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Erschienen in der HARKE von Dienstag, dem 13.08.2019 auf Seite 18

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Siedenburg/Emlichheim

Alternative Entsorgungskonzepte gefordert

Bürgerinitiative „Mensch & Umwelt Sulinger Land“ fordert Stopp für Verpressung von Lagerstättenwasser in Siedenburg

Das Foto wurde von Mitgliedern der Bürgerinitative... Foto: BI „Mensch & Umwelt Sulinger Land“Das Foto wurde von Mitgliedern der Bürgerinitative „Mensch & Umwelt“ vor Ort in der Grafschaft Bentheim am Bohrplatz Emlichheim 132 aufgenommen und zeigt nach ihren Angaben die Versuche, der Umweltkatastrophe Herr zu werden. Foto: BI „Mensch & Umwelt Sulinger Land“
Das Foto wurde von Mitgliedern der Bürgerinitative „Mensch & Umwelt“ vor Ort in der Grafschaft Bentheim am Bohrplatz Eml...
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Foto: BI „Mensch & Umwelt Sulinger Land“
Das Foto wurde von Mitgliedern der Bürgerinitative „Mensch & Umwelt“ vor Ort in der Grafschaft Bentheim am Bohrplatz Emlichheim 132 aufgenommen und zeigt nach ihren Angaben die Versuche, der Umweltkatastrophe Herr zu werden. Foto: BI „Mensch & Umwelt Sulinger Land“
Das Foto wurde von Mitgliedern der Bürgerinitative „Mensch & Umwelt“ vor Ort in der Grafschaft Bentheim am Bohrplatz Emlichheim 132 aufgenommen und zeigt nach ihren Angaben die Versuche, der Umweltkatastrophe Herr zu werden.

In Emlichheim ist jahrelang giftiges Wasser im Boden versickert. Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Mensch & Umwelt Sulinger Land“ sind kürzlich zur Bohrstelle in der Grafschaft Bentheim gefahren und haben sich selbst ein Bild vom Ausmaß des Umweltschadens durch das Leck gemacht. Das teilte die BI in einer Pressemitteilung mit.

Die Bürgerinitiative im Sulinger Land hatte sich vor etwas über einem Jahr gegründet, um die geplante Versenkbohrstelle für giftiges Lagerstättenwasser an der Erdgasförderstelle „Siedenburg Z11“ nahe dem kleinen Ort Campen kritisch zu begleiten und aus ihrer Sicht bestenfalls zu verhindern.

Durch den Vorfall in Emlichheim bekamen die Bedenken neue Nahrung. „Die Erdgas- und Erdölförderung verseucht Deutschlands Grundwasser. 220 Millionen Liter Giftbrühe gefährden Emlichheim für alle Zeiten. In welchem Zustand sind die Einpressbohrungen im Sulinger Land?“, fragt die BI in ihrer Pressemitteilung an DIE HARKE.

Weiter heißt es: „Mindestens 220 Millionen Liter giftiger Sondermüll aus der Erdgas- und Erdölförderung schlummern bis zu 80 Meter unter Emlichheim, Grafschaft Bentheim, und haben die Grundwasserschicht damit erreicht. Über die letzten vier Jahre ist an der Einpressbohrung Emlichheim 132 der Gefahrstoff Lagerstättenwasser in einem nicht dagewesenen Ausmaß ausgetreten. Bewiesen ist, die Bohrung ist über eine Länge von 60 Meter korrodiert, sprich durchgerostet.“

Aktuelle Untersuchungen hätten ergeben, dass die Richtwerte zum Schutz des Grundwassers um ein Vielfaches überschritten worden seien. „Die Unbedenklichkeitsschwelle für das krebserregende Benzol werde um den Faktor 423, die für Chlorid, Bor und Barium um mehr als das 200-Fache überschritten.“

Damit sei eingetreten, was von Betreibern wie Exxon-Mobil und Wintershall Dea immer wieder vehement verneint werde, „nämlich, dass die Grundwasser durch eine unterirdische Entsorgung der Abfälle aus der Erdgas- und Erdölförderung gefährdet“ seien.

Für die Samtgemeinde Emlichheim bedeute der Vorfall, „dass die Grundwasser der Region für zukünftige Generationen unbrauchbar beziehungsweise gesundheitsgefährdend werden“. Der Betreiber der Erdölförderanlagen, die Wintershall Dea, hätte bereits Selbstanzeige erstattet, „vielleicht in der Hoffnung dieser Katastrophe mit juristischer Milde entschlüpfen zu können“. Den Menschen in Emlichheim werde es kein nutzbares Grundwasser zurückbringen, dies sei für alle Zeiten verloren, schreibt die BI.

Die Wintershall Dea in Emlichheim gelte als ein modernes Unternehmen, das geltende Standards und Auflagen einhalte. „Die Anlagen vor Ort machen im Gegensatz zu den Anlagen der Exxon Mobil im Sulinger Land einen gepflegten Eindruck. Wie konnte es trotzdem zu einem Unfall diesen Ausmaßes kommen? Die Überprüfung durch die Bergaufsichtsbehörde LBEG ergab vor drei Jahren keine Auffälligkeiten, obwohl der Betreiber bereits in 2015 Druckschwankungen an der Bohrung festgestellt hat.“

Die Bürgerinitative Sulinger Land zweifelt an, dass die Auflagen und Prüfungen der Bergaufsicht ausreichen, um die niedersächsischen Böden und Gewässer zu schützen. Auch im Sulinger Land komme es immer wieder zu Leckagen an den veralteten Rohren der Erdgas- und Erdölbetreiber, zuletzt im Juli 2018 in Barenburg-Schlahe: „Aktuell gibt es im Land Niedersachsen 220 Bohrungen, in denen der Gefahrstoff Lagerstättenwasser verpresst werde“, führt die BI an.

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium habe eine Überprüfung dieser Anlagen wie von der HARKE berichtet angeordnet. Davon betroffen seien ebenfalls Anlagen in der Samtgemeinde Siedenburg, unter anderem die Anlage Staffhorst 8, Pennigsehler Weg in Bockhop: „Dort wurde vormals mittels Fracking gefördert und jetzt in einer Tiefe von 1000 Meter die Abfälle aus der Erdgas- und Erdölförderung entsorgt. Ebenso wie an der Anlage Staffhorst Z5, Im Felde in Borstel, in einer Tiefe von 750 Metern. Beide Bohrungen sind mindestens schon 40 Jahre alt. Wie lange sind diese Bohrungen dicht? Werden Undichtigkeiten zuverlässig festgestellt?“

Aufgrund der Katastrophe in Emlichheim fordert die Bürgerinitiative „Mensch & Umwelt Sulinger Land“ den niedersächsischen Wirtschaftsminister Althusmann auf, den laufenden Antrag der Exxon-Mobil zur Verpressung von Lagerstättenwasser an der Siedenburg Z11 mit sofortiger Wirkung abzulehnen und bei dem betroffenen Unternehmen alternative Entsorgungskonzepte einzufordern.

„Sollte Herr Dr. Althusmann keine drastischen Maßnahmen in der Katastrophe Emlichheim einleiten, so lässt sich vermuten, er ließe sich durch die bedeutsamen Einnahmen aus der Erdgas- und Erdölförderung mäßigen. Allein im letzten Jahr hat das Erdölfeld Emlichheim 150.000 Tonnen Rohöl gefördert, an dem das Land Niedersachsen 21 Prozent Förderzins abschöpft. Gehen diese Einnahmen auf Kosten zukünftiger Generationen, für die Grundwasser und Böden unbrauchbar geworden sind?“

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