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Erschienen in der HARKE von Mittwoch, dem 17.01.2018 auf Seite 21

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Anerkennung für Landwirte

Landwirtschaftsministerin überreicht in Goslar Urkunden an Kreis-Nienburger BUS-Teilnehmer

Die Landwirte im Scherperstollen (Rammelsberg, von links): Jürgen Oestmann (Südkampen), Hedda Korte (Jössen), Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Jürgen Meyer (Holzhausen), Lars Lindhorst (Schessinghausen), Kurt Hachmeyer (Raddestorf), Cord Waldeck (Binnen), Ministerin Barbara Otte-Kinast, Wilhelm Manke (Luttum), Jürgen Nülle (Lutter), Gerd Kramer (Gadesbünden), Jürgen Busse (Rehburg-Loccum), Ellen Zirotzki (Pennigsehl).
Die Landwirte im Scherperstollen (Rammelsberg, von links): Jürgen Oestmann (Südkampen), Hedda Korte (Jössen), Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Jürgen Meyer (Holzhausen), Lars Lindhorst (Schessinghausen), Kurt Hachmeyer (Raddestorf), Cord Waldeck (Binnen), Ministerin Barbara Otte-Kinast, Wilhelm Manke (Luttum), Jürgen Nülle (Lutter), Gerd Kramer (Gadesbünden), Jürgen Busse (Rehburg-Loccum), Ellen Zirotzki (Pennigsehl).Foto: Zirotzki

Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz überreichte jetzt an die Teilnehmer der Bauern- und Unternehmer-Schulung Urkunden. Anlässlich des 30. Fortbildungsblocks der Andreas–Hermes Akademie in Bonn, die in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen solche Kurse anbietet, wurden zehn Landwirte aus den Landkreisen Nienburg, Minden-Lübbecke, Verden und dem Heidekreis, ausgezeichnet.

Schwerpunkte dieser Betriebe liegen im Bereich Milchviehhaltung, Rinder- und Putenmast sowie im Direktvermarktungs- und Dienstleistungsbereich von Spargel, Kartoffeln, Heidel- und Aroniabeeren. Seit 2003 treffen sich die Betriebsleiter mindestens einmal jährlich unter der Regie von Ellen Zirotzki, Beraterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in der Bezirksstelle Nienburg.
Während der Feierstunde im Weltkulturerbe-Zentrum Rammelsberg in Goslar übergab der Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk, mit der Ministerin die Teilnahmeurkunden.

Nur wer Hintergründe erfragt und seinen Standpunkt erläutert, kann den Anforderungen im Bereich Landwirtschaft begegnen.
Barbara Otte-Kinast, Ministerin

In ihrer Laudatio stellte Otte-Kinast die Wichtigkeit von Bildung und der Chance zur Selbstreflektion dar: „Nur wer Hintergründe erfragt, ehrlich und deutlich seinen Standpunkt erläutert, kann den heutigen Anforderungen, nicht nur im Bereich Landwirtschaft, begegnen. Viel Mut und persönliche Stärke gehören dazu, sich und seinen Betrieb und damit den Berufsstand öffentlich zu vertreten.“ Otte-Kinast sprach vom Nutzen starker Netzwerke und Gruppen, die mit guten Kenntnissen und der Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, sich gegenseitig stützen und helfen können.

„Nur in Gemeinschaft und gut aufgestellt lassen sich selbst stark verwurzelte Traditionsberufe wie die Landwirtschaft in eine tragfähige Zukunft führen, die noch eine bäuerliche Grundlage hat“, sagte die Ministerin. Sie sprach auch über den europäischen Kontext, in dem die Landwirtschaft ihre Grenzen aufgezeigt bekomme: Statt, wie einige EU-Staaten es tun, abzuwarten oder es auszusitzen, versuchten Deutschland und Niedersachsen, die Messlatte zu erreichen und zügig zu handeln.

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