Rainer Simon mit Ernst Schreuder, der vom kommenden Jahr an für die Pflege des Kriegerdenkmales verantwortlich ist, und Helmut Schulze, der sich an dieser Stelle elf Jahre lang engagiert hat.Foto: Simon

Rainer Simon mit Ernst Schreuder, der vom kommenden Jahr an für die Pflege des Kriegerdenkmales verantwortlich ist, und Helmut Schulze, der sich an dieser Stelle elf Jahre lang engagiert hat.Foto: Simon

Lichtenmoor 30.11.2020 Von Die Harke

100 Jahre alt und immer gut gepflegt

Ehrenamtliche kümmern sich um die Pflege des Kriegerdenkmals in Lichtenmoor

DIE HARKE berichtete in ihrer Ausgabe vom 18. November unter der Briefmarke, dass der Landkreis genau vor 100 Jahren – also am 18. November 1920 – 200.000 Mark bewilligt hatte für den Landerwerb im Lichtenmoor zu Siedlungszwecken.

Dieses 100-jährige Bestehen haben einige Lichtenmoorer zum Anlass genommen für die folgenden Zeilen: „Er beschloss ferner, 6000 Mark den fünf Gemeinden zur Verfügung zu stellen, auf dem Gebiete der Kriegerehrung z. B. ,durch einen Gedenkstein oder in sonstiger Form‘ etwas besonders Geschmackvolles zu schaffen“, war in der Heimatzeitung weiter zu lesen.

„Dieses ist in Lichtenmoor sehr gut gelungen und wird stets gepflegt und in Ehren gehalten“, heißt es aus dem Ort. In den vergangenen elf Jahren hat Helmut Schulze das Denkmal gepflegt. Er hört zum Ende des Jahres 2020 auf, weshalb Ernst Schreuder diese Tätigkeit übernimmt. Rainer Simon freut sich, dass die Übergabe so reibungslos geklappt hat.

„An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Helmut Schulze für die jahrelang geleistete Arbeit“, sagt er. Zuletzt wurde organisiert, dass die Inschriften der Steine wieder gut lesbar sind. Die Bretter der Sitzbank werden auch demnächst erneuert.

Jedes Jahr im November treffen sich Mitglieder des Schützenvereins Lichtenmoor zum „Denkmal-Saubermachen“.

Als letzte Aktion in diesem Jahr wurden nun die Buchen ausgeschnitten. Am Totensonntag haben Günter Bruchmann und Richard Schaardt vom Schützenverein Lichtenmoor nach dem Gottesdienstbesuch in Drakenburg einen Kranz niedergelegt. Coronabedingt waren es nur diese Beiden.

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Erstellt:
30. November 2020, 20:58 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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