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Erschienen in der HARKE von Mittwoch, dem 13.09.2017 auf Seite 26

Rubrik: Nordkreis

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Warpe

„Gemeinsam die geplante Agrarfabrik verhindern“

Bürgerinitiative Warpe gegen Erweiterung des Rinderzuchtbetriebes Derboven / Rund 70 Teilnehmer bei Informationsveranstaltung

Trotz strömendem Regen kamen am Samstag mehr als 70 Menschen zur Grillhütte des Dorfgemeinschaftshauses Helzendorf/Nordholz, um sich auf Einladung der Bürgerinitiative Warpe über die Möglichkeiten des Widerstandes gegen die geplante Erweiterung des Helzendorfer Rinderzuchtbetriebes Derboven zu informieren und sich auszutauschen. Das hat die Bürgerinitiative (BI) mitgeteilt.

„Wir erfahren viel Zuspruch und Lob für unsere Arbeit“, freute sich Anja Schnaars, Mitbegründerin und Sprecherin der BI. „Toll ist auch, dass wir noch einige betroffene Anwohner erreichen konnten, die erst durch unsere Aktion von den Ausbauplänen erfahren haben und die jetzt hier sind, weil sie wissen wollen, was sie tun können.“

Eine Möglichkeit, die sich derzeit biete, sei die Abgabe einer persönlichen Stellungnahme. Diese sei im Rahmen der „frühzeitigen Bürgerbeteiligung“ im Verfahren zur Flächennutzungsplanänderung noch bis zum 18. September möglich.
Nach Einschätzung der BI bedeute die Erweiterung noch mehr Schwerlasttransporte auf Straßen, die dafür nicht geschaffen sei, noch mehr Lärm, noch mehr Gülle- und Gärreste-Ausbringung und somit die weitere Überlastung der Böden und des Wassers.

„Wir geben mit unseren Argumenten Anregungen für alle, die eine Stellungnahme abgeben wollen. Dabei ist uns eine große Bandbreite wichtig. Auch in unserer Gruppe gibt es viele verschiedene Positionen. Den einen ist der eine Aspekt wichtig, den anderen ein anderer. Wir müssen nicht in jedem Punkt gleicher Meinung sein“, erklärte Regina Rößner, Mitbegründerin der BI: „Was uns alle vereint, ist der Wille, dieses Vorhaben zu verhindern.“

Die weitgreifenden Auswirkungen dieses Vorhabens seien immer wieder erörtert worden. In kleinen Gruppen hätten sich Milchbauern mit Zugezogenen, Alte mit Jungen, Umweltschützer mit Gegnern der Massentierhaltung zusammengesetzt. Auch mehrere Mitglieder des Gemeinderates Warpe seien dabeigewesen, hätten mit betroffenen Anwohnern gesprochenund sich über die Argumentationen der BI informiert.

Es sei über die Verdrängung kleinerer landwirtschaftlicher Betriebe gesprochen worden, über weiteren Maisanbau, Pestizide, Nitrat und Antibiotikaresistenzen, über Hochleistungszucht und damit verbundenes Leid der Tiere, über Treibhausgasemissionen und endliche Ressourcen. „Und immer wieder über die Schönheit des Dorfes und die drohende Zerstörung der dörflichen Struktur“, heißt es weiter.

„Viele relevante Angaben fehlen in den derzeit vorliegenden Unterlagen“, betont die Sprecherin der BI. „Nahegelegene Naturschutzgebiete, die bedroht wären, werden nicht genannt, es fehlen Angaben zu Art, Umfang und Auswirkungen von Emissionen, der rechtlich vorgeschriebene Umweltbericht liegt nicht vor, die Frage der Wasserver- und Abwasserentsorgung ist nicht geklärt, die Erweiterung der Rinderzucht, die vermutlich mit der Bestandserhöhung der Milchkühe einhergehen würde, wird nicht erörtert, und im Kapitel ,Klimaschutz' wird nur auf die großartige Einsparung von CO2 durch nicht nötige Zweitautos bei auf dem Betriebsgelände angesiedelten Mitarbeiter hingewiesen.

Viel gewichtigere Treibhausgas-Emissionen durch Schlachttransporte, Futtermittelimporte, Rinderexporte und durch die Rinderhaltung an sich wurden einfacherweise vergessen. Wir fordern zu all dem verbindliche Angaben.“

Am Ende des Tages seien die Mitglieder der BI Warpe rundweg zufrieden gewesen. Bo Beckmann, Mitbegründer der BI, resümierte: „Dass so viele Menschen trotz des schlechten Wetters zu uns gekommen sind, bekräftigt uns in unserer Arbeit. Ich denke, dass die Veranstaltung auch allen, die heute hier waren, ein gutes Gefühl und Zuversicht geben konnte, denn: Wir sind viele. Wir haben viele gute Gründe. Und gemeinsam können wir die geplante Agrarfabrik verhindern.“

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