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Veröffentlicht am

Erschienen in der HARKE von Samstag, dem 13.01.2018 auf Seite 25

Rubrik: Südkreis

Fotos

Die Firma Rewe möchte an
der Ortsdurchfahrt im Bereich
Sparkasse/Beutlersches
Haus/alte Post einen Supermarkt
bauen.
Dr. Raider Thies, Adlerapotheke: „Wir haben
die ärztliche Versorgung auf
privater Ebene in die Hand
genommen. Ich hätte das
auch auslagern können, aber wir sind im Ort geblieben, weil wir den Ort beleben wollen. Genau so erwarte ich
jetzt von der Politik, dass sie dem Aufstellungsbeschluss
zustimmt, damit die Ortskerngestaltung in die
richtige Richtung geht.“
Jutta Krailinger, Optik Uhren
Schmuck Krailinger: „Es ist
sehr wichtig, dass etwas geschieht. Wenn nicht, werden weitere Geschäfte
schließen. Es sind sehr viel
weniger Menschen im Ort unterwegs als noch vor einigen Jahren. Wo nur
noch wenig Geschäfte sind, wo es wenig zu gucken gibt, da gibt es keinen Publikumsverkehr. Ich denke, durch die Ansiedlung eines Supermarktes würden alle
Geschäfte im Ortskern
aufblühen.“
Marlene Wehrenberg, Modegeschäft Grandios: „Das wäre unere Rettung. Ein Supermarkt holt Menschen in den Ort – egal für wen und
um welches Sortiment es
geht. Konkurrenz belebt das Geschäft.“
Uwe Niemeyer, Schuhhaus
Niemeyer: „Wir brauchen
unbedingt einen Supermarkt
im Ort. Ein Vollversorger muss gar nicht sein, die Dinge des täglichen Bedarfs
sind wichtig. Das wäre ein Anziehungspunkt im Zentrum, von dem alle anderen Geschäfte in der unmittelbaren Umgebung profitieren würden.“
Dieter Lehmkuhl, Haushaltswaren und Geschenke: „Ein Supermarkt
im Ort wäre gut. Ich erhoffe
mir, dass der Ort wieder belebt wird und die Leute
wieder in den Fachgeschäften
einkaufen. Im Moment spielt sich alles eher außerhalb ab. Die Menschen, die in den Ort kommen, sind weniger geworden.“
Christian Dreyer, Fahrrad- und
Gartenfachgeschäft: „Das wäre wichtig für den Ort, um
das Zentrum interessanter zu machen, sowohl für Stolzenauer Bürger als auch
für Auswärtige. Ein stark frequentierter Ortskern kann für die Geschäfte dort nur gut sein. Ich erlebe oft, dass Begleiter von Menschen, die bei den Ärzten sind, vor meinem Schaufenster stehen
bleiben oder zu mir ins Geschäft kommen. Am Beispel von Petershagen
sehen wir, wie ein Vollversorger gut in den Ortskern integriert werden kann.“
Fred Masemann, Masemann
Heimtextilien: „Das kann
uns allen im Ortskern nur recht sein, um mehr Frequenz in den Ort zu bekommen. Dadurch ließe
sich eine größere Aufmerksamkeit für unsere Produkte schaffen. In den letzten zehn Jahren haben wir einen deutlichen Rückgang der Kundenfrequenz festgestellt. Das ist nicht allein am Internet festzumachen; gerade unsere Produkte kaufen die Menschen im
Fachhandel. Hinzu kommt: Wo nichts los ist, werden leerstehende Geschäfte nicht wieder eröffnet, auch das Wohnen im Ort ist dann weniger attraktiv.“

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Stolzenau

Gibt Stolzenaus Rat doch grünes Licht?

Ansiedlung eines Supermarktes im Zentrum ist Mittwoch wieder Thema / Firma Rewe bekundet konkretes Interesse

Die Firma Rewe möchte an
der Ortsdurchfahrt im Bereich
Sparkasse/Beutlersches
Haus/alte Post einen Supermarkt
bauen.
Die Firma Rewe möchte an der Ortsdurchfahrt im Bereich Sparkasse/Beutlersches Haus/alte Post einen Supermarkt bauen. Foto: Büsching

Schneller als gedacht – nämlich kommenden Mittwoch – hat der Rat der Gemeinde Stolzenau das Thema „Einkaufsmarkt im Ortskern“ wieder auf der ...

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