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Veröffentlicht am

Erschienen in der HARKE von Dienstag, dem 20.03.2018

Rubrik: Lokalsport

Fotos

Geht: Zuheel Mohamad Hasso
Geht: Sedo Haso.
Zurück nach Steimbke: Jan Rieckhof.
Geht: Jovan Haso.
Geht: Hevas Haso.
Abgeschoben: Ali Chihade.
Das Fan-Shirt mit der Aufschrift „Ich weiss wie der Haso läuft“.
Das Trainerkarussell in Langendamm dreht sich: Auf Constantin Iordache...
... folgt im Sommer Andreas Laurien.
Karim Iraki (rechts) übergab die Handtücher an die Schiedsrichter.

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Nienburg

Neues aus der Fußballszene

Geht: Zuheel Mohamad Hasso
Geht: Zuheel Mohamad HassoFoto: Nußbaum


Vier Spieler verlassen den ASC Nienburg

Der ASC Nienburg muss ab sofort auf weitere vier Spieler verzichten. Wie Omer Preljevic, der Sportchef des Fußball-Bezirksligisten, mitteilte, wurde die Zusammenarbeit mit Zuheel Mohamad Hasso, Jovan, Sedo und Hevas Haso mit sofortiger Wirkung beendet. Neben der Rückkehr von Jan Rieckhof nach Steimbke und der Abschiebung von Ali Chihade in dessen Heimatland Libanon in der Winterpause sind es summa summarum sechs Stammspieler, auf die Trainer Stefan Czyborra künftig verzichten muss.

Besonders Sedo und Jovan Haso zeigten sich treffsicher: Zusammen erzielten sie in 13 Partien 15 Tore für den Mußriede-Klub; die sechs Abgänge waren bisher für 21 von insgesamt 30 Toren verantwortlich. Alle vier Spieler waren erst im vergangenen Sommer nach Nienburg gewechselt und sollten den Verein in der Bezirksliga etablieren – es wurden sogar Fan-Shirts mit der Aufschrift „Ich weiß wie der Haso läuft“ angefertigt und verkauft (siehe Bild 5). Diese dürften nur noch bei Sammlern begehrt sein.

Auf HARKE-Nachfrage teilte Jovan Haso mit, dass berufliche Umstände der Auslöser für diese gemeinsame Entscheidung gewesen seien: „Ich studiere derzeit in Oldenburg, Hevas arbeitet ebenfalls dort und auch Sedo ist aus beruflichen Gründen viel unterwegs und nur selten in Nienburg. Wir schafften es nicht oft zum Training und gegenüber den anderen Jungs und dem Trainer war es eine doofe Situation. Wir gehen jedoch im Guten auseinander.“

In der Hinrunde waren die vier bei fast allen Spielen der Nienburger auf dem Rasen. Lediglich bei zwei Begegnungen fehlte das Quartett und beide Partien gingen postwendend verloren: 1:8 in Seckenhausen und 0:1 in Estorf. Die Mußriede-Elf hat aktuell neun Zähler Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge, dieses Polster könnte aber schnell aufgebraucht sein. Trainer Czyborra bleibt optimistisch: „Wir müssen die Abgänge als Mannschaft kompensieren. In der Hinrunde haben wir uns auf einzelne Spieler verlassen, jetzt ist das gesamte Team gefragt. In Estorf haben wir gezeigt, dass wir auch ohne die Hasos Fußball spielen können.“

Andreas Laurien kehrt zum SCB zurück

Nach zweieinhalb Jahren bei der SG Schamerloh ist für Andreas Laurien im Sommer Schluss. Der Trainer der Landesliga-Frauen wechselt nach Saisonende zum SCB Langendamm. Dort übernimmt er die Erstvertretung, die aktuell in der 1. Kreisklasse Nord um den Aufstieg spielt. „Die Zeit in Schamerloh möchte ich nicht missen. Es ist ein toller Verein und eine super Truppe.“ Laurien übernahm in der Winterpause 2015/16 die Mannschaft im Abstiegskampf der Oberliga, stieg in die Landesliga ab und verpasste den direkten Wiederaufstieg nur knapp. Seine dritte Saison auf der Trainerbank ist gekennzeichnet von argen Personalproblemen; die SGS dümpelt im Tabellenmittelfeld. „Es wird Zeit für einen Schlussstrich. Leider haben wir es nicht gepackt, in die Oberliga zurückzukehren, da uns zahlreiche Ausfälle regelmäßig enorm zurückgeworfen haben.“

Einen Nachfolger für den Trainerposten in Schamerloh gibt es noch nicht. Der Wechsel in den Nienburger Ortsteil ist für Andreas Laurien eine Rückkehr: von 1989 bis 1996 trat er für den SCB gegen den Ball. Er folgt in Langendamm auf Constantin Iordache, der seit einem Jahr erfolgreich die Erstvertretung coacht. Mit nur drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Steimbke II schielt der SCB auf den Aufstieg in die Kreisliga.

„Die Entscheidung ist uns wirklich schwer gefallen. Constantin hat im Verein viel bewegt. Er hat uns versichert, bis zum Saisonende Vollgas zu geben und möchte zum Abschluss den Aufstieg mit uns feiern“, schildert SCB-Spartenleiter Wolfgang Thomas im HARKE-Gespräch. „Mit Andreas bin ich schon lange gut befreundet. Wir hatten stets Kontakt und jetzt hat es endlich geklappt.“ Das Ziel sei es, den Verein wieder in der Kreisliga zu etablieren, formulierten Thomas und Laurien unisono.

Der bisherige Trainer zeigte sich über die Entscheidung verwundert: „Ich war überrascht und enttäuscht. Mir wurde kein plausibler Grund genannt und ich hätte gerne über den Sommer hinaus in Langendamm weitergemacht. Auch von der Mannschaft habe ich kein negatives Feedback bekommen. Ich kann die Entscheidung nicht nachvollziehen, muss sie aber akzeptieren.“

Schiedsrichter sind fit für die Rückrunde

Nach vier Wochen Vorbereitung auf die Rückrunde sind die Fußball-Schiedsrichter durch ein ausgiebiges Fitnessprogramm bereit für die Rückrundenspiele.
Die Schiris möchten sich hierfür recht herzlich bei der Gesundheitskasse AOK um Jörn Willer und bei Physio-Fit Schachler bedanken. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer vom NFV-Integrationsbeauftragten Karim Iraki Handtücher überreicht. Fleißigster Schiedsrichter war mit elf Einheiten Lukas Frenzel. 

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