DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 50 von Dienstag, 28. Februar 2017

Lokalnachrichten

  • Großer Chor mit himmlischen Klängen: der Gemischte Chor Rehburg führt die „Petite Messe solennelle“ in der katholischen Kirche Rehburg auf.
    Kul­tur

    Kleine Messe mit himm­li­schem Klang

    27.02.2017, 21:00 Uhr - Ge­misch­ter Chor Reh­burg sang „Ros­si­ni“. Es ist voll­bracht. Wie­der ein­mal ist der Ge­mischte Chor Reh­burg mit ei­nem neuen Pro­jekt an die Öf­fent­lich­keit ge­gan­gen. Kon­zerte in Neu­stadt und Reh­burg hat er an­ge­bo­ten – mit ei­ner Messe von Ros­si­ni. „­Lie­ber Gott – voilà, nun ist diese arme kleine Messe be­en­det. Ist es wirk­lich hei­lige Mu­sik, die ich ge­macht ha­be, oder ist es ver­ma­le­deite Mu­sik? Ich wurde für die Opera buffa ge­bo­ren, das weißt Du wohl! We­nig Wis­sen, ein biss­chen Herz, das ist al­les. Sei also ge­prie­sen und ge­währe mir das Pa­ra­dies.“ Die­sen klei­nen Brief an Gott ver­fasste Gio­achino Ros­sini 1863, nach­dem er seine „­Pe­tite Messe so­len­nel­le“ fer­tig ge­stellt hatte – eine Messe als Auf­trags­ar­beit zur Ein­wei­hung ei­ner Ka­pel­le. Ob er, des­sen Name der Nach­welt tatsäch­lich eher durch Opern wie „­Der Bar­bier von Se­vil­la“ in Er­in­ne­rung ge­blie­ben ist, mit die­ser Messe wirk­lich den Ein­gang in das Pa­ra­dies ge­währt be­kom­men hat, bleibt un­ge­wiss. Dass er hin­ge­gen eine kleine


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  • Das Publikum war total begeistert von der Premierenvorstellung „De Rentnergang“.Foto: PDA
    Kul­tur

    Amüsante „Rent­ner­gang“

    27.02.2017, 21:00 Uhr - Hei­mat­spiele Marklohe fei­er­ten Pre­mie­re. Die Hei­mat­spiele Marklohe , die als ein­zige ih­rer Art im Som­mer auf der Frei­licht­bühne und im Win­ter im Saal platt­deut­sche Thea­ter­stü­cke auf­führt, meis­terte mit Bra­vour die Pre­mie­ren-Auf­führung „De Rent­ner­gang“ aus der Fe­der von Beate Ir­misch in der platt­deut­schen Fas­sung von Mar­lies Dieck­hoff. Die Zu­schauer im aus­ver­kauf­ten Saal des Re­stau­rants „Vier Jah­res­zei­ten“ in Marklohe wa­ren mehr als be­geis­tert von der Komö­die und be­lohn­ten die zehn Dar­stel­ler mit reich­lich ver­dien­tem Sze­nen­ap­plaus. Der Drei­ak­ter spielt in dem be­schau­li­chen Marklo­he, in dem dreiste Diebe und Ver­bre­cher ihr Un­we­sen trei­ben. Der Rent­ner Egon Kör­ner (Hei­ner Dieck­hoff) lebt mit sei­ner Toch­ter Ger­linde Schmackes (Clau­dia Thie­ler), Schwie­ger­sohn Hugo (Lars Holz­ap­fel) und En­ke­lin Hanna (Ann-Chris­tin Ke­wer­sun) in ei­nem Haus. Mit sei­nen Freun­den Karl Backes (A­lex­an­der Hahn), Wal­ter Sim­pel (Wal­ter Struck­mann) und Käte Schnat­ters (Mar­lies Dieck­hoff) hat der


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  • Sahin Hesse.
    Kul­tur

    Zwi­schen zwei Kul­tu­ren

    27.02.2017, 18:00 Uhr - „Ars loci 2017“: Die ge­bür­tige Ira­ne­rin Sha­hin Hesse aus Garb­sen ver­ar­bei­tet in ih­ren Bil­dern ihre Ver­gan­gen­heit. Die Ni­en­bur­ger Kunst­aus­stel­lung „ars lo­ci“ , die alle zwei Jahre das Rat­haus und die Kir­che St. Mar­tin in eine Groß­ga­le­rie ver­wan­delt, be­ginnt am Frei­tag, 31. März. Das dies­jäh­rige Thema heißt „Re­For­m“ und ist in­spi­riert von der Re­for­ma­tion Mar­tin Lu­thers vor 500 Jah­ren, ist aber durch­aus mehr­deu­tig zu ver­ste­hen. Zwölf Künst­ler be­tei­li­gen sich in die­sem Jahr. Eine von ih­nen ist Sha­hin Hesse aus Garb­sen. Sha­hin Hes­se, ge­bo­ren 1953 im Iran, ver­ar­bei­tet in ih­rer Ma­le­rei ihr Le­ben und vor al­lem auch ihre Ver­gan­gen­heit. Im Jahre 1979 flüch­tet sie nach der Ab­set­zung von Schah Mo­hammad Reza Pahl­a­vi, der Ab­schaf­fung der Mon­ar­chie und der Er­rich­tung der is­la­mi­schen Re­pu­blik nach Deutsch­land. Nach der An­kunft in ih­rer neuen Hei­mat musste sie sich ein neues Le­ben auf­bau­en, neue Le­bens­ar­ten und Ge­wohn­hei­ten ken­nen­ler­nen. Die Ma­le­rei hat ihr da­bei ge­hol­fen, mit


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  • Gib mir meinen Teddy wieder!
    Kul­tur

    Ein vi­su­el­les Er­eig­nis der Ex­tra-Klasse

    26.02.2017, 21:00 Uhr - Die „A­ma­zing Sha­dows“ im Ni­en­bur­ger Thea­ter / Spek­ta­kuläre Schat­ten­spie­le, Tanz und Akro­ba­tik. Das so­ge­nannte Schat­ten­thea­ter ist in sei­ner jahr­hun­der­te­al­ten Tra­di­tion ein großes kul­tur­his­to­ri­sches Su­jet, das durch einen je­wei­li­gen be­we­gungs­fähi­gen Fi­gu­ren­me­cha­nis­mus Sze­ne­rien er­schuf und durch ge­schickte Ani­ma­tion ver­blüf­fende Wir­kun­gen er­ziel­te. Wie gran­dios sich schein­bar leb­lose Fi­gu­ren in ein­drucks­vol­ler Ab­folge das Reich der Schat­ten er­obern kön­nen, das er­lebte ein mucks­mäu­schen­still-er­war­tungs­fro­hes Pu­bli­kum im aus­ver­kauf­ten Ni­en­bur­ger Thea­ter . Die acht aka­de­misch stu­dier­ten Tän­zer und Akro­ba­ten der „A­ma­zing Sha­dows“, al­le­samt auch ein­zeln pro­fes­sio­nell er­folg­reich, ent­fal­te­ten mit kaum glaub­li­cher Kör­per­be­herr­schung ein phan­ta­sie­vol­les und aus­drucks­star­kes, ein­drucks­vol­les Show-Pro­gramm. In ei­ner vir­tu­el­len Reise um die Welt – je­weils un­ter­malt durch ent­spre­chen­den Sound und opu­len­tes Licht-De­sign – be­gin­nend mit dem Idyll der Kind­heit, führte das Ense


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  • Bild oben: Der kleine Prinz und der König. Bild links: Die Figuren nach dem Spiel.
    Kul­tur

    Wun­der­ba­res Welt­raum­mär­chen

    26.02.2017, 21:00 Uhr - „­Der kleine Prinz“ ent­zückte das Pu­bli­kum in Bad Reh­burg. Das zarte Welt­raum­mär­chen „­Der kleine Prinz“ von An­to­ine de Saint-Exupéry gab es am Frei­tag­abend im Dorf­ge­mein­schafts­haus in Bad Reh­burg. Auf Ein­la­dung des „­Kul­Tour-Ver­eins Reh­burg-Loc­cum“ gas­tierte nun­mehr zum drit­ten Mal Det­lev Hei­ni­chen (Thea­trium Dres­den) mit sei­ner Fi­gur­en­thea­ter-Ad­ap­tion des 1943 ent­stan­de­nen Welt-Best­sel­lers. Zur fas­zi­nie­ren­den Aura des Bu­ches und sei­nes Au­tors gehört nicht zu­letzt das düs­ter ge­heim­ni­sum­wit­terte Ver­schwin­den des be­geis­ter­ten Flie­gers ü­ber dem Mit­tel­meer im Jahr 1944. Das Mär­chen erzählt da­von, dass für die son­der­ba­ren Er­wach­se­nen die Dinge ganz an­ders –näm­lich falsch – aus­se­hen als für den stau­nen­den Blick von Kin­dern. Sein Thema ist das Auf­kei­men von Freund­schaft, Ver­trauen und Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl. Den Rah­men bil­det, dass der Erzäh­ler nach ei­nem Flug­zeu­gab­sturz in der Wüste dem klei­nen Prin­zen, der von ei­nem As­te­roi­den ge­kom­men ist, be­geg­net. Die Sta­tio­nen sind


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  • Die Band „Nid de Poule“ riss das Publikum mit.
    Kul­tur

    Schmis­sig und me­lan­cho­lisch

    26.02.2017, 21:00 Uhr - Gypsy-Jazz in Lie­benau mit der Band „­Nid de Pou­le“. Fet­zige Gypsy-Klänge und franzö­si­sche Chan­sons er­tön­ten am Sams­tag­abend in der Kul­tur­scheune in Lie­benau . Die Band „­Nid de Pou­le“ (Mainz) gas­tierte mit ih­rem Pro­gramm „Le Voya­ge“ (Die Rei­se). Nach ein­lei­ten­den Mu­sette-Klän­gen brachte das Pro­gramm das schmis­sige „Chan­ger le mon­de“ (Die Welt ver­än­dern), das fre­che „Tu“ (Du), das me­lan­cho­li­sche „­Die Zeit ist ein Mons­ter“, in pres­tis­simo „Ma vie“ (Mein Weg) und das hei­ter-ver­spielte „Je trou­ve“ (Ich fin­de). Wei­tere High­lights wa­ren „­Pour toi“ (Für dich) und das me­lan­cho­li­sche Lied ü­ber eine al­lein mit ih­rem Schat­ten tan­zende Frau, „Valse obscu­re“. Ein be­son­de­rer Lecker­bis­sen war das ame­ri­ka­ni­sche „­Bei mir biste scheen“, die ge­fühlte Na­tio­nal­hymne der jü­di­schen Ge­meinde in New York. Als Rät­se­l­auf­ga­be, die so­fort gelöst wur­de, er­klang „­Fifty ways to leave your lover­“ von Paul Si­mon. Zum Mit­sin­gen und durch her­um­ge­reich­ten Kir­schen­schnaps be­feu­ert gab es das rumä­nis


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  • Florian Schröders Tour beginnt eigentlich erst Ende September. Im Nienburger Kulturwerk präsentiert er sein neues Programm „Ausnahmezustand“ schon am 8. September.
    Kul­tur

    Mes­ser­scharf und hin­ter­grün­dig

    25.02.2017, 21:00 Uhr - Vor­pre­miere von Flo­rian Schrö­der: Jetzt schon Kar­ten für den 28. Sep­tem­ber si­chern. Flo­rian Schrö­der ist ei­gent­lich erst ab Ende Sep­tem­ber mit sei­nem neuen Büh­nen­pro­gramm auf Tour. Im Ni­en­bur­ger Kul­tur­werk prä­sen­tiert der Ka­ba­ret­tist, Par­odist und Mo­de­ra­tor aber be­reits am Frei­tag, 8. Sep­tem­ber, um 20 Uhr sein neues Pro­gramm „Aus­nah­me­zu­stan­d“. Dafür sind jetzt schon Kar­ten er­hält­lich. Schro­eder ist ein ge­frag­ter Mei­nungs­bild­ner der jun­gen Ge­ne­ra­tion. Seine Mar­ke: die ge­naue Be­ob­ach­tung der po­li­ti­schen und ge­sell­schaft­li­chen Si­tua­tion. Er ist im­mer ak­tu­ell, ana­ly­siert, be­wer­tet und hin­ter­fragt. Flo­rian Schro­eder be­wegt sein Au­di­to­ri­um, er be­rei­chert und regt zum Nach­den­ken an. Mit sei­ner Mi­schung aus mes­ser­schar­fer Be­ob­ach­tungs­ga­be, phi­lo­so­phi­scher Sub­stanz und hin­ter­grün­di­gem Hu­mor spannt er fe­der­leicht den Bo­gen von Kant bis Fa­ce­book. „Ich bin ein Teil von je­ner Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“, sagt der Teu­fel Me­phi­sto bei Goe­the. W


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  • „Captain Cook“ tritt am Freitag, 3. März, im Rahmen der „Gala der Volksmusik“ im Nienburger Theater auf. Dafür gibt es noch Karten.
    Kul­tur

    Noch Kar­ten für die „­Ga­la“

    25.02.2017, 21:00 Uhr - Volks­mu­sik mit Mi­chael Thür­nau am 3. März im Thea­ter. Am Frei­tag, 3. März, um 20 Uhr fin­det im Thea­ter auf dem Horn­werk in Ni­en­burg die Gala der Volks­mu­sik mit Mi­chael Thür­nau und wei­te­ren Stars der Volks­mu­sik statt. Für Ra­diohö­rer ist Mi­chael Thür­nau die „­Stimme des Nor­dens“, Fern­seh­zu­schau­ern ist der schwer­ge­wich­tige Nord­deut­sche be­kannt als der „­Bin­gobär“. Als aus­ge­wie­se­ner Ken­ner für Schla­ger, Pop und Volks­mu­sik ver­fasste Mi­chael Thür­nau das Stan­dard­werk „Le­xi­kon der Volks­mu­si­k“. Zu den mu­si­ka­li­schen Stars die­ses Abends gehört Gaby Al­brecht. Die ge­bür­tige Mag­de­bur­ge­rin steht schon seit ih­rem ach­ten Le­bens­jahr auf der Büh­ne. Sie star­tete im Kin­der­ka­ba­rett und -chor, be­vor sie ih­rer Stimme mit ei­ner klas­si­schen Ge­sangs­aus­bil­dung den letz­ten Schliff gab. Kurz dar­auf sam­melte sie bei ei­nem En­ga­ge­ment beim Mag­de­bur­ger Tan­zor­che­s­ter erste Er­fah­run­gen in der Un­ter­hal­tungs­mu­sik. Cap­tain Cook und seine sin­gen­den Sa­xo­phone sind auch mit da­bei. Cap­tain Darius und sei


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  • Napoleon und Goethe im Gespräch (von links): Die Schauspieler Kristian Bader, Michael Ehnert und Christof Scheibe.
    Kul­tur

    Witz und zeit­lose Poe­sie

    24.02.2017, 21:00 Uhr - „­Goe­thes sämt­li­che Wer­ke“ be­geis­ter­ten im Ni­en­bur­ger Thea­ter. In wit­zig-sprit­zi­ger Weise wurde am Don­ners­tag­abend im Thea­ter auf dem Horn­werk die li­te­ra­ri­sche Komö­die „­Goe­thes sämt­li­che Wer­ke…leicht gekürz­t“ von Mi­chael Eh­nert ge­bo­ten. Es spiel­ten der Au­tor, Kris­tian Ba­der und Jan Chri­stof Scheibe vom Al­to­naer Thea­ter (Ham­bur­g). Re­gie führte Mar­tin Ma­ria Blau. In tur­bu­len­tem Wech­sel schlüpf­ten die drei in un­zäh­lige Rol­len: Jo­hann Pe­ter Ecker­mann, der greise Goe­the, der junge Goe­the, Her­zog Karl Au­gust von Sach­sen-Wei­mar, Götz von Ber­li­chin­gen, Wer­ther, ein ra­de­bre­chen­der Fran­zo­se, Adel­heid von Wall­dorf, Weis­lin­gen, Die­ner Franz, zwei Uni­ver­sitäts­de­ka­ne, Cla­vi­go, Char­lotte Buff, Jo­hann Chris­tian Kest­ner, Fried­rich Schil­ler, Frau Ja­ge­mann, Tor­quato Tas­so, Char­lotte von Stein, Mar­cel Reich-Ra­nicki, Rei­neke Fuchs, ein fi­de­ler Ita­li­e­ner, Ma­dda­lena Rig­gi, Chris­tiane Vul­pi­us, Na­po­leon und Iphi­ge­nie. Die Leit­fra­gen der Col­lage wa­ren: Wer war Goe­the, was hat ihn bewe


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  • Christof A. Niedermeier.
    Kul­tur

    Chri­stof A. Nie­der­meier liest aus sei­nem Buch „Mör­de­ri­sches Menü“

    24.02.2017, 21:00 Uhr - Die nächste Le­sung im Ho­tel am Post­hof fin­det am 3. März um 19.30 Uhr statt. Das Team des Ho­tels und Bücher Le­s­e­berg freuen sich auf eine span­nende Kri­mi­le­sung mit Chri­stof A. Nie­der­mei­er. Er bringt den zwei­ten Fall des Küchen­chefs Jo Wei­din­ger mit, des­sen Fisch­lie­fe­rant tot in ei­nem der Be­cken her­um­düm­pelt. Wie im­mer wird es im Rah­men der Le­sung einen le­cke­ren Snack und ein Ge­tränk ge­ben. Küchen­chef Jo Wei­din­ger braucht für sein Re­stau­rant hoch ü­ber der Lo­re­ley fri­schen Fisch. Als Jo beim Fisch­händ­ler sei­nes Ver­trau­ens, Erich Satt­ler, ein­trifft, fin­det er ihn tot in ei­nem sei­ner Tei­che trei­bend. Satt­ler war ein jäh­zor­ni­ger Ei­gen­bröt­ler, der bei sei­nen Fischwei­hern haus­te. Die Po­li­zei geht zunächst von ei­nem Un­fall aus­... Chri­stof A. Nie­der­mei­er, ge­bo­ren 1969, stammt aus der Nähe von Re­gens­burg. Seit 20 Jah­ren lebt und ar­bei­tet er in Frank­furt am Main. Kar­ten für zehn Euro gibt es bei Bücher Le­s­e­berg.


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  • Das Bild von Henning Diers.
    Kul­tur

    Got­tes­dienst mit Kunst in St. Mi­chael

    24.02.2017, 21:00 Uhr - Am Sonn­tag, 5. März, be­ginnt die Pas­si­ons­zeit, die lange Vor­be­rei­tungs­zeit auf Os­tern. In den Kir­chen wird an die­sem Sonn­tag die Ge­schichte von der Ver­su­chung Jesu in der Wüste ge­le­sen. Der Künst­ler Hen­ning Diers hat zu die­ser Ge­schichte ein Bild ge­malt, das im Mit­tel­punkt des Got­tes­diens­tes der Kir­chen­ge­meinde St. Mi­chael ste­hen wird. Die Pre­digt hält Pas­tor Marco Voigt. Für Mu­sik sor­gen Hart­mut Reußwig am Piano und Ver­ena Nord­b­rock an der Quer­flöte. Der Got­tes­dienst fin­det im Ge­mein­de­haus von St. Mi­chael , Mar­tins­hei­de­straße 8 in Ni­en­burg, statt. Be­ginn ist um 10 Uhr.


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  • Kul­tur

    Bild­pre­digt zu Ascher­mitt­woch

    24.02.2017, 21:00 Uhr - Der Got­tes­dienst am Ascher­mitt­woch im Quaet-Fas­lem-Haus des Mu­se­ums Ni­en­burg fin­det am 1. März um 18 Uhr statt. Ein be­son­de­res Ob­jekt aus der Samm­lung des Mu­se­ums steht im Mit­tel­punkt der Pre­digt von Lan­des­su­per­in­ten­dent i.R. Hein Spre­ckel­sen: eine außer­ge­wöhn­li­che guss­ei­serne Ofen­platte aus der Samm­lung des Mu­se­ums.


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  • Marlene Treu
    Kul­tur

    Mit höchst­mög­li­cher Prä­zi­sion

    24.02.2017, 19:00 Uhr - Mar­lene Treu aus Marklohe stellt im Rah­men von „ars loci 2017“ ihre Ar­bei­ten in Ni­en­burg aus. Die Ni­en­bur­ger Kunst­aus­stel­lung „ars lo­ci“ , die alle zwei Jahre das Rat­haus und die Kir­che St. Mar­tin in eine Groß­ga­le­rie ver­wan­delt, be­ginnt am Frei­tag, 31. März. Das dies­jäh­rige Thema heißt „Re­For­m“ und ist in­spi­riert von der Re­for­ma­tion Mar­tin Lu­thers vor 500 Jah­ren, ist aber durch­aus mehr­deu­tig zu ver­ste­hen. Zwölf Künst­ler be­tei­li­gen sich in die­sem Jahr. Eine von ih­nen ist Mar­lene Treu. Mar­lene Treu, ge­bo­ren 1982, lebt und ar­bei­tet in Marklo­he. In ih­ren fi­li­gra­nen Blei­stift­zeich­nun­gen ent­führt sie den Be­trach­ter in die Welt der Tie­re. Da­bei zeigt sie Tie­re, die man nicht un­be­dingt als Lieb­lings­tiere be­zeich­nen wür­de: Fle­der­mäu­se, In­sek­ten, Ge­schöpfe aus der Tief­see. Ins­be­son­dere in­ter­es­siert sie die ex­treme Ver­größe­rung von sehr klei­nen Tie­ren wie In­sek­ten oder die Dar­stel­lung von We­sen, die man mit ei­ge­nen Au­gen nie zu Ge­sicht bekä­me. Um eine höchst­mög­li­che Präzi


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  • Peter Bause und Hellena Büttner als Ehepaar Quangel, das den Tod des einzigen Sohnes verwinden muss.
    Kul­tur

    Das un­aus­weich­li­che Ende

    23.02.2017, 21:00 Uhr - Be­klem­mende In­sze­nie­rung von Fal­la­das „Je­der stirbt für sich al­lein“ be­geis­tert im Ni­en­bur­ger Thea­ter. Be­klem­mend, ein­dring­lich, de­pri­mie­rend: Die In­sze­nie­rung von Hans Fal­la­das Ro­man „Je­der stirbt für sich al­lein“ sa­hen am Mitt­wo­cha­bend die Be­su­cher des Ni­en­bur­ger Thea­ters . Das Ber­li­ner Hin­ter­hof­drama ba­siert auf ei­nem wah­ren Fall: Das Ehe­paar Ham­pel war von den Na­zis hin­ge­rich­tet wor­den, nach­dem sie jah­re­lang mit­tels hand­ge­schrie­be­ner Post­kar­ten an­onym zum Wi­der­stand ge­gen das Re­gime auf­ge­ru­fen hat­ten. Hans Fal­la­das Ro­man war zunächst post­hum 1947 er­schie­nen, in ei­ner vollstän­di­gen Fas­sung liegt er aber erst seit 2011 in Deutsch­land vor. In der Büh­nen­a­d­ap­tion des Euro-Stu­dios Land­graf ü­ber­zeug­ten un­ter der Re­gie von Volk­mar Kamm vor al­lem Pe­ter Bause als Tisch­ler Otto Quan­gel und Hel­lena Bütt­ner als seine Frau An­na. Per Brief er­fah­ren sie vom „Hel­den­to­d“ ih­res ein­zi­gen Soh­nes „Ot­to­chen“ an der Front. Zwar bre­chen beide nicht zu­sam­men, doch ha­ben sie ih­ren Le


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  • Hase „Nulli“ und Frosch „Prisemut“ (mit Schauspielerin Andrea Haupt) beäugen ihr Frühstück: eine Möhre und ein noch lebender Brummer - unter der Glashaube.
    Kul­tur

    Tau­sche Möhre ge­gen Brum­mer

    23.02.2017, 21:00 Uhr - Kin­der­thea­ter „­Nulli und Prie­se­mut“ ges­tern Mor­gen im Kul­tur­werk auf­ge­führt. „­Mir ist der Ap­pe­tit ver­gan­gen“, sagte Hase „­Nul­li“ beim An­blick des di­cken Brum­mers un­ter der Glas­hau­be. Ei­gent­lich hatte er sein Frühstück – eine Möhre, wie sich das für einen Ha­sen gehört – ge­gen die Mahl­zeit sei­nes Freun­des „Prie­se­mut“ tau­schen wol­len. Weil die­ser aber ein Frosch ist, fängt er sich nor­ma­ler­weise natür­lich le­ben­dige Flie­gen zum Fres­sen. Ein klei­nes Thea­ter­stück ü­ber Freund­schaft und ganz all­täg­li­che Dinge bot ges­tern Mor­gen das Wolfs­bur­ger Fi­gur­en­thea­ter mit An­drea Haupt vor rund 70 großen und klei­nen Zu­schau­ern im Ni­en­bur­ger Kul­tur­werk . Das Stück „Ü­bung macht den Meis­ter“ mit den Fi­gu­ren aus dem Kin­der­buch von Matt­hias Sodtke spielte im idyl­li­schen Gärt­chen von „­Lie­se­lot­te“, samt Gar­ten­zwerg und „Lau­ben­pie­per“-Schild­chen. Die Möhren­spe­zia­lis­tin will an die­sem schö­nen Spät­som­mer­tag die Möhren aus den Blu­menkäs­ten ern­ten. Dazu gab es ei­gens eine Schau­ta­fel, mit der


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  • Fatih Çevikkollu kommt.
    Kul­tur

    Ra­sant, re­le­vant, elo­quent

    23.02.2017, 17:42 Uhr - Fa­tih Çe­vik­kollu ist am mor­gi­gen Sams­tag, 25. Fe­bruar, um 20 Uhr mit sei­nem ak­tu­el­len Pro­gramm „Em­Fa­tih“ im Ni­en­bur­ger Kul­tur­werk zu Gast. Mit der Kunst des Mit­fühlens, der Em­pa­thie, nähert sich Fa­tih Ce­vik­kolu dem All­tags­ras­sis­mus. Und das tut er mit sei­ner schärfs­ten Waf­fe: dem Wort. Klug, ge­wandt, bis­sig und frech und ohne bloß­zu­stel­len. Aber den­noch wird klar: Wahr­heit tut weh. Çe­vik­kollu spielt mit Wahr­heit und Fa­na­tis­mus: Die Einen tra­gen ein Kopf­tuch, die An­de­ren einen geis­ti­gen Schlei­er, und so man­che Lü­gen­fresse geht mor­gens spa­zie­ren. Und mit Form und In­halt, mit der Pa­ra­gra­fen-Deko des Grund­ge­set­zes der Einen und der DAX-Kurve der An­de­ren. In ei­nem Land, das dem Bier frönt, sind Le­ber­werte al­le­mal wich­ti­ger. Der Ein­tritt be­trägt 18,50 Eu­ro, er­mäßigt 14 Eu­ro. Kar­ten im Ni­en­bur­ger Kul­tur­werk, Min­de­ner Land­straße 20, un­ter Te­le­fon (0 50 21) 9 22 58-0, per E-Mail an in­fo@­ni­en­bur­ger-kul­tur­werk.de oder un­ter ww­w.­ni­en­bur­ger-kul­tur­werk.de .


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  • Von guten schauspielerischen Leistungen war die Premiere der Theatergruppe Erichshagen-Wölpe geprägt.
    Kul­tur

    Tur­bu­len­zen um Lie­bes­part­ner­su­che im In­ter­net

    22.02.2017, 21:00 Uhr - Thea­ter­pre­miere in Erichs­ha­gen war ein vol­ler Er­folg. Die Thea­ter­gruppe Erichs­ha­gen-Wölpe sorgte mit dem platt­deut­schen Drei­ak­ter „In­ter­net­leev­de“ von dem Au­tor Jo­nas Jet­ten jetzt bei den ers­ten Vor­stel­lun­gen am Wo­chen­ende für ein ge­lun­ge­nes platt­deut­sches Thea­te­rer­leb­nis in der Aula der Grund­schule am Bach . In der von Tur­bu­len­zen ge­la­de­nen Komö­die steht Susi Lü­ders (Hen­dri­kje Pohl) im Mit­tel­punkt, die ih­ren 25. Ge­burts­tag fei­ert. Ihre al­lein­ste­hende Mut­ter Gi­sela (Hilke Köl­ler) und drei Tan­ten (Gu­drun Dom­mel, An­ne­gret Haß­feld und Ilona Drep­pens­tedt) so­wie der On­kel Krischan Möhl­mann (Nor­bert Lech­mann ma­chen sich alle große Sor­gen, dass ihre gut aus­se­hende Nichte im­mer noch kei­nen Mann und noch nicht ein­mal einen Freund ge­fun­den hat. Dar­auf­hin ent­steht die Idee, ü­bers In­ter­net Be­kannt­schaf­ten zu knüp­fen, doch lei­der fehlt es der jun­gen Frau an ent­spre­chen­den Kennt­nis­sen und an ei­nem Com­pu­ter. Doch plötz­lich bie­tet der Fe­ri­en­gast ih­rer Mut­ter, An­ton Schwarz (


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  • Matthias Schlicht.
    Kul­tur

    Koch­kurs auf Evan­ge­lisch

    22.02.2017, 21:00 Uhr - Matt­hias Schlicht braut in sei­nem neuen Pro­gramm auf fein­sin­nige Art kir­chen­ka­ba­ret­tis­ti­sche Köst­lich­kei­ten. Man­che sind be­schwingt und gut bekömm­lich, bei an­de­ren kann ei­nem der Bis­sen zu­wei­len im Halse ste­cken blei­ben, denn der pro­mo­vierte Theo­loge legt gerne den Fin­ger in die Wunde und deckt re­li­giöse wie ge­sell­schaft­li­che Miss­stände gna­den­los auf: auf dem Kul­tur­gut Ehm­ken Hoff in Dör­ver­den am 10. März um 20 Uhr. Dann heißt es „Es ist an­ge­rich­tet – Sa­ti­risch-Genüss­li­ches mit ei­ner gehö­ri­gen Prise „­Glau­bens­pfef­fer“. Noch we­nige Kar­ten sind für 15 Euro er­hält­lich in der Tou­rist-Info Ver­den und am Ki­osk Vor­n­kahl in Dör­ver­den.


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  • Joachim Jacob ist einer der ausstellenden Künstler.
    Kul­tur

    Raum­in­stal­la­tion bei „ars loci 2017“

    22.02.2017, 18:00 Uhr - Joa­chim Ja­cob stellt ab 31. März im Ni­en­bur­ger Rat­haus aus – und fährt ein 34 Jahre al­tes Ni­en­bur­ger Au­to. Die Ni­en­bur­ger Kunst­aus­stel­lung „ ars lo­ci“ , die alle zwei Jahre das Rat­haus und die Kir­che St. Mar­tin in eine Groß­ga­le­rie ver­wan­delt, be­ginnt am Frei­tag, 31. März. Sie läuft bis zum 14. Mai. An die­sem Sonn­tag wird auch der Kunst­preis „ars loci 2017“ ver­lie­hen, der mit 2.000 Euro do­tiert ist. Zwölf Künst­ler be­tei­li­gen sich in die­sem Jahr. Das dies­jäh­rige Thema heißt „Re­For­m“ und ist in­spi­riert von ei­nem Er­eig­nis, das vor 500 Jah­ren sei­nen An­fang nahm und dem die­ses Jahr noch häu­fi­ger ge­dacht wer­den wird: Mar­tin Lu­ther und der Re­for­ma­tion. Da­bei wollte Lu­ther mit dem An­schla­gen sei­ner 95 The­sen an die Schloss­kir­che zu Wit­ten­berg ei­gent­lich keine neue Kir­che kre­ie­ren, son­dern die Kir­che an sich er­neu­ern, das Vor­han­dene ver­än­dern und da­mit ver­bes­sern. Er wollte re­for­mie­ren, aber nicht spal­ten. „Ars loci 2017“ spielt mit die­sem Be­griff der „Re­For­m“, so Ca


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  • Torben Pannen, Jonas Kruse, Steffen Schulte, Tammo Krüger und Simon Weymann.
    Kul­tur

    „­M­agenta Brass“ ü­ber­zeugte nicht nur mit Bach

    21.02.2017, 21:00 Uhr - Blech­blä­se­ren­sem­ble war drei Jahre nach sei­nem ers­ten Auf­tritt wie­der ein­mal in Bühren zu Gast. Ein er­freu­li­ches Wie­der­se­hen und Wie­der­hören für beide Sei­ten war das Kon­zert des Blech­blä­ser­quin­tetts „­M­agenta Brass“, mit dem am Frei­tag­abend die Reihe der Früh­lings­kon­zerte des Ver­eins „ Kir­che im Dorf Bin­nen-Bühren “ in der Bühre­ner Kir­che eröff­net wur­de. So zeigte sich der Hor­nist des En­sem­bles, Tammo Krü­ger, in sei­ner Mo­de­ra­tion er­freut, nach drei Jah­ren wie­der in Bühren zu Gast zu sein. 2014 hatte das En­sem­ble, das in den ver­gan­ge­nen Jah­ren vie­ler­orts spiel­te, hier sein ers­tes Kon­zert ü­ber­haupt ge­spielt. Auch bei ei­nem Groß­teil des Pu­bli­kums wa­ren die Blech­blä­ser von der Han­no­ve­ra­ner Mu­sik­hoch­schule noch in gu­ter Er­in­ne­rung. Das Pu­bli­kum zeigte sich dies­mal be­son­ders be­ein­druckt von dem ho­hen Ni­veau, das die fünf jun­gen Mu­si­ker in­zwi­schen er­reicht ha­ben. Un­ter dem Ti­tel „Wen­de­punk­t“ wid­mete sich das an­spruchs­volle Pro­gramm zum einen der Po­ly­pho­nie Jo­hann Se­bast


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