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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 11.08.2019

Rubrik: Nordkreis

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Warpe-Helzendorf

Ziel: Lebensraum für Bachbewohner

Flurbereinigung Warpe: An der Helzendorfer Mühle von Hermann Heuermann haben jetzt die Arbeiten begonnen

Mit Stolz zeigt Hermann Heuermann auf das Eichensc... Foto: AchtermannMit Stolz zeigt Hermann Heuermann auf das Eichenschild an der Mühle, ein Geschenk der Dorfgemeinschaft Warpe/Helzendorf. Heuermanns Mühle ist seit 1580 im Besitz der Familie. Foto: Achtermann
Heuermanns Mühle ist seit 1580 im Besitz der Famil... Foto: AchtermannHeuermanns Mühle ist seit 1580 im Besitz der Familie. Foto: Achtermann
Der Misterbruchgraben mündet 150 Meter weiter in d... Foto: AchtermannDer Misterbruchgraben mündet 150 Meter weiter in die Graue. Foto: Achtermann
Mit Stolz zeigt Hermann Heuermann auf das Eichenschild an der Mühle, ein Geschenk der Dorfgemeinschaft Warpe/Helzendorf....
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Foto: Achtermann
Mit Stolz zeigt Hermann Heuermann auf das Eichenschild an der Mühle, ein Geschenk der Dorfgemeinschaft Warpe/Helzendorf. Heuermanns Mühle ist seit 1580 im Besitz der Familie. Foto: Achtermann
Mit Stolz zeigt Hermann Heuermann auf das Eichenschild an der Mühle, ein Geschenk der Dorfgemeinschaft Warpe/Helzendorf. Heuermanns Mühle ist seit 1580 im Besitz der Familie.
Heuermanns Mühle ist seit 1580 im Besitz der Familie. Foto: Achtermann
Heuermanns Mühle ist seit 1580 im Besitz der Familie.
Der Misterbruchgraben mündet 150 Meter weiter in die Graue. Foto: Achtermann
Der Misterbruchgraben mündet 150 Meter weiter in die
Graue.

Die vereinfachte Flurbereinigung Warpe wurde im Oktober 2009 eingeleitet. Hermann Heuermann ist Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Warpe und des Verbandes der Teilnehmergemeinschaften Sulingen und war bis 2016 15 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Warpe. Nach dem ländlichen Wegebau wurden ab Juli 2017 im Flurbereinigungsverfahren Warpe die ökologischen Maßnahmen an der Bünkemühle und der Hohnhorster Mühle vollendet. Die Firma Mittelweser Tiefbau aus Warpe erhielt den Auftrag für die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Gewässer, auch für die jetzt begonnenen Maßnahmen an der Helzendorfer Mühle von Eigner Hermann Heuermann.

Stolz zeigt Hermann Heuermann auf ein Eichenschild am Mühlengebäude Nr. 5 in Helzendorf. „1150 Jahre – 860 – 2010 – Standort der ältesten Wassermühle in Niedersachsen“ ist darauf zu lesen. An seinem 56. Geburtstag hatte die Dorfgemeinschaft um Manfred Reinke und Heinfried Kehlbeck und etwa 100 Warper Bürgerinnen und Bürgern mit dem Schild gratuliert.

Die Mühle ist seit 1580 im Besitz der Familie Heuermann. Seit 1990 ist sie ein Baudenkmal. Das Fachwerkgebäude stammt aus dem Jahr 1839. Die Helzendorfer Mühle gehe auf frühmittelalterliche Vorgänger zurück, sie könnte laut Mühlenverzeichnis mit einer im Jahr 860 bezeugten Wassermühle identisch sein. Das Mühlengewässer in dieser Region ist die Graue.

Die Graue entspringt als Gewässer zweiter Ordnung westlich der Gemeinde Wietzen. Sie fließt ab der Ortslage Graue in nordöstlicher Richtung und mündet in den Bückener Mühlenbach. Die nicht mehr betriebene Mühle Helzendorf an der Kreisstraße 138 staut die Graue auf. „Die Mühle hat nach neuem Staurecht das privilegierte Recht, 25 Liter Wasser pro Sekunde zu erhalten“, erzählt Heuermann bei der Begehung mit der HARKE am Sonntag. Die geplanten Maßnahmen dienen der Umgehung der Stauanlage.

Nördlich der Graue verläuft in 35 bis 80 Metern Entfernung der Mesterbruchgraben – ebenfalls ein Gewässer zweiter Ordnung – und quert nördlich der Mühle die K 138 mit einem Rohrdurchlass und mündet dann 150 Meter weiter unterhalb in die Graue. Der Mesterbruchgraben liegt in einer Talsohle, die Graue in einer Hanglage, beide laufen etwa 550 Meter parallel zueinander. Die Graue liegt 1,6 Meter über der Sohle des Mesterbruchgrabens, das Gefälle werde durch eine Sohlengleite abgebaut, teilt Carsten Kütemeier vom Amt für regionale Landentwicklung Leine-Weser (ArL), Geschäftsstelle Sulingen, auf HARKE-Nachfrage mit. Ein Niedrigwassergerinne sichere die Passierbarkeit für die Fischfauna auch bei geringen Abflüssen. Der Mesterbruchgraben erhält durch die Überleitung aus der Graue eine größere Wasserführung.

Die Kosten im Umfeld der Mühle Helzendorf werden mit etwa 438.000 Euro angegeben. Mit zehn Prozent beteiligt sich der Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Meerbach und Führse (ULV) an dieser Maßnahme. 32 Prozent sind Flurbereinigungsmittel aus dem Fördertopf „Sicherung eines nachhaltig leistungsfähigen Naturhaushaltes“, und 58 Prozent sind Mittel vom Landkreis. „Das Geld kommt aus dem Topf Ersatzgeld aus Kompensationsmaßnahmen oder Öko-Ersatzgelder“, so Klaus Gaensslen von der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Nienburg im Juli 2017 zu Beginn der drei Maßnahmen.

Die 21.600 Quadratmeter Flächenbereitstellung erfolgt durch die Flurbereinigung Warpe als Ausgleichsmaßnahme. „Das Flurbereinigungsverfahren stellt lebenswerten Naturraum für Bachbewohner wieder her“, sagte Heike Fliess, Landesbeauftragte und Leiterin der ArL aus Hildesheim, im Juli 2018 bei der Hohnhorster Mühle. „Ziel der drei Maßnahmen sei die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit, um damit den Aufstieg von Wasserlebewesen im Bückener Mühlenbach, in der Calle und Graue zu ermöglichen“, erläuterte Projektleiter Joachim Delekat von der ArL Geschäftsstelle Sulingen zu Beginn der Maßnahmen.

Von den 3,4 Millionen Euro, die die Flurbereinigung Warpe insgesamt kosten soll, sind etwa 900.000 Euro für die ökologische Durchlässigkeit bei den drei Mühlen vorgesehen.

BU: Ruhig fließt die Graue oberhalb der Mühle.

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