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Veröffentlicht am

Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 21.01.2018

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Sergey Mayboroda ist im Autohaus Schlesner der Spezial-Mechaniker für Elektromobilität.
Frank Brümmer (Zweiter von links) und Ulrike Gieger-Grassl (Zweite von rechts) mit den Zoe-Verkaufsexperten Isabella Roßdeutscher (rechts) und Marco Kwiatkowski (links).

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Nienburg

Stützpunkt für Elektromobilität

Autohaus Schlesner 2015 in Paris zum „Dealer of the Year“ gekürt / 2017 rund 130 Zoe verkauft

Sergey Mayboroda ist im Autohaus Schlesner der Spezial-Mechaniker für Elektromobilität.
Sergey Mayboroda ist im Autohaus Schlesner der Spezial-Mechaniker für Elektromobilität.Foto: Hagebölling

„Dealer of the Year.“ Diese Auszeichnung erhielt das Nienburger Autohaus Schlesner vom Renault-Konzern in Paris im Jahr 2015. Als einer von 105 Händlern weltweit und einer von sieben in Deutschland. Einen Sonder-Award gab es zudem für „die größte Volumensteigerung Elektrofahrzeuge.“ Zu verdanken hat Schlesner-Chef Frank Brümmer zumindest den Sonder-Award nicht zuletzt dem Zoe, Europas Nummer 1, wenn es um Elektromobilität geht. 130 Zoes hat Brümmer allein im vergangenen Jahr verkauft. Für Ulrike Gieger-Grassl von der Klimaschutzagentur Mittelweser Grund genug, das Autohaus Schlesner für die HamS-Serie „Elektromobilität im Landkreis Nienburg“ vorzuschlagen.

Die Zoe-Kunden kommen aus dem gesamten Landkreis Nienburg, aber auch weit darüber hinaus. Schlesner ist offizieller ZE-Stützpunkt und damit anerkannter Experte für Elektromobilität. Die nächsten Stützpunkte sind in Hannover oder Bremen.
In den Schoß gefallen ist ihm dieses Prädikat allerdings nicht. „Kunden, die sich für Elektromobilität inter essieren, sind unwahrscheinlich informiert. Sie haben Fragen über Fragen“, so Brümmer. Nicht umsonst hat er Verkaufsberater Marco Kwiatkowski und vor kurzem auch noch Isabella Roßdeutscher speziell schulen lassen. In der Werkstatt ist Sergey Mayboroda der Experte in Sachen Elektromobilität. Aus dem Raum Osterholz kam der Kunde, der seinen weißen Zoe am Dienstag gerade im Autohaus Schlesner checken ließ.

Denn auch ein Elektroauto muss in die Werkstatt. Zur Inspektion, zum Reifenwechsel, zum Überprüfen der Bremsen und zur Kontrolle der Batterie. Dass die Elektromobilität Arbeitsplätze vernichtet, hält Frank Brümmer für ausgemachten Quatsch.

Für die Batterie schließt man im Autohaus Schlesner beim Kauf eines Zoe einen Leasingvertrag ab. Mit dem Vorteil, dass sie kostenlos ausgetauscht wird, wenn mal etwas sein sollte. Oder wenn ein Upgrade fällig wird. Die Reichweite des Zoe beträgt etwa 270 Kilometer. „Das Auto ist also absolut alltagstauglich“, so der Schlesner-Chef. Hinzu komme, dass die Ladestationen wie Pilze aus dem Boden schießen. In Nien burg und Umgebung ebenso wie im Rest des Landes. „Richtig weite Strecken absolviert man doch heute ohnehin per Bahn oder Flugzeug“, so Brümmer weiter.

In Kürze fertiggestellt sein wird die Autohaus Schlesner-App. Zudem überlegt der Renault-Händler, ob sich die Übergabe eines neuen Elektroautos nicht noch ein bisschen feierlicher gestalten lässt.

Eine Faible für Energie hatte Frank Brümmer schon immer. Nicht zuletzt wegen Amadeus Bürgel, einem ausgewiesenen Experten in Sachen Nachhaltigkeit.
Der Strom für Ausstellungshalle, Büros, Werkstatt und Ladesäulen kommt von der PV-Anlage auf dem Dach, die Leuchtmittel sind auf LED-Technik umgestellt, die einfach verglasten Fensterflächen erneut, für Wärme sorgt ein BHKW.

Aufschlussreich auch das Energie-Monitoring, zu dem ihn Amadeus Bürgel überredet hatte. „Ob bei uns auch sonntags gearbeitet würde, wollte Amadeus schon bald wissen“, erinnert sich Brümmer noch gut. Die Erkenntnis daraus: Rolltore, Kompressoren und was sonst noch Strom verbraucht, wird über eine zentrale Steckdose mit Verlassen der Firma aus- und am nächsten Morgen von dem, der zuerst da ist, wieder angeschaltet. Den Mitarbeitern einen neuen sparsameren Kühlschrank zu spendieren, war für den Chef Ehrensache.

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