Die Vorstandsmitglieder Wolfgang Dreyer, Stefan Ullmann und Elmar Eich freuten sich mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Gerd Meyer über das klare Votum der Vertreterversammlung der Volksbank Weser-Aller (von links). Foto: Volksbank

Die Vorstandsmitglieder Wolfgang Dreyer, Stefan Ullmann und Elmar Eich freuten sich mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Gerd Meyer über das klare Votum der Vertreterversammlung der Volksbank Weser-Aller (von links). Foto: Volksbank

Hoya 14.10.2020 Von Die Harke

100 Prozent für Fusion

Vertreterversammlung der Volksbank Aller-Weser gehen ersten Schritt zur Volksbank Niedersachsen-Mitte

Die Vertreterversammlung der Volksbank Aller-Weser hat der Verschmelzung mit der Volksbank Sulingen zugestimmt – und zwar mit 100 Prozent. „Die monatelange, sorgfältige Vorbereitung auf die Fusionsabstimmung hat sich gelohnt“, wird in einer Pressemitteilung zur Zusammenkunft am Dienstag in der Mittelweserhalle bei Thöle in Bücken kommentiert, die den ersten Schritt zur Volksbanl Niedersachsen-Mitte darstellte.

Die Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Bauverein Sulingen habe sich zuvor am 8. Oktober auf der Generalversammlung positiv für eine Fusion mit der Volksbank eG, Sulingen geäußert und mit 94,7 Prozent zugestimmt. Die entsprechende Versammlung der Volksbank Sulingen folgt am heutigen Donnerstag in Rehden, heißt es weiter.

Die Volksbank Aller-Weser schreibt weiter: „Insgesamt 146 Vertreter und Gäste waren der Einladung gefolgt. Anders als gewohnt fand diese erstmalig unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften in der Mittelweserhalle in Bücken statt. Die Anwesenden informierten sich über das vergangene und aktuelle Geschäftsjahr inklusive der Corona-Auswirkungen für die Bank sowie die geplante Verschmelzung mit der Volksbank eG, Sulingen, sowie die Fusion zwischen der Volksbank eG, Sulingen, und dem Bauverein Sulingen eG.“

Vorstandsmitglied Stefan Ullmann habe in seinem Vorstandsbericht zunächst die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2019 erläutert, die sehr zufriedenstellend ausgefallen sei. Die Steigung der Bilanzsumme um 2,6 Prozent auf 757,5 Millionen Euro wäre als gut zu bezeichnen.

Die Anzahl der Mitglieder erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 16.822 Mitglieder. Die Kundeneinlagen entwickelten sich positiv um 5,7 Prozent auf 566,4 Millionen Euro und die Kundenkredite stiegen um 3,9 Prozent auf 442,7 Millionen Euro.

Gerd Meyer, als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank Aller-Weser, informierte die Vertreter über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband-Verband der Regionen und verlas das zusammengefasste Prüfungsergebnis. Anschließend präsentierte er den Vorschlag über die Verwendung des Jahresüberschusses der Volksbank. Der Aufsichtsrat schlug der Vertreterversammlung eine Dividende von fünf Prozent vor. Die Vertreterinnen und Vertreter stimmten zu.

Anschließend fanden noch die Wahlen zum Aufsichtsrat statt.

Wunschgemäß scheidet Alexander Grantz aus und wurde in dieser Versammlung verabschiedet. Turnusgemäß schieden auch Jürgen Mohrmann und Andreas Wulf aus, welche für eine Wiederwahl zur Verfügung standen. Zudem wurden zwei neue Aufsichtsratsmandate vergeben: Juristin Rebecca Hollweg aus Thedinghausen und Bauunternehmer Detlef Buschmann aus Verden wurden zur Neuwahl vorgeschlagen und sind neu in das Gremium gewählt worden.

Anschließend folgte der bedeutendste Teil des Abends: Die Verschmelzung mit der Volksbank Sulingen zum 1. Janaur 2021.

Ullmann informierte die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter über die geplante Verschmelzung sowie über den Bauverein Sulingen. Diese Wohngenossenschaft werde – nach erfolgreicher Zustimmung – rückwirkend mit der Volksbank zum 1. Janaur 2020 fusionieren. Wirtschaftsprüfer des Genossenschaftsverbandes Dirk Abel erläuterte den Entwurf des Verschmelzungsvertrages und verlas das Verschmelzungsgutachten des Genossenschaftsverband-Verband der Regionen Nachdem es keine weiteren Fragen gab, stimmte die Vertreterversammlung in einer offenen Wahl über die Verschmelzung mit der Volksbank eG, Sulingen, ab. Insgesamt 100 Prozent Ja-Stimmen haben sich positiv zur Verschmelzung und somit zur neuen Volksbank Niedersachsen-Mitte eG mit Sitz in Hoya entschieden.

„Unser Aufsichtsrat und wir als Vorstand der Volksbank Aller-Weser sind überzeugt, dass dies der richtige Schritt ist. Wir danken Ihnen für das eindeutige Votum für eine starke und zukunftssichere Volksbank in der Mitte Niedersachsens“, wird Vorstandsmitglied Ullmann zitiert.

Wenn jetzt auf der Vertreterversammlung der Volksbank eG, Sulingen am heutigen Donnerstag die Mehrheit für eine Fusion mit der Bauverein Sulingen eG und der Volksbank Aller-Weser eG stimmt, entsteht eine neue „Volksbank Niedersachsen-Mitte eG“ mit insgesamt 362 Mitarbeitern, über 80000 Kunden und einer Bilanzsumme von circa zwei Milliarden Euro.

Weitere Infos unter www.vb-aw.de/miteinander

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Erstellt:
14. Oktober 2020, 17:00 Uhr
Lesedauer:
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