­meint­li­che An­ony­mität des In­ter­nets ist der Deck­man­tel für Fle­gel­ver­hal­ten, das nicht hin­zu­neh­men ist. Das kön­nen u


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  • Arne Hildebrandt
    Ko­lum­nen

    Elek­troschrott und Stie­fel­kak­teen

    23.02.2017, 21:00 Uhr - In al­len 18 Klas­sen der Grund­schu­len Steimbke und Ro­de­wald ste­hen bald „S­tie­fel­kak­teen“. Das sind Stän­der, die wie Kak­teen aus­se­hen und an de­nen Schuhe oder Stie­fel auf mi­ni­ma­len Raum auf­be­wahrt wer­den kön­nen. Hin­ter­grund: An bei­den Schu­len wurde im Ok­to­ber eine Haus­schuh­pflicht ein­ge­führt, um Schmutz zu ver­mei­den und für ein bes­se­res Wohl­fühl­klima zu sor­gen. Die 5924 Euro für die Stie­fel­kak­teen sind nur Pea­nuts im Ver­gleich zu den rund 90.000 Eu­ro, die beide Schu­len für Com­pu­ter, Lap­tops, Pro­gramme und Ver­ka­be­lung benöti­gen. „Wir ha­ben nur noch Elek­troschrott. Das ist de­sa­strös“, meinte Schulaus­schuss­vor­sit­zen­der Ralf Da­niel (SPD) Mitt­wo­cha­bend in der Schulaus­schuss­sit­zung der Samt­ge­meinde Steimbke. Beide Schu­len ha­ben auf­ge­lis­tet, was sie benöti­gen, um auf dem neues­ten Stand der neuen Me­dien zu sein. „Wir müs­sen uns IT-Kennt­nisse ein­kau­fen“, sagte Da­niel. Zwar ist das Me­dien­kon­zept von Ex­per­ten auf­ge­stellt wor­den. Aber darü­ber zu ent­schei­den, wel­che Com­pu­ter


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  • Arne Hildebrandt
    Ko­lum­nen

    84 Stun­den im Stau

    22.02.2017, 21:00 Uhr - Es gibt Ta­ge, da geht gar nichts mehr auf den Straßen: Staus ohne En­de. Vor al­lem Pend­ler nach Han­no­ver kön­nen ein Lied da­von sin­gen. Erst der mor­gend­li­che Stau auf der B 6 in Han­no­ver, dann ein Stau auf der A 2 – weil mal wie­der ge­baut wird oder ein Un­fall pas­siert ist. Und zurück das Glei­che. Auch im be­schau­li­chen Ni­en­burg geht es auf ei­ni­gen Straßen ein­fach nicht vor­an. Mor­gens kurz vor Schul­be­ginn und nach­mit­tags auf dem Ber­li­ner Ring – eine Qual. Doch das ist nichts ge­gen die Staus in großen Städ­ten. Der Au­to­mo­bilclub „­Mo­bil in Deutsch­lan­d“ hat jetzt den sechs­ten Städte-StauCh­eck ver­öf­fent­licht. Acht Städte wur­den dafür aus­ge­wählt und aus­ge­wer­tet: Ber­lin, Bre­men, Düs­sel­dorf, Frank­furt, Ham­burg, Köln, Mün­chen und Stutt­gart. Stutt­gart, Köln und Ham­burg be­kom­men glatt die Note sechs: Dort staut sich der Ver­kehr am meis­ten. Mit der Note fünf fol­gen Mün­chen, Ber­lin und Frank­furt a.M. Düs­sel­dorf und Bre­men schnei­den bes­ser ab – mit der Note 3. Ü­ber Bre­men heißt e


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  • Arne Hildebrandt
    Ko­lum­nen

    Kip­pen im Wald ent­sorgt

    21.02.2017, 21:00 Uhr - Der Estor­fer Claus Litz­barski kann es nicht fas­sen. Und nicht nur er. „Viele Estor­fer är­gern sich ü­ber einen Rau­cher, der seine Kip­pen ein­fach in den Wald wirft“, weiß er. Der Rau­cher qualmt nicht etwa seine Zi­ga­ret­ten beim Spa­zie­ren­ge­hen und wirft dann seine Kip­pen weg. Nein, er sam­melt seine Kip­pen, wi­ckelt sie in Pa­pier ein, steckt sie in Plas­tik­tüten und wirft diese dann auf dem Wald­weg und an Feld­we­gen weg. „Das ist so ab­ar­tig“, är­gert sich Litz­bars­ki. „Je­der Rau­cher hat im Haus und im Gar­ten einen Aschen­be­cher, in dem er seine Kip­pen sam­mel­t“, schrieb Litz­barski der HAR­KE. „A­ber die­ser ab­ar­tige Mensch ent­sorgt sie in Pa­pier ein­ge­wi­ckelt im Wald.“ Litz­barski fährt fast täg­lich mit dem Fahr­rad ums Dorf, um sei­nen Hund aus­zu­führen. Ver­gan­ge­nen Don­ners­tag hat er sich wie­der ü­ber vier Tüten mit die­sen ein­ge­wi­ckel­ten ü­bel­rie­chen­den Kip­pen geär­gert. „­Was ist das nur für ein Rau­cher, der diese Schwei­ne­rei schon Jahre be­treibt? Es hat doch je­der eine Müll­ton­ne, in


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  • Manon Garms
    Ko­lum­nen

    Keine Da­ten her­aus­ge­ben!

    20.02.2017, 21:00 Uhr - Es gibt im­mer wie­der neue Me­tho­den, mit de­nen Men­schen um ihr Geld er­leich­tert wer­den sol­len. Ak­tu­ell war­nen die Stadt­werke Ni­en­burg und Ni­en­burg Ener­gie vor An­ru­fern, die am Te­le­fon ver­su­chen, Kun­den einen neuen Strom­ver­trag an­zu­dre­hen. Lei­der ha­ben sie da­bei oft Er­folg – ins­be­son­dere bei äl­te­ren Men­schen. Die An­ru­fer ge­ben sich zum Bei­spiel als „u­n­ab­hän­gige Ener­gie­be­ra­ter“ aus und fra­gen nach Zäh­ler­num­mer und Zäh­ler­stand. Gibt der An­ge­ru­fene diese Da­ten her­aus, kün­di­gen sie da­mit den Ver­trag beim bis­he­ri­gen Lie­fe­ran­ten und schließen im Na­men des so Be­tro­ge­nen einen neuen – viel teu­re­ren – Ver­trag mit ei­nem an­de­ren Stro­man­bie­ter ab. Der Be­trof­fene be­kommt da­von meist nichts mit, und die zwei­wöchige Wi­der­rufs­frist ver­streicht. „Auch die Ni­en­burg Ener­gie er­fährt von der ver­meint­lich so be­ab­sich­tig­ten Kün­di­gung er­st, wenn der neue Lie­fe­rant sich bei uns mel­det. Dann kann es aber schon zu spät sein, um die Kün­di­gung zu wi­der­ru­fen“, sagt Pro­ku­rist Tho­mas Breer


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  • Helge Nußbaum
    Sport-Ko­lum­nen

    Heute ist ein gu­ter Tag, oder?

    19.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Heute wird ein schö­ner Tag! Ei­gent­lich sollte man sich sol­che Sätze doch je­den Mor­gen un­ter der Du­sche oder nach dem ers­ten Kaf­fee am Frühstücks­tisch sa­gen. Da be­ginnt der Tag doch viel be­schwing­ter. Im In­ter­net fin­den sich zahl­rei­che Tipps, wie man gut und mo­ti­viert in den Tag star­tet. Ganz vorn steht da zum Bei­spiel, eine Mor­gen­rou­tine zu ent­wi­ckeln und be­stimmte Mor­gen­ri­tuale zu pfle­gen. „Ri­tuale hel­fen, den All­tag ab­zu­spu­len ohne nach­zu­den­ken. Also sind Ri­tuale per­fekt für den Mor­gen. Gleich­zei­tig kannst du in dei­nem Mor­gen­ri­tual Sa­chen un­ter­brin­gen, die sonst zu kurz kom­men oder die du gerne pfle­gen wür­dest“, heißt es da. Meine mor­gend­li­che Rou­tine be­steht zum Bei­spiel dar­in, min­des­tens zwei­mal die Schlum­mer­taste nach dem schril­len Alarm mei­nes Weckers zu drü­cken und mich noch­mal gemüt­lich für zehn Mi­nu­ten um­zu­dre­hen. Diese Rou­tine soll al­ler­dings mein Feind sein – sagt das In­ter­net. Zum Glück muss man ja nicht im­mer al­les glau­ben. Ein aus­gie­bige


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  • Annika Büsching
    Ko­lum­nen

    Viel Ar­beit hin­ter den Ku­lis­sen

    19.02.2017, 21:00 Uhr - Tolle Tage lie­gen vor den Stol­ze­nau­ern und al­len, die von außer­halb kom­men, um mit ih­nen Kar­ne­val zu fei­ern. Aber vor das Ver­gnü­gen ha­ben die Göt­ter be­kannt­lich den Schweiß ge­setzt, und so ackern die vie­len Ver­ei­ne, die mit ei­nem Wa­gen oder als Fuß­gruppe am Um­zug teil­neh­men, mo­men­tan auf Hoch­tou­ren – wie bei­spiels­weise die „Hol­thu­ser Bu­urn“. . Stres­sig ist das Fest­wo­chen­ende mit Tau­sen­den Be­su­chern auch für den ver­an­stal­ten­den Stol­ze­nauer Kar­ne­vals­ver­ein Rot-Gold und die vie­len Hel­fer. Rund 200 Eh­ren­amt­li­che dürf­ten es wohl sein, schät­zen SKV-Chef Wer­ner Kos­jak und Or­ga­ni­sa­ti­ons­lei­ter Roel Dol­fing . Das fängt bei den ei­ge­nen Leu­ten an und hört bei den Feu­er­wehr­kräf­ten, die den Um­zug be­glei­ten, auf. Sie fei­ern nicht mit, son­dern sor­gen – nüch­tern, ver­steht sich – dafür, dass al­les glatt läuft. Si­cher­heits- und Ret­tungs­dienst, die Po­li­zei und die Ge­mein­de, in de­ren Rat­haus zum Um­zug die Kom­man­do­zen­trale ein­ge­rich­tet wird, rei­hen sich hier naht­los ein. Diese Ar


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  • Edda Hagebölling
    Ko­lum­nen

    1,9 Mil­lio­nen Stück Ge­flü­gel

    18.02.2017, 21:00 Uhr - We­gen der ho­hen Ge­flü­gel­dichte wird die Stall­pflicht im Land­kreis Ni­en­burg aus Angst vor der Ge­flü­gel­pest bis zum 30. April ver­län­gert. Das gab das Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rium An­fang der Wo­che be­kannt. Hohe Ge­flü­gel­dich­te? Im Land­kreis Ni­en­burg? Ni­en­burgs Kreis­ver­wal­tung tat sich schwer da­mit, kon­kre­tere In­for­ma­tio­nen preis­zu­ge­ben. DIE HARKE am Sonn­tag hätte gerne ge­wusst, wie­viel Ge­flü­gelzüch­ter und -mäs­ter es wo gibt und für wie­viel Tiere die ein­zel­nen Ställe aus­ge­legt sind. Die Be­grün­dung: Aus Rück­sicht auf die Un­ter­neh­mer und aus Sorge da­vor, Tier­schutz­ak­ti­vis­ten auf den Plan zu ru­fen. Das hat die Re­dak­tion natür­lich zu re­spek­tie­ren. Ver­ra­ten hat die Kreis­ver­wal­tung aber so­viel: Im Land­kreis Ni­en­burg wer­den in 1.226 Be­trie­ben ins­ge­samt 1,9 Mil­lio­nen Stück Ge­flü­gel ge­hal­ten. In die­ser Zahl ent­hal­ten seien Hob­by­züch­ter mit ei­nem Huhn ebenso wie Groß­be­triebe mit ü­ber 100.000 Tie­ren. Die Ge­flü­gel­dichte liegt da­mit bei ü­ber 1.000 Tie­ren pro Qua­drat­ki­lo­me­ter. Der L


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  • Stefan Schwiersch
    Sport-Ko­lum­nen

    Klei­nes Mu­si­cal-Quiz

    18.02.2017, 21:00 Uhr - Kön­nen Sie sich an die An­fangs­zeit von Fa­ce­book er­in­nern? Fa­ce­book war einst mit der Ab­sicht ge­st­ar­tet, die Men­schen welt­weit ein­an­der näher zu brin­gen, Wege zu ver­kür­zen, Netz­werke zu ver­größern und zu stär­ken. Ge­blie­ben ist eine Zeit­ver­plem­pe­rungs­ma­schine mit Kat­zen­vi­deos und sinnent­leer­ten Auf­ru­fen, ir­gend­wel­che Kum­pels zu mar­kie­ren, de­nen wir zu­trau­en, nackt auf ei­nem Schwein zu rei­ten. Und wenn man nicht auf­passt, dann geht man mit ton­nen­weise un­nüt­zem Wis­sen aus der Ses­sion, wie zum Bei­spiel der Er­kennt­nis, dass der Tem­pe­ra­tur­un­ter­schied zwi­schen der Tag- und Nacht­seite des Mer­kur um die 600 Grad be­trägt. Nun sam­melt man un­nüt­zes Wis­sen nicht al­lein in so­zia­len Me­dien, son­dern auch auf an­de­ren Kanälen. Seit­dem un­sere Erst­ge­bo­re­nen in­sis­tie­ren, die täg­li­che Mu­sik­aus­wahl zu ver­ant­wor­ten, kann ich al­le, wirk­lich alle Kin­der­lie­der von Rolf Zuc­kow­ski flüs­sig mit­sin­gen. Und weil die Da­men neu­er­dings auf Mu­si­cal-Mu­sik ab­fah­ren, hat sich auch hier zwangs­läu­fig der


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  • Arne Hildebrandt
    Ko­lum­nen

    Wo kommt nur die­ser Brei? her

    17.02.2017, 21:00 Uhr - „Wel­ches Fer­kel macht das?“, fragt Mar­grit Rä­bi­ger aus Ni­en­burg. Im­mer wie­der lädt je­mand auf der Straße Wil­helms­höhe eine breiige Masse ab. Ob es Piz­za­teig ist? Mar­grit Rä­bi­ger weiß es nicht. Sie weiß aber ei­nes: „Das ist ekel­haft.“. Drei Wo­chen war Ru­he. Mar­grit Rä­bi­ger dach­te, nun ist Schluss mit dem Ekel. Doch ges­tern schlug der Un­be­kannte wie­der zu, legte wie­der einen Beu­tel breiige Masse ab. „­Bumms geht das wie­der los“, är­gert sich Mar­grit Rä­bi­ger. Sie ist nicht die ein­zi­ge, auch ihre Nach­barn fin­den es eine Saue­rei. Ges­tern schickte sie der HARKE ein paar Bil­der von Müllsä­cken, die sie be­reits am 15. März 2015 fo­to­gra­fier­te. Ein Bild mit ei­nem ge­plat­zen Müll­sack fo­to­gra­fierte sie ges­tern. „Es sind also fast zwei Jah­re, dass die­ses Fer­kel sein Un­we­sen mit der Müll­ent­sor­gung auf der Wil­hems­höhe treib­t“, schimpft sie. „ Es kommt vor, dass diese ge­füll­ten Plas­tik­tüten ab der Ver­sand­ein­fahrt von Ar­dagh bis zur Bahnü­ber­führung der Schil­ler­straße und dar­auf in u


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  • Matthias Brosch
    Ko­lum­nen

    Steyer­berg star­tet – und Marklo­he?

    16.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. In die­ser Wo­che hat der Fle­cken Steyer­berg mit der Sport­ent­wick­lungs­pla­nung los­ge­legt, wis­sen­schaft­lich be­glei­tet soll in den nächs­ten Mo­na­ten die Sport­land­schaft (also An­ge­bote und An­la­gen) mit der Un­ter­stüt­zung des Kreiss­port­bun­des ( KSB) un­ter­sucht wer­den. Es wurde klar: Die Be­tei­li­gung der Be­völ­ke­rung ist nötig, da sie ihr „­lo­ka­les Ex­per­ten­wis­sen“ ein­brin­gen muss. Was in Steyer­berg be­gann, liegt in der Samt­ge­meinde Marklohe ein Jahr zurück: Im Fe­bruar 2016 fand dort die Auf­takt­ver­an­stal­tung statt – es folg­ten das so­ge­nannte Sport­fo­rum, ein Per­spek­tiv­work­shop und ein Ab­schluss­tref­fen. Am Ende legte Dr. Arne Göring von der Uni­ver­sität Göt­tin­gen einen Be­richt vor, der als Grund­lage zur Um­set­zung die­nen soll. Aus den er­hoff­ten Ar­beits­grup­pen ist in Marklohe je­doch bis­lang nichts ge­wor­den, da ei­ner­seits das große In­ter­esse aus­blieb bei den Eh­ren­amt­li­chen, die sich in ih­ren Ver­ei­nen oh­ne­hin schon en­ga­gie­ren. Auf der an­de­ren Seite sah sich die Samt­ge­mei


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  • Matthias Brosch
    Ko­lum­nen

    Hub­schrau­ber auf Die­bes-Su­che

    15.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Wenn ein Hub­schrau­ber durch die Lüfte kreist, ist ihm die Auf­merk­sam­keit ge­wiss. Von da­her wun­der­ten sich am gest­ri­gen Mitt­wochnach­mit­tag si­cher­lich nicht we­nige Men­schen in den Ni­en­bur­ger Orts­tei­len Erichs­ha­gen und Hol­torf, dass ein Hub­schrau­ber ü­ber ih­nen flog. Was war pas­siert? Schnell mach­ten erste Ver­mu­tun­gen die Runde – ein An­ruf bei der Po­li­zei er­gab je­doch, dass es sich le­dig­lich um die Su­che nach zwei Die­ben han­del­te. Die bei­den Män­ner – ge­klei­det in brau­ner und schwar­zer Jacke, das ge­schätzte Al­ter lag zwi­schen 25 und 30 Jah­ren – hat­ten den Baumarkt „Wer­kers Welt“ be­tre­ten und die­sen mit ei­ner nicht be­zahl­ten Duschar­ma­tur wie­der ver­las­sen, was nicht un­be­merkt blieb. Ein Mit­ar­bei­ter be­ob­ach­tete sie bei ih­rer Tat, nahm so­gleich die Ver­fol­gung auf und lief ih­nen hin­ter­her. Die er­tapp­ten Diebe flüch­te­ten ü­ber die Cel­ler Straße in Rich­tung Steimbke – und sie wa­ren letzt­lich zu schnell für ih­ren Ver­fol­ger. Die um 13.36 Uhr alar­mierte Po­li­zei rüc


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  • Daniel Schmidt
    Sport-Ko­lum­nen

    Ein Hoch auf die Groß­el­tern

    12.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Ha­ben Sie En­kel­kin­der? Mög­li­cher­weise ha­ben Sie so­gar meh­rere En­kel­kin­der und sich viel­leicht schon ein­mal ge­fragt, wel­cher Typ Oma oder Opa Sie sind. Kürz­lich habe ich dazu einen Bei­trag von Prof. Dr. Ul­rich Schmidt-Den­ter ge­le­sen. Er ist Ent­wick­lungs- und Er­zie­hungs­psy­cho­loge an der Köl­ner Uni­ver­sität und un­ter­schei­det vier Ty­pen von Groß­el­tern – die for­mel­len Groß­el­tern, die vollstän­dig di­stan­zier­ten Groß­el­tern, die Er­sat­z­el­tern und die Spaß­mo­ti­vier­ten. Letz­tere fin­den „ihre Rolle be­glü­cken­der als die El­tern­schaft“, sagt Schmidt-Den­ter. Ge­mein­sam mit den Kin­dern auf den Spiel­platz zu ge­hen, Puzzle spie­len und viele an­dere Dinge mehr – Haupt­sa­che, es macht Spaß und die En­kel ha­ben auch noch ihre Freude da­bei. Im Ge­gen­satz dazu sind Er­sat­z­el­tern viel mehr an der Er­zie­hung be­tei­ligt und grei­fen bei­spiels­weise dem al­lein­er­zie­hen­den Va­ter oder der al­lein­er­zie­hen­den Mut­ter un­ter die Ar­me. Die vollstän­dig di­stan­zier­ten Groß­el­tern ver­brin­gen da­ge­gen viel l


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  • Arne Hildebrandt
    Ko­lum­nen

    Den Mo­ment wie­der ge­nießen

    12.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. „Wir müs­sen wie­der ler­nen, den Mo­ment zu ge­nießen und zu le­ben“, sagt Tho­mas Geh­re. Der Kreis­hand­werks­meis­ter sprach auf der Frei­spre­chungs­feier der Kreis­hand­wer­ker­schaft Die­p­holz/­Ni­en­burg die jun­gen Hand­wer­ker an, die den Ab­schluss ih­rer Aus­bil­dung fei­er­ten. . Es ist die so­ge­nannte Ge­ne­ra­tion Y. So wird die Ge­ne­ra­tion ge­nannt, die im Zeit­raum von 1980 bis 1999 ge­bo­ren wur­de. Es ist die erste Ge­ne­ra­tion, die größten­teils in ei­nem Um­feld von In­ter­net und mo­bi­ler Kom­mu­ni­ka­tion auf­ge­wach­sen ist. „Al­les wird „­ge­teil­t“ – auf Fa­ce­book, Twit­ter oder Snap­chat hoch­ge­la­den, an­statt den Mo­ment tatsäch­lich zu ge­nießen“, so Geh­re. „Wenn man sich an ei­nem schö­nen Ort be­fin­det oder etwa Tol­les er­lebt, denkt man oft schon in dem Mo­ment dar­an, wie viele Likes der ent­spre­chende Bei­trag wohl be­kommt und wie man das ei­gene Le­ben am bes­ten in Szene setzt. Und dann zieht der Mo­ment vor­ü­ber, ohne dass man ihm wirk­lich ge­bührende Auf­merk­sam­keit ge­schenkt hat.“ Gehre nannte a


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    Die Rei­chen schot­ten sich ab

    11.02.2017, 21:00 Uhr - „­Die Rei­chen schot­ten sich ab.“ Die­ser Satz kommt all de­nen, die sich in der Flücht­lings­hilfe en­ga­gie­ren, zur­zeit nahe täg­lich in den Sinn. Ak­tu­ells­ter An­lass: Am Don­ners­tag ha­ben sich Bund und Län­der in ei­nem 15-Punkte-Plan dar­auf ver­stän­digt, wie Ge­flüch­tete künf­tig am ef­fi­zi­en­tes­ten ab­ge­scho­ben wer­den kön­nen. Dass der Flücht­ling in der öf­fent­li­chen Dis­kus­sion nur noch als Pro­blem oder gar als Be­dro­hung wahr­ge­nom­men wird, stört die Un­ter­stüt­zer­kreise im Land­kreis Ni­en­burg sehr. Und auch, dass die Po­li­tik im­mer neue Gründe er­sinnt, um Men­schen, die vor Krieg und Per­spek­tiv­lo­sig­keit ge­flüch­tet und nach ei­ner Odys­see in Deutsch­land ge­lan­det sind, wie­der ab­schie­ben zu kön­nen. Sie fra­gen sich: Ist die Angst vor der AfD wirk­lich so groß? Auch in Han­no­ver wurde ges­tern da­ge­gen de­mons­triert, dass Ge­flüch­tete aus Af­gha­nis­tan neu­er­dings wie­der zurück­ge­schickt wer­den kön­nen. Die af­gha­ni­sche und die deut­sche Re­gie­rung hat­ten Ende ver­gan­ge­nen Jah­res be­schlos­sen, dass Teile


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  • Arne Hildebrandt
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    Ka­ter Fri­do­lin ist wie­der zu Hause

    10.02.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Tanja Dreier aus Lemke ist ü­ber­glück­lich: Ihr Ka­ter Fri­do­lin ist wie­der da – nach fast sie­ben Mo­na­ten. „Wir alle sind sehr glück­lich darü­ber und kön­nen es im­mer noch nicht ganz fas­sen“, sagt sie. Fri­do­lin wurde seit dem 19. Juli ver­gan­ge­nen Jah­res ver­misst. „Es war ein heißer Ju­li­tag. Fri­do­lin kam nicht nach Hau­se, ob­wohl er im­mer zu al­len Mahl­zei­ten da war. Keine Spur von ihm“, be­rich­tet Tanja Drei­er. „Wir ha­ben in Lemke und im Su­per­markt Pla­kate auf­gehängt, aber ohne Er­folg. Alle Tier­heime so­gar bis nach Han­no­ver hat Tanja Dreier in­for­miert, falls er ir­gendwo ins Auto ge­stie­gen ist, denn er ist sehr zu­trau­lich und schmu­sig. „A­ber keine Spur. Bis Mitt­wo­cha­bend. Da stand er auf ein­mal vor un­se­rer Ter­ras­sentür. Wir wa­ren erst miss­trauisch, aber die kom­plette Fell­kenn­zeich­nung stimmte ü­be­rein. Auch kannte er sich in un­se­rer Woh­nung gleich aus und hat sich mit sei­nem Bru­der Flecki ver­stan­den. Er kam uns so­fort ver­traut vor, ob­wohl er natür­lich sehr ge­wac


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