Start beim Nienburger Anleger: Jonas Rabe, Julia Schröder, Lilly Köpke, Felix Wagner, Isabelle Beermann und Max Weber (von links). Weber

Start beim Nienburger Anleger: Jonas Rabe, Julia Schröder, Lilly Köpke, Felix Wagner, Isabelle Beermann und Max Weber (von links). Weber

Nienburg 09.06.2019 Von Die Harke

100 Kilometer bis nach Bremen

Die Wanderfahrt der Ruderriege der Albert-Schweitzer-Schule führt über Weser und Aller

Sechs Ruderer der Albert-Schweitzer-Schule Nienburg nahmen an der traditionellen Wanderfahrt der Ruderriege von Nienburg nach Bremen teil. Direkt nach der Beendigung zahlreicher von Alexander Weber und Jonas Rabe initiierter und durchgeführter Arbeiten an und im Bootshaus im Zusammenhang des sozialen Tages der ASS-Nienburg starteten die Gig- Doppelzweier „Bonnie“ und „Hermann Holze“ zu einer Gepäckfahrt nach Bremen. Eine Ruderwanderfahrt als Gepäckfahrt ist in besonderer Weise dadurch charakterisiert, dass sämtliches Gepäck in den Booten selbst und nicht im Bulli, beziehungsweise Bootsanhänger transportiert werden muss. Dies erfordert einiges an Organisationstalent, da Schlafsäcke, Isomatten, Rettungsmittel aber vor allem die gesamte Verpflegung in den Booten verstaut werden muss.

Deshalb stapelten sich am und auf dem Anleger in der Nienburger Meerbachmündung zahlreiche Utensilien, die zunächst wasserdicht in Müllbeuteln verpackt werden mussten. Julia Schröder, erfahrene Wander- und Regattaruderin, zudem ehemalige erste Ruderwartin und nun Lehramtsstudentin in Bremen, war mit der Fahrtenleitung betraut und organisierte dies sehr umsichtig.

Die erste Etappe von Nienburg nach Hoya bescherte dabei allen Ruderern angenehmes Wetter, sodass lediglich einige größere Strudel nach dem Umtragen in Drakenburg für eine gewisse Herausforderung sorgten.

Gut gestärkt durch einen Grillabend ging es am nächsten Tag vom RV Hoya weiter zur Ruderriege des Domgymnasiums nach Verden. Sportlicher Höhepunkt der Bremenwanderfahrten ist hier immer wieder die mehrere Kilometer lange Bergaufstrecke die Aller aufwärts nach Verden.

Die letzte Etappe führte dann über 40 Kilometer von Verden nach Bremen. Umsichtig wurde hier ein kleinerer Bootsschaden am Boot „Bonnie“ bei der Umtragestrecke an der Schleuse Langwedel behoben, sodass die Ruderer unter Fahrtenleiterin Julia Schröder wohlbehalten aber leicht gezeichnet von Sonne, Wind und Motorbootwellen Bremen erreichten.

Letztlich bedeutete dieses Rudererlebnis auf unterschiedlichen Gewässern mit Schleusungen und Bootsumtragen auch eine gelungene Generalprobe für die Ende Juni geplante Wanderfahrt auf dem Main. Dort wird die Ruderriege ihre im Vorjahr begonnene Mainwanderfahrt fortsetzen, um von Karlstadt über Wertheim durch Frankfurt rudernd den Zielort Flörsheim kurz vor der Mündung des Mains in den Rhein zu erreichen.

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Erstellt:
9. Juni 2019, 07:23 Uhr
Lesedauer:
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