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Erschienen in der HARKE von Montag, dem 01.07.2019 auf Seite 15

Rubrik: Kolumnen

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Guten Tag

Stolzenauer Kneipen-Klatsch

Annika Büsching Foto: DH
Annika Büsching Foto: DH
Annika Büsching

Wer erinnert sich noch an die „Kupferkanne“, an die „Berolina-Bar“ oder die „Bürgerstuben“? Drei von vielen Stolzenauer Gaststätten, die ihre Türen längst geschlossen haben. Erst vor Kurzem hat sich die „Weserlust“ in die Riege der teils legendären Lokale eingereiht. „Im Weserflecken gab es von einst bis heute über 40 bekannte Kneipen, Cafés und Restaurants“, weiß Heimatvereinsvorsitzender Hans-Jürgen Rudolph.

Die Heimatfreunde wollen alte Zeiten ein Stück weit wieder aufleben lassen und laden für den 5. Oktober zum Kneipenbummel mit Retro-Flair ein: Sie wollen, gern mit Gästen, durch Stolzenau spazieren und dabei ehemalige und aktuelle Standorte besuchen. Um den Rundgang aufzulockern, soll aus alten Zeiten erzählt werden.

„Sicher gibt es viele denkwürdige Anekdoten und amüsante Begebenheiten, über die wir am Ort des Geschehens schmunzeln könnten“, ist Rudolph überzeugt. Und womöglich seien solche nicht nur in Stolzenau, sondern auch in anderen Teilen des Landkreises zu finden. Die Heimatfreunde sind also auf der Suche nach Stolzenauer Kneipen-Klatsch und freuen sich über jeden, der seine Geschichte mit ihnen teilt, entweder direkt vor Ort oder gern auch vorab über die E-Mail-Adressen [email protected] und ger[email protected] sowie unter Telefon (0 57 61) 76 23 oder selbe Vorwahl und dann 15 41.

Später sollen die gesammtelten Geschichten gemeinsam mit historischen Fotoaufnahmen als kleines Büchlein veröffentlicht werden, damit die Erinnerung an die ausgeprägte Kneipenkultur in Stolzenau am Leben bleibt.

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