DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 50 von Dienstag, 28. Februar 2017

Lokalnachrichten

  • Die Raucherpause ist auch bei Schülern angesagt.
    The Rake

    Rau­chen in Schu­len

    22.02.2017, 21:00 Uhr - Schon im­mer ein hei­kles The­ma: ju­gend­li­che Rau­cher an Schu­len. Ei­gent­lich ist es ver­bo­ten, an man­chen Bil­dungs­stät­ten wer­den so­gar schwere Stra­fen ver­hängt. So be­kommt man an ei­nem hoch an­ge­se­hen Gym­na­sium in der han­no­ver­schen Süd­stadt einen Ta­del aus­ge­spro­chen, sollte man mit ei­ner Zi­ga­rette er­wi­scht wer­den. Da­bei pro­vo­zie­ren drei Ta­del einen Raus­schmiss. Auch an den Gym­na­sien in Ni­en­burg ist es un­gern ge­se­hen, Schü­leraus­sa­gen zu­folge al­ler­dings kaum ver­folgt, ge­schweige denn un­ter­bun­den. Aber was bringt die Ju­gend da­zu, das er­höhte Krebs­ri­siko und die de­mo­lier­ten Lun­gen­flü­gel in Kauf zu neh­men? Dazu habe ich an mei­nem Har­zer Pri­vat­gym­na­sium von ver­schie­de­nen Schü­lern Aus­kunft er­be­ten. Die wohl be­lieb­teste Er­klärung ist der schon seit lan­ger Zeit weit ver­brei­tete Grup­pen­zwang. Die­ser hat teil­weise sol­che Aus­maße er­reicht, dass Nicht­rau­cher ge­ra­dezu als Ab­nor­mität de­kla­riert wer­den. Oft ist al­ler­dings auch die Pro­vo­ka­tion der El­tern Be­weg­grund, be­gon­nen wird dam


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  • The Rake

    Schü­ler be­su­chen Col­lege in Eng­land

    22.02.2017, 21:00 Uhr - Auch im Jahr 2017 be­glei­tet der Dt./Engl. Freund­schaft­sclub e.V . wie­der Schü­ler in den Fe­rien beim Be­such ei­nes eng­li­schen Col­lege in Tor­quay. Freund­li­che und sorg­fäl­tig aus­ge­wählte Gast­fa­mi­lien sor­gen für das Wohl­be­fin­den und bie­ten ein zu Hause auf Zeit. Mit viel Er­fah­rung und Ab­wechs­lung sor­gen die eng­li­schen Leh­rer in klei­nen Klas­sen dafür, dass das Ler­nen Spaß macht und Lan­ge­weile keine Change hat. Während die Vor­mit­tage von 9 bis 12.30 Uhr für das Ler­nen re­ser­viert sind, bleibt an den Nach­mit­tagen ge­nug Zeit für Spiel, Spaß, Sport und Aus­flüge um Land und Leute ken­nen zu ler­nen. Der güns­tige Ver­eins­preis bein­hal­tet die Un­ter­kunft in ei­ner Gast­fa­mi­lie bei Voll­pen­sion – 30 Zeit­stun­den Eng­lisch­un­ter­richt so­wie ein um­fang­rei­ches Aus­flugs-/Frei­zeit­pro­gramm. Ab 15 Jah­ren kann eine An­mel­dung mit ei­nem Freund in zwei ver­schie­de­nen Fa­mi­li­en, in der Nähe von­ein­an­der ge­wählt wer­den. Das ver­dop­pelt durch ge­gen­sei­tige Be­su­che den Ein­blick in das ty­pisch eng­li­sche Fam


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  • The Rake

    Wenn der Kopf qualmt

    15.02.2017, 21:00 Uhr - Für die Schü­ler und Schü­le­rin­nen des Ab­schluss­jahr­gangs der Gym­na­sien be­ginnt sie wie­der: Die Zeit vor der Ab­itur­prü­fung!. Es ist eine schwie­rige und stres­sige Zeit, die viele junge Men­schen ü­ber­for­dert und ih­nen viel Frei­zeit nimmt. Man weiß ge­nau, dass die nächste Klau­sur schon vor der Tür steht, wenn eine ge­schafft ist. Nach Hause kom­men, Haus­auf­ga­ben, Ler­nen! Das ist für viele Gym­na­sias­ten der All­tag. Dazu kom­men noch Dinge wie Fahr­schul­un­ter­richt, Ne­ben­jobs, Be­wer­bun­gen für die Zeit nach dem Ab­itur und an­dere Schul­the­men wie bei­spiels­weise Re­fe­ra­te. Für Freunde und Spaß bleibt kaum Zeit ü­b­rig und das de­pri­miert die Schü­ler sehr. Sie ste­hen stän­dig un­ter Druck und ma­chen sich Sor­gen, wie sie bei den Klau­su­ren ab­schnei­den wer­den. Ihre größte Angst ist eine schlechte Note und das Ver­sa­gen. Viel hängt in un­se­rer heu­ti­gen Ge­sell­schaft vom Schul­ab­schluss ab, den man ge­macht hat. Er­folg, Reich­tum und Wohl­ha­ben – mit ei­nem gu­ten Ab­schluss rückt man die­sen Träu­men e


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  • Das Coachella-Festival.
    The Rake

    Die ver­rück­tes­ten Fes­ti­vals der Welt

    15.02.2017, 21:00 Uhr - Be­son­ders die Ju­gend in­ter­es­siert sich bren­nend für sie: Fes­ti­vals je­der Art. Doch was macht diese Art der Ver­an­stal­tung so be­liebt? Ge­lobt wird oft das Ge­fühl der Ein­heit, sich amü­sie­ren ohne zu be­fürch­ten, ver­ur­teilt zu wer­den, fan­tas­ti­sche Er­in­ne­run­gen für ein gan­zes Le­ben. Um dies zu bie­ten, ü­ber­tref­fen sich die Ver­an­stal­ter kon­ti­nu­ier­lich mit ih­rer Krea­ti­vität, ge­würzt mit ei­ner Prise Ku­rio­sität. Man­che Fes­ti­vals schei­nen das Miss­ver­hält­nis al­ler­dings ein we­nig aus den Au­gen ver­lo­ren zu ha­ben. Die fünf skur­rils­ten Bei­spiele dafür kom­men aus al­ler Welt. Reich an Mi­ne­ra­lien und Na­mens­ge­ber des so­wohl größten als auch be­lieb­tes­ten Fes­ti­vals Süd­ko­re­as: Bo­ryeongs Schlamm. Ent­lang des weißen Sand­stran­des wird jähr­lich ein Schlamm­pa­ra­dies für rund zwei Mil­lio­nen in­ter­na­tio­nale Be­su­cher er­rich­tet. An­ge­bote wie ein Ma­ra­thon, Schlacht­fel­der, Schwim­men oder auch Mas­sa­gen er­freuen sich großer Be­liebt­heit — natür­lich al­les im Schlamm. Abends be­geis­tern Feu­er­wer­ke, Yacht


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  • Subarna mit „ihrem“ Team.
    The Rake

    Ärzte müs­sen sehr fle­xi­bel sein

    15.02.2017, 21:00 Uhr - Seit mei­nem 16. Le­bens­jahr bin ich der fes­ten Ü­ber­zeu­gung, Me­di­zin stu­die­ren zu wol­len. Nach ei­ni­gen Prak­tika in klei­ne­ren Pra­xen und beim Ret­tungs­dienst wollte ich die­ses Mal in eine Kli­nik ge­hen. So habe ich ein Prak­ti­kum in den Weih­nachts­fe­rien in den He­lios Kli­nik Mit­tel­we­ser in Ni­en­burg ab­sol­viert. Nun möchte ich ü­ber meine er­leb­nis­rei­che Wo­che in der Kli­nik auf der un­fall­chir­ur­gisch-or­thopä­di­schen Sta­tion be­rich­ten. Am ers­ten Tag habe ich eine Hy­giene-Ein­führung be­kom­men. Dort habe ich un­ter an­de­rem ge­lernt, wie ich meine Hände des­in­fi­zie­ren und pfle­gen muss. An­sch­ließend habe ich auf der Sta­tion die Ärzte ken­nen ge­lernt. Hier be­kam ich ein brei­tes Spek­trum an Krank­hei­ten zu se­hen, haupt­säch­lich wur­den dort alte Men­schen be­han­delt. Die Ärzte ha­ben mir sehr viel ü­ber die Me­di­zin und ü­ber das Stu­dium er­klärt. Die wei­te­ren Tage sa­hen wie folgt aus: Ich habe bei der Vi­site den Ärz­ten ü­ber die Schul­ter ge­se­hen, dann ging es zur Blut­ab­nah­me, und an­sch­ließend h


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  • Jeder Tag im Jahr ist ein besonderer Tag!
    The Rake

    Der Va­len­tins­tag-Hype

    08.02.2017, 21:00 Uhr - Am 14. Fe­bruar ist es wie­der so weit – der Tag der Lie­ben­den steht vor der Tür! Und in je­dem Ge­schäft, in je­dem Pro­spekt und TV-Spot macht es sich be­merk­bar. Wo­hin man auch sieht, ent­deckt man Blu­men, Pra­li­nen, Kis­sen in Herz­form und an­dere kleine Prä­sente für den Part­ner. Im Ra­dio spie­len die größten Lie­bes­lie­der, und die be­kann­tes­ten Schnul­zen lau­fen im Fern­se­her. Schon seit Jah­ren drängt der Hype um den Tag, Men­schen da­zu, ih­rem Freund oder ih­rer Freun­din, dem Ehe­mann oder der Ehe­frau ein Ge­schenk zu ma­chen. Wenn man das nicht tut, dann kann man sich auf Är­ger mit dem Part­ner ein­stel­len. Aber warum sollte man nur am Va­len­tins­tag an seine Liebs­ten den­ken? Je­der Tag im Jahr ist ein be­son­de­rer Tag, an dem man Ge­schenke ver­tei­len kann, wenn man es nur will. Warum sollte man nicht ein­fach an ei­nem be­lie­bi­gen Mon­tag oder Frei­tag von der Ar­beit heim­kom­men und Blu­men mit­brin­gen? Es ist eine un­lös­bare Fra­ge, die sich ver­mut­lich nicht viele stel­len. Doch wenn man ge­nau


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  • Für Skifahrer gibt es immer wieder neue Trends.
    The Rake

    Tipps für den kom­men­den Ski­ur­laub

    08.02.2017, 21:00 Uhr - Lange be­vor sich in die­sem Win­ter end­lich der Schnee zeig­te, tüf­tel­ten Ski- und Snow­board­her­stel­ler be­reits an den neus­ten Trends. Für die Ski­fah­rer un­ter uns wurde im Salz­bur­ger Land so­gar ein neuer Fahr­stil er­fun­den. Weit ver­brei­tet for­der­ten Ski­fah­rer eine äs­the­ti­schere Tech­nik, wel­che schnel­lere Er­folge ver­zeich­nen lässt und das Ver­let­zungs­ri­siko er­heb­lich senkt. Vor al­lem Ur­lau­ber, die sich pro Jahr nur eine Wo­che dem Schnee­ge­stö­ber wid­men kön­nen, be­herr­schen sel­ten die an­spruchs­volle Tech­nik des Car­ven. Schuld daran sol­len haupt­säch­lich die im­mer ag­gres­si­ver ge­schnit­te­nen Skier sein, wel­che auf Eis­plat­ten schnell die Kon­trolle ver­lie­ren las­sen. Der neue Fahr­stil baut auf sanf­te­ren Be­we­gun­gen auf. Zwi­schen den Füßen soll der Ab­stand fast so breit sein, wie beim nor­ma­len Ge­hen, das Zu­wen­den des Oberkör­pers zum Tal wird na­hezu un­ter­bun­den. Dies soll ele­gan­ter aus­se­hen und spätes­tens in der nächs­ten Sai­son in vie­len Ski­schu­len er­lern­bar sein. Un­si­cher­hei­ten, w


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  • Ganz egal, wie viel du betest, unsere Schwulen werden nicht gehen!
    The Rake

    Ver­eint ge­gen Trump: Best of

    01.02.2017, 21:00 Uhr - Am 21. Ja­nuar gin­gen in 50 ame­ri­ka­ni­schen Staa­ten un­zäh­lige Frauen und Män­ner, be­glei­tet von Kin­dern und Haus­tie­ren, auf die Straße. Sie pro­tes­tier­ten: ge­gen ih­ren neuen Prä­si­den­ten. Do­nald Trump wurde einen Tag zu­vor ver­ei­digt. Und trotz beängs­ti­gen­der Wahl­ver­spre­chen jen­seits je­den ge­sun­den Men­schen­ver­stands in das Amt des mäch­tigs­ten Man­nes der Welt ge­ho­ben. Als die Ame­ri­ka­ner ih­ren Feh­ler rea­li­sier­ten, war es zu spät. Erste Schritte gen Wie­der­ein­führung bar­ba­ri­scher Fol­ter­me­tho­den und dem kost­spie­li­gen Bau ei­ner Bar­ri­kade zwi­schen Ame­rika und des­sen größtem Im­port­part­ner Me­xiko wur­den be­reits ein­ge­lei­tet. An die­sem Sams­tag ging der tou­pierte Mil­li­ardär den Mas­sen an ver­är­ger­ten Bür­gern aus dem Weg, be­suchte den na­tio­na­len Ge­bets­got­tes­dienst und an­sch­ließend die CIA. Dort ließ der 70-jäh­rige keine Chance ver­strei­chen, dar­auf hin­zu­wei­sen, wie gut be­sucht seine An­tritts­rede doch an­geb­lich war. Außer Acht ließ er da­bei die mehr als 600 klei­nen und großen De­mon


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  • Viel Interesse an Schüleraustausch und Auslandsaufenthalten.Foto: Dt.
    The Rake

    Auf in die Welt!

    01.02.2017, 21:00 Uhr - Ob High School in den USA, In­ter­nat in Ka­na­da, Frei­wil­li­gen­dienst in Thai­land, Sprach­kurse in Eng­land oder Work and Tra­vel in Neu­see­land: Wer in 2017 oder 2018 ins Aus­land will, sollte jetzt mit den Vor­be­rei­tun­gen star­ten. Man kann während der Schul­zeit in den Schü­ler­aus­tausch oder nach dem Ab­itur die Welt ent­de­cken. Die Deut­sche Stif­tung Völ­ker­ver­stän­di­gung bie­tet mit der Messe In­si­der-In­for­ma­tio­nen und Sti­pen­dien. Am 4. Fe­bruar lädt die Stif­tung alle in­ter­es­sier­ten Ju­gend­li­chen und Fa­mi­lien zur Nord­deut­schen Messe nach Ham­burg ein. Die führen­den se­riö­sen Aus­tausch-Or­ga­ni­sa­tio­nen, Schul­be­ra­tun­gen und Sprach­rei­se­an­bie­ter in­for­mie­ren und be­ra­ten ü­ber Schul­auf­ent­halte (High School), In­ter­na­te, Pri­vat­schu­len, Sprach­rei­sen, Au Pair, Col­le­ges, Fe­rien- und Som­mer­camps, Frei­wil­li­gen­diens­te, Prak­ti­ka, Stu­die­ren im Aus­land und Work and Tra­vel. Vor­ge­stellt wer­den die Chan­cen in mehr als 50 Län­dern. Par­al­lel zur Aus­stel­lung gibt es Er­fah­rungs­be­richte ehe­ma­li­ger Aus­tauschsc


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  • The Rake

    Nicht so ein­fach, es bes­ser zu ma­chen

    01.02.2017, 21:00 Uhr - „Wir müs­sen aus der Ver­gan­gen­heit ler­nen!“ – Ein Satz, der oft so da­her ge­sagt wird, ohne wirk­lich mit In­halt ge­füllt zu sein. Be­son­ders häu­fig fällt die­ser Satz im Zu­sam­men­hang mit dem Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und dem Ho­lo­caust. Und ge­rade ak­tu­ell, in Zei­ten von AfD , Pe­gi­da, dem stär­ker wer­den­den An­ti­se­mi­tis­mus und vor den Her­aus­for­de­run­gen der Flücht­lings­kri­se, er­tönt die­ser Ap­pell von al­len Sei­ten: „Lasst uns aus der Ver­gan­gen­heit ler­nen!“ . Aber wie soll das funk­tio­nie­ren? Im Ge­schichts­un­ter­richt wer­den uns die Fak­ten bei­ge­bracht, wir ler­nen, was „da­mals“ pas­siert ist und bil­den uns im bes­ten Fall eine Mei­nung darü­ber. Und nach­dem wir das Thema be­han­delt ha­ben, stel­len wir fest: Dar­aus müs­sen wir ler­nen, wir müs­sen es bes­ser ma­chen! Aber wie? Wie lernt man aus et­was, das ü­ber 70 Jahre her ist? Fest­zu­stel­len, dass sich die­ser Teil un­se­rer Ver­gan­gen­heit nie wie­der­ho­len darf, ist da­bei nur der erste Schritt. Diese Fest­stel­lung muss mit En­ga­ge­ment ge­füllt wer­den. D


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  • Das Logo des Solidaritätspakts.
    The Rake

    Schon was vom EU-So­li­da­ritäts­korps gehört?

    01.02.2017, 21:00 Uhr - Was EU be­deu­tet, ist ja klar: Eu­ropäi­sche Union, in der Deutsch­land auch Mit­glied ist. Aber So­li­da­ritäts­korps? Da­bei ist die Idee hin­ter die­sem Pro­gramm ganz ein­fach: Jun­gen Men­schen aus der EU die Mög­lich­keit ge­ben, sich in Pro­jek­ten im ei­ge­nen Land oder in ei­nem an­de­ren Land der EU zu en­ga­gie­ren, bei­spiels­weise bei der Ar­beit mit Men­schen mit Be­hin­de­run­gen in ei­nem Ge­mein­schafts­zen­trum, Hilfe nach Na­tur­ka­ta­stro­phen, bei der Un­ter­stüt­zung von Flücht­lin­gen oder im Um­welt­schutz. Das Pro­gramm ist un­ter­teilt in Frei­wil­li­gen­pro­jekte und Be­schäf­ti­gungs­pro­jek­te, in de­nen man ent­we­der für be­stimmte Zeit in Voll­zeit frei­wil­lig tätig ist oder eine Stel­le, einen Prak­ti­kums­platz oder einen Aus­bil­dungs­platz an­ge­bo­ten be­kommt. Frei­wil­lige er­hal­ten für ihre Ar­beit zwar kein Geld, je nach För­der­pro­gramm ist in der Re­gel je­doch die Ü­ber­nahme der Kos­ten für Hin- und Rück­rei­se, Un­ter­kunft, Ver­pfle­gung und Kran­ken­ver­si­che­rung so­wie die Aus­zah­lung ei­nes Ta­schen­gelds für all­täg­li­che


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  • Ausblick bei einer Wanderung auf Salt Spring Island.
    The Rake

    Eine Zeit mit lie­bens­wür­di­gen Men­schen

    25.01.2017, 21:00 Uhr - Amé­lie Schlach­ter hat ein Jahr in Ka­nada ge­lebt. Für THE RAKE schreibt sie ü­ber ihre Er­fah­run­gen und Er­leb­nis­se. Heute im sechs­ten Teil: . Der Bau­ern­hof im Sü­den Van­cou­ver Is­lands, bei dem ich Mitte April für Kost und Lo­gis ar­bei­te­te, war ein son­der­ba­rer Ort. Es war ein Hof wie aus dem Bil­der­buch mit je­dem Tier, das man sich vor­stel­len konn­te: Vier Hun­de, sechs Kat­zen, sechs Ka­nin­chen, zehn Hüh­ner, neun En­ten, vier Schwei­ne, ein Schaf, ein Och­se, drei Pferde und sie­ben Zie­gen. Zu­dem gab es noch ein Feld mit Weinre­ben, einen Gemü­se­gar­ten und un­zäh­lige Scheu­nen. Die Fa­mi­lie war sehr dy­na­misch und hatte große Aus­dauer und Neu­gier: Be­vor sie diese Art Gna­den­hof für Tiere eröff­ne­ten, hat­ten sie ein me­xi­ka­ni­sches Re­stau­rant ge­habt, eine Knei­pe, ein Ka­yak-Un­ter­neh­men und einen Se­cond­hand-La­den, wenn auch nicht gleich­zei­tig. Ihre drei Kin­der wa­ren zwi­schen 16 und 22 Jah­ren und durch die zahl­rei­chen Ar­bei­ter aus al­ler Welt, die ü­ber die Jahre zu ih­nen ge­kom­men wa­ren, all


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  • Kuscheln mit dem „Kampfhund“: „Carvo“ und seine Besitzerin Leonie.
    The Rake

    Wie ge­fähr­lich sind sie wirk­lich?

    25.01.2017, 21:00 Uhr - Kampf­hun­de. Ur­sprüng­lich galt der Be­griff „­Kampf­hun­d“ nicht als Ras­sen­be­zeich­nung, son­dern als Ver­weis auf das je­wei­lige Ein­satz­ge­biet. Da Tierkämpfe be­reits Mitte des 19. Jahr­hun­derts ver­bo­ten wur­den, ist diese Be­zeich­nung lange hin­fäl­lig und von Fach­leu­ten ver­pönt. Als sol­che de­fi­niert wer­den vor al­lem die Ras­sen Ame­ri­can Staf­fords­hire Bull­ter­rier, Ame­ri­can Pit Bull Ter­rier und Bull­ter­rier, so­wie Kreu­zun­gen die­ser Ras­sen un­ter­ein­an­der oder mit an­de­ren Ras­sen. Diese wer­den auf ei­ner so­ge­nann­ten Ras­se­liste ge­führt. Heut­zu­tage zählt die Tier­kampf­eig­nung selbst­ver­ständ­lich nicht mehr zu den Zucht­zie­len. Im Ge­gen­teil: Se­riöse Züch­ter nut­zen die Se­lek­tion, um mög­lichst ag­gres­si­ves Ver­hal­ten aus dem vor­han­de­nen Erb­gut zu ent­fer­nen. Trotz­dem exis­tie­ren in vie­len Bun­des­län­dern nach wie vor strenge Ein­schrän­kun­gen für Hal­ter die­ser ras­se­be­dingt als ge­fähr­lich ein­ge­stuf­ten Tie­re. Pflich­ten wie das Tra­gen ei­nes Maul­korbs, Um­zäu­nung des Pri­vat­be­sit­zes und Ge­bot der Un­fruch


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  • Beim Besuch der Schulklassen kommt es zu einem angeregten Austausch mit den indischen Schülern.
    The Rake

    (K)ein Land wie je­des An­dere

    11.01.2017, 21:00 Uhr - Was wir von frem­den Kul­tu­ren ler­nen kön­nen - Er­fah­run­gen aus In­dien. Reis zum Frühstück, Chaos auf den Straßen und Kühe, so­weit das Auge reicht. Als wir bei der Vor­stel­lung un­se­rer Reise die Zu­schauer frag­ten, was sie mit In­dien as­so­zi­ie­ren, wa­ren das ei­nige der Ant­wor­ten. Auch ich hatte meine Er­war­tun­gen an das Land, das ich vor ge­nau ei­nem Jahr und drei Mo­na­ten im Zuge ei­nes Aus­tauschs der Al­bert-Schweit­zer-Schule Ni­en­burg be­sucht ha­be. Un­sere 14-köp­fige Aus­tausch­gruppe reiste für drei Wo­chen in das im Süd-Os­ten In­diens ge­le­gene Neer­pair, um dort un­sere Part­ner­gruppe zu be­su­chen. Diese be­stand aus zwölf Schü­le­rin­nen und Schü­ler un­se­rer Part­ner­schu­le, der Dr. Arul­appa Hig­her Se­con­dary School. Bei un­se­ren Vor­be­rei­tungs­tref­fen ha­ben wir uns in­ten­siv mit der in­di­schen Kul­tur be­schäf­tigt, ü­ber Pro­bleme ge­re­det, die auf uns zu­kom­men könn­ten und ha­ben uns ein Pro­gramm für die drei ge­mein­sa­men Wo­chen ü­ber­legt. Bes­tens vor­be­rei­tet tra­ten wir un­sere Reise an - dach­ten w


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  • Daumen hoch für 2016, meint Noémi Rumpeltin.
    The Rake

    Das Jahr 2016 – eine Er­mu­ti­gung

    11.01.2017, 21:00 Uhr - Als wir an Sil­ves­ter das neue Jahr 2017 be­grüßten, hoff­ten so­wohl Jung und Alt auf eine Bes­se­rung des all­ge­mei­nen Le­bens­ge­fühls. Wie das kommt, ist schnell zu er­klären. Im ver­gan­ge­nen Jahr leg­ten To­des­fälle großer Per­sön­lich­kei­ten, wie bei­spiel­weise der des po­pulären Fi­del Ca­stro oder auch ei­ner Künst­le­ri­kone wie Da­vid Bo­wie einen er­schre­ckend dunklen Schleier ü­ber das Welt­ge­sche­hen. Gleich­zei­tig schür­ten zahl­rei­che Ter­ror­an­schläge und po­li­ti­sche Ent­wick­lun­gen, wie die Wahl ei­nes stark um­strit­te­nen Do­nald Trumps, Angst und Schre­cken in­ner­halb der Be­völ­ke­rung. Be­dau­erns­wer­ter­weise zo­gen diese Ne­ga­tiv-Schlag­zei­len na­hezu die un­ge­teilte Auf­merk­sam­keit auf sich, wo­durch kaum je­mand dar­auf ach­te­te, wie viel Gu­tes in den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten ge­sch­ah. Da­mit euer Jah­res­rück­blick nicht allzu grau wirkt, habe ich es mir zur Auf­gabe ge­nom­men, die klei­nen Wun­der und großen Er­folge ein­mal auf­zu­zei­gen. An­ge­fan­gen bei der Wis­sen­schaft, konnte eine durch die Pu­blic He­alth


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  • Der Drache fliegt davon.
    The Rake

    Auf Spu­ren­su­che

    04.01.2017, 21:00 Uhr - Kei­ner der An­we­sen­den wagte es auch nur eine Se­kunde lang, seine Sinne schwei­fen zu las­sen. Zu ge­fähr­lich war jene Si­tua­tion, in der sie sich be­fan­den. Daylaine wusste nur zu gut, dass sie, ohne ein Schwert, nie­man­den be­schüt­zen konn­te. Nicht ein­mal sich selbst. Und doch, ob­wohl al­les in ihr schrie zu ren­nen, wei­gerte sie sich, zu wei­chen. Der erste Schritt, um stär­ker zu wer­den, kör­per­lich wie geis­tig, war, sich sei­nen ei­ge­nen Ängs­ten zu stel­len. Und so sehr sie sich mit die­sen Wor­ten Mut zu mach­ten ver­such­te, so konnte sie es doch nicht er­rei­chen, dass ihr Kör­per auf­hörte zu zit­tern. Auch der Dra­che be­merkte die­ses klei­ne, aber al­les an­dere als un­wich­tige De­tail, wes­we­gen er be­reits zum drit­ten Male zum Sprung an­setz­te. Man konnte in sei­nen ro­ten Au­gen er­ken­nen, wie wütend er war, er­neut in sei­ner Jagd un­ter­bro­chen wor­den zu sein. Doch Daylai­nes Au­gen fi­xier­ten wei­ter­hin die der schwar­zen Krea­tur, wel­che den Blick eben­falls nicht ab­wen­den zu wol­len schien. Die


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  • Ausblick vom Kanu. Rechts die schwimmenden Häuser.
    The Rake

    Ein Ort, der ei­nem den Atem raubt

    04.01.2017, 21:00 Uhr - Amé­lie Schlach­ter lebte ein Jahr in Ka­na­da. Für die Rake schreibt sie ü­ber ihre Er­leb­nisse und Er­fah­run­gen – heute im fünf­ten Teil:. Seit ein paar Wo­chen ü­ber­legte ich schon, mei­nen Auf­ent­halt in Ka­nada zu ver­län­gern und mei­nen Flug um­zu­bu­chen. Ein paar Freunde hal­fen mir, mich um eine Ver­län­ge­rung mei­nes Tou­ris­ten­vi­sums zu be­wer­ben, was zwar um­ständ­lich aber letzt­end­lich mach­bar war. Vor­her wusste ich nicht ein­mal von der Mög­lich­keit, das Vi­sum zu ver­län­gern. Bis ich Be­scheid be­kam, ob meine Ver­län­ge­rung ak­zep­tiert wür­de, konnte ich dem­nach blei­ben und so konnte ich nach ei­ni­gen Kom­pli­ka­tio­nen mit der Um­bu­chung des Flugs, statt Ende März, für Mitte Juni meine Rück­reise or­ga­ni­sie­ren. Mein nächs­ter Halt war meine al­ler­erste – deut­sche – Farm, zu der ich für zwei Wo­chen im März zurück­kehr­te, da ich noch keine Rück­mel­dung von an­de­ren Fa­mi­lien oder Bau­ern­hö­fen be­kom­men hatte und die Zeit per­fekt pass­te, so­dass ich recht­zei­tig kam, um die neu­ge­bo­re­nen Läm­mer zu se­hen


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  • Feuerwerk in Vancouver.
    The Rake

    Zum Jah­res­wech­sel ein­mal um die Welt

    28.12.2016, 21:00 Uhr - Je­des Jahr zum 31. De­zem­ber wer­den re­gel­mäßig alle Ser­ver der Handy-An­bie­ter mit SMS und „Fro­hes Neu­es!“-Grüßen ü­ber­las­tet. Die Pla­nung der per­fek­ten Feier nimmt bei vie­len fast so viel Zeit ein wie die Weih­nachts­fei­er­ta­ge, denn je­der möchte das ver­gan­gene Jahr ab­sch­ließen und mit gu­ten Vor­sät­zen ins nächste und natür­lich noch bes­sere Jahr star­ten. Während sich ei­nige Deut­sche in ihre schöns­ten Klei­der ste­cken und wilde Par­tys fei­ern, mö­gen es an­dere lie­ber be­sinn­lich, ge­nießen das Raclette mit der Fa­mi­lie oder fah­ren so­gar ins Aus­land, um dem Stress in ei­nem an­de­ren Land zu ent­flie­hen. Dort fin­den sie häu­fig eine ganz an­dere Kul­tur vor, an­dere Bräu­che und so­mit ein ganz an­de­res Sil­ves­ter­fest, als sie aus Deutsch­land ge­wöhnt sind. Je­des Land hat seine ei­ge­nen Tra­di­tio­nen Eine gän­gige deut­sche Tra­di­tion ist der Schuh­wurf ü­ber die rechte Schul­ter: Bleibt der Schuh lie­gen und zeigt die Spitze in Rich­tung der Tür, soll im nächs­ten Jahr die große Liebe durch eben d


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  • Die Auswahl an Feuerwerk ist groß.
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    Da­mit beim Böl­lern nichts schief­geht

    28.12.2016, 21:00 Uhr - Am kom­men­den Sams­tag­abend fei­ern die Men­schen den An­bruch des Jah­res 2017. Da­bei wer­den viele Ra­ke­ten und Böl­ler hoch­ge­jagt, das ge­schieht al­ler­dings auf ei­gene Ge­fahr. Um mög­li­che Ver­let­zun­gen zu ver­mei­den, soll­ten al­ler­dings ei­nige Si­cher­heits­vor­keh­run­gen be­ach­tet wer­den. Hier eine Liste der wich­tigs­ten Vor­keh­run­gen: Es ist sehr wich­tig, nach dem Zün­den genü­gend Ab­stand zu hal­ten, da sonst Ge­fahr für Hän­de, Ge­sicht und wei­tere Kör­per­teile be­steht. Ra­ke­ten soll­ten am bes­ten in leere Glas­fla­schen ge­steckt wer­den. Diese sind nicht brenn­bar, und außer­dem fal­len sie bei Wind nicht so leicht um wie Plas­tik­fla­schen. Falls et­was ge­zün­det wurde aber nicht hoch­geht, heißt es: Hände weg! So­ge­nannte „Blind­gän­ger“ kön­nen nach we­ni­gen Se­kun­den im­mer noch rea­gie­ren und für Ver­let­zun­gen sor­gen. Bei ei­nem schlech­ten Gehör Ohr­stöp­sel oder einen an­de­ren Schutz ver­wen­den. Das „­BAM-Sie­gel“ weist dar­auf hin, dass der Feu­er­werks­kör­per le­gal ist. Ohne die­ses Sie­gel ist da


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  • Der Tannenbaum im Seniorenheim.
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    Mut zur Be­geg­nung mit äl­te­ren Men­schen

    28.12.2016, 21:00 Uhr - Es ist zu be­ob­ach­ten, dass die äl­te­ren Men­schen und die jün­gere Ge­ne­ra­tion sich im­mer mehr von­ein­an­der ab­gren­zen. Aber warum ei­gent­lich? Wir sind alle Men­schen. Um diese Frage geht es in die­sem Ar­ti­kel. Da ist Frau Holtz, sie ist Be­woh­ne­rin ei­nes Se­nio­ren­heims in Ni­en­burg, ihr ge­fällt es dort und sie fühlt sich pu­del­wohl. Es ist dort ab­wechs­lungs­reich, und es wird nie lang­wei­lig, sagt sie. Je­den Tag gibt es ein vol­les Pro­gramm, wie zum Bei­spiel Gym­nas­tik, Ke­geln oder ein­fach nur in den Gar­ten ge­hen und vie­les mehr. Ich be­su­che Frau Holtz seit ei­nem knap­pen Jahr und höre mir gerne ihre Ge­schich­ten an, die ich heu­te, da sie sich die­ses wünscht, ver­öf­fent­li­chen möch­te. Es wich­tig im Le­ben, ein fes­tes Ziel zu ha­ben, dem man folgt. Frau Holtz lebte mit ih­ren Ge­schwis­tern in ei­nem idyl­li­schen Ort, sie wuchs dort auf und war stets pünkt­lich in der Schu­le. Fleißig und vol­ler Ener­gie hat sie die erste Hür­de, das Ab­itur, ge­schafft. Da­nach machte sie eine Aus­bil­dung in der


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