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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 07.12.2003

Rubrik: Kolumnen

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Guten Tag

Edda Hagebölling Foto: DH
Edda Hagebölling Foto: DH
Edda Hagebölling

"Die Amtsprache hierzulande ist Deutsch" - so lasen es dieser Tage etliche Nienburgerinnen und Nienburger auf einem Plakat an einem Supermarkt in der Kreisstadt. Nicht als eigentliche Botschaft, sondern als handschriftlichen Zusatz auf einem Plakat, das nur in kyrillischer Schrift verfasst war.

"Da musste ich meinen Unmut einfach loswerden", so eine Nienburgerin gegenüber der HamS. Nur wenige Stunden zuvor hatte sie besagten Aushang mit diesem provozierenden Zusatz versehen. Nicht nur die Amts-, sondern auch die Umgangssprache, möchte sicherlich mancher ergänzend hinzufügen.

An dieser banalen Begebenheit, die vermutlich bei allen, die darauf gestoßen sind, schon wieder in Vergessenheit geraten ist, wird ein nicht zu unterschätzendes Dilemma mehr als deutlich. Mehr Menschen mit anderer Muttersprache als je zuvor leben heute unter uns. Sie haben die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten, viele von ihnen helfen dabei, die Wirtschaftskraft dieses Landes am Leben zu erhalten, andere profitieren so wie viele, die hier geboren wurden, von den sozialen Sicherungen, die auch in schlechten Zeiten immer noch besser sind als in den meisten anderen Staaten dieser Erde.

Und doch gibt es einen wesentlichen Unterschied. Nicht wenige machen aus ihrer Weigerung, sich wirklich zu integrieren, überhaupt keinen Hehl. Wohlgemerkt: Sie sind - ob nun freiwillig oder als Familienmitglied - mit der Begründung nach Deutschland umgezogen, dass sie Deutsche seien. Bei vielen Angehörigen anderer Nationalitäten ist die Ausgangssituation etwas anders. Sie leben hier, auch sie sollten sich möglichst integrieren und die Normen dieser Gesellschaft akzeptieren, aber sie haben eben immer noch ihre eigene Herkunft, ihre eigene Nationalität und damit auch ihre eigene Kultur. Sie haben sogar ein Recht darauf.

Wer für sich in Anspruch nimmt, Deutscher zu sein, der sollte sich auch bemühen, die deutsche Sprache zu nutzen. Da ist es wirklich kontraproduktiv, wenn Aushänge - gleich welchen Inhalts - nur in russischer Sprache verfasst werden. Damit wird jedes Bemühen im Keim erstickt, weil es überflüssig wird.

Nun mag es gute Gründe geben, auf vielfältige Weise Kontakt zu jenen Menschen aufzunehmen, die der deutschen Sprache noch nicht besonders mächtig sind. Das gilt für alle Sprachen. Aber den gleichen Text auch in Deutsch zu verfassen, würde in doppeltem Sinn hilfreich sein: Auch jene, die nur Deutsch lesen können – und davon soll es hierzulande noch viele geben – würden derlei Aushänge verstehen können. Und für die eigentlichen Adressaten wäre es eine gute Gelegenheit, die Übersetzung zu vergleichen. Wie die erboste HamS-Leserin schrieb: Deutsch ist hier die Amtssprache."

Einen schönen 2. Advent wünscht Ihre HamS.

Uwe Warnecke

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