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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 03.04.2016

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Nienburg

Sauer auf sich und in Sorge um „Till“

Nienburgerinnen sind auf der Suche nach einem Hund vermutlich auf betrügerische Tierhändler gestoßen

Birgit Wichmann mit ihrem Hund "Dobby".
Birgit Wichmann mit ihrem Hund "Dobby".
Birgit Wichmann mit ihrem Hund "Dobby".

Von Edda Hagebölling
Nienburg/Rodewald. Über ihre Leichtgläubigkeit ärgert sich Birgit Wichmann am meisten. Und auch darüber, dass Mischlingsrüde „Till“ unter den Machenschaften vermeintlicher Tierfreunde leiden muss. Von den 150 Euro, die sie für einen Hund hingeblättert hat, den sie dann doch nicht behalten konnte, redet sie erst gar nicht.
Die Nienburgerin und ihre Tochter sind ganz offenkundig in die Fänge mutmaßlicher betrügerischer Tierhändler geraten.
„Till“ war einer von insgesamt vier Hunden, die sich die beiden Frauen bei Ebay herausgesucht hatten. Hübsch, klein, lieb, sozial, mit Chip und EU-Pass. So wurde er angepriesen. Der Kontakt war schnell hergestellt. Für den 27. Dezember verabredeten sich Birgit Wichmann und ihre Tochter mit der Vermittlerin des Hundes – angeblich Mitglied eines Tierschutzvereins, der sich noch in der Gründungsphase befand – am Rand von Rodewald zum Kennenlernen und gemeinsamen Gassigehen.
Dass aus dem Gassigehen nichts wurde, weil die vermeintliche Tierschützerin das Treffen kurzerhand auf den Parkplatz des Rodewalder NP-Marktes verlegte, verwunderte die beiden Nienburgerinnen zwar ein wenig, doch bereits auf dem Rückweg stand für die beiden Frauen fest: „Das ist der richtige Hund für uns.“ Die verlangten 150 Euro wurden bereitwillig gezahlt.
„Und natürlich haben wir die Frau auch in der Zeit danach selbstverständlich über Tills neues Leben auf dem Laufenden gehalten. Uns wunderte allerdings, dass sich die Dame nicht wirklich dafür interessierte“, so Birgit Wichmann.
Die Schwierigkeiten mit dem neuen Familienmitglied ließen allerdings nicht lange auf sich warten. „Die einzige, der er wirklich an sich heranließ, war meine Tochter. Und auch spazierengehen unter Menschen war schlicht nicht möglich. Till wurde regelrecht aggressiv, wenn andere Hunde in seine Nähe kamen. Von Radfahrern oder Fußgängern ganz zu schweigen“, so Birgit Wichmann weiter. Den Ausschlag gab schließlich das Urteil eines Tiertrainers. Nachdem er auch nach seinem dritten Besuch zu dem Ergebnis gekommen war, dass mit dem Hund etwas nicht stimmt, beschlossen Mutter und Tochter Wichmann schweren Herzens, „Till“ zurückzugeben. „Die Entscheidung ist uns wirklich nicht leicht gefallen. Wir hatten immer Hunde, meine Töchter sind mit Tieren groß geworden“, so Birgit Wichmann.
Dass das nicht so leicht werden würde, braucht an dieser Stelle sicherlich nicht extra erwähnt zu werden. „Wir wurden von der Frau wieder und wieder vertröstet, sollten 350 Euro für die vorübergehende Unterbringung in einer Pension bezahlen und mussten schließlich mit dem Anwalt drohen“, berichtete die Nienburgerin weiter. Diese sollte tätig werden, wenn die Rücknahme des Hundes nicht bis zum 18. März über die Bühne gegangen sein sollte.
Am 21. März war es schließlich soweit. Auf dem Parkplatz der Raiffeisenwarengenossenschaft in Schwarmstedt. Was die Frau nicht ahnte: Birgit Wichmann hatte mittlerweile in Walter Füllgrabe vom Tierschutzverein „Nienburg-Drakenburger Heide“ einen Verbündeten gefunden. Und der ahnte bereits, was kommen würde.
Noch allzu gut war ihm eine Frau in Erinnerung, die er Anfang Februar in einer Scheune in Rodewald inmitten von Maine-Coon-Kätzchen mit Katzenschnupfen und Boxer-Welpen angetroffen hatte. „Allerdings nannte sie sich da noch Kaufmann“, so Füllgrabe.
Der Schreck bei der vermeintlichen Frau Kaufmann war groß, als Walter Füllgrabe auf dem Parkplatz der Raiffeisenwarengenossenschaft plötzlich hinter ihr stand.
„Till“ sprang bereitwillig in das Auto mit dem Celler Kennzeichen, in dem schon weitere Hunde waren. Ohne zu knurren oder zu bellen. „Ich möchte nicht wissen, wie oft diese Frau diese Masche schon abgezogen hat und noch abziehen wird. Auf dem Rücken der Tiere“, so Walter Füllgrabe.
Der Tierschützer ist sehr enttäuscht darüber, dass die Polizei in Schwarmstedt, die er gebeten hatte, wenigstens das Autokennzeichen oder die Personalien der Frau zu überprüfen, nicht tätig geworden ist.
Die Scheune in Rodewald ist mittlerweile leer. Und Familie Wichmann fragt sich längst, ob „Till“ wohl schon aufs Neue vermittelt wurde in eine Familie, die sich auf ihn freut.

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