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Erschienen in der HARKE von Dienstag, dem 21.03.2017 auf Seite 17

Rubrik: Kolumnen

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Kolumne

Glückwunsch zum „Nouruz“

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Matthias Brosch
Matt­hias BroschFoto: Die Harke

Am 21. März feiern nach Angaben der Vereinten Nationen (Uno) über 300 Millionen Menschen ihr „Frühlingsfest“ – und in vielen Ländern ist deshalb heute ein Feiertag. Es heißt „Nouruz“ (auch „Noruz“, „Newroz“ oder „Noorouz“), es gilt als eines der ältesten Feste der Menschheit und wird mit vielen kleinen Traditionen gefeiert– „so ähnlich, wie wir Weihnachten und Silvester besonders unsere Traditionen pflegen“, sagt Almut Birkenstock-Koll.

Die Pastorin des Kirchenkreises Nienburg lebte und arbeitete mit ihrem Mann Ingo Koll sieben Jahre lang im Iran, und dort lernten sie die 13-tägigen Feierlichkeiten kennen. Am 20. oder 21. März, je nach Sonnenstand, werde ins neue Jahr gestartet. „Nouruz“ wird vor allem im Iran und in den kurdischen Gebieten der Türkei und des Nordiraks begangen. Aber auch auf dem Balkan, rund um das Schwarze Meer, im Kaukasus und Zentralasien wird gefeiert.

Da Almut Birkenstock-Koll durch ihre derzeitige Arbeit viel mit Geflüchteten zu tun hat, möchte sie diesen nun in Deutschland lebenden Frauen, Männern und Kindern auf diesem Wege einen Glückwunsch zum „Nouruz“ aussprechen. Dem schließt sich DIE HARKE gern an.

Zu den Ritualen des „Frühlingsfestes“ gehört unter anderem „Haft Sin“: Er steht für einen gedeckten Tisch mit sieben Zutaten und Objekten, die mit „S“ beginnen. Heute ist mit dem Beginn der eigentliche Höhepunkt, wenn sich Verwandte und Freunde treffen, um gemeinsam zu essen und Streitigkeiten beizulegen. Da „Nouruz“ vielerorts stattfindet, wurde es um einige lokale Bräuche erweitert.

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