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Erschienen in der HARKE von Montag, dem 27.02.2012

Rubrik: Sport-Kolumnen

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Guten Tag!

Matthias Brosch Foto: Die Harke
Matthias Brosch Foto: Die Harke
Matthias Brosch

Nienburg – das ist eine liebens- und lebenswerte Weserstadt mit ausgedehnter Infrastruktur – das steht im Internet, und das kann ich bestätigen: Die „Sportstadt mit Herz“, die dort ebenso beworben wird, verliert aber schlagartig Angebote. Das Hallenbad wird bald abgerissen, und die Tennishalle samt Squashanlage ist ebenso Geschichte – heute werden rund um das Grundstück die ersten Bäume gefällt, damit der geplanten Supermarkt-Eröffnung am Ende des Jahres nichts entgegensteht.

Während die Schwimmer sich immerhin auf einen Neubau freuen dürfen, sind die Rückschlagsportler derzeit intensiv auf der Suche nach einer neuen Heimat. Beim Tennis hat sich wie berichtet eine Gruppe von Vereinen um Jörg Nenstedt vom TSV Haßbergen gebildet und erste Möglichkeiten aufgezeigt. Die Mitglieder des Nienburger Squash- und Racketclubs von 1988 sehen hingegen dem Ende ihres Sports im Landkreis entgegen, obwohl ihre kleine Anlage kein Millionenprojekt wäre. Es ist allerdings schwer, Unterstützung für einen Kreis von 50 Personen zu finden: Die Courts sind deutschlandweit in der Hand von kommerziellen Anbietern – und für diese scheint die Kreisstadt nicht attraktiv zu sein. bro.

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