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Erschienen in der HARKE von Dienstag, dem 11.06.2019 auf Seite 23

Rubrik: Sport-Kolumnen

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Guten Tag

Frauentrikot? Keins für mich

Philipp Keßler Foto: DH
Philipp Keßler Foto: DH
Philipp Keßler

Hupkonzerte, Autokorsos über den Berliner Ring, Nienburg gehüllt in Schwarz, Rot und Gold – so verhält es sich in der Regel nach einem Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft. Der Herren wohlgemerkt. Bei den Frauen sah das Samstag anders aus: Nach dem 1:0-Auftakterfolg über China bei der WM in Frankreich herrschte auf den Straßen unserer Weserstadt alles, aber keine Siegeseuphorie. Zwar wurde das Turnier der Frauen in den vergangenen Tagen und Wochen medial mächtig gepusht, aber die große Mehrheit der Bevölkerung juckt es offenbar doch nicht. Zumindest nicht mehr, als die Eishockey-EM oder die Wasserballmeisterschaften.

Dabei haben es die deutschen Mädels gegen die widerspenstigen Chinesinnen gut gemacht, sich vom vielen Getrete der Asiatinnen nicht unterkriegen lassen und das goldene Tor machte mit Giulia Gwinn ein vielversprechendes 19-jähriges Talent. Da saß auch ich jubelnd vorm Fernseher – im Herrentrikot. Die Vorgeschichte: Vor wenigen Tagen packte mich die volle Emanzipation und ich wollte mir das neue schicke Trikot der deutschen Frauen-Nationalelf kaufen. Doch schon nach wenigen Klicks im Internet musste ich enttäuscht feststellen, dass es das Objekt der Begierde nur für Frauen gibt. Zum Vergleich: Das Herren-Jersey gibt es in jeder beliebigen Größe; für Kinder, Normalos, Dicke und eben auch im Frauenschnitt. Aber beim Damenshirt werden nur Frauen berücksichtigt. Wie war das mit Gleichberechtigung, lieber DFB?

Der Kampf um Anerkennung und eben jene Gleichberechtigung des Frauenfußballs fängt beim Trikot an und hört schließlich bei der Bezahlung auf. Die US-Girls, immerhin amtierende Weltmeisterinnen, laufen ihren Herrenfußballern in den vereinigten Staaten regelmäßig den Rang ab – verdienen dennoch deutlich weniger. Das veranlasste die Amerikanerinnen dazu, den eigenen Verband zu verklagen. Neben der Bezahlung kritisieren sie ungleiche Bedingungen bei den Reisen oder auch in der medizinischen Betreuung.

Die Entlohnung der Kickerinnen unterscheidet sich weltweit deutlich von denen ihrer männlichen Kollegen: Alle Spielerinnen der sieben Topligen (USA, Deutschland, Frankreich, England, Schweden, Australien und Mexiko) verdienen zusammen 32,8 Millionen Pfund im Jahr – der brasilianische Star Neymar 32,9 Millionen Pfund.

Unfair finde ich zudem, dass ich nun wegen der Onlinesuche nach dem Frauen-Trikot nur noch Werbung für Sportbekleidung bekomme – für Frauen.

Kommentare

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Bereits abgegebene Kommentare:
  • Wilfried Möhlmann
    Wilfried Möhlmann am 12.06.2019 um 17:06 UhrWas auch immer Herrn Keßler dazu bewegen mag, von "voller Emanzipation" ist er m.E. noch weit entfernt. Im Gegenteil, der Kommentar kann durchaus auch als sexistisch gesehen werden. So schreiben Sie vom "Objekt der Begierde", wenn Sie das Trikot meinen, formulieren Sie auch so, wenn es um das Trikot der Herren geht? Weiter schreiben Sie von den "deutschen Mädels" und den "US-Girls", wenden Sie diese Begriffe auch bei den Herren an ("deutsche Buben" oder "US-Jungen") ? Dies aufzuarbeiten, auch beim Frauensport/Frauenfussball nicht in solch abwertende Wortwahl zu verfallen, dies wäre vielleicht ein anstehender Schritt um dann "die volle Emanzipation" zu erreichen. Schönen Gruß Wilfried Möhlmann