DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 16 von Donnerstag, 19. Januar 2017

Lokalnachrichten

  • Arne Hildebrandt
    Ko­lum­nen

    Hilfs­be­rei­ter Ta­xi­fah­rer

    18.01.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. „Ich hatte so einen schö­nen Tag“, sagt Ma­ri­anne Kunz. Doch dann kam das di­cke En­de. Die 60-Jäh­rige aus Erichs­ha­gen stürzte Mon­tag­abend kurz nach 23 Uhr bei Eis­glätte mit dem Fahr­rad, ver­letzte sich am Kopf. Zum Glück half ein Ta­xi­fah­rer, brachte sie ins Kran­ken­haus. „Das ist nicht selbst­ver­ständ­lich“, sagt Kunz und be­dankt sich ü­ber die HARKE bei Olaf. So heißt der Ta­xi­fah­rer. Seit 40 Jah­ren ar­bei­tet Ma­ri­anne bei VW in Han­no­ver in der Lo­gis­ti­k­ab­tei­lung. Zur Ar­beit fährt sie mit dem Zug, und die kurze Stre­cke vom Bahn­hof zu ih­rer Woh­nung mit dem Rad. „­Gut ge­launt fuhr ich nach Hau­se“, erzählt sie. Dann pas­sierte es: Als sie in die Cel­ler Straße ein­bog, rutschte ihr Rad weg, Ma­ri­anne fiel mit dem Kopf auf eine Mau­er. Olaf kam mit sei­nem Taxi ge­rade vor­bei, half ihr hoch, brachte sie ins Kran­ken­haus und hielt di­rekt vor der Not­auf­nah­me.“ Dort wurde ihre Platz­wunde ü­ber ih­rem rech­ten Auge genäht. Ma­ri­anne hatte kein Geld da­bei, doch Olaf fragte auch gar n


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  • Stefan Schwiersch
    Sport-Ko­lum­nen

    Das Pro­blem mit dem Scheiß

    15.01.2017, 21:00 Uhr - Als re­gel­mäßi­ger In­ter­net-Wüh­ler wis­sen Sie: Egal wie ab­surd der Be­griff auch ist, den Sie eben in wel­chem Zu­sam­men­hang auch im­mer ver­nom­men ha­ben – auf Wi­ki­pe­dia fin­den Sie die da­zu­gehö­rige Er­klärung. Fast zwei Mil­lio­nen Ar­ti­kel um­fasst die freie En­zy­klopä­die heu­te. Zum Ver­gleich: Der gute alte Brock­haus bringt es auf gut 300.000 Stich­wor­te. Sie wol­len sich ü­ber che­mi­sche Ele­mente wie Darm­stadt­i­um, Ein­stei­nium oder Nep­tu­nium er­kun­di­gen? Kein Pro­blem. Sie in­ter­es­sie­ren sich eher für die Tier­welt von Turk­me­ni­stan? Das von Tro­cken­ge­bie­ten do­mi­nierte Land be­her­bergt vor­nehm­lich Hal­b­esel und Kropf­ga­zel­len, aber auch noch gut 100 Ex­em­plare des Per­si­schen Leo­par­den. 0,8 Pro­zent der Ein­woh­ner Turk­me­nist­ans sind ü­b­ri­gens Be­lu­tschen. Nun fin­den sich bei Wi­ki­pe­dia nicht aus­sch­ließ­lich un­ver­däch­tige Be­griffe aus al­len Be­rei­chen des täg­li­chen Le­bens, son­dern natür­lich auch Aus­drü­cke wie „­Kacke“ und „­Scheiße“. Wie ich auf die­sen The­men­sprung kom­me? Ganz ein­fach. Meine liebe


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  • Edda Hagebölling
    Ko­lum­nen

    Stre­cken-Ge­her

    14.01.2017, 21:00 Uhr - Da sind sie wie­der, die vier Pro­bleme der Deut­schen Bahn: der Früh­ling, der Som­mer, der Herbst und der Win­ter. Erst ging nichts mehr, weil zwi­schen dem Ni­en­bur­ger Bahn­hof und dem Bahnü­ber­gang An der Stadt­grenze ein Baum auf einen ICE ge­fal­len war, am Tag dar­auf war die Stre­cke Han­no­ver - Bre­men ü­ber Stun­den ge­sperrt, weil zwi­schen Ni­en­burg und Eys­trup ein Baum auf der Ober­lei­tung lag. „Höhere Ge­wal­t“ könnte man mei­nen. Doch In­si­der er­in­nern sich noch gut an die Zeit, als die Bahn so­ge­nannte Stre­cken-Ge­her be­schäf­tig­te. Mit der Auf­ga­be, die Ge­fah­ren, die außen auf einen Zug ein­wir­ken kön­nen, zu mi­ni­mie­ren. Ir­gend­wann sind sie dem Rot­stift zum Op­fer ge­fal­len. Wir, die wir ge­rade gemüt­lich in der war­men Küche sit­zen, mö­gen jetzt den­ken: Na­ja, es gibt Schlim­me­res, als mit dem Zug lie­gen­zu­blei­ben. Hinzu kommt, dass die Feu­er­wehr – lo­gi­scher­weise – im­mer mehr Rou­tine darin ent­wi­ckel­te, Bahn­rei­sende aus ha­va­rier­ten Zü­gen zu ber­gen. Doch die Marklo­he­rin, die eine Kreuzf


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  • Helge Nußbaum
    Sport-Ko­lum­nen

    Sind Sie auch im Foot­ball-Fie­ber?

    14.01.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Der 51. Su­per Bowl steigt in die­sem Jahr am 5. Fe­bruar im NRG Sta­dium in Hou­ston/Te­xas (U­SA). Ge­sucht wird der neue Cham­pion der NFL (Na­tio­nal Foot­ball Lea­gue). Es ist wie im­mer das größte Ein­zel-Spor­te­vent des noch jun­gen Jah­res und der Welt. Ne­ben den 71 500 Zu­schau­ern in der Arena wer­den welt­weit an die eine Mil­li­arde Zu­schauer vor den Fern­seh­bild­schir­men sit­zen. Ei­nige De­tails zu die­sem Me­gae­vent ste­hen jetzt schon fest, ob­wohl in den Playoffs seit dem ver­gan­ge­nen Wo­chen­ende noch die Fi­nal­teil­neh­mer er­mit­telt wer­den. So wird Lady Gaga die Zu­schauer und die Fans im Sta­dion mit ei­ner gut 15-minüti­gen Halb­zeits­how ver­zau­bern. Der Su­per Bowl ist Jahr für Jahr auch ein Wett­lauf der welt­weit größten Un­ter­neh­men. Wer bei die­sem Sport-High­light einen Wer­be­spot schal­tet, gehört zu den Big Play­ern der Sze­ne. Die Kos­ten sind im­mens: 2017 ver­langt der ame­ri­ka­ni­sche Sen­der Fox, der für die Ü­ber­tra­gung ver­ant­wort­lich ist, mehr als fünf Mil­lio­nen Dol­lar – wohlge


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  • Arne Hildebrandt
    Ko­lum­nen

    Wenn ein Pas­tor aus der Haut fährt

    11.01.2017, 21:00 Uhr - Dass Erichs­ha­gens Pas­tor An­dreas Iber mal aus der Haut fährt, kann man sich nicht vor­stel­len. Man kennt ihn nur ru­hig und be­son­nen. Aber als der Ad­vents­ba­sar bei­nahe aus­ge­fal­len wäre, nur weil die Stadt nicht die ver­spro­che­nen Bu­den lie­fern konn­te, da platzte ihm der Kra­gen. Das ist so un­ge­wöhn­lich, dass es im­mer­hin Sonn­tag während des Neu­jahrs­emp­fangs in Erichs­ha­gen-Wölpe zur Spra­che kam und die Gäste schmun­zeln ließ. Vor­bei der ganze Är­ger, die Kir­chen­ge­meinde will nun alte Bu­den der Stadt auf­kau­fen – und ist dann un­ab­hän­gig. Einen La­ger­platz hat sie auch schon ge­fun­den. Pri­ma. Wie gut das Ge­mein­de­le­ben in Erichs­ha­gen läuft, hat Su­per­in­ten­dent Mar­tin Lech­ner bei der Vi­si­ta­tion im ver­gan­ge­nen Jahr be­schei­nigt. „ Er be­schei­nigte uns ein aus­ge­spro­chen gu­tes blühen­des Ge­mein­de­le­ben mit vie­len ver­schie­de­nen Grup­pen und Ak­ti­vitäten. Auch im Ort ist die Kir­chen­ge­meinde gut inte-griert und ar­bei­tet mit vie­len Ver­ei­nen zu­sam­men“, schil­derte Kir­chen­vor­stands­vor­sit­zend


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  • David Sarkar
    Ko­lum­nen

    Die Flöte des Grau­ens

    10.01.2017, 21:00 Uhr - Ges­tern war ein Tag wie je­der an­de­re? Ein ganz nor­ma­ler Diens­tag? Stimmt nicht. Denn ges­tern war der In­ter­na­tio­nale Tag der Block­flöte. Ge­meint ist die­ses grau­same Hol­z­in­stru­ment, mit dem auch der letzte Mu­sik­lieb­ha­ber in die Flucht ge­schla­gen wer­den kann. Be­reits im 14. Jahr­hun­dert zählte die Block­flöte zu den wich­tigs­ten Holz­blas­in­stru­men­ten. Lei­der hat sie sich bis heute trotz al­ler zi­vi­li­sa­to­ri­scher Ent­wick­lung der Mensch­heit ge­hal­ten. Mu­sik kann Gren­zen ü­ber­win­den, be­we­gen, zu Trä­nen rühren, Men­schen in Ek­stase ver­set­zen, aber sie kann auch Schmer­zen ver­ur­sa­chen. Zum Bei­spiel, wenn sie von ei­ner Block­flöte er­zeugt wird. Bitte ver­ste­hen Sie mich nicht falsch: Ich habe nichts ge­gen mu­si­ka­li­sche För­de­rung von Kin­dern und Ju­gend­li­chen, die früh ein In­stru­ment er­ler­nen. Ich selbst habe als Kind Kla­vier­un­ter­richt ge­habt. Die Block­flöte blieb mir je­doch zum Glück er­spart. Ihr so­no­rer Ton ist mir je­doch bis heute von di­ver­sen Kon­zer­ten im Ohr. Natür­lich ist es ein


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  • Daniel Schmidt
    Sport-Ko­lum­nen

    Die Sa­che mit der Kälte

    09.01.2017, 11:17 Uhr - Ges­tern hatte ich Ih­nen an die­ser Stelle von Wim Hof be­rich­tet, der als „I­ce­man“ Mi­nu­stem­pe­ra­tu­ren trotzt und den Ki­li­man­dscharo mit luf­ti­ger Klei­dung be­zwun­gen hat. Während sich der Nie­der­län­der bei Mi­nus­gra­den an­geb­lich ge­nauso pu­del­wohl fühlt wie bei som­mer­li­chem Wohl­fühl­wet­ter, ver­kriecht sich Otto Nor­mal­ver­brau­cher die­ser Tage am liebs­ten un­ter der ku­sche­li­gen De­cke und dreht die Hei­zung noch­mal einen Tick höher. Am späten Sonn­abend hatte sich un­sere Ho­fein­fahrt in eine ein­zige Eis­bahn ver­wan­delt. Auf mei­nem Dienst­plan stand al­ler­dings noch ein Ter­min in Hoya – et­was nach­denk­lich habe ich mich schließ­lich doch ins Auto ge­setzt und die et­was mehr als 20 Ki­lo­me­ter in An­griff ge­nom­men. Fahr­zeit: re­kord­ver­däch­tige 55 Mi­nu­ten. Ki­lo­me­ter­weit kut­schierte ich ei­nem Streu­fahr­zeug mit Tempo 35 hin­ter­her. Ehr­li­cher­weise spielte ich zwi­schen­zeit­lich mit dem Ge­dan­ken, das Streu­fahr­zeug zu ü­ber­ho­len. Doch ist das ü­ber­haupt er­laubt? Ja, ist es. Die Deut­sche Ver­kehrs­wacht


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  • Heidi Reckleben-Meyer
    Ko­lum­nen

    Di­gi­ta­li­sie­rung als An­stoß

    08.01.2017, 21:00 Uhr - Die Di­gi­ta­li­sie­rung sei eine schwie­rige und um­fas­sende Auf­ga­be, die die Ge­sell­schaft auch in den kom­men­den Jah­ren be­schäf­ti­gen wer­de, un­ter­strich ges­tern Abt Horst Hirsch­ler beim Neu­jahrs­emp­fang in Mün­che­ha­gen. Da­von sei der nie­der­säch­si­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil ü­ber­zeugt, hatte die­ser ihm beim Epi­pha­nias-Emp­fang des Klos­ters ge­schil­dert. Was ist Di­gi­ta­li­sie­rung denn ü­ber­haupt? Das habe ihm der Mi­nis­ter­prä­si­dent dann aber auch nicht so wirk­lich er­klären kön­nen, erzählte Abt Hirsch­ler mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. „­Selbst­fah­rende Au­tos und selbst­stän­dige Ra­sen­mäher? Na­ja!“ Di­gi­ta­li­se­rung wird auch mit „­dem Wan­del hin zu elek­tro­nisch ge­stütz­ten Pro­zes­sen mit­tels In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­ni­k“ be­schrie­ben. Da­ten er­fas­sen, auf­be­rei­ten, ver­net­zen und spei­chern. Bei­spiele dafür, dass di­gi­tale Tech­nik schnell und prak­tisch ist, gibt es viele – auch in Mün­che­ha­gen. Und sei es nur die „Whats­Ap­p“-Nach­richt, dass noch Teig ü­b­rig ist und eine Ein­la­dung, g


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  • Edda Hagebölling
    Ko­lum­nen

    Alp­traum

    07.01.2017, 21:00 Uhr - „Wohn­haus nach Feuer un­be­wohn­bar.“ Der Be­richt von Feu­er­wehr­pres­se­spre­cher Marc Hen­kel er­reichte die Re­dak­tion in der Nacht von Frei­tag auf Sonn­abend. Im Wohn­zim­mer ei­nes Ein­fa­mi­li­en­hau­ses an der Deich­straße in Ni­en­burg war ein Feuer aus­ge­bro­chen. Ver­mu­tete Ur­sa­che: eine Kerze am Tan­nen­baum. Wollte die Fa­mi­lie mög­li­cher­weise den Weih­nachts­baum noch ein letz­tes Mal in sei­nem Lich­ter­glanz er­strah­len las­sen, um ihn dann am Tag dar­auf ab­zu­schmü­cken und zu ent­sor­gen. Ken­nen wir al­le, oder? Alp­traum. Wie in ei­nem schlech­ten Traum fühlen sich auch die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen des jun­gen Man­nes, der bei dem Un­glück auf dem un­be­schrank­ten Bahnü­ber­gang bei Lan­des­ber­gen töd­lich ver­unglückt ist. Der Be­trieb für Ab­fall­wirt­schaft hat für den mor­gi­gen Mon­tag we­gen der Be­er­di­gung des Wen­de­ners alle Tou­ren um­ge­legt. Ent­set­zen auch in Haß­ber­gen. Mitt­woch­mor­gen um 8 klin­gel­ten ne­ben zwei Po­li­zis­ten auch Mit­ar­bei­ter der Aus­län­der­behörde des Land­krei­ses und des Bun­des­am­tes für Mig


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  • Sport-Ko­lum­nen

    Ei­sige An­ge­le­gen­heit

    06.01.2017, 16:51 Uhr - Vor zwei Ta­gen zeigte das Ther­mo­me­ter am frühen Mor­gen im ver­träum­ten Heem­sen neun Grad mi­nus an, die Baby-Feucht­tücher für un­ter­wegs hat­ten auf­grund der Kälte ü­ber Nacht im Auto ih­ren ur­sprüng­li­chen Sinn und Zweck ver­lo­ren und wa­ren zu hauch­dün­nen Eis­plat­ten er­starrt. Bei die­sen Tem­pe­ra­tu­ren weiß man eine funk­tio­nie­rende Hei­zung doch wahr­lich zu schät­zen. Der Sprung in die Ba­de­wanne – wohl­ge­merkt im Freien – liegt da so fern wie der Ab­stieg des FC Bay­ern aus der Bun­des­li­ga. Von we­gen! Aus­dau­er­sport­ler, bei­spiels­weise auch Tri­ath­le­ten, ver­lei­hen der Be­zeich­nung „I­ron­man“ mit fol­gen­der Me­thode der Ab­här­tung Nach­druck: Dazu nimmt man in ei­ner Re­gen­tonne Platz, die bis zum An­schlag mit Eis­was­ser ge­füllt ist. Hat sich be­reits eine leichte Eis­schicht ge­bil­det, sollte diese selbst­ver­ständ­lich zu­erst auf­ge­bro­chen wer­den. Spätes­tens dann steht dem „­Ba­de­ver­gnü­gen“ nichts mehr im Weg. Statt Neo­pren­an­zug kommt hier al­ler­dings nur die klas­si­sche Ba­de­hose zum Ein­satz. Hände


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  • Holger Lachnit
    Ko­lum­nen

    Ge­spräche und Cur­ry­wurst

    05.01.2017, 21:00 Uhr - Ni­en­burgs Bür­ger­meis­ter Hen­ning On­kes sprach ges­tern vie­len der rund 130 ge­la­de­nen Gäs­ten des HARKE-Emp­fangs im Ni­en­bur­ger Rat­haus aus der See­le, als er mein­te: „Es ist nicht häu­fig, dass so viele Men­schen im Rats­saal sind. Des­halb ist es gut, dass wir ihn für diese Ver­an­stal­tung nut­zen.“. In der Tat ist der ehr­wür­dige Ta­gungs­ort des Ni­en­bur­ger Stadt­par­la­ments wie ge­macht für eine Ver­an­stal­tung wie die­se: Das be­son­dere Am­biente ist pas­sen­der Rah­men für die mah­nen­den, be­sinn­li­chen, aber auch fröh­li­chen Worte zum Jah­res­be­ginn. Bei der fünf­ten Auf­lage ei­ner Ver­an­stal­tung von Tra­di­tion zu spre­chen, ist viel­leicht et­was ver­früht. Den­noch freuen sich die­je­ni­gen, die re­gel­mäßig da­bei sein dür­fen, auf das be­währte Pro­gramm: Nach den An­spra­chen von HARKE-Ver­le­ger Chris­tian Rum­pel­tin , Bür­ger­meis­ter Hen­ning On­kes als Haus­herr und von ei­nem Fest­red­ner – in die­sem Jahr Grü­nen-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Katja Keul – er­greift Diet­mar Wisch­meyer, alias „Gün­ther der Tre­cker


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  • Manon Garms
    Ko­lum­nen

    Gut ü­ber den Win­ter kom­men

    03.01.2017, 21:00 Uhr - „Jetzt ist Weih­nach­ten vor­bei, jetzt kann es auch wie­der warm wer­den“, sagte ges­tern eine Kol­le­gin an­ge­sichts des nass­kal­ten Wet­ters. Die­ser Wunsch wird si­cher nicht in Er­fül­lung ge­hen. Wir Men­schen ha­ben im­mer­hin die Mög­lich­keit, uns mit war­mer Klei­dung ge­gen kalte Tem­pe­ra­tu­ren zu wapp­nen. Wie aber ü­ber­ste­hen ei­gent­lich Vö­gel die Käl­te? Vom NABU Nie­der­sach­sen er­reichte die Harke-Re­dak­tion ges­tern eine Pres­se­mit­tei­lung, die Ant­wor­ten auf diese Frage gibt. Die meis­ten Vö­gel ü­ber­nach­ten auf­ge­plus­tert und gut ge­schützt in Ge­bü­schen oder an Baumstäm­men. „­Durch das Auf­plus­tern ent­steht um den Vo­gel­kör­per eine iso­lie­rende Luft­schicht, die vor Mi­nus­gra­den sehr ef­fek­tiv schütz­t“, er­klärt der NABU Nie­der­sach­sen. Während Am­seln oder Mei­sen al­leine ü­ber­nach­ten, fin­den sich zum Bei­spiel Ra­ben­krähen und Kol­kra­ben je­weils in großen Schlaf­ge­mein­schaf­ten zu­sam­men. Die lär­men­den Ver­samm­lun­gen bie­ten Schutz vor Fein­den und Kälte glei­cher­maßen. Zu­gleich die­nen sie dem In­for­ma­ti­ons


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  • Matthias Brosch
    Ko­lum­nen

    Ein Zug­füh­rer ist kein Lok­füh­rer

    02.01.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Der Un­fall in Lan­des­ber­gen am Tag vor Sil­ves­ter mit ei­nem to­ten Lkw-Fah­rer an ei­nem un­be­schrank­ten Bahnü­ber­gang zog ü­ber­re­gio­nal Auf­merk­sam­keit auf sich. Da­bei wurde fast ü­ber­all gleich­lau­tend vom Zug­füh­rer be­rich­tet, der schwer ver­letzt ins Kran­ken­haus kam. Die Harke er­reich­ten nun Hin­weise aus der Le­ser­schaft, dass der Be­griff des Zug­füh­rers falsch und statt­des­sen Lok­füh­rer rich­tig wäre. Die­ses Thema hat Oli­ver Dit­trich in sei­nem In­ter­net-Ta­ge­buch „­Bahn­blog­stel­le“ eben­falls be­han­delt: „Für den nor­ma­len Fahr­gast und Nicht­ei­sen­bah­ner ist die Per­son vorne im Füh­rer­raum schlicht und ein­fach der Füh­rer des Zu­ges, also wohl der ,Zug­füh­rer‘. Lo­gisch her­ge­lei­tet viel­leicht – be­trieb­lich be­trach­tet je­doch völ­lig falsch!“ Eine Kran­ken­schwes­ter ope­riere ja auch nicht täg­lich, eine Flug­be­glei­te­rin fliege nicht selbst, und ein Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs­am­tes jage keine Bank­räu­ber. Diese Auf­ga­ben er­füll­ten „­Ex­per­ten“ wie der Arzt, Pi­lot und Po­li­zist, die für diese


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  • Daniel Schmidt
    Ko­lum­nen

    Fat­bi­ker oder Snow­fer?

    01.01.2017, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Ent­spre­chend der Jah­res­zeit rückt ak­tu­ell wie­der der Win­ter­sport in den Vor­der­grund. Bei der Vier­schan­zen­tour­nee ja­gen die Ski­sprin­ger er­neut und be­reits seit 2002 dem ein­ma­li­gen Re­kord von Sven Han­na­wald hin­ter­her, der alle vier Sprin­gen während ei­ner Tour­nee ge­win­nen konn­te. Ob es ei­ner der Fa­vo­ri­ten um Pe­ter Prevc (Slo­we­ni­en) oder Ste­fan Kraft (Ös­ter­reich) Han­na­wald gleich­tun kön­nen, wage ich zu be­zwei­feln – für die Ein­stel­lung die­ses Re­kords muss eben al­les pas­sen... Wie ist es ei­gent­lich um Ihre Ski­sprung-Am­bi­tio­nen be­stellt? Vor ei­ni­gen Jah­ren stand ich in Oberst­dorf auf der Ski­sprung­an­lage am Schat­ten­berg – natür­lich ohne Ski­bret­ter un­ter mei­nen Füßen. Die Aus­sicht ins Oberst­dor­fer Tal war gran­dios, die Vor­stel­lung von ei­nem Sprung à la Jens Weißflog löste bei mir in schwin­del­er­re­gen­der Höhe ziem­li­che Be­klem­mung ei­ner­seits und gehö­ri­gen Re­spekt vor den Leis­tun­gen der toll­küh­nen Ath­le­ten an­de­rer­seits aus. Sollte Ih­nen die­ser Sport eben­falls nich


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  • Arne Hildebrandt
    Ko­lum­nen

    Gelbe Tonne quillt ü­ber

    01.01.2017, 21:00 Uhr - Ni­en­burg am Neu­jahrs­mor­gen: Auf den Straßen Sil­ves­ter­müll so weit das Auge reicht. So­gar in Bus­buch­ten la­gen ges­tern Mor­gen Reste von Böl­lern und Bat­te­ri­en. Was den­ken sich die Leute nur, wer die­sen Müll weg­räu­men soll?. Vor­bild­lich: Viele sam­meln schon gleich nach dem Feu­er­werk den Dreck auf, doch nicht je­der hat in Fei­er­laune Lust da­zu. Reste von Feu­er­werks­kör­pern gehören ü­b­ri­gens in den Haus­müll und nicht in die Blaue Ton­ne. Was kommt wo hin?, werde ich des öf­te­ren zu Hause ge­fragt. Für den Müll fühle ich mich ver­ant­wort­lich. Als vor Weih­nach­ten der Müll­ka­len­der ein­traf, no­tierte ich im Ka­len­der wie je­des Jahr erst ein­mal alle Ab­fuhr­ter­mi­ne. Die Rest­müll­ab­fuh­ren num­me­riere ich da­bei pein­lich ge­nau, denn 14 Lee­run­gen sind ja in der Müll­ge­bühr ent­hal­ten. Und die nutze ich auch aus. Mehr aber nicht, denn jede wei­tere Lee­rung kos­tet zu­sätz­lich. Neu­er­dings wird die schwarze Tonne aber kaum noch ganz voll. Dafür sorgt auch die Bio­ton­ne, die ich seit zwei Jah­ren hab


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  • Stefan Schwiersch
    Sport-Ko­lum­nen

    Soll­ten Sie sich gerä­dert fühlen …

    31.12.2016, 21:00 Uhr - Es dürfte Rück­schlüsse auf den Ver­lauf des gest­ri­gen Abends er­lau­ben, ob Sie sich heute nach dem Auf­ste­hen frisch und fit oder be­ne­belt und gerä­dert fühlen. So oder so wün­sche ich Ih­nen be­reits an die­ser Stelle al­les Gute für das neue Jahr. Aber zurück zum The­ma: Soll­ten Sie sich heute tatsäch­lich gerä­dert fühlen, dann seien Sie ver­si­chert: Ihr Zu­stand hat mit den Fol­gen des „Rä­derns“ nichts, wirk­lich gar nichts zu tun. Zu­fäl­lig bin ich neu­lich auf den Ur­sprung die­ser Re­de­wen­dung ge­stoßen. Al­les be­gann bei der schlich­ten Goo­gle-Su­che „2017“. Dort stößt man schnell auf den Wi­ki­pe­dia-Ein­trag für 2017, der et­li­che Er­eig­nisse des neuen Jah­res prä­sen­tiert wie die wohl nicht mehr ver­hin­der­bare Amtsein­führung von Do­nald Trump am 20. Ja­nuar oder die durch­aus mit Span­nung er­war­tete Be­stim­mung des SPD-Kanz­ler­kan­di­da­ten auf dem Par­tei­tag am 29. Mai. Ebenso stößt man auf viele Ge­denk­tage – wie zum Bei­spiel den 300. Ge­burts­tag des Ar­chäo­lo­gen Jo­hann Joa­chim Win­ckel­mann. Der


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  • Edda Hagebölling
    Ko­lum­nen

    Der 28. Au­gust

    31.12.2016, 21:00 Uhr - Der 28. Au­gust war der heißeste Tag des Jah­res. Einen Re­kord hat je­doch der 13. Sep­tem­ber auf­ge­stellt, als das Queck­sil­ber nach­mit­tags auf 32,2 Grad klet­ter­te. Weil na­tur­gemäß je­der von uns eine an­dere Er­in­ne­rung an das Wet­ter 2016 hat, hat Land­wirt­schafts­ex­perte Man­fred Ket­tel für die Harke am Sonn­tag die Da­ten , die von der Wet­t­er­sta­tion in Wiet­zen auf­ge­zeich­net wer­den, zu in­for­ma­ti­ven Gra­fi­ken zu­sam­men­ge­stellt. Und so­fort war sie wie­der da, die Er­in­ne­rung an den be­sag­ten 28. Au­gust. Das „­große Rei­se­kränz­chen“ war auf Tour. Wie im­mer am letz­ten Wo­chen­ende im Au­gust. Die­ses Mal wa­ren Ni­en­burgs Part­ner­stadt Ni­en­bur­g/­Saale und Bern­burg das Ziel. Ge­nauso schnell prä­sent war die Er­in­ne­rung an die Schlag­zei­le, die am 29. Au­gust die Runde mach­te: Bern­burg ges­tern bun­des­weit der heißeste Ort. Kein Wun­der al­so, dass tagsü­ber nicht mal der Sekt schmeckte ;-) Aber auch die Er­in­ne­run­gen an den Sep­tem­ber wa­ren nach dem Ge­spräch mit Man­fred Ket­tel wie­der ganz prä­sent. Noch


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  • Holger Lachnit
    Ko­lum­nen

    Schreck­li­ches Jah­res­ende

    30.12.2016, 21:00 Uhr - Das Jahr 2016 hat im Land­kreis Ni­en­burg ein schreck­li­ches Ende ge­fun­den. Ges­tern gab es einen töd­li­chen Ver­kehrs­un­fall bei Lan­des­ber­gen auf der Bahn­stre­cke Ni­en­burg-Min­den, bei dem ein 32-Jäh­ri­ger ge­stor­ben ist . Nur we­nige Tage zu­vor ist ein 19-Jäh­ri­ger in Stol­zenau in der We­ser er­trun­ken . Die bei­den Un­glücks­fälle ma­chen wie­der ein­mal er­schre­ckend deut­lich, wel­che dra­ma­ti­schen Aus­wir­kung eine ein­zige Se­kunde der Un­auf­merk­sam­keit ha­ben kann. Das Mit­ge­fühl der Harke-Re­dak­tion gilt den An­gehö­ri­gen der bei­den jun­gen Män­ner und al­len an­de­ren, die einen lie­ben Men­schen in die­sem Jahr ver­lo­ren ha­ben. Was bleibt, ist die Hoff­nung, dass das neue Jahr viel bes­ser be­gin­nen wird, als das alte ge­en­det ist. Der Jah­res­wech­sel ist stets auch ein Mo­ment des In­ne­hal­tens und der Be­sin­nung. Gleich­zei­tig wer­den viele Vor­sätze ge­fasst, die 2017 bes­ser wer­den las­sen sol­len als noch 2016. Die Hei­mat­zei­tung wünscht al­len ih­ren Le­se­r­in­nen und Le­sern viel Kraft für die be­vor­ste­hen­den


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  • Manon Garms
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    Gute Vor­sätze auf später ver­schie­ben

    29.12.2016, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Mor­gen Abend steigt vie­ler­orts eine große Sil­ves­ter­sau­se, mit der die Fei­ern­den sich vom al­ten Jahr ver­ab­schie­den. Manch ei­ner nimmt den Jah­res­wech­sel si­cher auch zum An­lass, eine per­sön­li­che Bi­lanz des­sen zu zie­hen, was gut und was we­ni­ger gut ge­lau­fen ist. Oft re­sul­tie­ren aus sol­chen Bi­lan­zen die gu­ten Vor­sätze für das nächste Jahr. Die häu­figs­ten dürf­ten sein: eine ge­sün­dere Ernährung, mehr Sport, we­ni­ger Al­ko­hol, ab­neh­men und mit dem Rau­chen auf­hören. Es gibt zahl­rei­che Ap­ps, Fit­ness­arm­bän­der und Zeit­schrif­ten, die einen beim Ein­hal­ten sol­cher gu­ten Vor­sätze un­ter­stüt­zen möch­ten. Die meis­ten Men­schen wis­sen aber, dass die Vor­sätze trotz­dem meist schnell wie­der in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten. Zu Jah­res­be­ginn ist man noch vol­ler Elan, wenn dann aber der stres­sige All­tag wie­der Ein­zug hält, wer­den die gu­ten Ab­sich­ten schnell ü­ber Bord ge­wor­fen. Ein Um­stand, der auch nicht ge­rade dazu bei­trägt, stark zu sein und durch­zu­hal­ten, sind die zahl­rei­chen Neu­jahrse


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  • Sebastian Stüben
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    Handy am Steuer här­ter be­stra­fen

    27.12.2016, 21:00 Uhr - Gu­ten Tag. Alle Jahre wie­der kommt nicht nur das Chris­tus­kind, es än­dern sich zum Jah­res­wech­sel auch Ver­kehrs­re­geln. Für 2017 plant der Ge­setz­ge­ber eine Ver­schär­fung des Han­dy­ver­bots am Steu­er. Sehr gut. Die Re­ge­lung soll laut Ankün­di­gung von Ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Do­brindt (C­SU) aus­ge­wei­tet wer­den auf Ta­blets oder E-Book-Rea­der. Der ADAC teilt mit, es sei auch eine Er­höhung der Buß­gel­der für diese Ver­stöße in der Dis­kus­sion. Viel­leicht hält das ja den einen oder Au­to­fah­rer mehr da­von ab, während der Fahrt Nach­rich­ten in sein Smart­phone zu tip­pen und da­bei die Straße aus den Au­gen zu las­sen. Hof­fent­lich. Zwei wei­tere sinn­volle Neue­run­gen: Ret­tungs­gas­sen müs­sen bei we­nigs­tens zwei­spu­ri­gen Straßen ab Schritt­ge­schwin­dig­keit ab­wärts im­mer zwi­schen der lin­ken Spur und der rechts an­gren­zen­den Spur ge­bil­det wer­den. Und: Auch auf Haupt­straßen sind künf­tig Tempo-30-Ab­schnitte leich­ter mög­lich – wie der ADAC mit­teilt ohne kom­pli­zier­ten Nach­weis der Ge­fah­ren­la­ge: vor S


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