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Erschienen in der HARKE von Freitag, dem 24.08.2018 auf Seite 17

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Landkreis/Hannover

Minister: Wenn sich der Riss bestätigt, wird der Rodewalder Wolf geschossen

CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke informiert Minister Olaf Lies über Wolfsrisse im Lichtenmoor

Umweltminister Olaf Lies (links, SPD) wurde von CDU-Landtagsabgeordnetem Dr. Frank Schmädeke über die Wolfsrisse im Landkreis Nienburg informiert. Dazu dienten auch die Berichte aus der HARKE über die jüngsten Geschehnisse.
Umweltminister Olaf Lies (links, SPD) wurde von CDU-Landtagsabgeordnetem Dr. Frank Schmädeke über die Wolfsrisse im Landkreis Nienburg informiert. Dazu dienten auch die Berichte aus der HARKE über die jüngsten Geschehnisse.Foto: Abgeordnetenbüro Schmädeke

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat sich zu den Wolfsrissen in der Samtgemeinde Steimbke geäußert. In einem Gespräch mit dem Heemser CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke betonte er nach Schmädekes Angaben, dass man die Tierhalter und Bevölkerung vor Ort bei diesem ernsten Thema nicht alleine lassen werde.

Mit dem vermuteten Wolfsriss im Stall eines landwirtschaftlichen Betriebes sei aus der Sicht des Ministers „eine Grenze ganz deutlich überschritten worden“. Sollte sich der Verdacht durch die DNA-Analyse bestätigen, dann müsse dieser Wolf beziehungsweise das Rudel konsequent entnommen werden, zitiert Schmädeke den Minister. Das bedeutet im Klartext: Der Wolf und das vermutete Rudel würden dann geschossen werden.

„Bei dieser Einschätzung hat mich der Minister an seiner Seite. Ich erwarte, dass Minister Olaf Lies die Ausnahmetatbestände, welche auch das europäische Naturschutzrecht zulässt, im Sinne einer Entnahme nutzt“, erklärt Schmädeke weiter. Dass dieses grundsätzlich möglich sei, zeige die angeordnete Entnahme des Wolfes mit der Nummer MT6 – genannt „Kurti“ – durch Lies‘ Amtsvorgänger, Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne).

Das Gespräch war vor dem Hintergrund der zahlreichen Wolfsrisse durch den sogenannten Rodewalder Wolf zustandegekommen. Darin berichtete der CDU-Landtagsabgeordnete dem zuständigen Umweltminister Lies über die Lage im Lichtenmoor. „Offenbar hat sich der Rodewalder Wolf in unserer Kulturlandschaft heimisch eingerichtet“, kommentiert Schmädeke das Verhalten des Beutegreifers in einer Pressemitteilung. Es vergehe mittlerweile kaum ein Tag ohne Nutztierriss im Bereich des Lichtenmoores. Offiziell nachgewiesen sei derzeit lediglich ein sogenannter residenter Wolf.

Die Häufigkeit der Risse und vor allen Dingen die Menge des pro Riss vertilgten Fleisches lasse aber vermuten, dass dieser Wolf mittlerweile eine Gefährtin gefunden habe und dass es mindestens drei Welpen gebe. Schmädeke erläuterte Minister Lies auch die emotionalen Folgen für die Tierhalter. „Ich fordere von der Landesregierung eine klare Positionierung, wie mit dem verhaltens-auffälligen Wolf umgegangen wird“, erklärt Schmädeke.

Die wolfssichere Einzäunung der Kulturlandschaft könne nicht die Lösung sein. Der zusätzliche Arbeitsaufwand für den einzelnen Nutztierhalter gepaart mit immensen Kosten würden trotz Förderung von bis zu 80 Prozent der Kosten für Zaun und Herdenschutzhund dazu führen, dass die Weidetierhaltung und damit das Kulturlandschaftselement „Weide“ in der bekannten Form verschwinde.

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Karsten Heineking und seinen Kollegen aus der CDU-Landtagsfraktion will Frank Schmädeke auch in Berlin deutlich machen, dass der Umgang mit dem Wolf ein anderer werden müsse. „Heutige Berechnungen zeigen, dass der Wolfsbestand in Deutschland jedes Jahr um 30 Prozent zunimmt. Das kann auch die ewigen Skeptiker, welche in Sachen pragmatischer Umgang mit dem Wolf immer noch auf der Bremse stehen, nicht unberührt lassen“, betonte der Landtagsabgeordnete abschließend.

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Kommentare

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Bereits abgegebene Kommentare:
  • Dieter Bückmann
    Dieter Bückmann am 25.08.2018 um 19:38 UhrWie findet man jetzt den richtigen Wolf? Was, wenn ein wandernder bzw. durchreisender Wolf ein Nutztier reisst? Gründet man eine CSI Lichtenmoor? Erinnern kann ich mich noch an den "Würger von Lichtenmoor", welcher letztlich ( ich meine um 1956/60 ) erschossen wurde und dieses auch groß gefeiert wurde. DIE HARKE berichtete auch damals darüber. Was soll noch kommen, nachdem die Nummer mit den Kormoranen schief ging, die Nummer mit den Waschbären - siehe Kassel und weiteres Umland - aus dem Ruder läuft? Wildschweine in den Innenstädten und Wölfe trotten am helllichten Tag durch die Alpheide. Werden als nächstes die Bären eingebürgert?