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Erschienen in der HARKE von Donnerstag, dem 11.10.2018 auf Seite 11

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Vernässte Flächen im Krähenmoor zwischen Nienburg und Stöckse.
Das Krähenmoor

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Landkreis

BUND will keinen Wald auf Moorflächen

Nienburger Kreisgruppe kritisiert Erlass des Umweltministeriums – er würde Naturschutzverordnung aushebeln

Vernässte Flächen im Krähenmoor zwischen Nienburg und Stöckse.
Vernässte Flächen im Krähenmoor zwischen Nienburg und Stöckse.Foto: BUND

Weil das Land auf Moorflächen zwischen Nienburg und Stöckse Naturwald entwickeln möchte, ist die BUND-Kreisgruppe mächtig sauer. Hier stehe die Waldentwicklung Naturschutzzielen entgegen. In den vergangenen Jahren hätten Naturschutzinitiativen Zigtausende Euro in die Moorentwicklung investiert, die damit als rausgeschmissenes Geld verbucht werden könnten.

Seit dem 1. Juli gibt es den Erlass des Niedersächsischen Landwirtschafts- und Umweltministeriums, in den niedersächsischen Landesforsten zehn Prozent der Waldflächen als Naturwald ohne forstliche Nutzung auszuweisen.

„In zehn Mooren wurden solche Waldflächen festgesetzt, darunter auch im Krähenmoor bei Nienburg,“ sagt Lothar Gerner von der BUND-Kreisgruppe: „So werden im Naturschutzgebiet ,Krähenmoor‘ Flächen, die für Moorentwicklung durch Vernässung vorgesehen sind, nun als Wald ausgewiesen. Damit ist eine Moorentwicklung ausgeschlossen. Wie kann ein solcher Erlass eine rechtsverbindliche Naturschutzverordnung aushebeln?“

Der BUND weiter: „Nach diesem Erlass darf künftig kein Baum mehr gefällt werden, was unerlässlich wäre für Moorentwicklung. Allein die BUND-Kreisgruppe hat vor einigen Jahren 70.000 Euro in die Wiedervernässung des Krähenmoores investiert – gefördert von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. Dazu kommen noch Zehntausende Euro von Landkreis und Land. Sollen diese Ausgaben durch diesen Erlass nun entwertet werden? Das wäre Geldverschwendung im großen Maßstab.“

Der BUND kritisiert, dass Waldentwicklung auf trockenem Moor die Umsetzung des Torfs in Kohlendioxid beschleunigen und die Ziele des Klimaschutzes ad absurdum führen würde. „Darüber hinaus würden viele der hochgradig gefährdeten und schützenswerten Pflanzen- und Tierarten der Hochmoore durch die Waldentwicklung ihren Lebensraum verlieren“, sagt Gerner. Niedersachsen als moorreichstes Bundesland trage hier eine besondere Verantwortung. Gerner: „Alle Artenschutzbemühungen in den betroffenen Hochmooren wären somit zum Scheitern verurteilt.“

Nach Angaben des BUND könnten Naturschützer in einem Naturwald ohne Eingriffe auch nicht die im nördlichen Krähenmoor massiv eingewanderte Kulturheidelbeere bekämpfen. „Man darf ja nicht in den Wald hinein“, sagt der BUND.

Daher fordert die Kreisgruppe zusammen mit dem BUND-Landesverband eine Änderung des Erlasses. „Denn Moorflächen und andere geschützte Lebensräume, auf denen eine Waldentwicklung den Naturschutzzielen widerspricht, gehören nicht in einen solchen Erlass“, teilt der BUND mit: „Die Flächen im Krähenmoor sollen in andere Waldbereiche verlegt werden.“

Grundsätzlich sei die Absicht der Landesregierung, natürliche Waldentwicklung auf zehn Prozent der Landesforsten festzusetzen, aus Sicht des BUND sehr zu begrüßen. „Aber nicht auf wertvollen Moorflächen.“

Der Landesverband hat zu diesem Thema einen offenen Brief an Ministerpräsident Stephan Weil geschickt. Darin schreibt der stellvertretende Vorsitzende Axel Ebeler: „Wertvolle Moorflächen und andere geschützte Lebensräume, auf denen eine Waldentwicklung den Naturschutzzielen widerspricht, müssen aus dem Erlass gestrichen werden.“

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