Spaß beim Frühsport in der Halle. Gretel-Bergmann-Schule

Spaß beim Frühsport in der Halle. Gretel-Bergmann-Schule

Eystrup 21.03.2017 Von Die Harke

Schule mal von einer anderen Seite

Gretel-Bergmann-Grundschule Eystrup wirbt für Freiwilliges Ökologisches oder Soziales Jahr

Für all diejenigen, deren Schulabschluss bevorsteht und die noch überlegen, was sie machen sollen, hat die [DATENBANK=3362]Gretel-Bergmann-Grundschule[/DATENBANK] in Eystrup einen Vorschlag ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport (FSJ) an der Schule. „Dabei wird man vielfältig gefordert, entdeckt die Schule mal von einer anderen Seite und erlebt jeden Tag etwas Neues“, schreibt die Schule. Im FÖJ stehe zwar der ökologische Aspekt im Vordergrund, aber es gebe immer wieder individuelle Entfaltungsmöglichkeiten. So habe die derzeitige FÖJ-lerin, Lara Habermann, sich zum Beispiel dafür entschieden, im ersten Halbjahr eine eigene Computer-AG und im zweiten Halbjahr zusammen mit der FSJ-lerin Lea Bening die „Einkaufsforscher-AG“ anzubieten. Dort bekommen die Kinder unter anderem Einblicke in die Lebenssituation von Kakaobauern und vergleichen Fairtrade-Schokolade mit herkömmlicher. Damit jede AG-Stunde einzigartig und für die Kinder spannend gestaltet sei, müsse man viel Zeit für die Planung und Vorbereitung der Stunden aufwenden.

Im Gegensatz zum FÖJ-ler, der hauptsächlich die umweltbezogenen AGs unterstützt, stehe für den FSJ-ler der Sport im Mittelpunkt. Das bedeute, er begleitet hauptsächlich den Sportunterricht und die sportlichen AGs. Dabei könne er jederzeit eigene Ideen miteinbringen. Außerdem dürfe er ein eigenes Projekt durchführen, das er sich selbst aussuchen könne.

Derzeit haben die Kinder im Rahmen des Projekts der FSJ-lerin Lea Bening die Möglichkeit, am Frühsportangebot teilzunehmen und dadurch fit in den Tag zu starten. Im FSJ sei man also genauso wie im FÖJ sehr eigenständig. Hinzu komme, dass man nach einem erfolgreichen Jahr durch die Teilnahme an den verbindlichen Seminaren in den Besitz eines Trainerscheins komme. So könne man auch nach dem FSJ weiter Jugendgruppen trainieren.

Zusätzliche Aufgaben der Freiwilligendienst Leistenden seien beispielsweise die Unterstützung von Kindern im Unterricht, Früh- und Hausaufgabenbetreuung, Sprachförderung, Mithilfe bei der Pausen- und Busaufsicht sowie die Durchführung von besonderen Aktionen wie dem „Schulbus auf Füßen“ oder die Repräsentation der Schule beim Eystruper „Budenzauber“. Die Liste an Tätigkeiten eines FÖJlers und FSJlers sei eben lang.

Die als sport- und umweltfreundlich ausgezeichnete Grundschule in Eystrup biete einem ein abwechslungsreiches Orientierungsjahr. „Durch die öfter mal auftretenden Probleme zwischen den Kindern gewinnt man sowohl an Souveränität als auch an persönlichem Durchsetzungsvermögen. Gleichzeitig braucht man dafür aber auch die nötige Geduld. Nicht an jedem Tag sind die Kinder nett und liebenswürdig. Manchmal kann sich auch ein Konflikt an den anderen reihen, weshalb man sich vor der Bewerbung wirklich fragen sollte, ob man sich als Ansprechpartner und offenes Ohr für die Schüler eignet. Ebenso ist eine gewisse Kreativität gefragt, sei es in Bezug auf die Streitschlichtung oder das Bastelangebot in der Frühbetreuung“, schreibt die Schule weiter.

Insgesamt aber habe man ein Jahr voller unvergesslicher Tage und keinen einzigen verbringe man ohne Fröhlichkeit und Lachen, wenn FÖJ-ler und FSJ-ler im Team mit den Lehrkräften und weiteren Mitarbeitern gut kooperieren, verspricht die Schule.

Wer das kommende Schuljahr 2017/18 als FSJ-ler im Sport an der Gretel-Bergmann-Grundschule Eystrup verbringen möchte, kann sich direkt bei der Schule bewerben.

Auch die Morderation der Faschingsfeier gehörte zum Aufgabenspektrum Gretel-Bergmann-Schule

Auch die Morderation der Faschingsfeier gehörte zum Aufgabenspektrum Gretel-Bergmann-Schule

Zum Artikel

Erstellt:
21. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 34sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.