DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 16 von Donnerstag, 19. Januar 2017

Lokalnachrichten

  • Kurzfristige Maßnahmen zur Stärkung des Ortskerns in Stolzenau sind nicht in Sicht. Erst soll ein neues Gutachten her, das den gesamten Ort beleuchtet.
    Süd­kreis

    Sie­mann wirft der CDU Blo­ckade vor

    18.01.2017, 21:00 Uhr - An­sied­lung ei­nes Voll­sor­ti­men­ters wird zunächst nicht wei­ter­ver­folgt / Schrö­der stimmt ge­gen ei­ge­nen An­trag. Das An­sin­nen, im Orts­kern Stol­zen­aus einen Voll­ver­sor­ger an­zu­sie­deln, wird fürs Erste nicht wei­ter­ver­folgt. Der Ge­mein­de­rat hat sich am Diens­tag vor mehr als 30 Zuhö­rern ge­gen das Nah­ver­sor­gungs­kon­zept – das eine sol­che An­sied­lung zur Stär­kung des Zen­trums be­für­wor­tet – aus­ge­spro­chen. Ins­be­son­dere die CDU-Frak­tion ist der Auf­fas­sung, zu viele Aspekte (Non-Food-Ein­zel­han­del, die klei­nen Le­bens­mit­tel­ge­schäfte im Orts­kern, Ver­kehrs­s­trö­me, his­to­ri­sche Bau­sub­stanz, Park­si­tua­tion) seien nicht berück­sich­tigt wor­den, und brachte einen Abän­de­rungs­an­trag ein, der mehr­heit­lich be­schlos­sen wur­de. Dem­nach soll nun ein Kon­zept für das Grund­zen­trum Stol­zenau – nicht nur für den Orts­kern – er­stellt wer­den, „dass die At­trak­ti­vität stei­gert, den In­nen­stadt­be­reich be­lebt und an­dere als bis­he­rige Nut­zun­gen er­mög­licht und för­dert, ge­ge­be­nen­falls un­ter not­wen­di­ger Abän­de­rung


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  • Staatssekretär Norbert Barthle, überreichte den Förderbescheid an Heinz-Jürgen Weber, Maik Beermann, Sabine Schröder und Walter Eisner.
    Süd­kreis

    55000 Euro für die E-Mo­bi­lität

    18.01.2017, 21:00 Uhr - Fle­cken Steyer­berg, Samt­ge­meinde Lie­benau und Pro­jekt­part­ner aus Sae­r­beck be­kom­men För­der­mit­tel. Der Fle­cken Steyer­berg, die Samt­ge­meinde Lie­benau und ihre Pro­jekt­part­ner­ge­meinde Sae­r­beck (N­RW) er­hal­ten För­der­mit­tel für den Auf­bau der Elek­tro­mo­bi­lität vor Ort. Das geht aus ei­ner Mit­tei­lung des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums her­vor. Staats­se­kretär Nor­bert Barthle ü­ber­reichte jetzt die För­der­be­scheide aus dem För­der­pro­gramm zur bat­te­rie­elek­tri­schen Elek­tro­mo­bi­lität an Sa­bine Schrö­der und Bür­ger­meis­ter Heinz-Jür­gen We­ber vom Fle­cken Steyer­berg so­wie Lie­ben­aus Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Wal­ter Eis­ner . „Das In­ter­essante und Be­son­dere an die­ser Kon­stel­la­tion ist, dass sich drei klei­nere Kom­mu­nen, zu­dem noch aus un­ter­schied­li­chen Bun­des­län­dern, zu­sam­men­ge­schlos­sen ha­ben, um die För­de­rung zu er­hal­ten. Schließ­lich muss­ten laut För­der­auf­ruf min­des­tens drei Fahr­zeuge be­schafft wer­den, was von ei­ner klei­nen Kom­mune schwer zu stem­men ist, denn die För­de­rung er­folgt an­tei­lig“,


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  • Süd­kreis

    Aus­gang auch in „­pro­ble­ma­ti­scher Pha­se“

    17.01.2017, 21:00 Uhr - Pro­zess um den Mord an Ju­dith Thi­j­sen: Psy­cho­loge aus dem Bad Reh­bur­ger Maßre­gel­voll­zug sagte aus . Ein Psy­cho­loge aus dem nie­der­säch­si­schen Maßre­gel­voll­zugs­zen­trum Bad Reh­burg wurde jetzt als Zeuge in dem Mord­pro­zess am Land­ge­richt Ver­den gehört. Ei­ner sei­ner Pa­ti­en­ten, der An­ge­klagte Jörg N., soll im Sep­tem­ber 2015 die 23-jäh­rige Stu­den­tin Ju­dith Thi­j­sen im Loc­cu­mer Klos­ter­wald er­mor­det ha­ben; wir be­rich­te­ten. Ob­wohl die Ge­fähr­lich­keit des heute 49-Jäh­ri­gen in ei­nem frühe­ren Straf­pro­zess fest­ge­stellt und die Si­che­rungs­ver­wah­rung an­ge­ord­net wor­den war, durfte der An­ge­klagte als Frei­gän­ger die Ein­rich­tung im­mer wie­der ver­las­sen, auch ü­ber Nacht. Im Jahr 2012 war Jörg N. we­gen Ver­ge­wal­ti­gung und se­xu­el­ler Nöti­gung zu vier Jah­ren und zehn Mo­na­ten Haft ver­ur­teilt so­wie die Un­ter­brin­gung in ei­ner Ent­zie­hungs­an­stalt und in der Si­che­rungs­ver­wah­rung an­ge­ord­net wor­den. Die Un­ter­brin­gung in der Ent­zie­hungs­an­stalt hatte vor der Si­che­rungs­ver­wah­rung zu er­fol­gen. In Bad


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  • Ansgar Nordmeier (Volksbank, links) überreichte dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Hubertus Heitmüller, einen symbolischen Scheck über 15000 Euro.
    Süd­kreis

    Großpro­jekt dank vie­ler Un­ter­stüt­zer um­ge­setzt

    17.01.2017, 21:00 Uhr - Mit Fest­got­tes­dienst und Kon­zert bringt die Kir­chen­ge­meinde Schinna ihre Or­gel­sa­nie­rung zu ei­nem ge­lun­ge­nen En­de. Es war ein großes Er­eig­nis für die Kir­chen­ge­meinde Schin­na: Am ver­gan­ge­nen Sonn­abend hat sie mit ei­nem Fest­got­tes­dienst und ei­nem Kon­zert die Ein­wei­hung ih­rer neuen Or­gel ge­fei­ert. Das In­stru­ment der Firma Be­cker & Sohn aus dem Jahre 1889 war auf­wen­dig re­stau­riert und er­wei­tert wor­den; die HARKE be­rich­te­te. „Nach­dem die Firma Hil­le­brandt die Or­gel in den 1970er Jah­ren auf­grund ih­res ma­ro­den Zu­stands deut­lich ver­ein­facht und mi­ni­miert hat­te, bot die Or­gel kaum noch Klang- und Spiel­mög­lich­kei­ten. Alle Or­ga­nis­ten, die auf der Or­gel spiel­ten, lit­ten un­ter der halb­her­zi­gen Aus­stat­tung“, hieß es im Rück­blick. Der Kir­chen­vor­stand wollte das än­dern, plan­te, sam­melte Geld und be­auf­tragte letzt­end­lich die re­nom­mierte Or­gel­bau­werk­statt E. Ham­mer aus Hem­min­gen mit den not­wen­di­gen Ar­bei­ten. Nun, an­dert­halb Jahre nach Be­schluss­fas­sung, ist es ge­schafft: Die Or­gel


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  • Der neu gewählte Vorstand des Schützenvereins Darlaten (von links): Frank Meyer, Henrik Lüllmann, Anja Jurrat und Stephan Meyer.
    Süd­kreis

    Meyer kommt für Wirth

    17.01.2017, 21:00 Uhr - Führungs­wech­sel bei Dar­la­te­ner Schüt­zen. An der Spitze des Schüt­zen­ver­eins Dar­la­ten hat es nach 14 Jah­ren einen Wech­sel ge­ge­ben: Wer­ner Wirth und Eck­hard Jur­rat ha­ben ihre Äm­ter nie­der­ge­legt. Neuer 1. Vor­sit­zen­der ist Ste­phan Meyer, der Wirth bis­lang als Stell­ver­tre­ter zur Seite ge­stan­den hat­te. Neuer stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der ist Hen­rik Lüll­mann. Beide wur­den bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung ein­stim­mig ge­wählt. Wirth ließ das ver­gan­gene Jahr Re­vue pas­sie­ren und lobte die durch­weg gute Be­tei­li­gung an den ver­einsin­ter­nen Schieß­ver­an­stal­tun­gen so­wie den Aus­mär­schen zu den Schüt­zen­fes­ten des KSV Ströhen, SV Stein­brink und SV Hoy­sin­g­hau­sen: „­Mein Dank gilt al­len Teil­neh­mern, eh­ren­amt­li­chen Hel­fern, Stan­dauf­sich­ten und natür­lich den Trecker­fah­rern.“ Auch die „­gute und seit Jah­ren an­wach­sende Ju­gend­ar­beit“ sei­nes Ver­eins sei er­wäh­nens­wert. Wirth hatte den Ver­ein seit 2003 ge­führt, stand nun aber nicht für eine Wie­der­wahl zur Ver­fü­gung. „Dank euch und dank des Zus


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  • Die Führungsriege der Jugendwehr mit Gästen.
    Süd­kreis

    Lu­kas Barg ist neuer Ju­gend­spre­cher

    17.01.2017, 21:00 Uhr - Ju­gend­wehr Es­sern-Nor­del-Stein­brink freut sich ü­ber sta­bile Mit­glie­der­zah­len und gute Leis­tun­gen. 7900 Stun­den leis­te­ten die 36 Ju­gend­li­chen der Ju­gend­feu­er­wehr Es­sern-Nor­del-Stein­brink . Diese Zahl prä­sen­tierte Ju­gend­wart Yan­nik Schrei­ner in der jüngs­ten Jah­res­haupt­ver­samm­lung. Die Mit­glie­der­zahl be­zeich­nete er als sta­bil. Und die Leis­tun­gen der Süd­kreis­ler kön­nen sich se­hen las­sen: Bei den Ge­mein­de­wett­be­wer­ben in Großen­vörde sprang Platz eins her­aus, bei den Kreis­wett­be­wer­ben in Lan­des­ber­gen Rang drei. Beim Kreis­zelt­la­ger reichte es in der Ge­samt­wer­tung für Platz 18. Lu­kas Barg wurde zum neuen Ju­gend­spre­cher ge­wählt. Jan Schrie­fer bleibt Schrift­füh­rer. „­Die Ju­gend­li­chen ge­hen gern zur Feu­er­wehr, das zeigt die Dienst­be­tei­li­gung“, heißt es von der Nach­wuchs­wehr: Mit Nele Go­se­wehr, Hen­ning Schwent­ker und Kai Dröge tei­len sich gleich drei Ju­gend­li­che Platz eins. Ja­nis Ul­rich er­reichte den zwei­ten und Mat­tis Hil­ge­meier den drit­ten Platz. Die Ju­gend­li­chen be­rich­tet


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  • Süd­kreis

    Auf dem Bier­de­ckel be­schlos­sen

    17.01.2017, 21:00 Uhr - Ehe­ma­lige Ab­itu­ri­en­ten grün­den Ver­ein. Schon so manch gute Idee ent­stand in ge­sel­li­ger Runde – so auch die zur Grün­dung ei­nes Ehe­ma­li­gen-Ver­eins des Gym­na­si­ums Rah­den. Am 6. Ja­nuar war es so weit: Wie die In­itia­to­ren mit­tei­len, wurde „ERA – Ehe­ma­lige Rah­de­ner Ab­itu­ri­en­ten“ in der Markt­schänke ge­grün­det. „­Dem­nächst wird der Ver­ein ins Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen. Alle ehe­ma­li­gen Rah­de­ner Ab­itu­ri­en­ten sind ein­ge­la­den, dem Ver­ein bei­zu­tre­ten und sich zu en­ga­gie­ren“, heißt es. Wie es zur Ver­eins­grün­dung kam: Im Ok­to­ber 2016 fand ein zwang­lo­ses Tref­fen ei­ni­ger ehe­ma­li­ger Rah­de­ner Gym­na­sias­ten und ih­rer Leh­rer in der Markt­schänke statt. Natür­lich schwelgte man in Er­in­ne­run­gen und erzählte sich, wie man den Ü­ber­gang zum Stu­dium bzw. in die Aus­bil­dung ge­meis­tert hat. „Hier kön­nen ne­ben der Be­rufs- und Stu­dien­be­ra­tung die Er­fah­run­gen Ehe­ma­li­ger für die ak­tu­el­len Schü­ler un­se­rer Schule sehr nütz­lich sein“, ist der ERA ü­ber­zeugt. An­sätze ei­nes sol­chen Wis­sen­strans­fers habe


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  • Gruppenfoto mit Gründungsmitgliedern, neuen und bewährten Mitgliedern des Kommandos, Ehrengästen, Geehrten und Beförderten.
    Süd­kreis

    Aus 28 wur­den 113 Mit­glie­der

    17.01.2017, 21:00 Uhr - Sechs Män­ner der ers­ten Stunde hal­ten zur Stan­ge: Wehr Hib­ben fei­ert 60-jäh­ri­ges Be­ste­hen. Es war Orts­brand­meis­ter Thors­ten Schom­burg eine sicht­li­che Freu­de, zur Ge­ne­ral­ver­samm­lung sei­ner Feu­er­wehr Hib­ben drei Grün­dungs­mit­glie­der zu be­grüßen, näm­lich Eh­ren­orts­brand­meis­ter Hein­rich Berg­horn, Karl-Heinz Meyer und Karl-Wil­helm Wehrs. Ge­mein­de­brand­meis­ter Lud­wig Lett­mann ver­lieh ih­nen das Eh­ren­ab­zei­chen des Lan­des­feu­er­wehr­ver­ban­des. Am 27. Ja­nuar 1957 hat­ten sich in der Gast­wirt­schaft Schnei­der ne­ben dem Rat der Ge­meinde Hib­ben, Kreis­brand­meis­ter Fri­cke aus Ni­en­burg und Un­ter­kreis­brand­meis­ter Oben­auf aus Stol­zenau 28 Män­ner aus der Alt­ge­meinde Hib­ben, be­ste­hend aus den Orts­tei­len Hib­ben, Al­ter­kamp, Sö­ge­berg, Böthel und En­sen, ein­ge­fun­den, um eine Frei­wil­lige Feu­er­wehr aus der Taufe zu he­ben. Von den 28 Män­nern sind sechs noch im­mer in den Rei­hen der Feu­er­wehr ver­blie­ben. Ne­ben den drei oben ge­nann­ten sind das Karl Mu­es, Wil­helm Klep­per und Frie­del Wit­te; sie wa­ren


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  • Die Spendenübergabe.
    Süd­kreis

    „Uch­ter Weih­nacht­sen­gel“ spen­den ih­ren Er­lös vom Weih­nachts­markt

    17.01.2017, 21:00 Uhr - Auch dies­mal ha­ben die „ Uch­ter Weih­nacht­sen­gel “, sechs Freun­din­nen aus Uch­te, eine Bude auf dem ört­li­chen Weih­nachts­markt bestückt und Le­cke­res für den gu­ten Zweck ver­kauft. Und so freu­ten sich jetzt Christa May­land-Quell­horst und Tors­ten Garr­elts ü­ber je­weils 210 Euro für die Ge­mein­de­büche­rei und den Ju- gend­ver­ein. „­Bei son­nig-kal­tem Win­ter­wet­ter schmeck­ten Punsch und Glühwein be­son­ders gut“, bli­cken die „Weih­nacht­sen­gel“ auf den Weih­nachts­markt auf dem Kirch­platz zurück. „Herz­li­chen Dank an al­le, die sich auch un­sere Crê­pes ha­ben schme­cken las­sen! Und – nicht zu ver­ges­sen – Dank an die Wer­be­ge­mein­schaft, die sich durch das miet­freie Be­reit­stel­len der Bude wie­der an der Spende be­tei­ligt hat.“ Ob sie das nun je­des Jahr ma­chen, wur­den die Frauen ge­fragt. Eine Ant­wort ließen sie sich nicht ent­lo­cken, sag­ten aber: „Wir hat­ten wie­der viel Spaß und freuen uns, wenn wir die wich­tige und eh­ren­amt­li­che Ar­beit in un­se­rer Ge­meinde un­ter­stüt­zen kön­nen.“ Die „Uch­ter Weih


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  • Darum geht es: das "Nahversorgungskonzept für das Grundzentrum Stolzenau", ein 65 Seiten starkes Papier, ausgearbeitet von einem Hamburger Analyseunternehmen. Es bezeichnet die Ansiedlung eines Vollsortimenters im Ortskern als einen "besonderen Glücksfall".
    Süd­kreis

    Wird es die er­war­tet „knappe Kis­te“?

    16.01.2017, 21:00 Uhr - Heute Abend berät der Rat der Ge­meinde Stol­zenau ü­ber das Nah­ver­sor­gungs­kon­zept . Ge­mein­de­di­rek­tor Jens Beck­meyer (SPD) spricht von der wohl wich­tigs­ten Ent­schei­dung, die Stol­zen­aus Rats­mit­glie­der in der noch jun­gen Wahl­pe­ri­ode zu fäl­len ha­ben: Heute Abend soll der Ge­mein­de­rat nach meh­re­ren ge­schei­ter­ten An­läu­fen ü­ber das Nah­ver­sor­gungs­kon­zept be­schließen. Mit die­sem wer­den die Wei­chen für die wei­tere Ent­wick­lung des Ein­zel­han­dels in Stol­zenau ge­stellt. Rats­mit­glie­der und auch Mit­glie­der des Ge­wer­be­ver­eins, mit de­nen die HARKE ge­spro­chen hat, rech­nen mit ei­ner knap­pen Ent­schei­dung für oder ge­gen das gut­ach­ter­lich ge­fer­tigte Kon­zept, das die An­sied­lung ei­nes Voll­sor­ti­men­ters im Orts­kern un­ter­stützt. Die HARKE hat den Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der SPD, Bernd Kan­ning, und den stell­ver­tre­ten­den Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der CDU, Mau­rice Kruse (Frak­ti­ons­che­fin Ute Heit­mül­ler war nicht er­reich­bar), so­wie Grup­pen­spre­cher Vol­ker Speck­mann (WG/­Grü­ne) und Rats­frau Mar­tin


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  • Ein kleiner Teil derer, die zum Neujahrsempfang der Kirchengemeinden Lavelsloh und Essern eingeladen waren, darunter Bürgermeisterin Annegret Trampe (Zweite von links) und die Gastgeber, das Pastorenehepaar Katharina und Michael Behrens (von rechts).
    Süd­kreis

    Ein Jahr vol­ler Neu­an­fänge

    16.01.2017, 21:00 Uhr - Ge­mein­sa­mer Neu­jahrs­emp­fang der Kir­chen­ge­mein­den Es­sern und La­vels­loh hat Tra­di­tion. Es ist schon Tra­di­tion, dass sich die Kir­chen­ge­mein­den Es­sern und La­vels­loh zu ei­nem ge­mein­sa­men Neu­jahrs­emp­fang tref­fen – so wie am ver­gan­ge­nen Sonn­tag. Viele Men­schen ka­men zum Got­tes­dienst und zum an­sch­ließen­den Aus­tausch im Ge­mein­de­haus in La­vels­loh. Pas­tor Mi­chael Beh­rens blickte auf „ein Jahr vol­ler Neu­an­fän­ge“ zurück. 2016 hatte er die Kir­chen­ge­meinde La­vels­loh, seine Ehe­frau Ka­tha­rina zur sel­ben Zeit die Kir­chen­ge­meinde Es­sern ü­ber­nom­men. Er fühle sich an neuer Wir­kungs­stätte sehr wohl, sagte Beh­rens und rich­tete be­son­de­ren Dank an An­ne­gret Trampe , die Bür­ger­meis­te­rin des Fle­ckens Die­penau. Sie habe ihn und seine Frau in viel­fäl­ti­ger Weise un­ter­stützt, ge­rade wenn Fra­gen wie „Wer ist der oder die?“ auf­ge­kom­men sei­en. „­Die Bür­ger­meis­te­rin ist bes­tens in­for­miert und be­ant­wor­tete all un­sere vie­len Fra­gen haar­ge­nau“, lobte der Pas­tor. Auch Ka­tha­rina Beh­rens sag­te, sie


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  • Süd­kreis

    Frei­spruch für Steyer­ber­ger

    15.01.2017, 21:00 Uhr - Der Vor­wurf, zwei Kin­der mit ei­ner Harke ge­schla­gen zu ha­ben, ließ sich nicht be­wei­sen. Weil er zwei Kin­der im Grund­schulal­ter mit ei­ner Harke ge­schla­gen ha­ben soll, musste sich ein 41-Jäh­ri­ger aus Steyer­berg jetzt vor dem Ju­gend­ge­richt am Amts­ge­richt Stol­zenau ver­ant­wor­ten. Um es vor­weg zu neh­men: Der Mann wurde frei­ge­spro­chen, weil ihm die vor­ge­wor­fene ge­fähr­li­che Kör­per­ver­let­zung nicht nach­ge­wie­sen wer­den konn­te. Wirk­lich Licht ins Dun­kel brachte die Be­weis­auf­nahme nicht. Fest stand am Ende le­dig­lich, dass wohl ein zerrüt­te­tes Nach­bar­schafts­ver­hält­nis Grund für den Straf­pro­zess war. Der Mann soll ein Mäd­chen, das mit sei­ner Fa­mi­lie im sel­ben Mehr­fa­mi­li­en­haus lebt, und des­sen Freun­din an­ge­gan­gen sein, „weil er den Lärm der Kin­der nicht ab­kann“, wie die Mut­ter des Kin­des sag­te. Ihre Aus­sage ü­ber­setzte eine Dol­met­sche­rin vom Pol­ni­schen ins Deut­sche. Schon öf­ter habe es zwi­schen den bei­den Par­teien Streit ge­ge­ben, der Ver­mie­ter habe sich ein­ge­schal­tet, auch Pol


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  • Neues Jahr - neues Prinzenpaar. Und die Karnevalszeit steht vor der Tür. Zum großen Umzug am Sonntag, dem 26. Februar, muss alles perfekt sein.
    Süd­kreis

    Die Nar­ren ste­hen in den Start­löchern

    14.01.2017, 21:00 Uhr - Neues Jahr – neues Prin­zen­paar: Beim Stol­ze­nauer Kar­ne­vals-Ver­ein be­ginnt der Kar­ten­vor­ver­kauf . Neues Jahr - neues Prin­zen­paar. Und die Kar­ne­vals­zeit steht vor der Tür. Im Ver­bor­ge­nen sind in den Scheu­nen und Bas­tel­stu­ben die Kar­ne­va­lis­ten schon kräf­tig am Wer­keln. Denn zum großen Um­zug am Sonn­tag, 26. Fe­bruar, muss al­les per­fekt sein. Doch vor­her gibt es noch viel zu tun. Der Stol­ze­nauer Kar­ne­vals­ver­ein SKV Rot-Gold ver­an­stal­tet tra­di­ti­ons­gemäß wie­der hu­mor­volle Events für jung und alt. Start in die när­ri­sche Zeit ist am Don­ners­tag, 23. Fe­bruar. Im Stol­ze­nauer „ Ho­tel zur Post “ darf sich die Ge­ne­ra­tion „Ü-60“ auf einen gemüt­li­chen Bingo-Nach­mit­tag freu­en. Mit Kaf­fee und selbst­ge­ba­cke­nem Ku­chen wer­den die Da­men des SKV ihre Gäste ver­wöh­nen. Ein­lass ist ab 13.30 Uhr, Be­ginn um 14 Uhr. Die Tanz­mäuse des Ver­eins ge­ben ein Stell-dich-ein und wer­den die Zu­schauer be­geis­tern. „Es darf ge­sun­gen, ge­lacht und ge­schun­kelt wer­den“, freut sich Wer­ner Kos­jak , 1. Vor­sit


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  • Als Standort zur Ansiedlung eines Vollversorgers in Stolzenau im Gespräch: das alte Postamt und das ehemalige Beutler-Haus.
    Süd­kreis

    Ge­wer­be­ver­ein macht Druck

    13.01.2017, 21:00 Uhr - „Voll­sor­ti­men­ter im Orts­kern ist die letzte Chance für Stol­zenau“ / Rat steht vor Grund­satzent­schei­dung. Der Rat der Ge­meinde Stol­zenau steht vor ei­ner weg­wei­sen­den Ent­schei­dung: Soll auf die An­sied­lung ei­nes Voll­sor­ti­men­ters im Orts­kern hin­ge­ar­bei­tet wer­den oder nicht? Lange schon bemühen sich Po­li­tik, Ver­wal­tung und Ge­wer­be­trei­bende um eine Wie­der­be­le­bung des Orts­kerns, auch Lan­des- und re­gio­nale Raum­ord­nung se­hen eine Stär­kung der in­nerört­li­chen Ent­wick­lung vor. In Stol­zenau bie­tet sich nun, gut­ach­ter­lich un­ter­stützt, womög­lich eine Ge­le­gen­heit – und doch gibt es Vor­be­hal­te. Der Ge­wer­be­ver­ein hatte Don­ners­tag­abend seine Mit­glie­der, Rats­mit­glie­der und Ver­wal­tungs­ver­tre­ter ein­ge­la­den, um ü­ber das „­Nah­ver­sor­gungs­kon­zept für das Grund­zen­trum Stol­zenau“, ein Gut­ach­ten ei­nes Ham­bur­ger Büros (wir be­rich­te­ten), zu spre­chen. Ü­ber das 65-Sei­ten-Pa­pier soll am Diens­tag be­ra­ten wer­den; ein po­si­ti­ves Vo­tum des Ra­tes käme ei­nem Ar­beits­auf­trag an die Ver­wal­tung gleich, mit


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  • Die Kinder haben sich längst daran gewöhnt, dass Mathis Lock in der Grundschule Münchehagen mitarbeitet.
    Süd­kreis

    Per­sön­li­che und be­ruf­li­che Er­fah­run­gen

    13.01.2017, 21:00 Uhr - Fünf „­Buf­Dis“, die in Reh­burg-Loc­cum im Ein­satz sind, schil­dern die erste Halb­zeit / Jetzt für Stel­len be­wer­ben. Halb­zeit bei den „­Buf­Dis“ in Reh­burg-Loc­cum. Im Au­gust wa­ren sie mit ih­rem ein­jäh­ri­gen Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst im Be­reich der Stadt Reh­burg ge­st­ar­tet, jetzt ist die Hälfte da­von be­reits vor­bei. DIE HARKE wollte von den jun­gen Leu­ten wis­sen, wie sie ihre Auf­ga­ben, die recht un­ter­schied­lich sind, se­hen, und ob die ver­gan­ge­nen sechs Mo­nate ihre Ent­schei­dung für die Be­rufs- oder Stu­dien­wahl be­ein­flusst ha­ben. Zu­dem möchte das Fa­mi­lien-Ser­vice-Büro (FSB) der Stadt be­reits jetzt junge Leute für diese Auf­gabe in­ter­es­sie­ren, die sich ab so­fort für einen Start im Som­mer mel­den kön­nen. Im Au­gust, nach dem Ab­itur, ging es für Ma­this Lock (20), Sa­rah Helal (19), Mar­lena Meyer (18), Tessa Heins (19) und Mo­ritz Häuß­ler (20) los. Der Ein­satz im Ju­gend­zen­trum (An­ge­bote für Kin­der und Treff In­ter­na­tio­nal, enge Zu­sam­men­ar­beit mit Ju­gend­pfle­ge­rin Ma­reen Ven­nes) gehör


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  • Süd­kreis

    Handy und Kleid blei­ben ver­schwun­den

    13.01.2017, 21:00 Uhr - Zeu­gen­be­fra­gung im Pro­zess um den Mord im Klos­ter­forst fort­ge­setzt. Ein Phan­tom­bild­zeich­ner des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes Nie­der­sa­chen und meh­rere Po­li­zei­be­amte aus Ni­en­burg sind ges­tern in dem Ver­de­ner Land­ge­richtspro­zess um den Mord im Loc­cu­mer Klos­ter­forst gehört wor­den. Es ging da­bei noch ein­mal um die Aus­sa­gen von zwei Zeu­gin­nen, die das spätere Mor­dopfe r Ju­dith Thi­j­sen am ver­mu­te­ten Tat­tag mit ei­nem jun­gen Mann ge­se­hen ha­ben wol­len. Ver­ant­wor­ten muss sich vor Ge­richt ein 48 Jahre al­ter, mehr­fach vor­be­straf­ter Se­xual­straf­täter. An­hand der Aus­sage ei­ner Zeu­gin, die Ju­dith Thi­j­sen am 12. Sep­tem­ber 2015 in Be­glei­tung ei­nes Man­nes im Klos­ter­forst ge­se­hen ha­ben will, war eine Phan­tom­zeich­nung ge­fer­tigt wor­den. Die an­dere Zeu­gin war gar ei­ner Hyp­nose-Be­hand­lung un­ter­zo­gen wor­den, wir be­rich­te­ten, doch sie konnte sich auch da­nach nicht an das Ge­sicht des Man­nes er­in­nern, den sie ne­ben der Stu­den­tin in de­ren Auto ge­se­hen ha­ben will. Zwei­mal sei die 23-Jäh­rige mit dem


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  • Eine klassische Verstopfung: Feuchttücher haben die Pumpe lahmgelegt.
    Süd­kreis

    Feucht­tücher ma­chen Pro­bleme

    12.01.2017, 21:00 Uhr - Ab­was­ser­be­trieb ver­zeich­net ver­mehrt Be­triebsstörun­gen in Nor­del und Es­sern / Schwer­me­talle nach wie vor The­ma. Im­mer öf­ter müs­sen die Klär­wär­ter des Ab­was­se­rent­sor­gungs­be­triebs der Samt­ge­meinde Uchte un­plan­mäßig aus­rü­cken: „Wir ha­ben in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten ver­stärkt Be­triebsstörun­gen durch un­sach­gemäße Ein­lei­tun­gen in das Ab­was­ser­netz fest­ge­stell­t“, teilt Be­triebs­lei­ter Klaus We­se­mann mit. Ins­be­son­dere Feucht­tücher mit Kunss­toff­be­stand­tei­len, zum Bei­spiel Rei­ni­gungs­tücher oder feuch­tes Toi­let­ten­pa­pier, aber auch Putz­lap­pen, Klei­dungs­stü­cke und an­dere Fest­stoffe ver­ur­sa­chen Störun­gen an den Pump­sta­tio­nen. „Ein An­stieg von sol­chen Fehl­ein­lei­tun­gen wurde zu­letzt in den Orts­net­zen von Nor­del und Es­sern re­gis­trier­t“, sagt We­se­mann. In der so­ge­nann­ten Ab­was­ser­be­sei­ti­gungs­sat­zung steht, was ein­ge­lei­tet – also ü­ber die Toi­lette ent­sorgt – wer­den darf und was nicht. Wird der Ver­ur­sa­cher der Fehl­ein­lei­tun­gen und da­mit auch der Be­triebsstörun­gen aus­fin­dig ge­macht, k


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  • Die Mitglieder des Vorstandes mit den Geehrten (von links): Wilhelm Schwier, Friedrich Rust, Michael Kruse, Heinrich Schmöe, den neuen Vorsitzenden Nils Borggrefe, Heinrich Höltke, Frieda Küfe, Henning Wehrße, Hans-Günter Hollmann und Walter Dohm.
    Süd­kreis

    Borg­grefe folgt auf Rust

    12.01.2017, 21:00 Uhr - Nach 28 Jah­ren Führungs­wech­sel beim MUV Steyer­berg / Fünf Be­triebe ge­ben auf. Nils Borg­grefe aus Sar­ning­hau­sen ist neuer 1. Vor­sit­zen­der des Milch­un­ter­su­chungs­ver­eins (MUV) Steyer­berg. Er hat das Amt in der jüngs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung von Fried­rich Rust (A­ne­mol­ter) ü­ber­nom­men, der nach 28 Jah­ren nicht mehr zur Wahl stand und nun Eh­ren­vor­sit­zen­der ist. Zum 2. Vor­sit­zen­den wurde Hen­ning Wehrße ge­wählt. Zunächst war es aber noch an Rust, die Ver­samm­lung zu lei­ten, zu der rund 50 Mit­glie­der und Gäste in den Steyer­ber­ger Süll­hof ge­kom­men wa­ren. Den Ge­schäfts­be­richt trug der neue Ge­schäfts­füh­rer Mi­chael Kruse (Haus­käm­pen) vor, der das Amt von Wil­helm Schwier (Strah­le) ü­ber­nom­men hat. Im Ver­eins­ge­biet gibt es der­zeit 48 ak­tive Be­triebe mit A- und B-Kühen. „Das sind vier Be­triebe we­ni­ger als im Vor­jahr, al­ler­dings ist die Kuh­zahl um 23 Kühe ge­stie­gen“, hieß es. Fünf Be­triebe ha­ben die Milch­vieh­hal­tung im ak­tu­el­len Kon­troll­jahr auf­ge­ge­ben. Die durch­schnitt­li­che Milc


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  • Der Steyerberger Neujahrsempfang fand zum dritten Mal in der Remise an der Meyersiekschen Mühle statt.
    Süd­kreis

    Erst mah­nende Wor­te, dann La­cher

    11.01.2017, 21:00 Uhr - Neu­jahrs­emp­fang des Fle­ckens Steyer­berg wie­der im Freien / Haus­halts­kon­so­li­die­rung auf Agenda wei­ter ganz oben. Dick ein­ge­mum­melte Gäs­te, Ge­spräche bei Glühwein, der von in­nen wärmt, käl­te­be­dingt ver­gleichs­weise kurze Re­de­bei­trä­ge, die Eh­rung Eh­ren­amt­li­cher, sy­ri­sche Spei­sen und großzü­gige Steyer­ber­ger – so lässt sich der Steyer­ber­ger Neu­jahrs­emp­fang in al­ler Kürze zu­sam­men­fas­sen. In rus­ti­ka­ler Weise ver­an­stal­ten Fle­cken und Tra­di­ti­ons­ver­ein die­sen seit 2015 im Freien an der Mühle. Für den Rück- und Aus­blick war Bür­ger­meis­ter Heinz-Jür­gen We­ber zu­stän­dig. Er be­gann ü­ber­re­gio­nal und brachte seine Sorge zum Aus­druck, dass sich Po­pu­lis­mus aus­breite „wie eine Seu­che“. Der Ver­wal­tungs­chef mahnte zu „­mehr Sorg­falt bei der In­for­ma­ti­ons­ge­win­nung“. Für den Fle­cken werde auch das Jahr 2017 ganz im Zei­chen der Haus­halts­kon­so­li­die­rung ste­hen. Da­bei sei der Ge­mein­de­rat ge­for­dert, Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, die nach­fol­gende Ge­ne­ra­tio­nen nicht be­las­ten. „­Geiz­hälse sind un­ang


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  • Amin Almohammad (links) und Manuela Kauffeld freuten sich besonders über die Spende von den Vertretern des Traditionsvereins, Jürgen Pieper (rechts) und Rolf Lausecker.
    Süd­kreis

    Steyer­ber­ger brin­gen sy­ri­sche Fa­mi­lie zu­sam­men

    11.01.2017, 21:00 Uhr - Flücht­ling Amin Al­mo­hammad musste sei­nen Sohn in der Tür­kei zurück­las­sen / „Tante Busch“-Pro­jekt sam­melt Spen­den. Der of­fi­zi­elle Teil war just be­en­det, da trat Ma­nuela Kauf­feld ans Mi­kro­fon: „Wir ha­ben einen jun­gen Fa­mi­li­en­va­ter in Not“, sagte sie, erzählte die Ge­schichte des sy­ri­schen Flücht­lings Amin Al­mo­hammad und bat um Spen­den. Und die Steyer­ber­ger spen­de­ten reich­lich, nach­dem sie gehört hat­ten, was ihm wi­der­fah­ren war. Amin Al­mo­hammad lebt seit ein­ein­halb Jah­ren mit sei­nem fünf­jäh­ri­gen Sohn Aha­mad in Steyer­berg. Auf der Flucht aus Sy­rien habe er sei­nen vier­jäh­ri­gen Sohn Hassan, seine Mut­ter und seine Schwes­ter in der Tür­kei zurück­las­sen müs­sen. „5000 Euro musste er pro Per­son an Schlep­per zah­len“, be­rich­tet Ma­nuela Kauf­feld, „das Geld reichte dann nur für ihn und einen Sohn.“ Schwe­ren Her­zens habe er Hassan in der Ob­hut sei­ner Mut­ter und Schwes­ter ge­las­sen und sei­nen Sohn seit­her nicht mehr ge­se­hen. Die Mut­ter der Kin­der sei in den Kriegs­wir­ren ver­sch­wunde


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