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Erschienen in der HARKE von Montag, dem 07.10.2019 auf Seite 23

Rubrik: Sport-Kolumnen

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Daheim ist eben nicht alles schön

Guten Tag

Philipp Keßler Foto: DH
Philipp Keßler Foto: DH
Philipp Keßler

Aua. Das konnte man nur noch mit reichlich Sarkasmus ertragen. Das peinliche 0:4 meines Herzschmerzklubs Hannover 96 gegen den 1. FC Nürnberg ist zwar schon wieder eine Woche her, aber schlechte Laune verursacht es bei mir auch heute noch. „Oh, wie ist das schön“, sangen wir in der Nordkurve hämisch. Was sich die gut bezahlten Profis da abstotterten, war aber vielmehr schaurig-schön. Und dass das Ticket für den Stadionbesuch 22 Euro gekostet hatte, war ebenfalls alles andere als schön.

Spannender als das Spiel war ohnehin das Geschehen bei uns im Block. Wenige Reihen hinter uns machte ein Junge seinem Unmut mächtig Dampf und schrie beharrlich über etliche Minuten „Slomka raus, Slomka raus!“

Nun gut, Trainerrauswürfe fordern ist im Stadion nichts ungewöhnliches. Als aber der halbe Block am kichern und lachen war, drehte auch ich mich um und musste überrascht feststellen, dass diese dünne fiepsige Stimme nicht einem Zwölfjährigen gehörte, sondern einem Mann, geschätzt Anfang 40. Und er schrie unermüdlich weiter. Meinem Sitznachbarn hinter mir reichte es dann, er gröhlte zurück: „Hey du Ar***, halt jetzt endlich deine verdammte Fr****.“

Kaum hatte er das ausgesprochen, flogen schon fast die Fäuste. Nach minutenlangem hin und her hatten sich die beiden aber wieder lieb und umarmten sich – der Block klatschte Beifall. Immerhin hatte dieses Scharmützel ein schönes Ende.

Beim Heimspiel von der eigenen Mannschaft enttäuscht zu werden, ist aktuell keine Seltenheit. Wer in den vergangenen Wochen verschiedene Sportarten und Ligen beobachtete, stellte fest, dass der Heimvorteil wie ausgestorben scheint. In der Fußball-Bundesliga gewann am sechsten Spieltag kein einziges Heimteam, von neun Teams verloren acht – Rekord!

Am zweiten Gruppenspieltag der Champions-League vergeigten acht Teams ihren Auftritt im eigenen Wohnzimmer, in der amerikansichen Footballliga NFL gingen von 15 Begegnungen elf an die Gäste. Handball-Bundesliga, sechster Spieltag: neun Spiele, sieben Auswärtssiege – als eins der wenigen Teams verlor GWD Minden in Göppingen 23:26.

Der Trend geht offenbar zum Sieg in der Ferne. Aber woran liegt's? Ruhen sich die Heimteams zu sehr auf ihrem vermeintlichen Heimvorteil aus? Fühlen sich die Auswärtsmannschaften durch die vielen gegnerischen Anhänger mehr denn je angestachelt? Oder fällt mir diese ganze Angelegenheit nur auf, weil 96 noch kein einziges Heimspiel bislang gewonnen hat?

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