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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 19.02.2017 auf Seite 13

Rubrik: Sport-Kolumnen

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Nienburg

Kleines Musical-Quiz

Stefan Schwiersch
Ste­fan SchwierschFoto: DH

Können Sie sich an die Anfangszeit von Facebook erinnern? Facebook war einst mit der Absicht gestartet, die Menschen weltweit einander näher zu bringen, Wege zu verkürzen, Netzwerke zu vergrößern und zu stärken. Geblieben ist eine Zeitverplemperungsmaschine mit Katzenvideos und sinnentleerten Aufrufen, irgendwelche Kumpels zu markieren, denen wir zutrauen, nackt auf einem Schwein zu reiten. Und wenn man nicht aufpasst, dann geht man mit tonnenweise unnützem Wissen aus der Session, wie zum Beispiel der Erkenntnis, dass der Temperaturunterschied zwischen der Tag- und Nachtseite des Merkur um die 600 Grad beträgt.

Nun sammelt man unnützes Wissen nicht allein in sozialen Medien, sondern auch auf anderen Kanälen. Seitdem unsere Erstgeborenen insistieren, die tägliche Musikauswahl zu verantworten, kann ich alle, wirklich alle Kinderlieder von Rolf Zuckowski flüssig mitsingen. Und weil die Damen neuerdings auf Musical-Musik abfahren, hat sich auch hier zwangsläufig der Horizont erweitert. Ach, Sie sind ebenso Erzieher und können da mitreden? Dann darf ich Sie zu einem kleinen Quiz einladen.



  • Wer sind Anna und Elsa? Natürlich die Hauptdarsteller aus der omnipräsenten „Eiskönigin“. Entschuldigung, ich wollte Sie und Ihre Fachkenntnis nicht beleidigen.

  • Dann steigern wir den Schwierigkeitsgrad. Wer sind Kerchak und Terk? Kerchak ist der Gorilla-Boss aus Disneys „Tarzan“, Terk ist Tarzans bester Freund.

  • Wer sind Electra, Greaseball und Rusty? Drei flotte Züge aus „Starlight Express“.

  • Wer sind Scar, Mufasa, Timon und Pumbaa? Klar, alle aus „Der König der Löwen“, ist fraglos Musical-Basiswissen.

    Ach, das war Ihnen bis jetzt alles zu leicht? Dann kommt hier die Masterfrage, allerdings aus dem Genre Action-Kino:


  • Aus welchem Material besteht der flüssige Gegenspieler von Arnold Schwarzenegger in „Terminator 2“? Natürlich aus einer mimetischen Polylegierung, woraus denn sonst.

Es erschreckt mich, dass solch nutzloser Quatsch über zwei Jahrzehnte im Hinterkopf hängen bleibt, während ich andererseits noch heute immer wieder nachblättern muss, wie man „Karussell“ richtig schreibt. Erkenntnis daraus: Unnützes Wissen entscheidet mitunter selbst, wann es es verschwindet.

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