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Erschienen in der HARKE von Dienstag, dem 15.05.2018 auf Seite 9

Rubrik: Lokalsport

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Nürburg

Enttäuschung für Audi auf dem Nürburgring

Motorsport: Beim 24-Stunden-Rennen sitzt der Steyerberger René Rast im besten R8, wird aber „nur“ Sechster

Der Audi R8 mit René Rast als einem von vier Fahrern landete beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Ende auf Platz sechs.
Der Audi R8 mit René Rast als einem von vier Fahrern landete beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Ende auf Platz sechs.Foto: Audi Media

Bei der 46. Ausgabe der 24 Stunden auf dem Nürburgring zeigte sich die Eifel von ihrer unerbittlichen Seite: Audi Sport customer racing war als Titelverteidiger zum größten Autorennen der Welt gekommen, musste allerdings gemeinsam mit seinen Kundenteams herbe Rückschläge im Kampf um den fünften Gesamtsieg erfahren. Platz sechs von Kelvin van der Linde, Sheldon van der Linde, Christopher Mies und dem Steyerberger DTM-Champion René Rast war am Ende das beste Ergebnis in einem Rennen, in dem Wetterkapriolen dreieinhalb Stunden vor Schluss für eine Rennunterbrechung sorgten. Erst nach mehr als einer Stunde Pause bestritten die Teams den letzten Rennabschnitt.

„Zum zehnjährigen Jubiläum von Audi Sport customer racing hätten wir unseren vielen Fans sportlich gerne mehr geboten“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Unsere Kundenteams und die Fahrer waren gut vorbereitet und haben in drei verschiedenen Klassen um die Spitze gekämpft. Umso enttäuschender ist das Ergebnis.

Die Bedingungen waren extrem schwierig, wie auch die Rennunterbrechung zeigte.“ Wozu der Audi R8 LMS fähig ist, beweist die aktuelle Zwischenbilanz: Vier Mal hat der GT3-Sportwagen den Eifel-Klassiker bereits gewonnen. Die Langstreckensaison 2018 hat mit einem Sieg bei den 12 Stunden von Bathurst im Februar für Audi gut begonnen, die nächste große Herausforderung sind die 24 Stunden von Spa im Juli.

Auf dem Nürburgring hat das Audi Sport Team Land bis Sonntagvormittag um einen Podestplatz gekämpft. Kelvin van der Linde, einer der Vorjahressieger mit Audi, lieferte sich einen spannenden Kampf mit Aston Martin um Platz drei, als er dem wechselhaften Wetter zum Opfer fiel. An der Streckenstelle Hohe Acht touchierte der Südafrikaner auf Intermediate-Reifen die Leitplanke und verlor bei der Reparatur der Schäden drei Runden. Zusammen mit seinem Bruder Sheldon, Christopher Mies und René Rast erreichte er am Ende Platz sechs. Direkt dahinter folgte das Audi Sport Team Phoenix mit Christopher Haase/Nico Müller/Frank Stippler/Frédéric Vervisch.

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