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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 01.01.2017 auf Seite 11

Rubrik: Lokalsport

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Motorsport

Die nächste Brennstufe

Nach Erfolgen in 600er-Klassen will Motorrad-Talent Tim Holtz auf eine Maschine mit 1000 Kubik umsatteln

Keine Sorge: Tim Holtz ist ein verantwortungsvoller Pilot und fährt nur ausnahmsweise und aus Gründen der besseren Erkennbarkeit beim Harke-Fotoshooting ohne Helm. Der ist natürlich auch auf dem Roller Pflicht, den der Holtorfer demnächst gegen eine 190-PS-Maschine tauscht.Fotos: Schwiersch/Holtz
Keine Sorge: Tim Holtz ist ein verantwortungsvoller Pilot und fährt nur ausnahmsweise und aus Gründen der besseren Erkennbarkeit beim Harke-Fotoshooting ohne Helm. Der ist natürlich auch auf dem Roller Pflicht, den der Holtorfer demnächst gegen eine 190-PS-Maschine tauscht.Fotos: Schwiersch/HoltzFoto: Schwiersch

Tim Holtz‘ bisheriger Untersatz und der aktuelle haben trotz ihrer Verschiedenheit gewisse Gemeinsamkeiten. Beide haben zwei Räder, einen Lenker, einen Motor und ein Getriebe. Das dürfte es schon gewesen sein. Weitaus signifikanter sind die Unterschiede zwischen der 600er-Triumph mit ihren rund 120 PS und dem knuffigen Pegasus-Roller mit seinen gut fünf Pferdestärken, den Holtz aktuell benutzt, um von A nach B zu gelangen. Nun hat die Familie Holtz die Triumph verkauft, um 2017 die nächste Brennstufe zu zünden. Dann plant der junge Mann aus Holtorf den Start in der Klasse bis 1000 Kubikzentimeter Hubraum. Damit einher ginge eine Leistungssteigerung auf rund 190 PS und ein Anstieg der Höchstgeschwindigkeit von bisher rund 250 Stundenkilometern auf demnächst gute 300. Rein bildlich gesprochen: Ein Rennen gegen René Rast in seinem künftigen DTM-Audi RS5 mit knapp 460 PS würde Tim Holtz aller Voraussicht nach gewinnen.

Zahlen, die Motorsportfans tief beeindrucken, benutzt Tim Holtz nur vage und zurückhaltend. „Meiner Mutter bereiten solche Zahlen eher Sorge“, erzählt Tim. Ulrike Holtz ist natürlich mit im Boot, sie unterstützt ihren Sohn, und dennoch kann eine Mutter ihre Ängste nicht einfach ablegen wie ein Kleidungsstück, wenn ihr Junge in extremer Schräglage und ohne jegliche Pufferzone um die Kurven der großen Rennstrecken saust. „Man sollte sie während der Rennen nicht ansprechen“, sagt Tim. „Aber sie weiß, dass wir kein Harakiri fahren.“

Trotzdem knutscht Holtz regelmäßig den Asphalt. Sein alter Rennkombi, den er bei der Fotosession mit der Harke trägt, legt stilles Zeugnis zahlloser Bodenkontakte ab. Die Holzschoner an den Knien sind deutlich abgerieben, die metallenen Schützer an den Ellbogen ebenso; das Leder selbst hat die Stürze trotz vieler Abriebstellen gut überstanden. Dabei schützt Holtz beim Abflug nicht allein der Kombi. „Es ist eine Art Airbag eingebaut. Verliere ich den Kontakt zum Motorrad, blasen sich am Oberkörper sofort Schutzpolster auf, die auch den Nacken stützen.“ Unterm Strich, sagt Holtz, ist das Risiko kaum größer als bei vielen anderen Sportarten, von schweren Blessuren blieb er bisher verschont. „Früher beim Handball hatte ich mehr Verletzungen.“

Der Schritt in die höhere Klasse ist für den 17-Jährigen nach Gesamtsiegen in 600er-Serien 2015 und 2016 der nachvollziehbare, der konsequente nächste Schritt, auch wenn er nicht zu Mamas Beruhigung beiträgt. Genaues kann die Familie Holtz aber noch nicht vermelden. Drei Motorräder stehen in der engeren Auswahl: eine BMW, eine Kawasaki und eine Yamaha. Alle drei Rennmaschinen sind vom Leistungsbild her vergleichbar, alle haben einen Liter Hubraum, alle liegen bei gut 190 PS und benötigen für den Sprint auf 100 unter drei Sekunden. Holtz: „Wir schauen natürlich, welcher Händler uns auch während der Saison unterstützt und das beste Paket liefert.“ BMW beispielsweise bietet eine konkrete Motorsportförderung an, erwartet dafür aber regelmäßige Teilnahmen an Rennen und akzeptable Ergebnisse.

Früher beim Handball hatte ich mehr Verletzungen.
Tim Holtz über das Sturz-Risiko

Akzeptable Ergebnisse waren für Tim Holtz nie das Problem, und doch steht die Saison 2017 als Lehrjahr in der Agenda. Der Fokus gilt der Schule, die Abiprüfungen stehen an. Das kurz vor den Feiertagen ausgehändigte Halbjahreszeugnis für den Dönhoff-Schüler mit einem Schnitt von 2,6 erhielt den Segen der Eltern, vernünftigerweise steht die Schule auf der Prioritätenliste oberhalb des Rennsports. Bis Mai wird Holtz also nicht alle Renntermine wahrnehmen, „wir wollen uns an das neue Motorrad gewöhnen und lernen“. 2018 dürfte die Titeljagd dann fortgesetzt werden.

Möglich macht das Hobby des Holtorfers erst die Hilfe verschiedener Sponsoren. Die findet man eher in der Szene als im Kreis Nienburg, sagt Tim. Auch seine Eltern geben etwas dazu, entsprechend schmal fällt das Taschengeld aus. Tim selbst arbeitet neuerdings als Ausilfe im Getränkemarkt, leistet damit seinen Beitrag.
Der Motorradsport dürfte auch in Zukunft selbst oder erst recht in der stärkeren Hubraumklasse ein Zuschussgeschäft bleiben. Ebenen wie die der mehrfachen MotoGP-Weltmeister Marc Marquez oder Valentino Rossi zu erreichen – zwei Topstars der Szene –, darauf vertraut er nicht. „Wie sich das Ganze entwickelt, ist völlig offen“, sagt Holtz.

„Aber davon zu leben, das wird schwer.“ Ernähren soll ihn daher irgendwann ein richtiger, ein „seriöser“ Beruf. Auch hier ist das Ziel noch offen. „Vielleicht etwas Kaufmännisches“, sagt Tim. Mama Ulrike hätte gewiss nichts dagegen.

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