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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 13.08.2017

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Nienburg

Erste Sofortmaßnahmen ergriffen

In Nienburgs Rathaus haben die Vorbereitungen für die vorgezogene Landtagswahl begonnen

Gut vorbereitet: Burkhard Walther (Mitte) und sein Team.
Gut vor­be­rei­tet: Burk­hard Walt­her (Mit­te) und sein Team.Foto: Hagebölling

Welche Auswirkungen die vorgezogenen Landtagswahlen auf diejenigen haben, die dafür Sorge tragen müssen, dass diese dann auch vorschriftsmäßig über die Bühne gehen, wollte DIE HARKE am Sonntag von Burkhard Walther, in der Verwaltung der Stadt Nienburg für den Bereich Wahlen zuständig, wissen.

Obwohl sich offiziell erst bei der Landtagssitzung am 21. August entscheiden wird, ob der Landtag aufgelöst und Neuwahlen innerhalb der nächsten zwei Monate nötig werden, haben Walther und seine Kolleginnen und Kollegen bereits die ersten Sofortmaßnahmen ergriffen.

Zum einen galt es, sicherzustellen, dass die knapp 20 benötigten Wahllokale am 15. Oktober zur Verfügung stehen. „Dass zum Beispiel Vogelers Haus in Holtorf an diesem Tag schon anderweitig belegt sein könnte, wäre nicht abwegig gewesen“, so Burkhard Walther.

Auch müssen die für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl benötigten etwa 190 Ehrenamtlichen und etwa 20 Bediensteten ihre privaten Termine – soweit möglich – entsprechend umstellen.

In Vorbereitung sind außerdem die Wahlbenachrichtigungskarten für die rund 24 000 Wahlberechtigten im Bereich der Stadt Nienburg mit ihren Ortsteilen.
Dennoch gilt es in Nienburg wie in allen anderen Kommunen auch, die offizielle Mitteilung der Landeswahlleiterin abzuwarten. Sie gibt den Wahlämtern den weiteren Ablauf der Wahlen vor.

Burkhard Walther geht aber davon aus, dass die eigentlich für Januar 2018 geplante Landtagswahl auch am 15. Oktober in Nienburg ganz normal ablaufen wird.
Und das, obwohl das nahezu identische Prozedere exakt drei Wochen vorher bei der Bundestagswahl schon einmal nötig wurde.

Wegen der Wahllokale gab es duchweg positive Rückmeldungen, Walther hofft, dass auch die Wahlhelfer ein Einsehen haben und nach dem 24. September auch am 15. Oktober zur Verfügung stehen werden.

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