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Erschienen in der HARKE von Samstag, dem 13.05.2017

Rubrik: Kolumnen

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Guten Tag

Lebendiger als ein Glaskasten

Guten Tag

Manon Garms
Ma­non GarmsFoto: DH

Endlich! Die ersten Vitrinen in der Nienburger Fußgängerzone sind in dieser Woche von Mitarbeitern des Bauhofs abgebaut worden. Das wurde auch Zeit, denn die „Werbeträger“ sind nicht sehr ansehnlich und tragen nicht gerade zur Verschönerung der Langen Straße bei.

Jetzt, da die ersten Vitrinen weichen mussten, kann der dortige Bäcker den gesamten Bereich vor seinem Geschäft für die Außengastronomie nutzen. Das trägt letzten Endes auch in gewisser Weise zu einer Belebung der Innenstadt bei. Denn wenn es sich im Frühling und im Sommer Menschen draußen in einem Straßencafé bei Kaffee und Kuchen gut gehen lassen, sieht das allemal lebendiger aus als ein unansehnlicher Glaskasten mit Werbung drin.

Politik und Verwaltung sind nun gefordert, ein Konzept zu entwickeln, in dessen Rahmen auch die restlichen Vitrinen verschwinden können. Natürlich könnte man die Glaskästen auch einfach so abbauen. Das aber ist nicht gewünscht. Zunächst soll ein Gesamtkonzept für Werbung im öffentlichen Raum erarbeitet werden, wie Wirtschaftsförderin Kerstin Lüders im Februar betont hatte. Es ist also weiterhin Geduld gefragt, bis alle der insgesamt 15 Vitrinen abgebaut werden, die Ende der 1980er-Jahre in der Langen Straße aufgestellt worden waren.

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