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Erschienen in der HARKE von Montag, dem 15.04.2019

Rubrik: Lokalsport

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Fußball

Hoya wird im Verfolgerduell gerupft

Fußball-Kreisliga: 1:7 und zwei Rote Karten in Steimbke / Topspiel zwischen Komata und Uchte endet torlos

Marklohes Mathis Reichert (links) und Loccums Patr... Foto: SchwierschMarklohes Mathis Reichert (links) und Loccums Patrick Nürge haben sich gegenseitig ausgebremst. Foto: Schwiersch
Marklohes Mathis Reichert (links) und Loccums Patrick Nürge haben sich gegenseitig ausgebremst. Foto: Schwiersch
Marklohes Mathis Reichert (links) und Loccums Patrick Nürge haben sich gegenseitig ausgebremst.

Der SC Uchte trotzte Tabellenführer Inter Komata ein 0:0 ab. Trotzdem mussten die Südkreisler Rang zwei der Fußball-Kreisliga abgeben – Steimbkes Zweite nutzte die Gunst der Stunde, demontierte im Verfolgerduell die SG Hoya und steht nun auf dem Relegationsplatz; aufsteigen dürfen die Steimbker aber nicht, weil die Erste zu 99,9 Prozent in die Bezirksliga absteigen wird. Keinen Deut unspannender gestaltet sich die Situation im Keller: Liebenau und der ASC punkteten jeweils dreifach.

SCB Langendamm 0 SV Aue Liebenau 1

Innerhalb von fünf Tagen vergab der SCB Langendamm die Chance auf eine sehr gute Ausgangsposition für die restliche Saison. Nach der fahrlässigen Niederlage im Stadtderby gegen den ASC Nienburg (2:4) gab es auch gegen den abstiegsbedrohten SV Aue Liebenau eine Niederlage. In einem über weite Strecken sehr schlechten Spiel siegte der Gast letztlich verdient. Eklatante Schwächen im Spielaufbau bremsten die Offensive aus und sorgten zudem für einige brenzlige Situationen vor dem eigenen Tor. Eine dieser Möglichkeiten nutzten die Liebenauer zum Siegtreffer in der 89. Minute durch André Jezek.


  • SCB Langendamm: Hilbig – Powney, Dietz, Berg, Akbas, Owusu (53. Bobek), Schäfer, Ritz (62. Hinrichs), Reuter, Heidel, Pusch.

  • SV Aue Liebenau: Meyer – Schulz, Buchholz (90. Wagner), Karsch, Blome, Spamer, Otto, Leumann, Bleeke, Christiansen (46. Sander-Fahrenholz), Jezek.

  • Tor: 0:1 (89.) André Jezek.

TuS Steyerberg 2 TuS Leese 0

Im Duell der Tabellennachbarn setzte sich die Heimelf letztlich verdient durch. Steyerberg begann sehr engagiert und unterband das gewohnte Leeser Kombinationsspiel. Der Gast schien beeindruckt und brachte seine eigentliche Klasse zunächst nicht auf den Platz. So war es auch eine der zahlreichen Steyerberger Angriffsbemühungen, die Maximilian Heidt nach einem tollen Zuspiel zur Führung nutzte (16). Leese verstärkte nun seine Offensive, schlug daraus allerdings kein Kapital und hätte zur Halbzeitpause durchaus höher in Rückstand geraten können.

Nach der Pause ein völlig verändertes Spiel: Der Gast drang nun mit Macht auf den Ausgleich und hatte Pech bei einem Lattentreffer. In der Folgezeit war es TuS-Keeper Thorsten Römbke, der mit meheren Paraden sein Team im Spiel hielt. Nach und nach befreite sich der Gastgeber aus dieser Umklammerung und verzeichnete den einen oder anderen Hochkaräter. Als dann Alexander Schaper eine Minute vor Spielende Henri Könemann freispielte, schloss dieser die Eingabe zum vielumjubelten 2:0-Endstand ab.


  • TuS Steyerberg: Römbke – Rathmann, Könemann, Schulenburg, Schierholz, Müller, Hahn, Kauffeld, Flace (33. Schaper), Heidt, Rabe.

  • TuS Leese: Nortmeier – Nürge, Rabe, Stahlhut, Engelking, Meinking, D. Haso, Hunfeld (70. M. Haso), Yavuz, Hockemeyer, Baciulis.

  • Torfolge: 1:0 (16.) Maximilian Heidt, 2:0 (89.) Henri Könemann.

SV BE Steimbke II 7 SG Hoya 1

Im Duell Dritter gegen Vierter besiegte der SV BE die Nordkreisler überraschend deutlich. Steimbke begann stark und ging durch Ole Wesemann nach sechs Minuten in Führung. Im Anschluss spielte nur der Gastgeber und erhöhte durch Jan Rieckhof und wiederum Wesemann auf 3:0. Von Hoya kam nur wenig, dann schwächte sich die SG durch eine Rote Karte für Ridvan Gören selbst. Noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Rieckhof auf 4:0. Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild. Steimbke drängte weiter nach vorn und erspielte sich reihenweise Torchancen und erhöhte durch Jan-Niklas Remmert auf 5:0. Hoya verkürzte durch einen Foulelfmeter zwischenzeitlich auf 1:5. Bis zum Ende stellte das Heimteam durch Sascha Pachonik und Rieckhof mit seinem dritten Treffer das Ergebnis auf 7:1. In der Schlussphase gab es noch eine weitere Rote Karte für die Gäste.


  • SV BE Steimbke II: Oppermann – Safarow (78. Brinkmann), Kretschmer, Haake,Cordes – Remmert, Lippelt, Wesemann, S. Pachonik (68. Lemme), Thies – Rieckhof (72. Paatzsch).

  • SG Hoya: Schröder – T. Hormann, Omar, Jüttner, A. Hormann (69. H. Gören), Mrowczynski, C. Gören (47. Boyer), Böschen, Koppermann, R. Gören, Hollunder (12. Buttgereit).

  • Torfolge: 1:0 (6.) Ole Wesemann; 2:0 (15.) Jan Rieckhof; 3:0 (27.) Wesemann; 4:0 (45.) Rieckhof; 5:0 (50.) Jan-Niklas Remmert; 5:1 (59., Foulelfmeter) Christopher Koppermann; 6:1 (62.) Sascha Pachonik; 7:1 (68.) Rieckhof.

  • Rot: die Hoyaer Ridvan Gören (32.) und Dennis Böschen (83.).

SV Husum 2 RSV Rehburg 0

Das Derby zwischen den Husumern und den ersatzgeschwächten Rehburgern war von Beginn an intensiv. Die Gäste erwischten den besseren Start und verbuchten die ersten Halbchancen. Die Heimelf bekam mit andauernder Spielzeit mehr Kontrolle über die Partie und ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen. Eine scharfe Hereingabe vom laufstarken Janek Passiel konnte Syam Vogt nicht im Gehäuse des RSV unterbringen. Mit einem torlosen Remis ging es in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff parierte Husums Torwart Maximilian Lanz zweimal stark und hielt seine Farben somit im Spiel. Die Gastgeber schwammen sich nach und nach frei. Durch clevere Wechsel erspielte sich die SVH-Offensive gute Chancen. Matthias Giertz war es vorbehalten, eine Ecke von Spielertrainer Otto Cobzas in die Maschen zu drücken. Der eingewechselte Sumet Tahpanya bescherte mit einem Traumtor in den Winkel den 2:0-Endstand. Am Ende stand ein eher glücklicher Heimsieg gegen ein aufopferungsvoll kämpfendes Team aus Rehburg.


  • SV Husum: Lanz – K. Feist, M. Feist, Hoffmann, Thomas (62. Zimmermann), Vogt (75. Cobzas), Passiel, Gerke, Hahn (70. Tahpanya), Giertz, Borcherding.

  • RSV Rehburg: Becker – Emre Aydin, Just, Dökel, Bauerschäfer, Harmenig, Güntzel, Komarov, Arndt (70. Ayhan Aydin), Eren Aydin, Grote (85. Gerke).

  • Torfolge: 1:0 (80.) Matthias Giertz; 2:0 (87.) Sumet Tahpanya.

TSV Loccum 1 SC Marklohe 2

In der ersten Hälfte war das Spiel ausgeglichen, beide Mannschaften tasteten sich ab. Die erste Chance gehörte den Hausherren durch Manuel Droste, der knapp am Tor vorbeischoss (23.). Die erste sehenswerte Möglichkeit der Gäste verbuchte Mathis Reichert, der am Loccumer Keeper Lennart Graf scheiterte. Beide Mannschaften kamen offensiver aus der Pause und so wurde Marklohe in der 51. Minute durch einen Treffer von Hendrik Bielenberg belohnt. In der 54. Minute sah Loccums André Lampe nicht gut aus, als er im eigenen Sechzehner den Ball an die Hand bekam. Die Konsequenz: Rote Karte und Elfmeter, den Pascal Cousset sicher zum 2:0 verwandelte. Der TSV ließ sich aber nicht entmutigen und so konnte Lukas Breiter den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen (60.). Loccum drückte danach weiter, belohnte sich im Abschluss aber nicht mehr.


  • TSV Loccum: Graf – Kliver, Heinze (66. Richter), Droste, Merkert, Wesemann, Nürge, Harmsen, Lükens, Schwarz (46. Breiter), Lampe.

  • SC Marklohe: Cordes – Cousset, Lühring (68. Nietfeld), Meyer, Reichert, D. Müller, Wege, Frohmann, N. Müller, Buchholz, Bielenberg.

  • Torfolge: 0:1 (51.) Hendrik Bielenberg; 0:2 (54., Handelfmeter) Pascal Cousset; 1:2 (60.) Lucas Breiter.

  • Rot: Loccums André Lampe (54., Handspiel).

SC Haßbergen 2 TSV Eystrup 3

Haßbergen stand im Nachbarschaftsderby zu Beginn hoch, um Eystrup von Anfang an unter Druck zu setzen. Das gelang phasenweise, aber der Gast ging durch Felix Weber in der 13. Minute in Führung. Das Spiel nahm nun ein wenig Fahrt auf und Chancen ereigneten sich auf beide Seiten. In der 35. Minute war es Claas Bergmann, der durch Kamil Bchaar gut in Szene gesetzt wurde und nach einem Solo im Strafraum zum verdienten 1:1-Halbzeitstand einnetzte.

Nach dem Wiederanpiff tasteten sich beide Mannschaften erneut ab. Eystrup profitierte von einem Abwehrfehler und ging durch ein Eigentor von Azad Ali erneut in Führung. Doch der Gastgeber ließ sich nicht lange bitten, Niklas Mann behielt die Übersicht und spielte einen perfekt getimten Ball in die Spitze, wo Mike Ziehm kompromisslos zum 2:2 vollstreckte. Der nächste Dämpfer folgte prompt: Hosan Houra traf per Freistoß zum 3:2 für die Gäste. In den letzten 20 Minuten drückte der SCH auf den Ausgleich, stand hoch und hatte mehr vom Spiel, doch der Aufwand wurde nicht mit Ertrag entlohnt.


  • SC Haßbergen: Cordes – Ali, Ubben (47. Schuldes), Bruchmann, Beermann, Mann, M. Bultmann, Hesse, Ziehm, Bchaar, Bergmann.

  • TSV Eystrup: Rabe – Romito, Weber, Dischinger, Gürses, Cordes, Lührs, Alsuleiman, H. Houra, M. Houra, Broschwitz.

  • Torfolge: 0:1 (13.) Felix Weber; 1:1 (35.) Claas Bergmann; 1:2 (56., Eigentor) Azad Ali; 2:2 (63.) Mike Ziehm; 2:3 (65.) Hosan Houra.

SV Inter Komata Nienburg 0 SC Uchte 0

Die Südkreisler setzten bei ihrem Auftritt in Nienburg auf eine robuste Spielweise, insgesamt acht Gäste-Akteure holten sich Gelbe Karten ab. Beide Teams hatten keine großartigen Ideen und verzeichneten somit kaum Chancen. Komata hatte zwar mehr vom Spiel, musste sich aber kurz vor Schluss bei Keeper Linus Kramer bedanken, der eine Großchance von Fabian Siemann vereitelte (87.).


  • SV Inter Komata Nienburg: Kramer – Müller, Beshu, Sufjan Haso, W. Derwisch, Tero (69. Ay), Metin Boran, O. Boran (77. Khalaf), M. Derwisch, Saad Haso, Merdal Boran.

  • SC Uchte: Hillmann – Kaiser, Meyer-Heinig, Baumbach (64. Könemann), Liebkowsky, Heidenreich, Sauer, Bredemeyer, Siemann, Riekemann (81. Twachtmann), Lübke.

JG Oyle 2 SG Schamerloh 1

Die SGS startete gut in die Partie gegen das Tabellenschlusslicht aus Oyle. Zwar stand die Defensive der JG gut, konnte allerdings zwei Aluminiumtreffer der Südkreisler nicht verhindern. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Heimelf besser und nutzte die erste gute Möglichkeit zum Führungstreffer: Nach einem Freistoß netzte Arne Boswyk per Kopfball ein. Nach der Führung setzte der Gastgeber weiter auf Konter und ließ in der Defensive wenig zu. In der zweiten Halbzeit agierte der Gast deutlich offensiver, konnte aber wenig Akzente setzen. Doch den zweiten Treffer markierten wieder die Oyler: Erneut nach einem Standard erzielte Jakob Gottselig das 2:0. In der Schlussphase wurde Schamerloh nochmal aktiver. Am Ende reichte es jedoch nur zum Anschlusstreffer. Die JG feierte somit den erster Dreier im Kalenderjahr 2019.


  • JG Oyle: Lübbering – J. Ballmann, M. Ballmann, Jaeschke, A. Boswyk, Papenhausen (86. Schlemermeyer), Gottselig, Strecker, Junge, Popow (78. Märtens), H. Ballmann.

  • SG Schamerloh: Meyer – Schubert, Braun, Haßfeld, Schmidt, F. Block, Wulf, Schauer (62. Langhorst), Barg (68. Meinzen), Laqua (46. S. Block), Kellermann.

  • Torschützen: 1:0 (35.) Arne Boswyk; 2:0 (58.) Jakob Gottselig; 2:1 (84.) Julian Schubert.

VfL Münchehagen 2 ASC Nienburg 3

Das Spiel begann mit viel Hektik. Bereits nach fünf Minuten musste der VfL wechseln: Athiwat Kambor musste mit einer Schulterverletzung den Platz verlassen. Der Gast nutzte das Durcheinander und erzielte in der elften Minute das 1:0 durch Burak Karaköy. Nun wachte der Gastgeber auf, bestimmte das Spiel und ging durch Treffer von Markus Deppermann (24.) und Spielertrainer Daniel Thomaschewski (36.) in Front. Nach dem Wechsel stellte der Gastgeber dann das Fußballspielen ein und der ASC drückte immer mehr. So fiel in der 62. Minute der Ausgleich duch Jovan Haso, in der 82. Minute erzielte Hevas Haso sogar den Nienburger Siegtreffer.


  • VfL Münchehagen: Schneider –Altiparmak, Schönen, Thomaschewski, Khambor (9. Deppermann), Iyisu, Tarak, Graul, Heredia Muriel (67. Burfeind), Wöltge, Reinholz.

  • ASC Nienburg: Sido – M. Heinrich (73. Nolte), Kühlcke, Jünnemann, Frielingsdorf, J. Haso (65. R. Feuchte), Karaköy, Pook, H. Haso, Makhso (58. Dalmann), Yildiz.

  • Torfolge: 0:1 (11.) Burak Karaköy; 1:1 (24. Markus Deppermann; 2:1 36. Daniel Thomaschewski; 2:2 (62.) Jovan Haso; 2:3 (82.) Hevas Haso.

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