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Erschienen in der HARKE von Dienstag, dem 23.04.2019 auf Seite 25

Rubrik: Lokalsport

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Nienburg

Super-Serie beendet: Inter 0:1 gegen Steyerberg

Fußball-Kreisliga: Langendamm und Loccum feiern wichtige Dreier im Abstiegskampf

Loccums Sebastian Lükens schnürte einen Doppelpack... Foto: SchwierschLoccums Sebastian Lükens schnürte einen Doppelpack beim 4:1-Heimsieg gegen die SG Hoya. Foto: Schwiersch
Loccums Sebastian Lükens schnürte einen Doppelpack beim 4:1-Heimsieg gegen die SG Hoya. Foto: Schwiersch
Loccums Sebastian Lükens schnürte einen Doppelpack beim 4:1-Heimsieg gegen die SG Hoya.

Beim Kreisliga-Nachholspieltag am Karsamstag feierten die Fußballer des TSV Loccum (4:1 gegen Hoya) und des SCB Langendamm (3:1 gegen Husum) wichtige Erfolge im Abstiegskampf. Spitzenreiter Inter Komata verlor hingegen erstmals in diesem Jahr – 0:1 in einem hitzigen Spiel gegen den TuS Steyerberg.

SC Marklohe 1 SG Schamerloh 1

In der Anfangsphase spielten die heimischen Markloher noch schnell auf, stellten jedoch kurz darauf mit der Torchance durch Hendrik Bielenberg das Fußballspielen für die erste Halbzeit ein. Die Gäste aus Schamerloh zogen nach dieser Chance ihren Ballbesitzfußball auf. Mitte der ersten Hälfte hatten sie die Möglichkeit, in Führung zu gehen, schafften es jedoch vorerst nicht, das Leder am starken Michel Cordes im SCM-Tor vorbeizuschieben. Kurz vor dem Pausentee nutzte die SGS eine ihrer Chancen durch Matthias Block, der aus halbrechter Position die Führung markierte (40.).

In der zweiten Halbzeit traten die Markloher ganz anders auf. Immer wieder konnte das Schamerloher Mittelfeld mit schnellen Pässen ausgehebelt werden, nur die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte. Das hohe Pressing des SCM wussten die Südkreisler immer wieder durch Nadelstiche zu überspielen, die Endstation hieß jedoch jeweils Cordes. Den hohen Aufwand der Markloher belohnte jedoch Pascal Cousset in der Nachspielzeit. Er drückte den Ball im Nachschuss eines Handelfmeters zum 1:1-Endstand über die Linie.

SC Marklohe: Cordes – Nietfeld, Weinholz, Cousset, Holland (73. Dieckhoff), F. Meyer, Reichert, Frohmann, N. Müller (65. Janzen), Buchholz, Bielenberg (13. Ripke).

SG Schamerloh: Meyer – S. Block, Schubert (61. Schauer), Braun (61. Laqua), Haßfeld, F. Block, Wulf, Barg, Braedikow, Kellermann, M. Block (78. Meinzen).

Torfolge: 0:1 (40.) Matthias Block; 1:1 (90./+2) Pascal Cousset.

TSV Loccum 4 SG Hoya 1

Die Gastgeber aus Loccum begannen gleich offensiv und so hatte Lukas Breiter bereits zu Beginn zwei gute Chancen, die er allerdings knapp neben das Tor setzte. Bis zum 1:0 in der 27. Minute durch Manuel Droste machte der TSV praktisch das Spiel allein. Danach versuchten die Hoyaer mehr Druck aufzubauen. Nach einer Ecke kam der Loccumer Keeper Lennart Graf zu spät, doch Patrick Nürge rettete auf der Linie (32.). In der Schlussphase der ersten Hälfte wurde es nochmal hektischer und Daniel Nadolski traf zum verdienten Ausgleich (45.).

Hoya konnte den Schwung jedoch nicht mit in die zweite Hälfte nehmen und so machte wieder der TSV Druck. Sebastian Lükens belohnte seine Farben mit einem Doppelschlag (49., 55.) mit dem 3:1. Kurz vor dem Ende schwächte sich der Gast wieder mal selbst: Nach einem zuvor begangenen Foul, das mit Gelb geahndet wurde, und einer anschließenden Diskussion zeigte Schiedsrichter Frank Schierholz (SV Aue Liebenau) Andreas Hormann Gelb-Rot. Danach war die Luft komplett raus und Jakob Stäblein stellte durch eine wunderbare Vorlage von Noel Volger den 4:1-Endstand her.

TSV Loccum: Graf – Kliver, Heinze (74. Volger), Droste, Merkert, Wesemann, Nürge, Harmsen (74. Hormann), Lükens, L. Breiter (46. H. Breiter) Stäblein.

SG Hoya: Schröder – T. Hormann, Boyer (46. A. Omar), Jüttner, A. Hormann, Nadolski, (75. Singelmann), Mrowczynski, Buttgereit, C. Gören (46. Feyaz Gören), Koppermann – Ferat Gören.

Torfolge: 1:0 (27.) Manuel Droste; 1:1 (45.) Daniel Nadolski; 2:1, 3:1 (49., 55.) Sebastian Lükens; 4:1 (85.) Jakob Stäblein.

Gelb-Rot: Hoyas Andreas Hormann (75., Foul/Meckern).

RSV Rehburg 5 JG Oyle 1

Bei 25 Grad im Frischli Sportpark entwickelte sich bereits nach 15 Minuten ein einseitiges Spiel: Die Gastgeber ließen zwar in der Anfangsphase die nötige Konzentration vermissen – kamen bis zur Pause jedoch zielstrebiger vors Tor der JG und erzielten bis zum Halbzeitpfiff drei Tore. Der Zwischenstand war gerecht, denn der Tabellenletzte verteidigte hektisch und verlor fast jedes Kopfballduell. Einzig JG-Torwart Daniel Lübbering war es zu verdanken, dass es nicht bereits 6:0 stand. Nach Wiederanpfiff behielt der RSV die Oberhand. Martin Dökel legte in der 48. Minute sein drittes Osterei ins Oyler Netz und machte sich selbst das beste Geburtstagsgeschenk: einen Hattrick. Rehburgs zweiter Stürmer Philipp-Leon Walter ackerte fürs Team und erhöhte sogar auf 5:0 (61.). In der Folge verteidigte Oyle zwar durchaus besser – mehr als der Ehrenztreffer durch Mark Holzapfel sollte dem Gast allerdings nicht mehr gelingen.

RSV Rehburg: Becker – Emre Aydin (65. Grote), Erdem, Schwarz (45. S. Bauerschäfer), Dökel, Slaby, Walter, Harmening, Güntzel, Komarov, Eren Aydin.

JG Oyle: Lübbering – J. Ballmann, M. Ballmann, A. Boswyk, Schlemermeyer (65. C. Wesemann, 72. Holzapfel), Papenhausen, Strecker, Junge (87. Scholz), M. Wesemann, Popow, H. Ballmann.

Torfolge: 1:0, 2:0 (23., 30.) Martin Dökel; 3:0 (43.) Markus Komarov; 4:0 (48.) Dökel; 5:0 (61.) Philipp-Leon Walter; 5:1 (75.) Mark Holzapfel.

SV Husum 1 SCB Langendamm 3

Das Derby zwischen den Husumern und den Gästen vom SCB Langendamm war wie im Hinspiel von vielen Foulspielen geprägt. Nach einer Anfangsphase, die Torchancen auf beiden Seiten bot, kontrollierten die Hausherren das Geschehen und ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Die großen Tormöglichkeiten ergaben sich jedoch nicht. Die Heimelf vor war vor allem immer wieder durch Standardsituationen gefährlich. In der 29. Minute war es Steffen Borcherding, der den Ball nach einem mustergültigen Pass von Sascha Hoffmann perfekt über den SCB-Keeper zur verdienten 1:0-Führung hob. Nach dem Treffer war der SVH auf Ergebnissicherung aus. Husums Ex-Spieler Tim Reuter nutze einen Fehler der SVH-Hintermannschaft, kam im Strafraum zu Fall – Foulelfmeter. Philipp Bobek nahm sich der Sache an und verwandelte zum schmeichelhaften Remis.

Nach Wiederanpfiff nutzten die Gäste die Schläfrigkeit der Husumer und schossen durch Torjäger Ramon Heidel zwei Tore binnen drei Minuten. Eine Flanke flog durch den Strafraum der Heimelf, Heidel nahm den Ball an und drosch ihn aus spitzem Winkel ins lange Eck. Die konsternierte Heimelf brauchte zunächst einige Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. Danach hatte Husum wieder die Oberhand, konnte sich aber gegen tiefstehende Langendammer keine Großchancen erspielen. Die Bergheide-Elf sicherte sich damit einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf.

SV Husum: Lanz – Feist, Zimmermann (63. Cobzas), Tahpanya (50. Lühring), Hoffmann, Vogt, Passiel, Gerke, Hahn, Giertz, Borcherding.

SCB Langendamm: Habbe – Powney, Ritz, Reuter, Schell, Schäfer, Bobek (75. Hinrichs), Lau, Akbas (90. Seel), Heidel (85. Hüffmann), Pusch.

Torfolge: 1:0 (29.) Steffen Borcherding; 1:1 (43., Foulelfmeter) Philipp Bobek; 1:2, 1:3 (48., 51.) Ramon Heidel.

VfL Münchehagen 1 TuS Leese 2

Bei bestem Osterwetter sahen die Zuschauer von beiden Teams ein langweiliges Spiel. Münchehagen und Leese neutralisierten sich zwischen den Strafräumen. Es dauerte bis zur 43. Minute, bis es den ersten ernsthaften Torschuss des Spiels gab, und dieser landete gleich im Netz der Leeser. VfL-Spielertrainer Daniel Thomaschewski traf aus 20 Metern, nachdem der Ball aus einem Gewühl im Strafraum kam.

In der zweiten Hälfte änderte sich nichts an der spielerischen Qualität, bis diesmal die Leeser mit ihrem ersten ernsthaften Torschuss durch Moritz Hunfeld (67.) den Ausgleich erzielten. Das schien es dann gewesen zu sein. Doch wie sooft in den vergangenen Wochen schossen die Gäste noch den Siegtreffer. Robin Baciulis (83.) war der goldene Torschütze der Leeser und wurde von den zahlreichen Gästefans lautstark gefeiert.

VfL Münchehagen: Schneider – Altiparmak, Schönen, Thomaschewski, Burfeind, Iyisu, Deppermann, Fofana, Wöltge, Mehmedovic (46. Klose), Reinholz.

TuS Leese: Nortmeier – Nürge, Rabe, Kelkenberg, Stahlhut (46. Jüres), Engelking, Meinking (72. M. Haso), D. Haso, Hunfeld, Yavuz (46. Baciulis), Hockemeyer.

Torfolge: 0:1 (43.) Daniel Thomaschewski; 1:1 (67.) Moritz Hunfeld; 1:2 (83.) Robin Baciulis.

SV Inter Komata Nienburg 0 TuS Steyerberg 1

Der TuS Steyerberg hat es mit einer starken Mannschaftsleistung geschafft, die Super-Serie von Ligaprimus Inter Komata mit 17 Spielen ohne Niederlage zu beenden und nahm verdient drei Punkte mit nach Hause. Die Inter-Elf von Metin Boran fand von Anfang an nicht richtig in die Partie und so war es nach einigen guten Angriffen der Gäste nur eine Frage der Zeit, bis Alexander Schaper mit einem schönen Schuss vom Strafraumeck die Führung für die Steyerberger besorgte. Das wenig später gefallene 2:0 wurde allerdings wegen einer Abseitsstellung aberkannt, sodass der TuS sich fortan aufs Verwalten konzentrierte und diesen Job richtig gut erledigte.

Nach dem Seitenwechsel kam Inter Komata ebenfalls nicht gefährlich vors Gästetor, auch wenn die Nienburger immer besser ins Spiel fanden. Die wenigen guten Chancen, die dann allerdings heraussprangen, parierte TuS-Keeper Thorsten Römbke hervorragend und sicherte sich und seinem TuS den verdienten Auswärtssieg. Nach einer Roten Karte gegen Marwan Houra warf der Gastgeber nochmal alles nach vorn, doch es fehlte trotz Überlegenheit das Quäntchen Glück zum Punktgewinn.

SV Inter Komata Nienburg: Kramer – Müller, Beshu, Sufjan Haso (39. Merdal Boran), Tero, Ay (89. Aydin), Metin Boran, Houra, O. Boran (79. W. Derwisch), M. Derwisch, Aljashaam (85. Safar).

TuS Steyerberg: Römbke – Pachonik, Rathmann, Fortkamp, Könemann (94. Sriranjan), Müller, Hahn, Schaper, Heidt (82. Fortkamp), Strauß, Rabe.

Tor: 1:0 (9.) Alexander Schaper. Rot: Marwan Houra (72., Revanchefoul).

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