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Erschienen in der HARKE von Dienstag, dem 21.03.2017 auf Seite 23

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Liebenau

Rund 100 Freiwillige sammelten Müll

Beim Frühjahrsputz des Fleckens Liebenau waren auch viele Flüchtlinge dabei

Auch die Jüngsten halfen beim Frühjahrsputz mit.
Auch die Jüngsten halfen beim Frühjahrsputz mit.Foto: Flecken Liebenau

Als „sehr gelungen“ bewertet der Flecken Liebenau den traditionellen Frühjahrsputz. Mehr als 100 freiwillige Helferinnen und Helfer aus Vereinen, Verbänden, gesellschaftlichen Gruppierungen sowie einige Bürgerinnen und Bürger und auch ein Großteil der in Liebenau ansässigen Flüchtlinge waren dem Aufruf von Bürgermeisterin Margit Schmidt und Gemeindedirektor Walter Eisner gefolgt.

Sowohl die Bürgermeisterin als auch der Gemeindedirektor waren begeistert von dem Einsatz aller Beteiligten. „Für die mitwirkenden Flüchtlinge war dies ein besonderes Erlebnis und somit auch gelebte Integration“, heißt es weiter. Die verschiedenen Bereiche, in denen die freiwilligen Müllsammlerinnen und Müllsammler auf die Suche nach Unrat gingen, waren vorweg aufgeteilt worden. Die Organisation lag in den Händen von Christa Müller.

Nach getaner Arbeit versammelten sich alle im Feuerwehrgerätehaus zu einer Erbsensuppe und einer Kaffeetafel. Der Frühjahrsputz, so Bürgermeisterin Margit Schmidt, habe wiederum deutlich gemacht, dass in Liebenau der gelebte Bürgersinn besonders ausgeprägt sei. Dieses bürgerschaftliche Engagement führe dazu, dass die Menschen sich einbringen und für ihren Ort einsetzen. Leider verschandelten viele achtlos die Landschaft durch illegale Müllentsorgung. Dies sei umso unverständlicher, da der Abfall ohne Probleme ordnungsgemäß entsorgt werden könne.

Auch in diesem Jahr galt wieder der Appell: „Helft alle mit, dass unser Liebenau in Wald, Feld und Flur künftig vom Unrat verschont bleibt. Alle hoffen, dass dieser Appell Widerhall findet und dass von Jahr zu Jahr Müll und Unrat weniger werden“, heißt es abschließend.

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