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Veröffentlicht am

Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 13.10.2013

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Ernst-Thoms-Platz für Nienburg?

Bauausschuss berät über weitere Ehrung des Ehrenbürgers

Nienburg. Der Platz Ecke Bürgermeister-Stahn-Wall/Lange Straße wird von „Bürgermeister-Stahn-Wall“ in „Ernst-Thoms-Platz“ umbenannt. Über diesen Vorschlag beraten die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Nienburg am kommenden Donnerstag in öffentlicher Sitzung.

Dem Vorschlag zugrunde liegt ein Antrag von Michael-Ernst Allnoch, Dr. Dieter Höfer und Albrecht Schröder. Die drei haben das Werkverzeichnis des Malers Ernst Thoms erstellt, das am vergangenen Donnerstag feierlich vorgestellt wurde.

In der Verwaltungsvorlage, die den Bauausschuss-Mitgliedern vorliegt, heißt es: Es gab bereits 2008 den Vorschlag, eine Straße nach Herrn Thoms zu benennen beziehungsweise bei einem Neubaugebiet die Straßen nach Künstlerinnen und Künstlern zu benennen, die einen Bezug zu Nienburg haben. Ein passendes Baugebiet ist seitdem jedoch nicht entstanden.

Nienburgs Archivarin Patricia Berger schreibt unter anderem: Nienburgs Ehrenbürger Ernst Thoms ist ein großer niedersächsischer Künstler, national und international anerkannt. Bekannt sind vor allem seine Neusachlichen Werke wie „Mädchen im Café“ (1925), „Dachboden“ (1926), „Trödelladen“ (1926) oder „Winterbild (1929). Das Museum Nienburg hat eine umfangreiche Sammlung von Werken von Ernst Thoms, und auch die Stadt Nienburg ist im Besitz einiger Bilder. Unzählige Werke finden sich jedoch in Privatbesitz.

Ernst Thoms wurde am 13. November 1896 in Nienburg geboren. Mutter war die Nienburgerin Christiane Schultze, Vater der polnische Landarbeiter Peter Jetschewski. Die Mutter heiratete den Bahnbeamten Heinrich Thoms, der den Jungen adoptierte. Die Familie wohnte im Nordertor, in der Wölper Straße, heute Celler Straße (Nr. 6). Nach der Schule absolvierte Ernst Thoms eine Lehre bei dem Malermeister Rahlf, die er 1914 abbrach, um sich als Freiwilliger zu melden. Nach dem Krieg, Thoms war in Kriegsgefangenschaft, holte er die Gesellenprüfung nach und begann ein Studium an der Kunstgewerbeschule Hannover. Dort schloss er sich der Hannoverschen Sezession an. Als Neusachlicher Künstler schuf er in den 1920er Jahren seine bedeutendsten Gemälde.

Die Stadt Nienburg ist im Besitz einiger Werke aus dieser Zeit, zum Beispiel der „Hafen von Nienburg“ (1928) oder „Nienburg im Winter“ (1929). Die Bilder veranschaulichen die Verbundenheit Thoms’ mit seiner Heimatstadt Nienburg. In den 1930er und 1940er Jahren sind Landschaften das vorherrschende Motiv.

Ernst Thoms gewann verschiedene Preise bei Wettbewerben, auf der anderen Seite wurden einige seiner Bilder beschlagnahmt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Ernst Thoms mit seiner Familie in Hannover ausgebombt und nahm in Warmsen ein Notquartier. Es entstanden viele seiner unverwechselbaren Moorbilder. 1950 ging er nach Hannover zurück. 1964 erhielt er das Große Verdienstkreuz Niedersachsens, 1975 wurde er Ehrenbürger von Nienburg, 1977 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. In diesem Jahr kehrte Thoms in den Landkreis Nienburg zurück und lebte bis zu seinem Tod 1983 in Langeln. eha

Die Sitzung findet am 17. Oktober um 17 Uhr im Witebsk-Zimmer des Nienburger Rathauses statt. Alle Interessierten sind willkommen.

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