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Erschienen in der HARKE von Donnerstag, dem 22.08.2019 auf Seite 9

Rubrik: Nienburg & Umgebung

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Landkreis

Jäger wollen 14.000 Euro für Nutria-Jagd

Zwei Jahre lang soll es jeweils 7.000 Euro vom Landkreis geben: „Starkes öffentliches Interesse“

Die Nutria ist eine Nagetierart, die ausgewachsen ... Foto: ADOBE STOCK / LICHTPINZELDie Nutria ist eine Nagetierart, die ausgewachsen zwischen acht und zehn, teilweise sogar bis zu 14 Kilogramm wiegt. Foto: ADOBE STOCK / LICHTPINZEL
Die Nutria ist eine Nagetierart, die ausgewachsen zwischen acht und zehn, teilweise sogar bis zu 14 Kilogramm wiegt. Foto: ADOBE STOCK / LICHTPINZEL
Die Nutria ist eine Nagetierart, die ausgewachsen zwischen acht und zehn, teilweise sogar bis zu 14 Kilogramm wiegt.

Die Kreis-Jägerschaft hat einen Zuschuss von 7.000 Euro jährlich in den kommenden zwei Jahren für die Nutria-Jagd beim Landkreis beantragt. Die Kreisverwaltung hält einen Zuschuss für die Jäger für sinnvoll. Die Kreis-Politik spricht beim kommenden Ausschuss für Landschaftspflege, Natur und Umwelt am 5. September über das Thema.

„Die Nutria ist eine gebietsfremde Nagetierart, die sich stark ausbreitet und damit eine sogenannte invasive Art darstellt“, teilt die Kreisverwaltung mit: „Deren Ausbreitung kann zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden aber auch zu Beeinträchtigungen von empfindlichen Lebensräumen und Lebensgemeinschaften führen.“

Die Landesregierung hat bereits „Maßnahmen zur Eindämmung der Nutriapopulation“ erlassen – mit dem Ziel „die Bejagung der Nutria zu verstärken“. Da die Nutria dem Jagdrecht unterliegt, möchte sich die Jägerschaft der Aufgabe nach eigenen Worten verstärkt stellen.

„In befriedeten Bereichen ist zum Schutz von Menschen (Bewohner und Spaziergänger) überwiegend lediglich die Fallenjagd möglich“, teilt die Verwaltung mit: „Zusätzlich ist in diesen Gebieten eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung durch den Jagdausübungsberechtigten vor Ort geboten.“

Erforderlich für die Jagd mit Lebendfallen wird außerdem eine Ausnahmegenehmigung vom Artenschutzrecht, weil viele Gewässer und Auenbereiche im Landkreis zum Lebensraum des Fischotters zählen und teilweise auch vom Europäische Nerz besiedelt werden. „In den Vorgesprächen wurde sich gemeinsam darauf verständigt, dass alle durch dieses Projekt und damit durch den Landkreis geförderten Lebendfallen mindestens mit einem Sender und in Gewässernähe zusätzlich mit einer Kamera ausgestattet werden, um eine unverzügliche Freilassung von Beifang zu gewährleisten.

Ebenfalls Einvernehmen herrscht darüber, dass die artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung die Lebendfallenjagd in Naturschutzgebieten nur außerhalb der Brut- und Setzzeit zulassen soll“, teilt der Landkreis mit. Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Landschaftsschutz, Natur und Umwelt beginnt am 5. September um 16 Uhr auf dem Hof „Bünkemühle“, Helzendorf 33, in Warpe.

Kommentare

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Bereits abgegebene Kommentare:
  • Andrea Di Monaco
    Andrea Di Monaco am 22.08.2019 um 12:12 UhrDie Kreisverwaltung hält einen Zuschuss für die Jäger für sinnvoll." Die Fakten in Nienburg : 1. ZAHL DER NUTRIAS Im Jagdjahr 2016/17 wurden in Nienburg 64 Nutrias erlegt bzw. beinhaltet diese Zahl auch Fallwild. ( Quelle: https://www.landtag-niedersachsen.de/ps/tools/download.php?file=/ltnds/live/cms/dms/psfile/docfile/59/17_875659c9f235ba1f6.pdf&name=17-8756.pdf&disposition=attachment) Natürlich ist die Jagdstrecke keine verlässliche Aussage über die Größe der Population, andere Zahlen zur Beurteilung liegen allerdings nicht vor bzw. wurden nicht erhoben. Wir reden also von 14.000 EUR für 64 Nutrias incl. Fallwild. ( macht also mehr als 200 EUR pro Tier ) 2. BISHERIGE SCHÄDEN Zitat "An den in der Unterhaltungspflicht des Landes befindlichen Hochwasserschutzanlagen sind nach Kenntnis der Landesregierung bislang keine von Nutrias verursachten Schäden zu verzeichnen. Eingetretene Schäden beschränken sich bislang auf die Gewässerböschungen und die Gewäs- serunterhaltungsstreifen der landeseigenen Gewässer I. und II. Ordnung. Entsprechende Schäden sind in jüngster Zeit aufgrund der stark angestiegenen Nutriapopulation insbesondere im Emsland stark vermehrt aufgetreten. " Zitat Ende https://www.landtag-niedersachsen.de/ps/tools/download.php?file=/ltnds/live/cms/dms/psfile/docfile/59/17_875659c9f235ba1f6.pdf&name=17-8756.pdf&disposition=attachment und konkret für den Kreis Zitat "Bislang seien an den Deichen des Mittelweserverbandes keine sichtbaren Schäden aufgetreten." ( Quelle: https://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/verden-ort47274/nutrias-bedrohen-deiche-11878025.html ) 3. BISHERIGE BEREITS ERFOLGTE UNTERSTÜTZUNG Zitat: "Der Mittelweserverband (zuständig für Landkreise Diepholz, Verden und Nienburg) unterstützt, wie andere Unterhaltungsverbände, die Bemühungen der Jäger durch die Bereitstellung von Lebendfallen und eine freiwillige Schwanzprämie von sechs Euro pro Tier. " Zitat Ende https://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/verden-ort47274/nutrias-bedrohen-deiche-11878025.html zusätzlich eine Absenkung der Jagdsteuerhebesätze im Landkreis Nienburg/Weser Zitat:"Die Jagdsteuer wird ab 01.04.2018 von 12 v. H. des Jagdwertes auf 6 v. H. des Jagdwertes abgesenkt."Zitat Ende mit der Begründung Zitat"Vor dem Hintergrund der afrikanischen Schweinepest und der Bejagung der Nutria kämen weitere Aufgaben auf die Jägerschaft zu." Zitat Ende Und gefordert wurde hier eigentlich sogar eine Absenkung der Jagdsteuer auf 0 % ( Quelle: https://buergerinfo.lk-ni.de/to0050.php?__ktonr=17475) Also werden hier Ausgaben von 14.000 EUR für eine Jagdstrecke von 64 Tieren incl. Fallwild für " sinnvoll" gehalten. Für eine Tierart, die bisher noch keinerlei Schäden an Deichen verursacht hat, weder im Bundesland, noch im besagten Kreis. Und das, obwohl bereits Fallen zur Verfügung gestellt wurden, Schwanzprämie gezahlt wird und der Steuersatz um die Hälfte abgesenkt wurde. Nicht zur Vergessen, dass auch bei dieser Tierart eine Bejagung die Reproduktionsrate erhöht und diese Tierart den seit Jahrzehnten bejagten Bisam aus dem Revier treibt.
  • Manuela Schleußner
    Manuela Schleußner am 22.08.2019 um 09:28 UhrAha - da möchte die Politik also wieder einmal die Jägerschaft hofieren und 14.000 € von uns Steuerzahlern ausgeben. Wie hoch ist denn der Schaden, welchen die Nutrias im LK Nienburg angerichtet haben? Das stehen der Nutrias in der EU Liste invalider Arten bedeutet kein Freibrief für Abschüsse und das sie nun überall gnadenlos verfolgt und getötet werden dürfen, sondern nur wenn ein triftiger Grund vorhanden ist bzw. sie NACHWEISLICH Schäden in einem bestimmten Gebiet verursachen. Wenn dies trotzdem gamcht wird, wäre es ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz Erster Abschnitt, Grundsatz § 1: "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."