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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 25.08.2019 auf Seite 15

Rubrik: Nordkreis

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Hoya

Menschen und ihre Häuser seit 1583

Privat-Archiv von Henry Meyer landet in 350 Ordnern im neuen Stadtarchiv der Stadt Hoya

Henry Meyer blättert vor den meterlangen Regalen i... Foto: AchtermannHenry Meyer blättert vor den meterlangen Regalen in der Kopie des Lagerbuches aus dem Jahr 1583. Gewünschte Daten findet er auf Anhieb. Foto: Achtermann
Ein Original Kleiderbügel mit der Aufschrift: „A. ... Foto: AchtermannEin Original Kleiderbügel mit der Aufschrift: „A. Feist – Inh. Max Blumenthal Hoya“ kennzeichnet die Wand mit 16 Ordnern über das Leben jüdischer Familien in Hoya. Foto: Achtermann
Henry Meyer blättert vor den meterlangen Regalen in der Kopie des Lagerbuches aus dem Jahr 1583. Gewünschte Daten findet...
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Foto: Achtermann
Henry Meyer blättert vor den meterlangen Regalen in der Kopie des Lagerbuches aus dem Jahr 1583. Gewünschte Daten findet er auf Anhieb. Foto: Achtermann
Henry Meyer blättert vor den meterlangen Regalen in der Kopie des Lagerbuches aus dem Jahr 1583. Gewünschte Daten findet er auf Anhieb.
Ein Original Kleiderbügel mit der Aufschrift: „A. Feist – Inh. Max Blumenthal Hoya“ kennzeichnet die Wand mit 16 Ordnern...
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Foto: Achtermann
Ein Original Kleiderbügel mit der Aufschrift: „A. Feist – Inh. Max Blumenthal Hoya“ kennzeichnet die Wand mit 16 Ordnern über das Leben jüdischer Familien in Hoya. Foto: Achtermann
Ein Original Kleiderbügel mit der Aufschrift: „A. Feist – Inh. Max Blumenthal Hoya“ kennzeichnet die Wand mit 16 Ordnern über das Leben jüdischer Familien in Hoya.

„So 350 Ordner werden es wohl sein, die in den Hasseler Steinweg 2 wandern“, sagt Henry Meyer. Er organisiert den Umzug seines bisher privaten Archivs. Im ehemaligen NISH-Gebäude am Hasseler Steinweg richtet Museumsleiterin Ulrike Taenzer das Archiv der Stadt Hoya neu ein.

Etwa 20 Jahre hat Henry Meyer ehrenamtlich das Archiv der Stadt Hoya im Keller des Rathauses verwaltet. Bruno Schützeck aus der Verwaltung im Rathaus sei damals für das Archiv zuständig gewesen. Anstandslos habe er mit Ulrike Taenzer und Britta Grohs die Übergabe verhandelt. „Finanziell wurde alles zu meiner Zufriedenheit abgewickelt“, bestätigt Henry Meyer.

„Stadtarchiv – Sammlung Henry Meyer“ wird auf den Ordnern im neu aufgestellten Archiv der Stadt Hoya stehen. Diesen Vorgang kennt Meyer. Eine wertvolle Sammlung über Straßen, Wohnhäuser und Hausstände nach dem Lagerbuch (Lage der Häuser) von 1583, ist in Kopie in seinem Besitz. Nach dem Tod des letzten Hoyaer Grafen Otto VIII (1582) haben die Celler Herzöge die Grafschaft übernommen und alles neu geordnet. Gerd Kastens aus Wechold hat dabei geholfen, die altdeutsche Schrift zu übersetzen.

Ordner mit gelbem Rücken fallen an der meterlangen hohen Ordnerwand auf. Hier sind jüdische Familiengeschichten festgehalten nach dem Motto: „Straßennamen erzählen Geschichten“, ein einmaliger Bestand in diesem Ausmaß.

Im November 2016 bedankte sich Elfriede Hornecker in ihren Abschiedsworten bei Henry Meyer: „Ein Spezialist in allen Fragen der Hoyaer Stadtentwicklung und der Familienforschung, bei Fragen hierzu, Henry Meyer hat die Antwort“.

Eine weitere „sehr gute Quelle“ ist im zweiten Lagerbuch von 1704 zu finden, die der damalige Bürgermeister Hundertmark aufgeschrieben hat. Bei einem Großbrand wurde 1758 das bestehende Archiv vernichtet, auch 1912 ist durch Hochwasser nicht viel übrig geblieben, erzählt Henry Meyer.

Zu erinnern sei, dass im Februar 1946 bei dem katastrophalen Leinehochwasser der Archivbestand des Amtes Hoya mit der Kurzbezeichnung „Hann.74 Hoya“ mit 3.244 Akten aus der Zeit von 1313 bis 1913 schwer erfasst wurde.

Auch wenn der Bestand noch nicht komplett konservatorisch und restauratorisch behandelt worden ist, wurde er im Februar 2017 für die Benutzung wieder freigegeben. Die Bestandsinformationen sind über das Archivinformationssystem „Arcinsys“ online einsehbar.

Neben Kopien der Lagerbücher hat Henry Meyer auch Familiengeschichten, Geschichten der Vereine und persönliche Dinge in Zeitungsausschnitte und mit inzwischen 1.500 Postkarten dokumentiert. Luftaufnahmen schon vor dem Krieg hat Hoyas ehemaliger Archivar vermischt mit Fotos aus neuerer Zeit und nach Straßen und Personen geordnet.

So werden durch die Übersicht und die Sammlereigenschaften von Henry Meyer, wertvolle Zeitdokumente aus der Geschichte der Stadt Hoya den nachfolgenden Generationen erhalten.

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