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Erschienen in der HARKE von Samstag, dem 16.03.2019 auf Seite 19

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Nienburg

Drogen an 13-jährige Jungen verkauft

23-Jähriger aus Marklohe kommt mit Bewährungsstrafe davon

Foto: Paul Hill/Fotolia
Foto: Paul Hill/Fotolia

Ein 23-Jähriger aus Marklohe ist vom Schöffengericht Nienburg zu einem Jahr und drei Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er im August 2017 Marihuana an zwei 13-jährige Jungen verkauft hat. Außerdem wurden bei ihm im November 2017 im Rahmen einer Verkehrskontrolle der Polizei mehr als 100 Gramm Marihuana gefunden.

Die beiden 13-Jährigen hatten im August 2017 über Instagramm Kontakt zum Angeklagten aufgenommen. Sie fragten bei ihm nach, ob er ihnen nicht Marihuana verkaufen könnte, da sie „das mal ausprobieren“ wollten. Getroffen hatten sie sich am Bahnhof in Nienburg und waren dann auf die Lange Straße gegangen. Dort erfolgte laut Anklageschrift die Übergabe von einem Gramm Marihuana, für das sie zehn Euro bezahlten.

Kinder nehmen über Instagram Kontakt zum Dealer auf

An einem Abend im November 2017 war der Angeklagte mit einem Fahrrad zwischen Nienburg und Marklohe unterwegs, als er von einer Polizeistreife angehalten wurde, weil an seinem Fahrrad kein Licht brannte. Die Polizisten wunderten sich, dass der Mann eine Tüte bei sich hatte und trotz der herrschenden Kühle keine Jacke trug. Auf die Frage der Polizeibeamten, was in der Tüte sei gab er an, dass sich darin seine Jacke befände. Als er die Jacke herausnahm, fiel ein Beutel mit 100 Gramm Marihuana heraus.

Dem Angeklagten sollte bereits im Oktober der Prozess gemacht werden, zum Termin seinerzeit war er allerdings nicht erschienen. Er war untergetaucht. Daher wurde gegen ihn ein Haftbefehl erlassen, der im Dezember vollstreckt wurde. Er wurde jetzt zum Prozess aus einer Justizvollzugsanstalt vorgeführt.

Der Angeklagte räumte den Verkauf der Drogen an die beiden Jungen ein, gab aber an, dass er nicht gewusst habe, dass es sich dabei um Kinder handeln würde, die unter 14 Jahre alt sind.

Mutter wird misstrauisch und erstattet Anzeige

Dazu wurden die beiden Jungen vernommen. Das Schöffengericht machte sich ein Bild von den mittlerweile 15-Jährigen und kam zu dem Ergebnis, dass sie auch heute noch als Kinder anzusehen seien. Beide wurden gefragt, ob sie weiter Drogen konsumieren. Sie antworteten übereinstimmend, dass sie das Marihuana unmittelbar nach dem Kauf rauchen wollten, es aber „irgendwie nicht geklappt“ hätte. Sie vermuteten, dass sie den Joint falsch „gebaut“ hätten. Auf jeden Fall seien die Überreste in die Weser gewandert.

Auch die Anzeigeerstatterin, die Mutter eines der beiden Jungen, wurde gehört. Auf die Frage, wie sie denn darauf gekommen sei, dass ihr Sohn Drogen konsumiert hätte, gab sie an, ihr sei aufgefallen, dass die schulischen Leistungen ihres Sohnes nachgelassen hätten und sie sich daraufhin das Handy ihres Sohnes habe zeigen lassen. Dabei habe sie entsprechende Chat-Verläufe gefunden und habe sich sofort entschlossen, Anzeige zu erstatten.

Da der Angeklagte bisher nur einmal strafrechtlich wegen eines Diebstahls in Erscheinung getreten war, beantragte die Staatsanwaltschaft eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt werden sollte. Die Verteidigung ihrerseits beantragte eine milde Bestrafung.

Das Schöffengericht verurteilte den Angeklagten zu einem Jahr und drei Monaten Freiheitsstrafe, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird. Die Drogen werden eingezogen und vernichtet.

Der Untersuchungshaftbefehl wurde aufgehoben, sodass der Angeklagte den Gerichtssaal gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und dem zwischenzeitlich geborenen Kind verlassen konnte.

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