DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 50 von Dienstag, 28. Februar 2017

Überregionales

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    Nar­ren in Süd­deutsch­land to­ben sich noch mal aus

    03:50 Uhr - Mün­chen (d­pa) - Zum Fast­nachts­diens­tag ge­ben die Nar­ren vor al­lem in Süd­deutsch­land noch ein­mal Voll­gas. Der Tanz der Markt­wei­ber auf dem Vik­tua­li­en­markt läu­tet heute das Ende des Münch­ner Fa­schings ein. Ein High­light in Ba­den-Würt­tem­berg ist das Frosch­kut­teln-Es­sen mit Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kretsch­mann. In Ried­lin­gen bei Bi­ber­ach wer­den rund 300 Män­ner zum 188. Kut­tel­schmaus er­war­tet. In an­de­ren Or­ten im Süd­wes­ten gibt es Bre­zel­wer­fen, Po­lo­nai­sen und Fa­cke­lum­zü­ge.


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    Um­welt­bun­des­amt und Grü­ne: Auto bis Os­tern ste­hen las­sen

    03:49 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Das Um­welt­bun­des­amt und die Grü­nen ru­fen dazu auf, während der Fas­ten­zeit der Um­welt zu­liebe aufs Au­to­fah­ren zu ver­zich­ten. Frei­wil­li­ges «­Au­to­fas­ten» von Ascher­mitt­woch bis Os­tern könne dazu mo­ti­vie­ren, auch dau­er­haft auf Bus, Bahn oder das Rad um­zu­stei­gen. Während der 40 Fas­ten­tage soll­ten die Bahn und re­gio­nale Ver­kehrs­trä­ger al­len «­Au­to­fas­tern» Son­der­ra­batte ge­währen, um neue Kun­den an­zu­lo­cken, sag­ten Ka­trin Dzie­kan vom Um­welt­bun­des­amt und der Grü­nen-Ver­kehrs­ex­perte im Bun­des­tag, Ste­phan Kühn. Auch Um­welt­mi­nis­te­rin Bar­bara Hen­d­ricks un­ter­stützt die Ak­tion.


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    Se­nat bestätigt Wil­bur Ross als US-Wirt­schafts­mi­nis­ter

    03:05 Uhr - Wa­shing­ton (d­pa) - Der US-Se­nat hat den von Prä­si­dent Do­nald Trump als Wirt­schafts­mi­nis­ter vor­ge­schla­ge­nen Mil­li­ardär Wil­bur Ross bestätigt. Ross gilt auf der Po­si­tion als um­strit­ten. Der als «Kö­nig der Kon­kur­se» be­kannt­ge­wor­dene In­ves­tor hatte sei­nen Lang­zeit­be­kann­ten Do­nald Trump be­reits im Wahl­kampf un­ter­stützt. Er ist ein ent­schie­de­ner Kri­ti­ker des nord­ame­ri­ka­ni­schen Frei­han­dels­ab­kom­mens Nafta, bei dem die USA ­der­zeit mit Me­xiko und Ka­nada zu­sam­men­ar­bei­ten. Ross ist be­reits 79 Jahre alt.


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    Spen­den der ­Deut­schen - Zah­len zu 2016 wer­den vor­ge­stellt

    02:52 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Nach ei­nem Re­kord-Spen­den­jahr 2015 blickt der Deut­sche Spen­den­rat heute auf die Zah­len von 2016. Die Or­ga­ni­sa­tion will un­ter an­de­rem Ant­wor­ten ge­ben auf die Fra­gen, wie­viel Geld Pri­vat­leute in Deutsch­land im ver­gan­ge­nen Jahr ge­spen­det ha­ben und an wen. Nach be­reits ver­öf­fent­lich­ten Zah­len aus dem No­vem­ber deu­tet sich ein Rück­gang im Ver­gleich zu 2015 an. Die Deut­schen spen­de­ten von Ja­nuar bis Sep­tem­ber 2016 ins­ge­samt 3,1 Mil­li­ar­den Euro - rund zehn Pro­zent we­ni­ger als im ­glei­chen Zeit­raum 2015.


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    SpaceX plant 2018 Mon­dum­run­dung mit Welt­raum­tou­ris­ten

    02:18 Uhr - Wa­shing­ton (d­pa) - Das pri­vate Raum­fahrt­un­ter­neh­men SpaceX will be­reits im nächs­ten Jahr zwei zi­vile Welt­raum­tou­ris­ten um den Mond flie­gen. Die bei­den Kan­di­da­ten hät­ten be­reits eine An­zah­lung ge­leis­tet und seien da­bei, Fit­ness- und Ge­sund­heits­tests zu ab­sol­vie­ren, teilte SpaceX mit. Die Na­men der bei­den Welt­raum­tou­ris­ten wur­den nicht ge­nannt. Meh­rere Un­ter­neh­men ha­ben be­reits Tou­ris­ten ins Weltall ge­bracht, je­doch wurde mit Raum­fahrt­laien bis­her keine Mon­dum­run­dung vor­ge­nom­men.


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    UN-Si­cher­heits­rat will ü­ber Sy­ri­ensank­tio­nen ab­stim­men

    01:45 Uhr - New York (d­pa) - Der UN-Si­cher­heits­rat will heute ü­ber Sank­tio­nen ge­gen die sy­ri­sche Re­gie­rung we­gen Che­mie­waf­fen­einsät­zen ab­stim­men. «Das Ziel: Ei­nig­keit des Si­cher­heits­rats», hieß es von der franzö­si­schen UN-Ver­tre­tung beim Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter. Frank­reich hatte die Re­so­lu­tion ge­mein­sam mit den USA und Groß­bri­tan­nien ent­wor­fen, nach­dem meh­rere Un­ter­su­chun­gen der sy­ri­schen Re­gie­rung den Ein­satz von Che­mie­waf­fen vor­ge­wor­fen hat­ten. Russ­land hatte al­ler­dings schon in der ver­gan­ge­nen Wo­che deut­lich ge­macht, das es sein Veto da­ge­gen ein­le­gen wür­de.


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    Spi­cer: Neues De­kret zur Ein­reise etwa Mitte die­ser Wo­che

    01:36 Uhr - Wa­shing­ton (d­pa) - Das neue De­kret zu ei­nem Ein­rei­se­stopp in die USA soll nach An­ga­ben von Sean Spi­cer, Spre­cher von US-Prä­si­dent Do­nald Trump, un­ge­fähr Mitte die­ser Wo­che kom­men. Trump hatte Ende Ja­nuar un­ter Ver­weis auf eine ter­ro­ris­ti­sche Ge­fahr ein 90-tä­gi­ges Ein­rei­se­ver­bot für Men­schen aus sie­ben ü­ber­wie­gend mus­li­mi­schen Län­dern so­wie einen 120-tä­gi­gen Auf­nah­me­stopp für Flücht­linge ver­fügt. Des­we­gen wurde er aber von Ge­rich­ten in die Schran­ken ge­wie­sen. Trump hatte da­nach eine neue Or­der an­gekün­digt, die ver­gan­gene Wo­che kom­men sollte und dann ver­scho­ben wor­den war.


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    Maas pran­gert un­ver­hält­nis­mäßi­ges Vor­ge­hen im Fall Yü­cel an

    00:42 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Heiko Maas hat das Vor­ge­hen in der Tür­kei ge­gen den «Welt»-Kor­re­spon­den­ten De­niz Yü­cel scharf kri­ti­siert. Der Um­gang mit dem Jour­na­lis­ten sei «völ­lig un­ver­hält­nis­mäßig», sagte der SPD-Po­li­ti­ker. Wenn sich die Tür­kei nicht an die eu­ropäi­schen Grund­werte hal­te, «wird eine Annähe­rung an die EU im­mer schwie­ri­ger bis un­mög­lich», sagte Maas. Mit Blick auf Auf­tritte tür­ki­scher Po­li­ti­ker in Deutsch­land fügte der Mi­nis­ter an: «Wer bei uns die Mei­nungs­frei­heit in An­spruch nimmt, sollte auch selbst Rechts­staat und Pres­se­frei­heit ge­währ­leis­ten.».


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    Be­frei­ungs­schlag von Lei­ces­ter: 3:1-Er­folg ü­ber FC Li­ver­pool

    27.02.2017, 23:53 Uhr - Lei­ces­ter (d­pa) - Im ers­ten Spiel nach Ent­las­sung von Meis­ter­trai­ner Clau­dio Ra­nieri hat Lei­ces­ter City in der eng­li­schen Pre­mier League den Be­frei­ungs­schlag ge­lan­det. Das Team be­zwang den von Jür­gen Klopp be­treu­ten FC Li­ver­pool mit 3:1 und machte in der Ta­belle mit nun 24 Punk­ten einen Sprung auf Platz 15. Li­ver­pool ent­fernt sich mit wei­ter 49 Zäh­lern als Fünf­ter im­mer wei­ter von den Spit­zen­plät­zen.


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    Tan­ker­be­sat­zung ret­tet Mi­gran­ten vor Pe­lo­pon­nes

    27.02.2017, 23:52 Uhr - Athen (d­pa) - Vor der grie­chi­schen Halb­in­sel Pe­lo­pon­nes hat die Be­sat­zung ei­nes Tan­kers 41 Mi­gran­ten, dar­un­ter auch sechs Kin­der, ge­ret­tet. Die Se­gel­jacht der Mi­gran­ten war in See­not ge­ra­ten. Be­amte der Küs­ten­wa­che ver­mu­te­ten, dass die Mi­gran­ten von der tür­ki­schen Küste in Rich­tung Ita­lien auf­ge­bro­chen wa­ren. Nach der weit­ge­hen­den Schließung der Bal­k­an­route ver­su­chen Mi­gran­ten auf der ge­fähr­li­che­ren Route ü­ber das Mit­tel­meer nach Ita­lien zu ge­lan­gen.


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    Mer­kel nennt U-Haft für De­niz Yü­cel bit­ter und ent­täu­schend

    27.02.2017, 23:01 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Bun­des­kanz­le­rin An­gela Mer­kel hat die Un­ter­su­chungs­haft für den «Welt»-Kor­re­spon­den­ten De­niz Yü­cel in der Tür­kei scharf kri­ti­siert. «­Die Nach­richt ist bit­ter und ent­täu­schen­d», er­klärte sie am Abend in Ber­lin. «­Diese Maß­nahme ist un­ver­hält­nis­mäßig hart, zu­mal De­niz Yü­cel sich der tür­ki­schen Jus­tiz frei­wil­lig ge­stellt und für die Er­mitt­lun­gen zur Ver­fü­gung ge­stellt hat.» Die Bun­des­re­gie­rung er­war­te, dass die tür­ki­sche Jus­tiz in ih­rer Be­hand­lung des Fal­les Yü­cel «­den ho­hen Wert der Pres­se­frei­heit für jede de­mo­kra­ti­sche Ge­sell­schaft» berück­sich­ti­ge.


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    Ak­tien New York Schluss: Vor Trumps Rede auf Re­kord­niveau

    27.02.2017, 23:00 Uhr - New York (d­pa) - Die US-Ak­tien­in­di­zes ha­ben mo­de­rate Kurs­ge­winne an­ge­zeigt. Sie no­tie­ren da­mit wei­ter auf Re­kord­niveau. Der Lei­t­in­dex Dow Jo­nes In­dus­trial be­en­dete den Han­del mit plus 0,08 Pro­zent auf 20 837 Punk­ten. Der Kurs des Euro rutschte im New Yor­ker Ge­schäft wie­der un­ter die Marke von 1,06 US-Dol­lar. Zu­letzt kos­tete die Ge­mein­schafts­währung 1,0589 Dol­lar. Im Fo­kus steht nun die Rede von US-Prä­si­dent Do­nald Trump vor dem Kon­gress an die­sem Diens­tag. .


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  • Der dreifache Torschütze Aziz Bouhaddouz gewinnt das Laufduell gegen Karlsruhes Dennis Kempe. Foto: Axel Heimken
    Ü­ber­blick

    5:0 - St. Pauli de­klas­siert Karls­ruhe

    27.02.2017, 22:25 Uhr - Ham­burg (d­pa) - Dem FC St. Pauli ist im Ü­ber­le­bens­kampf der 2. Fuß­ball-Bun­des­liga der er­hoffte Be­frei­ungs­schlag ge­glückt. Im Du­ell der Ab­stiegs­kan­di­da­ten fegte der Kiez­club den Karls­ru­her SC 5:0 (1:0) vom Platz und rückte erst­mals seit fünf Mo­na­ten auf Nich­tab­stiegs­platz 15 vor. Vor 29 073 Zu­schau­ern er­ziel­ten Mats Möl­ler Daehli (12.), Wal­de­mar So­bota (50.) und Aziz Bou­had­douz (52./58./59.) die Tore für die Han­sea­ten. Sie setz­ten mit zehn Punk­ten aus den jüngs­ten vier Par­ti­en ih­ren Auf­wärt­strend fort, da­ge­gen wird die Lage für den KSC im­mer prekä­rer. Karls­ru­hes Sport­di­rek­tor Oli­ver Kreu­zer rea­gierte scho­ckiert: «Ich hätte nie ge­glaubt, dass wir hier so eine Leis­tung ab­lie­fern kön­nen. Wir ha­ben eine ka­ta­stro­phale Leis­tung ab­ge­lie­fert, wa­ren in al­len Be­lan­gen un­ter­le­gen. Un­mög­lich», sagte er dem TV-Sen­der Sky. Auch KSC-Stür­mer Mo­riz Stop­pel­kamp fand klare Wor­te: «Das war grau­sam. So spielt ein Ab­stei­ger. Das war un­ter­ir­disch». Pauli-Coach Ewald Lie­nen war glück­lic


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    St. Pauli de­klas­siert Karls­ruhe im Kel­ler-Du­ell mit 5:0

    27.02.2017, 22:06 Uhr - Ham­burg (d­pa) - Der FC St. Pauli hat mit ei­nem 5:0 -Kan­ter­sieg im Kel­ler­du­ell ge­gen den Karls­ru­her SC ­zum ers­ten Mal seit fünf Mo­na­ten einen Nich­tab­stiegs­platz in der 2. Fuß­ball-Bun­des­liga erkämpft. Die Ham­bur­ger ver­bes­ser­ten sich durch den höchs­ten Sai­son­sieg mit nun­mehr 21 Punk­ten auf Platz 15 der Ta­bel­le. Der KSC b­lieb hin­ge­gen im vier­ten Spiel hin­ter­ein­an­der sieg­los und fiel auf den vor­letz­ten Platz zurück.


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    Ga­bri­el: U-Haft für Yü­cel viel zu hart und un­an­ge­mes­sen

    27.02.2017, 21:53 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Bun­desaußen­mi­nis­ter Sig­mar Ga­briel hat die Un­ter­su­chungs­haft für den «Welt»-Kor­re­spon­den­ten De­niz Yü­cel in der Tür­kei scharf kri­ti­siert. «Das ist eine viel zu harte und des­halb auch un­an­ge­mes­sene Ent­schei­dung», teilte Ga­briel am Abend mit. Nach 13 Ta­gen Po­li­zei­ge­wahr­sam hatte ein Haftrich­ter in Istan­bul am Abend Un­ter­su­chungs­haft für Yü­cel er­las­sen. Ver­däch­tige kön­nen in der Tür­kei bis zu fünf Jahre in Un­ter­su­chungs­haft ge­sperrt wer­den. Yü­cel be­sitzt die deut­sche und die tür­ki­sche Staats­bür­ger­schaft.


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  • Ticker­mel­dun­gen

    Ge­wit­ter und Wind ma­chen den Nar­ren zu schaf­fen

    27.02.2017, 21:51 Uhr - Mainz (d­pa) - Ge­wit­ter mit Re­gen und stur­mar­tige Böen ha­ben am Abend in Rhein­land-Pfalz und dem Saar­land vie­ler­orts das när­ri­sche Trei­ben be­ein­träch­tigt. In Mainz wur­den un­ter an­de­rem die Sa­nitäts­zelte sturm­si­cher ge­macht, wie der Or­ga­ni­sa­ti­ons­lei­ter Ge­sund­heit, Ma­thias Hirsch, sag­te. Der Deut­sche Wet­ter­dienst warnte vor stür­mi­schen Böen und Sturm­böen. Bei Ge­wit­tern seien so­gar or­kan­ar­tige Böen mög­lich. Be­son­ders im Sü­den und Os­ten des Lan­des sei die Ge­fahr be­son­ders groß.


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  • Der deutsche Journalist Deniz Yücel, Türkei-Korrespondent der «Welt». Foto: Can Merey/Archiv
    Brenn­punkte

    Haftrich­ter ver­hängt Un­ter­su­chungs­haft ge­gen De­niz Yü­cel

    27.02.2017, 21:26 Uhr - Istan­bul (d­pa) - Nach 13 Ta­gen im Po­li­zei­ge­wahr­sam in Istan­bul muss der «Welt»-Kor­re­spon­dent De­niz Yü­cel auf un­be­stimmte Zeit in Un­ter­su­chungs­haft in der Tür­kei. Der Istan­bu­ler Haftrich­ter sei dem ent­spre­chen­den An­trag der Staats­an­walt­schaft am Abend ge­folgt, be­rich­tete die «Welt». Dem 43-jäh­ri­gen Kor­re­spon­den­ten wür­den «Pro­pa­ganda für eine ter­ro­ris­ti­sche Ver­ei­ni­gung und Auf­wie­ge­lung der Be­völ­ke­rung» vor­ge­wor­fen . Ver­däch­tige kön­nen in der Tür­kei bis zu fünf Jahre in Un­ter­su­chungs­haft ge­sperrt wer­den. Yü­cel be­sitzt so­wohl die deut­sche als auch die tür­ki­sche Staats­bür­ger­schaft. Er ist der erste deut­sche Kor­re­spon­dent, der seit Re­gie­rungs­ü­ber­nahme der is­la­misch-kon­ser­va­ti­ven AKP des heu­ti­gen Staats­prä­si­den­ten Re­cep Tayyip Er­do­gan im Jahr 2002 in Un­ter­su­chungs­haft kommt. Der Haft­be­fehl stieß auf scharfe Kri­tik. Bun­desaußen­mi­nis­ter Sig­mar Ga­briel er­klär­te: «Das ist eine viel zu harte und des­halb auch un­an­ge­mes­sene Ent­schei­dung.» Der SPD-Po­li­ti­ker sprach von «schwie


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  • Philippinische Soldaten während der Bergung der verlassenen Jacht im November. Nach dem Mord einer Frau wurde nun auch der Mann getötet. Foto: Westmincom
    The­men des Ta­ges

    Deut­sche Gei­sel von Ter­ror­gruppe Abu Sayyaf er­mor­det

    27.02.2017, 21:10 Uhr - Ma­ni­la/­Ber­lin (d­pa) - Is­la­mis­ti­sche Ter­ro­ris­ten ha­ben auf den Phil­ip­pi­nen einen Deut­schen nach mehr als drei Mo­na­ten Gei­sel­haft bru­tal er­mor­det. Die Ter­ror­gruppe Abu Sayyaf ver­öf­fent­lichte ein Vi­deo, das die Ent­haup­tung des 70 Jahre al­ten Man­nes zeigt. Bun­des­kanz­le­rin An­gela Mer­kel ver­ur­teilte die Tat als «­bar­ba­risch» und «ab­scheu­lich» und rief zu ei­nem ent­schlos­se­nen Kampf ge­gen den Ter­ro­ris­mus auf. Der Mann war An­fang No­vem­ber ent­führt wor­den, als er zu­sam­men mit sei­ner Le­bens­ge­fähr­tin in den Ge­wäs­sern zwi­schen den Phil­ip­pi­nen und Ma­lay­sia un­ter­wegs war. Die 59 Jahre alte Frau wurde bei dem Ü­ber­fall er­schos­sen. Ihre Lei­che wurde später auf der ver­las­se­nen Jacht der bei­den, der «Rockall», ent­deckt. Im Sü­den der mehr­heit­lich ka­tho­li­schen Phil­ip­pi­nen kämp­fen mus­li­mi­sche Se­pa­ra­tis­ten seit den 1960er Jah­ren für Au­to­no­mie. Un­ter dem Ein­fluss von Al-Kaida ent­stand 1991 die Or­ga­ni­sa­tion Abu Sayyaf . 2014 schwor sie der Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat (IS) die Treue. Di


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  • Der Unfallort sah aus wie ein Trümmerfeld. Beging der Todesfahrer einen Mord? Foto: Britta Pedersen
    The­men des Ta­ges

    Spek­ta­kuläres Ur­teil: Ber­li­ner Ra­ser we­gen Mor­des ver­ur­teilt

    27.02.2017, 21:09 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Zwei Ber­li­ner Au­to­ra­ser sind für ihr töd­li­ches Ren­nen mit ei­nem auf­se­hen­er­re­gen­den Schuld­spruch bun­des­weit erst­mals we­gen Mor­des ver­ur­teilt wor­den. Das Land­ge­richt ver­hängte ge­gen die bei­den 28 und 25 Jah­ren al­ten Män­ner le­bens­lange Frei­heits­s­tra­fen . . Ih­nen wurde zu­dem le­bens­lang der Füh­rer­schein ent­zo­gen. Ein Ver­tei­di­ger des 28-Jäh­ri­gen kün­digte um­ge­hend Re­vi­sion an. Da­mit wird der Bun­des­ge­richts­hof (B­GH) den Fall prü­fen. In der Nacht zum 1. Fe­bruar 2016 hat­ten sich die bei­den Män­ner mit ih­ren auf­ge­motz­ten Sport­wa­gen auf dem Ku'damm in Ber­lin ein Ren­nen ge­lie­fert und da­bei meh­rere rote Am­pel ü­ber­fah­ren. Auf ei­ner Kreu­zung kurz vor dem Kauf­haus Ka­DeWe rammte der 28-Jäh­rige mit 160 Stun­den­ki­lo­me­tern einen Jeep, der 72 Me­ter weit ge­schleu­dert wur­de. Der 69 Jahre alte Fah­rer starb noch im Au­to. Bei der Ur­teils­ver­kün­dung wirk­ten die An­ge­klag­ten wie er­starrt . Der 28-jäh­rige blieb noch während der Be­grün­dung durch die Rich­ter mi­nu­ten­lang ste­hen u


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  • Bis zuletzt hofften Angehörige, Freunde und Kollegen, dass der «Welt»-Korrespondent freigelassen wird. Foto: Karlheinz Schindler/Archiv
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    «­Nicht al­lein und nicht ver­ges­sen»: U-Haft für De­niz Yü­cel

    27.02.2017, 21:05 Uhr - Istan­bul (d­pa) - Vier Tage dür­fen Ver­däch­tige in der Tür­kei in Po­li­zei­ge­wahr­sam ge­sperrt wer­den - nor­ma­ler­wei­se. Doch nor­mal sind die Zei­ten in der Tür­kei schon lange nicht mehr; seit ver­gan­ge­nem Juli herrscht der Aus­nah­me­zu­stand. Der­zeit liegt die ma­xi­male Dauer des Po­li­zei­ge­wahr­sams bei 14 Ta­gen - und im Fall von De­niz Yü­cel ha­ben die Behör­den die Frist fast voll aus­ge­reizt. Bis zu­letzt hoff­ten An­gehö­ri­ge, Freunde und Kol­le­gen, dass der «Welt»-Kor­re­spon­dent frei­ge­las­sen wird. Doch am 13. Tag mach­ten ih­nen der Staats­an­walt und der Haftrich­ter einen Strich durch die Rech­nung. Auf An­trag des Staats­an­walts er­ließ der Rich­ter in Istan­bul am Mon­tag­abend Un­ter­su­chungs­haft ge­gen Yü­cel, der die deut­sche und die tür­ki­sche Staats­bür­ger­schaft be­sitzt. Ihm wür­den «Pro­pa­ganda für eine ter­ro­ris­ti­sche Ver­ei­ni­gung und Auf­wie­ge­lung der Be­völ­ke­rung» vor­ge­wor­fen, be­rich­tete die «Welt». Un­ter Ter­ror­ver­dacht sit­zen Dut­zende tür­ki­sche Jour­na­lis­ten in U-Haft. Wie frag­wür­dig die Vor­wü


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