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Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Schweringen

Initiative gegen Rassismus fordert neue Glocke für Schweringen

Die 1934 aufgehängt „Nazi-Glocke“ soll einem Museum zur Verfügung gestellt werden.

Die Hakenkreuz-Glocke in Schweringen trägt auf der einen Seite eine nationalsozialistische Inschrift und auf der anderen ein Hakenkreuz.
Die Hakenkreuz-Glocke in Schweringen trägt auf der einen Seite eine nationalsozialistische Inschrift und auf der anderen ein Hakenkreuz.Foto: Brosch

Der „Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt in Stadt und Landkreis Nienburg“ hat die evangelische Kirchengemeinde in Schweringen aufgefordert, ihre mit Nazi-Symbolen versehene Glocke abzuhängen. Die Gemeinde solle für die tiefste von insgesamt drei Glocken eine neue anschaffen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben. Die Unterzeichner verweisen dabei sich auf einen ähnlich gelagerten Fall in Faßberg in der Lüneburger Heide.

Dort hatte die hannoverschen Landeskirche angeboten, die Kosten für die Neuanschaffung einer allerdings deutlich kleineren Glocke zu übernehmen. In der Kirche in Faßberg gibt es keine weitere Glocke. Der Kirchenvorstand hatte daraufhin beschlossen, den Guss in Auftrag zu geben.

Nach Angaben von Pastor Jann-Axel Hellwege kommt der Kirchenvorstand in Schweringen einer Lösung näher. Die Verantwortlichen wollten spätestens Ende Mai ein Ergebnis präsentieren. Die Tendenz gehe dahin, dass die Glocke mit den Nazi-Symbolen „wohl nicht mehr läuten wird“. Er warte derzeit auf die Angebote zweier Glockengieß-Firmen, sagte Hellwege. Dann könne die Gemeinde finanzielle Unterstützung bei der Landeskirche beantragen. Auch scheine sich eine Mehrheit dafür abzuzeichnen, dass die Glocke, wenn sie denn abgehängt würde, in Schweringen bleiben solle. Dann müsste im Dorf oder in der Kirche ein geeigneter Ort gefunden werden.

Die zuständige Landessuperintendentin Petra Bahr betonte: „Glocken mit nationalsozialistischen Symbolen und Schriftzügen können nicht zu Gottesdiensten einladen.“ Dafür setze sie sich ein. Sie begrüße es, dass die Debatte öffentlich geführt werde und von einem sachlichen Ton geprägt sei. „Über den weiteren Umgang mit der Glocke hat die Kirchengemeinde vor Ort, also Kirchenvorstand und Pfarramt zu entscheiden.“

Die 1934 aufgehängte Glocke in der Schweringer Kreuzkirche, die ein Hakenkreuz und eine nationalsozialistische Inschrift trägt, sollte einem geeigneten Museum zur Verfügung gestellt werden, betonten die Verfasser des Briefes. Darüber hinaus solle ein unabhängiger Historiker mit der Aufarbeitung der Geschichte und des aktuellen „Skandals um die Nazi-Glocke" beauftragt werden.

Aus Sicht des Runden Tisches ist der Umgang mit der Glocke längst keine interne Angelegenheit der Kirche mehr. Er gehe „alle Menschen in der Region etwas an“. Die Verfasser loben den offenen Umgang der Gemeinde mit dem Thema. Allerdings sei bis heute nicht geklärt, warum die Glocke entgegen einem entsprechenden Erlass nach 1945 nicht entfernt wurde „und das Wissen darüber im Ort in jedem Glockenschlag 83 Jahre lang mitschwingen konnte“.

Kommentare

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Bereits abgegebene Kommentare:
  • Tomas Cramer
    Tomas Cramer am 02.03.2018 um 16:56 UhrVgl. Facebook-Kommentare ...
  • Tomas Cramer
    Tomas Cramer am 02.03.2018 um 10:43 UhrGleiche Rhetorik, anderer Sinn ;-)
  • Tomas Cramer
    Tomas Cramer am 02.03.2018 um 10:37 UhrMein Gott, jetzt hat die Glocke schon so viele Jahre da gehangen, und sie hat niemanden gestört, dann bin ich echt beruhigt, dass sich das endlich mal ändert! Nehmt sie endlich ab, damit wir mit diesem unsäglichen Thema durch sind. Bevor noch mehr Geld für runde Tische ausgegeben werden muss, ist es doch besser, wenn der Anlass dafür endlich weg ist. Die Glocke hat doch niemandem etwas getan, und darum stört es niemanden, wenn sie abgehängt oder ausgetauscht wird. Das sieht doch keiner, wenn sie weg ist. Außerdem ist es verboten, wenn man dieses Symbol verwendet. Gibt es keine wichtigeren Probleme? Irgendwann ist auch mal gut.