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Erschienen in der HARKE am Sonntag vom 14.07.2019

Rubrik: Südkreis

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Uchte

Rund 700 Erdkröten weniger als 2018

Krötenzaun-Betreuer aus Uchte beunruhigt / Weitere bestandserhaltende Maßnahmen gefordert

Rund 700 Kröten weniger als im vergangegen Jahr: U... Foto: BauerRund 700 Kröten weniger als im vergangegen Jahr: Uchtes Krötenzaunbetreuer sind beunruhigt. Foto: Bauer
Die von den Krötensammlern selbst erstellte Übersi... Foto: DHDie von den Krötensammlern selbst erstellte Übersicht. Aus ihr geht unter anderem hervor, dass in diesem Jahr lediglich 449 Erdkröten eingesammelt wurden. 2012 waren es fast 1000 mehr. Foto: DH
Rund 700 Kröten weniger als im vergangegen Jahr: Uchtes Krötenzaunbetreuer sind beunruhigt. Foto: Bauer
Rund 700 Kröten weniger als im vergangegen Jahr: Uchtes Krötenzaunbetreuer sind beunruhigt.
Die von den Krötensammlern selbst erstellte Übersicht. Aus ihr geht unter anderem hervor, dass in diesem Jahr lediglich ...
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Foto: DH
Die von den Krötensammlern selbst erstellte Übersicht. Aus ihr geht unter anderem hervor, dass in diesem Jahr lediglich 449 Erdkröten eingesammelt wurden. 2012 waren es fast 1000 mehr. Foto: DH
Die von den Krötensammlern selbst erstellte Übersicht. Aus ihr geht unter anderem hervor, dass in diesem Jahr lediglich 449 Erdkröten eingesammelt wurden. 2012 waren es fast 1000 mehr.

Über die existentielle Bedrohung von Amphibien wird schon seit mehr als 30 Jahren berichtet. Viele Arten sind vom Aussterben bedroht, einige werden bei Untersuchungen nicht mehr nachgewiesen. Auch im Landkreis Nienburg sorgt man sich um die Erhaltung von Amphibien.

Die Erdkröte (Bufo bufo) ist zwar noch nicht vom Aussterben bedroht, gilt aber nach ihrem Schutzstatus als „besonders geschützt“. Die neun Zentimeter großen Männchen und bis 15 Zentimeter großen Weibchen) gehören zu den Froschlurchen. Im Idealfall werden sie zehn bis zwölf Jahre alt. Ihre Nahrung besteht aus Würmern, Schnecken. Spinnen, Asseln sowie weiteren Insekten, die aus Sicht des Menschen Schädlinge sind.

Größere Krötenpopulationen können deshalb im chemiefreien Gartenbau und in der Landwirtschaft zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden.

Als Fraßfeinde der Erdkröten gelten Greifvögel und Eulen, Iltis, Waschbären und Ringelnattern.

Ein besonders erhöhtes Gefährdungsrisiko besteht durch die alljährlichen Wanderungen der Kröten von ihren Winterquartieren zu den jeweiligen Laichgewässern und später von dort zum Sommerlebensraum. Zu Beginn der Fortpflanzung wandern Erdkröten im März zu den Laichgewässern, wo der Laich in Schnüren von 3.000 bis 8.000 Eiern abgelegt wird.

Bei diesen Wanderungen müssen Straßen überquert werden, was zu hohen Verlusten durch den Fahrzeugverkehr führt. Deshalb gibt es an vielen Orten im Landkreis Freiwillige, die sogenannte Krötenzäune überwachen; vor allem Erdkröten aber auch andere Amphibien fallen in die entlang der Krötenzäune aufgestellten Eimer, aus denen sie eingesammelt und über die Straßen zu ihren Laichgewässern getragen werden.

In Uchte, initiiert von Marita Schröder-Bönisch und Willi Eisfeld, kümmert sich eine Gruppe Freiwilliger seit mehr als 15 Jahren um die Betreuung eines Krötenzauns am Landschaftssee, der jedes Jahr durch den Bauhof mit Unterstützung vom Landkreis aufgestellt wird. Standort und Fallenzahl sind für die Periode 2012 bis 2019 vergleichbar und Gegenstand der abgebildeten Grafik.

Für die Fangperiode von 2012 bis 2018 ergab sich demnach ein Mittelwert von 1.431 Kröten; in 2019 wurden aber statt einer vergleichbaren Anzahl lediglich 449 Tiere gesammelt. Bei weitgehend unveränderten äußeren Bedingungen dürfte eine Hauptursache für den deutlichen Rückgang an gesammelten Erdkröten der heiße und trockene Sommer in 2018 gewesen sein, so die Krötenzaunbetreuer.

Weiter schreiben sie: Es bleibt abzuwarten, ob sich die Erdkrötenpopulationen in den nächsten Jahren wieder erholen oder ob sich der aktuelle Trend fortsetzt und die Krötenzahlen im Umfeld des Landschaftssees weiter zurückgehen. In jedem Fall sollten die Bemühungen zur Bestandserhaltung intensiviert werden.

„Neben dem Straßenverkehr gelten als weitere, wesentliche Bestandsbedrohungen die Verluste oder Verschlechterungen von Nahrungs- und Überwinterungshabitaten sowie das Verschwinden strukturreicher Kulturlandschaften, zum Beispiel Rand- oder Blütenstreifen, niedrige Gehölze, Brachen und Stillgewässer. Eine weitere wesentliche Ursache sei die intensive forst- oder landwirtschaftliche Nutzung vieler Flächen.

Monokulturen, fortwährender Einsatz von Pestiziden und Überdüngung seien bekanntermaßen für den dramatischen Rückgang der meisten Insekten verantwortlich, die Nahrungsgrundlage nicht nur für viele Vögel sondern auch für Amphibien darstellen.

„Deshalb sind dringend bestandserhaltende Maßnahmen wie das Anlegen geeigneter Habitate, extensive Bewirtschaftungsformen und eine konsequente Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden und Dünger erforderlich“, so die Krötenschützer.

In Uchte haben sich in den letzten beiden Jahren vor allem Ulla Schulz, die Herren Eisfeld und Sudbrink, die Familie Warnecke aus Warmsen sowie Mitglieder der BUND-Ortsgruppe mit Sammlung und Auswertung der Ergebnisse befasst.

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