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Veröffentlicht am

Erschienen in der HARKE von Donnerstag, dem 04.07.2019 auf Seite 12

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Marklohe

Entwidmung als Kaufargument

Deutsche Bahn will ehemalige Bahnstrecke in Samtgemeinde Marklohe endgültig stilllegen / AEBB ist besorgt

Ein Blick auf die Gleise in der Samtgemeinde Markl... Foto: BroschEin Blick auf die Gleise in der Samtgemeinde Marklohe lässt es vermuten: Züge sind hier bereits über 20 Jahre nicht mehr gefahren. Jetzt soll die Strecke entwidmet werden, wovon sich die Deutsche Bahn einen leichteren Verkauf verspricht. Foto: Brosch
Ein Blick auf die Gleise in der Samtgemeinde Marklohe lässt es vermuten: Züge sind hier bereits über 20 Jahre nicht mehr...
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Foto: Brosch
Ein Blick auf die Gleise in der Samtgemeinde Marklohe lässt es vermuten: Züge sind hier bereits über 20 Jahre nicht mehr gefahren. Jetzt soll die Strecke entwidmet werden, wovon sich die Deutsche Bahn einen leichteren Verkauf verspricht. Foto: Brosch
Ein Blick auf die Gleise in der Samtgemeinde Marklohe lässt es vermuten: Züge sind hier bereits über 20 Jahre nicht mehr gefahren. Jetzt soll die Strecke entwidmet werden, wovon sich die Deutsche Bahn einen leichteren Verkauf verspricht.

Die Wiederbelebung der früheren Eisenbahnstrecke zwischen Nienburg und Sulingen gilt wegen ihres katastrophalen Zustands als unrealistisch. Seit der Einstellung des Betriebes im Jahr 1997 eroberte die Natur die Gleise.

Die Deutsche Bahn (DB) als Eigentümerin bezeichnet die Strecke auf HARKE-Nachfrage als „hoch defizitär“, dazu existiere ihrer Darstellung nach kein Interessent als Nachfolger im Nah- und Güterverkehr. Aus diesem Grund möchte der Konzern die Strecke endgültig und offiziell stilllegen, um danach die Grundstücke besser vermarkten zu können.

Um den Verkauf in der Samtgemeinde Marklohe zu vereinfachen, hat das hundertprozentige Tochterunternehmen DB Netz AG jetzt ein Stilllegungsverfahren zur Entwidmung eingeleitet. Der sonst in Verkaufsverträgen übliche Passus, dass die Strecke wiederbelebt werden könnte, soll hinfällig werden.

Dafür ist beabsichtigt, dass die gut 13 Kilometer der früheren Stecke 1744 (Nienburg – Sulingen), deren Flurstücke sich in den Gemeinden Marklohe, Balge und Wietzen befinden, von ihren Bahnbetriebszwecken freigestellt werden. Diesen Antrag der DB Immobilien Region Nord hat das Eisenbahn-Bundesamt am 10. Mai veröffentlicht und damit eine Frist für Stellungnahmen von zwei Monaten eingeleitet. Vier Wochen darauf ist wiederum mit einer Entscheidung zu rechnen.

„Ein Grundstück darf nur dann freigestellt werden, wenn kein Verkehrsbedürfnis mehr besteht und langfristig eine Nutzung der Infrastruktur im Rahmen der Zweckbestimmung nicht mehr zu erwarten ist“, sagt Moritz Huckebrink von der Pressestelle des Eisenbahn-Bundesamts. Gibt es keine Einwände, kommt es zur Entwidmung: „Mit der Freistellung erhalten die Kommunen die Planungshoheit über die Flächen zurück“, teilt Huckebrink weiter mit. Bislang sei keine Stellungnahme eingegangen.

Die Gemeinden der Samtgemeinde Marklohe hätten nach Angaben der Verwaltung am Kauf der Grundstücke durchaus Interesse, eine Entwidmung wäre dafür ein Vorteil. Hauptargument für den Erwerb durch die Kommunen sei die Gefahr, dass ansonsten ein anderer Käufer lediglich den erworbenen Schrott versilbere und sich nicht um die Grundstücke kümmere. Auf der anderen Seite gibt es die Warnung, dass die baufälligen Brücken beziehungsweise deren Abbau hohe Kosten verursachen. Der letzte Kontakt der Samtgemeindeverwaltung mit der DB liege schon ein Dreivierteljahr zurück.

„Wird im Stilllegungsverfahren kein anderer Betreiber gefunden, so wird die DB Netz AG von der Betreiberschaft entbunden. Im Anschluss findet eine Vermarktung der Immobilien statt. In diesem Prozess können ebenfalls Interessenten die Anlagen und Grundstücke erwerben, um die Eisenbahninfrastruktur zu betreiben“, beschreibt Angelika Theidig von der DB-Pressestelle das Verfahren. Aktuell würden die Kosten für die Deutsche Bahn die Erlöse um ein Vielfaches übersteigen, und alle Möglichkeiten zur Kostenreduktion und Verkehrsmehrung seien aus Sicht des Konzerns ausgeschöpft.

Detlev Block vom Aktionsbündnis Eisenbahnstrecke Bassum-Bünde (AEBB) sieht die eingeleitete Entwidmung der Strecke mit Sorge. „Zwar haben wir als Verein wenig Chancen, gehört zu werden, wir werden es uns jedoch nicht nehmen lassen, dazu Stellung zu nehmen“, kündigt er gegenüber DIE HARKE an.

Werde der Abschnitt freigestellt, sei ein zukünftiger Bahnverkehr zwischen Diepholz und Nienburg für alle Zeit unmöglich; was auch eine Ost-West-Verbindung zu Hannover kappen würde. „Das läuft allen Bemühungen um Strukturverbesserungen im ländlichen Bereich, CO²-Minderung, Wiederbelebung von Nebenstrecken – die neuerdings von vielen Verkehrsinstitutionen angeschoben wird – sowie dem Wunsch aus der Bevölkerung zuwider.“ Vor neun Monaten hatte das AEBB an Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann 4 360 Unterschriften für den Erhalt der Bahnstrecken des Sulinger Kreuzes übergeben.

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Bereits abgegebene Kommentare:
  • Klaus Gerke
    Klaus Gerke am 05.07.2019 um 13:03 UhrDie Wiederbelebung der früheren Eisenbahnstrecke zwischen Nienburg und Sulingen gilt wegen ihres katastrophalen Zustands als unrealistisch, schreibt die Harke. Realistisch sind aber Lkw Kolonen auf der B 214 und B 6, sprich durch Dörfer und Siedlungen und die geplante 2+1 Spur quer durch durch Wälder. Ist diese Denke nicht das was man heute Klimanotstand nennt? Ist es nach 40 Jahren nicht einmal Zeit Fehlentwicklungen zu korrigieren und nicht leichtfertig Infrastrukturen zu beseitigen, die man früher oder später wieder brauchen wird ?