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Erschienen in der HARKE von Mittwoch, dem 14.02.2018 auf Seite 32

Rubrik: Lokalsport

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Handball

Unentschieden in letzter Sekunde

Jugendhandball: Die B-Juniorinnen der HSG Nienburg nehmen aus Neuenhaus ein 21:21 mit

Anna Rosinski steuerte zwei Tore zum 21:21 der Nienburger B-Juniorinnen bei.
Anna Rosinski steuerte zwei Tore zum 21:21 der Nienburger B-Juniorinnen bei.Foto: Nußbaum

A-Juniorinnen

HSG Nienburg 33 VfL Oldenburg 25

Nach dem durchwachsenen Start der A-Juniorinnen der HSG Nienburg in die Oberliga-Endrunde wartete nun mit Nachwuchs des Handball-Bundesligisten VfL Oldenburg der nächste ordentliche Prüfstein. Zwar gingen die Nienburgerinnen in der ersten Minute durch Liv Süchting mit 1:0 in Führung, aber danach hakte zunächst das Angriffsspiel der Rot-Schwarzen, denn sie konnten in den ersten fünf Spielminuten keinen weiteren Treffer erzielen.

Die Oldenburgerinnen spielten ihre Angriffe sehr lange aus, bis letztlich die freie Spielerin für den Torabschluss gefunden wurde. Die Führung der Gäste zum 3:2 in der siebten Minute sollte dann allerdings schon die letzte im gesamten Spiel sein, denn dann lief die rot-schwarze Maschinerie wieder rund. HSG-Keeperin Katharina Ottens hielt nacheinander drei wichtige Bälle von Linksaußen und bereits zehn Minuten später führten die Gastgeberinnen durch einen schönen Treffer von Marlena Meier mit 10:6 und zur Halbzeit mit 18:10.

Auch im zweiten Spielabschnitt geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. In der 36. Minute verkürzte Oldenburg beim 20:14 noch einmal auf einen Sechs-Tore-Abstand, aber näher sollten die Gäste im weiteren Verlauf nicht mehr herankommen. Dafür sorgten ein stabiler Nienburger Abwehrverbund und auch Torwartin Frauke Lücke, die jetzt das HSG-Tor hütete. Carina Wolf erhöhte in der 50. Minute beim 28:18 sogar auf einen Zehn-Tore-Vorsprung, während die Oldenburgerinnen bis zum Schlusspfiff noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.

HSG-Coach Janosch Rosenow: „Das war ein wichtiger Sieg für unser Selbstvertrauen, denn Oldenburg war bisher noch ohne Punktverlust und so hoch haben wir bisher auch noch nie gegen Oldenburg gewonnen.“

HSG Nienburg: Lücke 1 geh. 7 m, Ottens – Block, C. Clasen 4, P. Clasen 2, Meier 5, Noll, Nuttelmann 5, Prange, Siering 1, Süchting 10/1, Wolf 6.

B-Juniorinnen

SG Neuenhaus/Uelsen 21 HSG Nienburg 21

Hochmotiviert gingen die B-Juniorinnen der HSG Nienburg nach langer Anfahrt nach Neuenhaus ins Verbandsliga-Spiel. Kim Fenja Neumann, Johanna Block und Meret Brandes sorgten innerhalb von drei Minuten für eine 3:0-Führung. Dann kamen die Gastgeberinnen, die das Hinspiel noch mit 20:11 in Nienburg gewonnen hatten, besser ins Spiel. Über eine 5:3-Führung bauten sie den Vorsprung auf 7:4 aus. Doch mit den Pausenpfiff konnte Yvonne Hasenbeck das hochverdiente 10:10 erzielen.

Nach der Pause konnte sich kein Team absetzen bis zum 14:14. Dann sorgte ein Zwischenspurt für die 18:15-Führung der Heimmannschaft. Doch Moral und Kampfgeist stimmten bei den Weserstädterinnen, die eingeleitet durch Anne Rosinskis Treffer zum 16:18 einen 6:0-Lauf hinlegten, in der 48. Minute mit 21:18 führten und den Sieg vor Augen hatten. Aufgeben war aber für die SG Neuenhaus keine Option. So spielten sie offene Manndeckung und hatten in Genia Pertenbreiter die entscheidende Spielerin der letzten zwei Minuten in ihren Reihen, die die letzten drei Treffer, davon den Letzten nach Schlusspfiff (abgefälschter Neunmeter-Freiwurf), erzielen konnte.

Insgesamt eine weitere Leistungssteigerung für die HSG Nienburg, die jetzt nächsten Sonntag ohne Druck beim ungeschlagenen Tabellenführer in Osnabrück antreten kann.

HSG Nienburg: Garbe 1 geh. 7m – Rosinski 2, Brandes 4, Hoffmann 5, Laue, Schmied 1, Menke, Block 3/1, Neumann 4, Hasenbeck 2.

C-Juniorinnen

Hannoverscher SC 30 HSG Nienburg 20

Die C-Juniorinnen der HSG Nienburg verloren ihr Landesliga-Auswärtsspiel bei den Handballerinnen des Hannoverschen SC mit 20:30. Bis zur 19. Minute verlief das Spiel ausgeglichen, doch dann setzte sich der Gastgeber bis zur Halbzeit ab. Nach dem Pausentee ging ein Ruck durch die Mannschaft, sodass es zur 37. Minute 17:15 stand. Diesen Spielstand erreichten die HSG-Mädchen durch eine gute Abwehrleistung und sichere Tempogegenstöße. Eine Auszeit des HSC bremste den Aufwärtstrend die Nienburgerinnen jedoch wieder, sodass die Gastgeberinnen das Spiel letztlich deutlich für sich entscheiden konnten.

HSG Nienburg: Schipkowski – Fiebiger, Kortha 2, Meinecke 12, Thomas, Kunst, Wunderlich 2, Menke 2, Sevim 1, Anhalt 1.

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