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Veröffentlicht am

Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 06.01.2019

Rubrik: Nordkreis

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Hoya

Das Jugendlandheim ist schon gebucht

Tschernobyl-Aktion geht in diesem Jahr dank Galina und Jens Frieling aus Hoyerhagen weiter

Galina und Jens Frieling aus Hoyerhagen freuen sich auf die Kinder aus Gomel, die vom 3. bis 31. Juli in den Kirchenkreis Syke-Hoya kommen.
Galina und Jens Frieling aus Hoyerhagen freuen sich auf die Kinder aus Gomel, die vom 3. bis 31. Juli in den Kirchenkreis Syke-Hoya kommen.Foto: Achtermann

„Als erstes haben wir das Jugendlandheim Wöpse per E-Mail vom 3. bis 31. Juli für 18 Kinder mit ihren Begleitern aus Gomel geblockt“, berichten Galina und Jens Frieling aus Hoyerhagen. Beide sind sehr froh darüber, den Aufenthalt der Kinder in diesem Jahr fortführen zu dürfen. Frielings trefen damit die Nachfolge von Renate Paul an, die den Tschernobyl-Austausch im Kirchenkreis Syke-Hoya 26 Jahre lang geleitet hat. Aus organisatorischen Gründen sind im letzten Jahr keine Kinder aus Gomel in den Kirchenkreis Syke-Hoya gekommen.

Seit nunmehr 28 Jahren kommen jährlich etwa 800 Mädchen und Jungen aus Gomel im heutigen Belarus (Weißrussland) auf Einladung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover zur Erholung in die landeskirchlichen Gemeinden. Die Landeskirche ist mit einem eigenen Büro in Gomel (500.000 Einwohner) vertreten. Die Stadt liegt etwa 90 Kilometer entfernt vom Katastrophenort Tschernobyl (Ukraine), wo am 26. April 1986 der Block 4 des Atomkraftwerks explodierte und auch weite Gebiete des heutigen Staates Belarus (Weißrussland) verseuchte.

Galina Frieling ist in Russland geboren und hat ihre Kinderzeit in Gomel erlebt. Aber wie kommt Galina Nikulina, so ihr Mädchenname, nach Hoyerhagen? Sie wollte nach ihrer Schulzeit und Tätigkeit als Buchhalterin mehr. Die gebürtige Russin lernte Deutsch und kam über eine Agentur als Au-pair-Kindermädchen zur Familie Waibel-Flanz nach Hoyerhagen. Das war im Jahr 2003. In dieser Zeit lernte sie Jens Frieling kennen und über Jahre baute sich langsam aber stetig die Liebe auf. Im Dezember 2013 wurde geheiratet.

Seit 2011 ist Galina Frieling aktiv dabei, wenn die Kinder aus der Schule Nr. 7 in Gomel im Alter von 9 bis 13 Jahre in den Kirchenkreis kommen. „Ich spreche ihre Sprache. Dieses Miteinander schafft Vertrauen, Heimweh lässt sich leichter überwinden“, so Galina Frieling im Treffen mit der HARKE am Sonntag.

Ihre Schulzeit hat sie in der Schule Nr. 60 in Gomel verbracht. Mit der Rektorin der Schule Nr. 7 habe sie schon seit 20 Jahren persönlichen Kontakt. Die Lehrerin Oxana Pazukowa, bereits acht Mal als Begleiterin der Kinder im Kirchenkreis, ist eine langjährige Bekannte.

Galina Frieling hat übrigens von 2011 bis 2014 BWL mit dem Schwerpunkt Logistik an der Uni in Bremen studiert. Es war stets ihr Bestreben, in Deutschland zu studieren.
Ehemann Jens Frieling arbeitet als Elektriker in Verden. So oft es ging war er mit dabei, sei es als Betreuer bei den Ausflügen oder vor Ort auf dem weitläufigen Gelände am Jugendheim Wöpse bei Sport und Spiel.

„Wir wollen neue Ideen mit einfließen lassen“, berichtet das Ehepaar weiter. So denkt Jens Frieling an die neue Outdoor-Kegelbahn aus Beton beim Schützenverein Haendorf oder auch an Bogenschießen mit den Kindern. Galina Frieling hat einen großen russischen Bekanntenkreis. Ein Liederabend könnte im Vorfeld zusätzliche Erlöse einbringen, so ihre Überlegung.

Galina und Jens Frieling hoffen auf viele Menschen, die sich an den Aktionen und an der Betreuung beteiligen werden. Jede und jeder sei herzlich willkommen, sei es beim Frühstück vorbereiten oder Wäsche zu waschen. „Ein Koch von meinem Arbeitgeber ist in den Ruhestand gegangen. Vielleicht hat er ja Lust, mit auszuhelfen“, so Jens Frieling.

Der Lionsclub habe schon zugesagt, wieder die Fahrt zum Magic Park Verden zu organisieren. Dabei ist auch in diesem Jahr das Unternehmen von Günther Schweers aus Bruchmühlen mit seinem Fuhrpark.

Die 18 Kinder aus Gomel sind im Kirchenkreis Syke-Hoya dezentral untergebracht. Alle anderen werden bei Familien wohnen. „Vier Wochen in einer gesunden Umgebung helfen schon, das Immunsystem aufzubauen“, so Galina Frieling.

Gut sei die Zusammenarbeit mit Lars-Torsten Nolte, seit 1997 Geschäftsführer der AG „Tschernobylkinder“.

„Im Diakonischen Werk und im Kirchenkreis Syke-Hoya planen wir die diesjährige Tschernobyl-Aktion mit einem Kostenvolumen von 11.000 Euro“, berichtet Marlis Winkler, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Diepholz-Syke-Hoya auf HARKE-Nachfrage. Enthalten sind Mittel des Kirchenkreises, der Kirchengemeinden und private Einzelspenden“.

Das Spendenkonto des Kirchenkreises Syke-Hoya mit dem Stichwort „Tschernobyl-Kinder Syke-Hoya“ hat die IBAN DE96 2915 1700 1110 0496 06.

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