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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 24.03.2019 auf Seite 5

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Rohrsen

Punkt 11 geht die Klappe auf

Nach Steyerberg und Wietzen: Seit gut vier Wochen gibt es auch in Rohrsen ein Hühnermobil

Tamara Müller und Johannes Vogel mit ihrem Hühnerm... Foto: HageböllingTamara Müller und Johannes Vogel mit ihrem Hühnermobil. Foto: Hagebölling
Unten Johannes Vogel mit Azubi Jonas Kemmann. Foto: Hagebölling
Tamara Müller vor dem Verkaufshäuschen unweit der ... Foto: HageböllingTamara Müller vor dem Verkaufshäuschen unweit der B 215. Ein weiteres steht direkt vor Vogels Hof. Foto: Hagebölling
Tamara Müller und Johannes Vogel mit ihrem Hühnermobil. Foto: Hagebölling
Tamara Müller und Johannes Vogel mit ihrem Hühnermobil.
Unten Johannes Vogel mit Azubi Jonas Kemmann. Foto: Hagebölling
Unten Johannes Vogel mit Azubi Jonas Kemmann.
Tamara Müller vor dem Verkaufshäuschen unweit der B 215. Ein weiteres steht direkt vor Vogels Hof. Foto: Hagebölling
Tamara Müller vor dem Verkaufshäuschen unweit der B 215. Ein weiteres steht direkt vor Vogels Hof.

250 emsig pickende und munter gackernde braune Freilandhühner und ein Gefährt, das ein wenig an einen umdekorierten Lkw-Anhänger erinnert. Seit rund vier Wochen gibt es in Rohrsen direkt an der B 215 ein Hühnermobil. Eines von dreien im gesamten Landkreis. Nach Wietzen und Steyerberg. Tamara Müller (22) und Johannes Vogel (28) hatten die Idee. Die Sparkassenbetriebswirtin Tamara, weil für ihre Familie regionale Produkte und Direktvermarktung immer schon eine große Rolle spielten, Johannes, weil er gerade sein Studium der Agrarwissenschaft abgeschlossen hat. Und weil auch Mutter Rosemarie immer schon von glücklichen Hühnern geträumt hat.

Beide Jungunternehmer eint das Wissen, dass immer mehr Verbraucher gerne wissen möchten, woher die Lebensmittel stammen, die bei ihnen auf dem Teller landen, und dass sie auch gerne bereit sind, dafür ein paar Cent mehr auszugeben. Auch die vielen bürokratischen Hürden und eine stattliche Investitionssumme von 50 000 Euro konnten Tamara Müller und Johannes Vogel nicht davon abhalten, ihre Vision von der „Villa Hühnerglück“ zu realisieren.

Den mobilen Stall – ein Anfängermodell – haben sie Tamaras Tante abgekauft. Die Fläche, rund 10.000 Quadratmeter, auf der das Hühnermobil alle drei bis vier Wochen einen neuen Platz bekommt, steuerten Johannes Eltern bei. Ebenfalls zur Ausstattung gehört ein Strom führender Zaun, zahlreiche Unterstände und Kästen aus Plastik, in denen die Hühner ein Sandbad nehmen können.

Im Stall selber gibt es einen Auslauf, Sitzstangen und Nester, die dank der Dinkelspelze, mit denen sie gefüllt sind, ein wenig an einen beheizbaren Autositz erinnern.

Jeden Tag um 11 öffnet sich wie von Geisterhand die Klappe des Hühnermobils, und keine fünf Minuten später sind die mittlerweile ausgewachsenen robusten braunen Tiere – erworben bei Geflügelzüchter Horstmann in Stolzenau – an der frischen Luft.

Sorgen müssten sie sich eigentlich um nichts. Wenn da nicht der Habicht wäre. Auch beim Fototermin mit der HamS kreiste einer der Raubvögel über dem Gelände. „Sich ein Huhn zu packen und wegzutragen, ist für ihn kein Problem“, so Vater Jochen Vogel.

Allerdings haben auch Tamara Müller und Johannes Vogel einen Zweibeiner, der ihnen nicht wohl gesonnen ist. Allerdings ohne Federn. Mal fehlen 90 Eier, mal hat sich jemand an der Kasse in der Verkaufshütte zu schaffen gemacht. Beide hoffen, dass der- oder diejenige bald das Interesse am Eierdiebstahl verliert. Inspiziert wird ohnehin schon häufiger als ursprünglich geplant.

Mehrmals am Tag vor Ort ist auch Azubi Jonas Kemmann aus Kirchdorf. Jonas stammt von einem Hof, auf dem Schweine gehalten werden. Bei Vogels lernt er, wie Raps und Kartoffeln angebaut und Saat- und Pflanzgut vermehrt werden. und wie man Hühner füttert und Eier sammelt.

„Bio“ sind die Eier nicht. Gefüttert wird mit dem von Vogels herkömmlich angebauten und von der Genossenschaft angereicherten Weizen. „Dafür kommen unsere Hühner aus einem Stall, der nur mit 250 Tieren bestückt ist. Die Bio-Eier aus dem Supermarkt stammen dagegen nicht selten aus Freilandhaltungen mit 15.000 bis 20.000 Tieren“, gibt Johannes Vogel zu bedenken. Und Tamara Müller weist bereits darauf hin: „Sobald bei uns die Kartoffelernte beginnt, wird es zu den Eiern auch Kartoffeln geben in den Verkaufsständen der Villa Hühnerglück.“

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