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Veröffentlicht am

Erschienen in der HARKE von Montag, dem 07.01.2019 auf Seite 15

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Loccum

Weil: „Für Demokratie kämpfen“

69. Epiphaniasempfang der hannoverschen Landeskirche in Loccum wird von Protesten begleitet

Der Vechtaraner Weihbischof Wilfried Theising mit ... Foto: SchwakeDer Vechtaraner Weihbischof Wilfried Theising mit Abt Horst Hirschler, Ministerpräsident Stephan Weil und Landesbischof Ralf Meister (von links). Foto: Schwake
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (lin... Foto: SchwakeNiedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (links) mit HARKE-Chefredakteur Holger Lachnit. Foto: Schwake
Abt Horst Hirschler begrüßt die SPD-Bundestagsabge... Foto: SchwakeAbt Horst Hirschler begrüßt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers. Foto: Schwake
Landrat Detlev Kohlmeier mit dem Ökonom Prof. Dr. ... Foto: SchwakeLandrat Detlev Kohlmeier mit dem Ökonom Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Landessuperintendet i.R. Hein Spreckelsen (von links). Foto: Schwake
Landesbischof Ralf Meister (links), Landtagspräsid... Foto: SchwakeLandesbischof Ralf Meister (links), Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta und Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Foto: Schwake
Loccums Ortsbürgermeisterin Dörte Zieseniß (links)... Foto: SchwakeLoccums Ortsbürgermeisterin Dörte Zieseniß (links) mit Dr. Ingrid Goldhahn-Müller, Superintendentin des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum. Foto: Schwake
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und CDU-Bunde... Foto: SchwakeWirtschaftsminister Bernd Althusmann und CDU-Bundestagsabgeordneter Maik Beermann (von links). Foto: Schwake
Der Vechtaraner Weihbischof Wilfried Theising mit Abt Horst Hirschler, Ministerpräsident Stephan Weil und Landesbischof ...
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Der Vechtaraner Weihbischof Wilfried Theising mit Abt Horst Hirschler, Ministerpräsident Stephan Weil und Landesbischof Ralf Meister (von links). Foto: Schwake
Der Vechtaraner Weihbischof Wilfried Theising mit Abt Horst Hirschler, Ministerpräsident Stephan Weil und Landesbischof Ralf Meister (von links).
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (links) mit HARKE-Chefredakteur Holger Lachnit. Foto: Schwake
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (links) mit HARKE-Chefredakteur Holger Lachnit.
Abt Horst Hirschler begrüßt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers. Foto: Schwake
Abt Horst Hirschler begrüßt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers.
Landrat Detlev Kohlmeier mit dem Ökonom Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Landessuperintendet i.R. Hein Spreckelsen (von link...
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Landrat Detlev Kohlmeier mit dem Ökonom Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Landessuperintendet i.R. Hein Spreckelsen (von links). Foto: Schwake
Landrat Detlev Kohlmeier mit dem Ökonom Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Landessuperintendet i.R. Hein Spreckelsen (von links).
Landesbischof Ralf Meister (links), Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta und Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Foto: Schwake
Landesbischof Ralf Meister (links), Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta und Kultusminister Grant Hendrik Tonne.
Loccums Ortsbürgermeisterin Dörte Zieseniß (links) mit Dr. Ingrid Goldhahn-Müller, Superintendentin des Kirchenkreises S...
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Loccums Ortsbürgermeisterin Dörte Zieseniß (links) mit Dr. Ingrid Goldhahn-Müller, Superintendentin des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum. Foto: Schwake
Loccums Ortsbürgermeisterin Dörte Zieseniß (links) mit Dr. Ingrid Goldhahn-Müller, Superintendentin des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum.
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und CDU-Bundestagsabgeordneter Maik Beermann (von links). Foto: Schwake
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und CDU-Bundestagsabgeordneter Maik Beermann (von links).

Beim Epiphaniasempfang der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ist in Loccum die landespolitische Saison Niedersachsens eröffnet worden. Der Empfang wurde von einem Protest begleitet.

Vor dem Kloster hatten sich gut 30 Vertreter der Bürgerinitiative „NoMoorGas“ versammelt. Sie übergaben dem Ministerpräsidenten einen Flyer ihrer Initiative und machten ihn auf ihr Ansinnen aufmerksam: Sie wollen die Erdgasförderung durch Fracking in den Landkreisen Verden, Rotenburg, Osterholz und Diepholz verhindern. Dort plant der Energiekonzern DEA, Bodenuntersuchungen durchzuführen, um möglicherweise dort vorhandene Erdgaslagerstätten zu erkunden – mit dem Ziel, dort später Erdgas zu fördern. Ministerpräsident Weil sicherte den Demonstranten zu, dass es im zuständigen Ministerium noch Gespräche geben werde.

In seiner Ansprache zum 69. Epiphaniasempfang sagte Weil vor etwa 130 geladenen Gästen aus Politik, Kirche, Wirtschaft und dem gesellschaftlichen Leben, er empfinde es als „einen echten Glücksfall für unser Land, dass dieser Start in Form einer eher nachdenklichen Zusammenkunft“ stattfinde.

In Loccum rief der SPD-Politiker dazu auf, für die Demokratie zu kämpfen. „Wir leben in Zeiten des Wandels, der Umbrüche“, so der Ministerpräsident. In Deutschland und Europa gebe es ein zunehmend „kälteres, ruppigeres gesellschaftliches Klima und einen unverkennbaren Rechtsruck“. Die Vorfälle in Chemnitz gehörten zu den Erfahrungen des Vorjahres, die in Erinnerung blieben. Die Bilder stünden beispielhaft für viele vergleichbare Vorgänge auch in Niedersachsen.

„Der Rechtspopulismus ist auch eine Form der Elitenkritik gegen die da oben, und diese Kritik geht weit über populistische Kreise hinaus“, führte er weiter aus. Dazu gehöre auch Selbstkritik. „Offenbar haben wir alle vieles, was an gesellschaftlichem Fortschritt erzielt worden ist, für zu selbstverständlich genommen. Vielleicht haben wir zu wenig darauf geachtet, immer und immer wieder für die Demokratie und eine freiheitlich-offene Gesellschaft zu werben“, sagte er. Die Chancen in der Gesellschaft seien nicht gerecht verteilt. Die Schere zwischen oben und unten nicht zu groß werden zu lassen, „das ist uns erkennbar nicht gut genug gelungen“.

Spürbares Bedürfnis in der Bevölkerung nach einem „guten Miteinander“.

Weil forderte vor allem Funktionsträger, die zu oft den Eindruck vermittelt hätten, zu sehr an sich selbst zu denken, auf, sich wieder mehr mit den gesellschaftlichen Themen zu beschäftigen, um verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. „Wer glaubt, die Arbeit für die Demokratie sei allein die Aufgabe der demokratischen Institutionen, ist schief gewickelt“, betonte Weil. Die Demokratie brauche engagierte Bürger, die Mitverantwortung übernähmen. Der Zusammenhalt sei in einer Zeit des Umbruchs, der nicht nur Hoffnungen auslöse, sondern auch Ängste und Sorgen schüre, der Schlüssel dafür, den erfolgreichen Weg in Niedersachsen weiter zu beschreiten.

Denn in Niedersachsen, aber auch in anderen Teilen Deutschlands gebe es das spürbare Bedürfnis in der Bevölkerung nach einem „guten Miteinander“. Die Mehrheit stehe für einen starken demokratischen Staat und eine starke Zivilgesellschaft. „Und genau darum muss es jetzt auch gehen – diese beiden Elemente zu stärken.“

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