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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 08.09.2019 auf Seite 6

Rubrik: Kultur

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Nienburg

Jetzt anmelden für den Kulturherbst

Aufruf an Künstler, sich am ersten Novemberwochenende zu beteiligen

So oder vielleicht auch ganz anders könnten die Li... Foto: Schwarzlicht.deSo oder vielleicht auch ganz anders könnten die Lichtinstallationen beim Kulturherbst aussehen. Foto: Schwarzlicht.de
So oder vielleicht auch ganz anders könnten die Lichtinstallationen beim Kulturherbst aussehen. Foto: Schwarzlicht.de
So oder vielleicht auch ganz anders könnten die Lichtinstallationen beim Kulturherbst aussehen.

„Wasser/Licht/Kunst“, mit diesem Titel geht das Kleinkunstfest des Kulturherbstes unter der Leitung vom Nienburger Kulturwerk an den Start. Es findet bereits zum dritten Mal statt, in diesem Jahr von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. November. Alle Kulturschaffenden, die sich dem kreativen Ausdruck im öffentlichen Raum widmen, sind aufgerufen, sich mit eigenen Kunstobjekten daran zu beteiligen. „Wir möchten die Kreativen der Region mehr mit einbeziehen in das Fest“, begründet Olga Suin de Boutemard, Geschäftsführerin des Nienburger Kulturwerks, den Aufruf. „Urbane Kunst in solch einem Rahmen sollte ein Fest des Miteinanders und der Teilhabe sein.“

Zentrum des Kleinkunstfestes ist der Kirchplatz um die Nienburger St. Martin Kirche, die auch selbst Ausstellungsort sein wird. Der linke Seitenflügel wird in Schwarzlicht getaucht, so dass Objekte aus Neonfäden wie Lichtstrahlen erscheinen. Unter dem Thema „Licht-Netze“ werden die Künstlerinnen und Künstler der Region Mittelweser aufgerufen, Ideen für Objekte zu entwickeln. Das Material in Form von Neonfäden wird den teilnehmenden Künstler*innen vom Kulturwerk zur Verfügung gestellt.

„Licht und Wasser sind Elemente, die im christlichen Glauben wie in anderen Religionen eine ganz wichtige Rolle spielen“, betont Pastorin Cordula Schmid-Waßmuth, die das Projekt für die Gemeinde betreut. „Aus der Bibel lassen sich vielfältige Bezüge zu Wasser und Meer, Hafen und Netzen herstellen. Von daher bin ich sehr gespannt auf die Licht-Netze, die Künstlerinnen und Künstler in der Martinskirche ausstellen werden.“

Es gibt aber auch schon sehr konkrete Ideen für das Lichterfest: „Wir lassen das versunkene Nienburg der 1920er-Jahre auf einer Wasserleinwand wieder lebendig werden“, verrät Olga Suin de Boutemard. Das Stadt- und Kreisarchiv Nienburg stellt einen restaurierten Film mit den fast hundert Jahre alten Aufnahmen von der Nienburger Innenstadt zur Verfügung. Der Kulturherbst ist, wie schon in den letzten zwei Jahren, ein großes Kooperationsprojekt der Stadt Nienburg und der regionalen Kulturakteure.

„Ich bin sehr glücklich, dass die langjährige Tradition des Nienburger Herbstes mit dem Kleinkunstfest zum Abschluss des Nienburger Kulturherbstes in so lebendiger Weise fortgeführt wird und danke dem Nienburger Kulturwerk für sein großartiges Engagement“, so Nienburgs Kulturchef Wolfgang Lange. „Unsere Kulturschaffenden und Kreativen ermuntere ich ausdrücklich, sich ideenreich in das Thema einzubringen und in partizipativer Weise zum Gelingen des Projektes beizutragen.“

Hauptförderer des Nienburger Kulturherbstes ist der Landschaftsverband Weser-Hunte. „Wir sind ganz gespannt auf das Kleinkunstfest am ersten Novemberwochenende. Nienburg wird in bunten Farben erstrahlen. Das Thema Licht wird in den kreativen Mittelpunkt gestellt. Wir freuen uns, dass sich die Projektakteure sowie die Licht-Künstlerinnen und -Künstler dieser anspruchsvollen Herausforderung stellen“, erklärt Michael Duensing, lokaler Geschäftsführer des Landschaftsverbandes. DH

Mehr Informationen zum Künstleraufruf stehen auf der Homepage des Nienburger Kulturwerks unter: www.nienburger-kulturwerk.de

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