Die Kölner Spieler Ondrej Duda (l-r), Kingsley Schindler und Denis Huseinbasic feiern Dudas Treffer zur 1:0-Führung. Foto: Glück Dalibor/CTK/dpa

Die Kölner Spieler Ondrej Duda (l-r), Kingsley Schindler und Denis Huseinbasic feiern Dudas Treffer zur 1:0-Führung. Foto: Glück Dalibor/CTK/dpa

Uherské Hradište 28.10.2022 Von Deutsche Presse-Agentur

Köln im Terminstress - Wichtiger Sieg im Nachsitzen

Der 1. FC Köln hat das fortgesetzte Conference-League-Spiel beim 1. FC Slovacko gewonnen. Nun kommt es zum Showdown mit OGC Nizza.

Nach dem im Nachsitzen erspielten Endspiel ums Weiterkommen in der Conference League ging es für den 1. FC Köln so schnell wie möglich raus aus Tschechien. Bereits am 30. Oktober könnte der Fußball-Bundesligist nach dem 1:0 (0:0) beim 1. FC Slovacko in der Liga gegen die TSG Hoffenheim (19.30 Uhr/DAZN) gefordert werden. „So wie ich gehört habe, spielen wir gegen Hoffenheim. Stand jetzt müssen wir uns auf Hoffenheim fokussieren“, sagte Florian Kainz, der zunächst einen Foulelfmeter (51. Minute) verschossen hatte. Später rettete der eingewechselte Ondrej Duda (82.) dem FC doch noch vom Punkt den wichtigen Sieg. „Gott sei Dank hat der Dudi den reingehauen. Da war ich natürlich froh“, sagte Kainz nach dem fortgesetzten Spiel. Am Donnerstagabend war die Partie wegen dichten Nebels nach sieben Minuten abgebrochen worden.  „Der Sieg war sehr wichtig“Am 3. November spielt das Team von Trainer Steffen Baumgart nun gegen OGC Nizza ums Weiterkommen. „Der Sieg war sehr wichtig. Jetzt müssen wir sehen, dass wir in unserem Stadion alle raushauen. Ich bin sehr optimistisch“, sagte Kainz weiter.  Slovacko ist dagegen vorzeitig gescheitert. Nach fünf Spieltagen stehen die Kölner mit sieben Punkten hinter Nizza und Partizan Belgrad (beide 8) auf dem dritten Rang. Der Gruppenerste zieht direkt ins Achtelfinale ein. Der Zweite spielt in einer vorgelagerten K.o.-Runde zunächst gegen einen der acht Europa-League-Absteiger.  Nach Spielende war zunächst noch unklar, ob das Bundesligaspiel gegen Hoffenheim wie geplant stattfindet oder verschoben wird. Die Kölner befinden sich dazu nach eigenen Angaben im engen Austausch mit der Deutschen Fußball Liga und den Hoffenheimern, die zu einer Verlegung bereit wären. Die Kölner Profis gingen indes davon aus, dass das Spiel wie gewohnt stattfindet. „Da werden wir uns jetzt schnell wieder fokussieren müssen. Auch das wird uns gelingen“, unkte Torhüter Marvin Schwäbe. Mehr als 1000 FC-Anhänger waren wieder dabeiDas Spiel in Tschechien wurde am Freitagmittag mit einem Kölner Einwurf fortgesetzt. Erneut waren wieder mehr als 1000 FC-Anhänger dabei. „Ich glaube, die haben jetzt durchgefeiert. Gott sei Dank haben wir sie mit einem Sieg belohnt“, sagte Kainz. Wegen der Ausschreitungen beim ersten Kölner Auswärtsspiel in dieser Conference-League-Saison in Nizza am 8. September hatten die Kölner selbst keine Tickets veräußern dürfen. Allerdings hatten sich offenbar einige Anhänger schon vor dem Spiel in Nizza Karten für die Partie in Tschechien gesichert oder waren auf anderen Wegen an Tickets gekommen. Sie sahen eine Kölner Mannschaft, die zu ungewohnter Spielzeit erst nach dem Pausenpfiff zu besseren Tormöglichkeiten kam. Vor dem Seitenwechsel hatte sich die bessere Mannschaft aus dem Rheinland zunächst kaum Chancen erspielt. Die große Möglichkeit zur Führung vergab Kainz dann fünf Minuten nach dem Wechsel leichtfertig. Einen Foulelfmeter schoss der Österreicher schwach an die Arme des tschechischen Keepers Filip Nguyen. Eine weitere gute Möglichkeit vergab der eingewechselte Duda (77.) zunächst, ehe er fünf Minuten später per Foulelfmeter doch noch den Sieg klarmachte. Für einige Kölner wird das Spiel gegen Hoffenheim nun zu einem Wettlauf mit der Zeit. Schon am Vortag nach dem Spielabbruch hatte FC-Trainer Baumgart die angeschlagenen Jonas Hector und Mark Uth zur besseren Regeneration zurück nach Deutschland geschickt. Am Freitag verletzte sich dann noch Linton Maina. Der Mittelfeldspieler musste nur rund 20 Minuten nach seiner Einwechslung schon wieder runter vom Feld.

Kölns Ellyes Skhiri (r) im Kampf um den Ball mit Slovackos Marek Havlik. Foto: Dalibor Gluck/CTK/AP/dpa

Kölns Ellyes Skhiri (r) im Kampf um den Ball mit Slovackos Marek Havlik. Foto: Dalibor Gluck/CTK/AP/dpa

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Erstellt:
28. Oktober 2022, 16:29 Uhr
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